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Vortragspreis beim JCS Ruhr 2026 für Tim Krokowski

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  • Neues aus der Fakultät 2026
Gruppenbild Preisverleihung © AK-Henke​/​TU Dortmund
Tim Krokowski (rechts) bei der Preisverleihung des JCS Ruhr 2026 an der Bergischen Universität Wuppertal.
Im Rahmen des Jungen Chemie Symposiums Ruhr (JCS Ruhr) 2026, das am 4. September an der Bergischen Universität Wuppertal stattfand, ist Tim Krokowski aus der Arbeitsgruppe Henke mit einem Vortragspreis ausgezeichnet worden.

In seinem Vortrag mit dem Titel „Reticular Design of Soluble Porous Salt Frameworks“ stellte er aktuelle Ergebnisse zu löslichen porösen Gerüstverbindungen mit salzartiger Zusammensetzung vor. Diese neuartige Klasse poröser Materialien verbindet die strukturelle Ordnung metallorganischer Gerüstverbindungen (Metal-Organic Frameworks, MOFs) mit der Prozessierbarkeit molekularer Materialien aus Lösung. Die Arbeiten bauen auf einer früheren Studie der Arbeitsgruppe auf, in der die ersten wasserprozessierbaren Materialien dieses Typs vorgestellt wurden. 

Im Mittelpunkt der in Wuppertal gezeigten Arbeiten stand die gezielte Erweiterung dieser Materialklasse durch längere und unterschiedlich geformte organische Linker, mit denen sich Struktur und Porosität der Materialien systematisch beeinflussen lassen. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die bei konventionellen MOFs etablierten Prinzipien des retikulären Designs auf die neuen salzartigen Gerüstverbindungen übertragen lassen. Neben der Variation der organischen Bausteine wurde untersucht, inwieweit sich auch die anorganische Baueinheit gezielt verändern lässt. So kann neben Natrium auch Lithium zur Ausbildung dieser porösen Salzgerüste eingesetzt werden, was die strukturelle Vielseitigkeit dieser ungewöhnlichen Materialklasse unterstreicht.

Der Preis wurde von Lives in Chemistry – Lebenswerke in der Chemie gesponsert.

Arbeitsgruppe Prof. Henke