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Professur für An­or­ga­ni­sche Chemie

Prof. Dr. Carsten Strohmann

Technische Universität Dortmund
An­or­ga­ni­sche Chemie
Otto-Hahn-Str. 6
D-44227 Dortmund
Raum: C2-05-332


Tel.: +49 231 755 3807
Fax: +49 231 755 3797
E-Mail:

Portrait Carsten Strohmann © AK-Strohmann​/​TU Dortmund

Neuigkeiten


Towards Substrate-Reagent Interaction of Lochmann-Schlosser Bases in THF: Bridging THF Hides Potential Reaction Site of a Chiral Superbase:
L. Brieger, T. Schrimpf, R. Scheel, C. Unkelbach, C. Strohmann,
Chem. Eur. J. 2022, angenommen.


8th EuChemS Chemistry Congress 2022 in Lissabon

Vom 28. August bis zum 01. September 2022 fand der 8th EuChemS Chemistry Congress in Lissabon/Portugal statt und stand ganz unter dem Thema „Chemistry – the Central Science“. Anna Krupp, Annika Schmidt, Rebecca Scheel, Jan-Lukas Kirchhoff, Tobias Schrimpf und Jonathan Wattenberg konnten hier ihre neusten Forschungsergebnisse in Form von Posterbeiträgen vorstellen und zusätzlich konnte Jan‑Lukas Kirchhoff auch einen Flash-Vortrag präsentieren und so einen vielfältigen Einblick in die verschiedenen Themengebiete der Arbeitsgruppe geben.

Annika Schmidt lieferte einen mechanistischen Einblick in die Kombination von Carbolithiierung und Zink-Komplexen mit dem Ziel katalytisch aktive Funktionen in Polymere einzubauen. Anna Krupp und Jan-Lukas Kirchhoff präsentierten Ergebnisse zur Synthese und Kristallisation von stereogenen Siliciumzentren und mikrowellenbasierten Substitutionsreaktionen an Si–N-funktionalisierten Silanen zu Alkoxysilanen. Mit der Synthese von mehrzähnigen Schwefelliganden und anschließender Komplexierung mit Kupfer und d10‑Übergangsmetallen lieferte Jonathan Wattenberg einen einfachen Zugang zu ungewöhnlichen bimetallischen Komplexen. Rebecca Scheel und Tobias Schrimpf konnten zudem auch Thematiken aus der Alkalimetallchemie vorstellen, indem sie die Deaggregation von Lithiumalkylen mit tertiären Aminen, sowie den Deprotonierungsmechanismus einer Aminomethylferrocen basierten chiralen Superbase erläuterten. Insgesamt konnten so 6 Posterbeiträge und ein Flash-Vortrag präsentiert werden.

Wir danken der Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V., dem Fonds der Chemischen Industrie und der Deutschen Forschungsgemeinschaft  für die finanzielle Unterstützung.


2nd Sustainability Session: Circular Plastics und ACHEMA 2022 in Frankfurt

Jan-Lukas Kirchhoff und Annika Schmidt

Bei der dies­jäh­rigen Konferenz 2nd Sustainability Session: Circular Plastics in Frankfurt standen erneut nachhaltige Forschungsthemen, insbesondere die Realisierung und Implementierung einer Kreislaufwirtschaft für Kunststoffe, im Vordergrund.  Hierbei konnten Annika Schmidt und Jan-Lukas Kirchhoff aus unserem Ar­beits­kreis ihre Forschungsergebnisse zu Untersuchungen zum Mechanismus des Initiierungsschrittes der anionischen Polymerisation im Hinblick auf nachhaltigen Kunststoff sowie zu neuartigen nachhaltigen mikrowellenbasierten Synthesen zur Funktionalisierung von Organosilanen vorstellen.

Dabei wurde Jan-Lukas Kirchhoff vom International Sustainable Chemistry Collaborative Centre (ISC3) mit einem Posterpreis ausgezeichnet.

Die Konferenz war mit einem Messebesuch der ACHEMA 2022, der weltweit größten Messe für chemische Technik, in Frankfurt verbunden. Auch hier stand das Thema Nachhaltigkeit unter dem Leitmotto Inspiring Sustainable Connections im Vordergrund.

Vielen Dank an die GDCh, an das JCF Frankfurt, das EYCN, IYCN  sowie das ISC3 für die Organisation und finanzielle Unterstützung der Konferenz.


Teil­nah­me an der dies­jäh­rigen No­bel­preis­trä­ger­ta­gung in Lindau durch Johannes Kleinheider

Johannes Kleinheider, Doktorand im Ar­beits­kreis Strohmann, wurde in diesem Jahr als einer von 600 internationalen Studierenden für die Teil­nah­me an der dies­jäh­rigen No­bel­preis­trä­ger­ta­gung in Lindau ausgewählt. In diesem Jahr standen für die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Chemie und chemienahen Forschungsfeldern etwa 30 Nobelpreisträgerinnen und Nobelpreisträger in den Kategorien Chemie, Medizin und Physik zum Austausch bereit. Leider wurde auch diese Veranstaltung nicht von Corona verschont und so kam es zu einem Mix aus Online- und Präsenzveranstaltungen, der jedoch der Tragweite dieser Veranstaltung keinen Abbruch tat.

In seiner Dissertation befasst sich Herr Kleinheider mit der Steuerung von Lithiumalkylreaktionen. Dabei liegt der Fokus im Verständnis von Reaktivität und Struktur der Organolithiumreagenzien und wie diese durch auftretende Nebenreaktionen oder spezielle Vorkehrungen beeinflusst oder auch gesteuert werden können. Neben der Reaktivität soll auch der Ablauf von Reaktionen über übergangszustandsnahe Vorkoordinationen oder Intermediate verfolgt werden.


Abschlüsse und Auszeichnungen im Rahmen der Absolventenfeier am 15. Tag der Chemie

Beim dies­jäh­rigen 15. Tag der Chemie am 10. Juni 2022 wurden abermals die besten Absolventen des vergangenen Jahres ausgezeichnet. Aus unserem Ar­beits­kreis erhielt Frau Annika Schmidt eine Auszeichnung für ihren herausragenden Abschluss im Masterstudiengang Chemie sowie Herr Paul-Erik Schneider für seinen Abschluss im Bachelorstudiengang Chemie.

Außerdem konnten in den Jahren 2021 und 2022 Herr Andreas Seymen, Yasin Kuzu, Felix Otte, Felix Langenohl, Lukas Brieger, Moritz Achternbosch und Andreas Voß ihre Promotionen erfolgreich abschließen. Jonathan Pöttker, Niklas Sensler, Franziska Klotz, Jan-Frederik Wappelhorst sowie Christoph Schwab erhielten außerdem ihren Bachelor- und Jan-Lukas Kirchhoff sowie Tobias Schrimpf ihren Masterabschluss Chemie. Darüberhinaus konnte Herr Timo Schönig erfolgreich seine Ausbildung abschließen.

Wir freuen uns, dass alle Masterabsolventen ihre Promotion auch bei uns im Ar­beits­kreis anfertigen werden und gratulieren allen Absolventen und wünschen für die berufliche Zukunft viel Erfolg. 


9th International Charge Density Meeting 2022 in Aarhus

Nach einer längeren Konferenzpause bedingt durch die Corona-Pandemie können dieses Jahr wissenschaftliche Tagungen wieder in Präsens veranstaltet werden. So auch das International Charge Density Meeting 2022 (ICDM-9), was alle drei Jahre begeisterte Forschende aus der ganzen Welt zusammenbringt. Hierbei werden die neusten Forschungsthemen zur Untersuchung von Ladungsdichten und elektronischen Bindungssituationen mittels neuester Techniken in der Theorie sowie im Experiment präsentiert.

Auch in diesem Jahr konnten viele internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Ergebnisse auf dem Gebiet der theoretischen und experimentellen Ladungsdichteuntersuchungen vorstellen. Aus unserem Ar­beits­kreis konnte Jan-Lukas Kirchhoff seine Forschungsbeiträge zum Thema der Reaktivitätsvorhersagen mittels Elektronendichtestudien zu Si–N,O-funktionalisierten Silanen in Form eines Flash Talks sowie eines Posters vorstellen.

Wir danken dem Fonds der Chemischen Industrie, der Deutschen Forschungsgemeinschaft sowie der Universität Aarhus für die finanzielle Unterstützung. Zudem geht unser Dank an das Konferenzteam, welches die Tagung sehr gut organisierte. Wir freuen uns bereits auf das ICDM-10, was 2025 in Durham (Vereinigtes Königreich) stattfinden wird.


GDCh-JCF Frühjahrssymposium 2022 in Hannover

Im März 2022 fand erstmals wieder seit zwei Jahren eine Tagung des JungChemikerForums (JCF) in Präsenz statt.  Im Rahmen des 24. Frühjahrssymposium 2022 (FJS) des JCFs in Hannover konnten Annika Schmidt und Jan-Lukas Kirchhoff ihre Forschungsergebnisse in Form von Posterbeiträgen präsentieren. Hierbei wurden zum einen ein möglicher Zugang zur Funktionalisierung von anionisch-hergestellten Polymeren, zum anderen Beiträge zu neuen mikrowellenbasierten Synthesetechnologien von Silanen vorgestellt.

Neben den Inhalten aus der Arbeitsgruppe präsentierten junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland sowie ausländische Gäste ihre Forschungen, die thematisch von Wirk­stoff­syn­the­se bis hin zu anwendungsbezogenen Materialwissenschaften reichten.

Die diesjährige Konferenz tagte unter dem Motto „Communicating the future“ und stellte insbesondere die Rolle der Wissenschaft in der Gesellschaft in den Vordergrund. Nach langer Zeit war das FJS 2022 eine der ersten Tagungen, die aufgrund andauernder Corona-Pandemie wieder in Präsenz stattfinden konnte. Dies war nur dank eines im Voraus sehr gut ausgearbeiteten Hygienekonzepts seitens des JCF-Sprecherteams Hannover möglich.

Wir danken der Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V. (GDCh), dem Fonds der Chemischen Industrie, der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) sowie der Stu­di­en­stif­tung des deutschen Volkes e. V. für die finanzielle Unterstützung.


Highlight in den „Nachrichten aus der Chemie“

Unsere kürzlich veröffentlichte Arbeit in ChemistryA European Journal wurde in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift „Nachrichten aus der Chemie“ als aktuelles Highlight hervorgehoben.

Die „Notizen aus der Chemie“ erwähnen monatlich zehn bis fünfzehn Highlights aus allen Bereichen der Chemie. Die hervorgehobene Arbeit von Lukas Brieger befasst sich mit der selektiven Synthese lang gesuchter THF-solvatisierter Alkalimetall-Benzylverbindungen, die mit Hilfe von Einkristall­röntgenstruktur­analysen und NMR-Spektroskopie eindeutig charakterisiert werden konnten. Darüber hinaus eignen sich diese Ver­bin­dun­gen, ohne Zusatz weiterer Liganden, als hilfreiche Werkzeuge in Deprotonierungsreaktionen C–H- und N–H-acider Ver­bin­dun­gen, um im Kontext der Alkali Metal Mediation Chemistry die entsprechenden Alkalimetalle zu übertragen.

Pub­li­ka­tion: THF-solvated Heavy Alkali Metal Benzyl Compounds (Na, Rb, Cs): Defined Deprotonation Reagents for Alkali Metal Mediation Chemistry: 
L. Brieger, C. Unkelbach, C. Strohmann,
Chem. Eur. J. 2021, 27, 17780-17784.

Erwähnung in den Nachrichten aus der Chemie: Notizen aus der Chemie:
G. Delaittre, J. Heine, A Hinz, U. Jahn,, H. Kries, B. Meermann, C. C. Tzschucke, M. Zegke


Kekulé-Promotionsstipendium des Fonds der Chemischen Industrie für Jan-Lukas Kirchhoff

Wir gratulieren Herrn Jan-Lukas Kirchhoff zum Kekulé-Stipendium der Stiftung Stipendien-Fonds des Verbandes der Chemischen Industrie.

Im März 2021 beendete Herr Kirchhoff sein Masterstudium im Studiengang Chemie in drei Fachsemestern und untersuchte im Rahmen seiner Masterarbeit den Aufbau sowie die Umsetzungen von Si–N-funktionalisierten Silanen unter dem Aspekt stereochemischer Fragestellungen. Im Rahmen seiner Doktorarbeit beschäftigt er sich nun mit der Synthese von Silicium-stereogenen Ver­bin­dun­gen, welche mittels Methoden der reagenzinduzierten asymmetrischen Synthese in hoher Diastereomengenselektivität erzeugt werden. Dabei reicht das Themenfeld von mechanistischen Fragen bis hin zu direkten anwendungsorientierten Lösungsansätzen. Si–N- bzw. Si–O-Systeme finden wichtige Anwendungen in der Silikonchemie, in silikatischen Materialien und Modifizierungen von Oberflächen.

Die Stiftung Stipendien-Fonds des Verbandes der Chemischen Industrie fördert Promovierende mit herausragendem Studienabschluss im Rahmen des Kekulé-Stipendiums. Wir freuen uns sehr, dass Herr Kirchhoff die Fachgutachterinnen und Fachgutachter im strengen Auswahlverfahren überzeugen konnte. Darüber hinaus danken wir dem Fonds der Chemischen Industrie sehr für die wichtige Förderung und große Unterstützung.



Posterpreis für Andreas Voß auf dem Wis­sen­schafts­fo­rum Chemie 2021 der Gesellschaft Deutscher Chemiker

Auf dem dies­jäh­rigen Wis­sen­schafts­fo­rum Chemie der Gesellschaft Deutscher Chemiker, eine der größten europäischen Chemietagungen, wurde Herr Andreas Voß für seine Posterpräsentation mit dem Titel Microwave Technology as Key for the Synthesis of new (Aminomethyl)silanes mit einem Posterpreis der ACS Organic & Inorganic Au ausgezeichnet.

Herr Andreas Voß präsentierte den internationalen Wissenschaftlern seine Forschungsergebnisse zur Synthese und Reaktivität verschiedener (Aminomethyl)silane. Durch die von ihm entwickelte, mikrowellen-basierte Syntheseroute können neuartige (Aminomethyl)silane mit einem sekundären Stickstoffzentrum hergestellt werden. Durch ihre besondere Reaktivität bieten diese Ver­bin­dun­gen ein großes Potential für vielfältige Anwendungen in der Siliciumchemie.

Das GDCh-Wis­sen­schafts­fo­rum Chemie stand in diesem Jahr unter dem Motto Chemists create solutions. Es bietet alle zwei Jahren einen Austausch unter Wissenschaftlern aller Bereiche der Chemie sowie zwischen Wissenschaft und Industrie. Mit meist über 2000 internationalen Teilnehmern ist das Wis­sen­schafts­fo­rum eine der wichtigsten Chemietagungen im europäischen Raum.


Vorträge und Poster auf dem Wis­sen­schafts­fo­rum Chemie der Gesellschaft Deutscher Chemiker

Vom 29. August bis 1. September präsentierten Lukas Brieger, Jan-Lukas Kirchhoff, Johannes Kleinheider, Franziska Dorothea Klotz, Anna Krupp, Yasin Kuzu, Felix Langenohl, Rebecca Scheel, Annika Schmidt, Paul Erik Schneider, Tobias Schrimpf, Christoph Schwab, Andreas Voß, Jan Frederick Wappelhorst und Jonathan Wattenberg insgesamt zwei Vorträge sowie 13 Poster auf dem Wis­sen­schafts­fo­rum Chemie (WiFo) der Gesellschaft Deutscher Chemiker. Das WiFo gehört zu den größten und wichtigsten Chemietagungen in Europa und bietet neben dem Austausch unter Wissenschaftlern insbesondere auch die Möglichkeit zum Dialog zwischen Forschung und Industrie. Ein besonderes Highlight ist hierbei vor allem die große thematische Vielfalt der Tagungsbeträge sowie die Diskussion von gesellschaftlich relevanten Herausforderungen für die Forschung.

Im Rahmen der Vortragsreihe Heavier Group 15 Elements in Action präsentierte Herr Yasin Kuzu seine aktuellen Forschungsergebnisse zur Synthese von P-steregenen Phosphinen. Johannes Kleinheider stellte seine neusten Erkenntnisse zur Reaktivität von „frustrierten“ Alkyllithium Aggregaten mit einem Poster sowie einer Flash Presentation im Rahmen der Highlights aus der anorganischen Chemie vor.

Mit ihren Posterbeiträgen konnten unsere Arbeitsgruppenmitglieder verschiedenste Bereiche ihrer Forschung vorstellen. Thematisiert wurden die neusten Ergebnisse zur Synthese von beta-funktionalisierten Phenethylaminen, Silylthioether-Liganden, (Aminomethyl)silanen sowie Si-chiraler Silane. Weiterhin wurden die Untersuchungen zur Struktur und Reaktivität von Lithiumalkyl-Aggregaten sowie schwerer Alkalimetallorganyl-Reagenzien, die Komplexierung von Übergangsmetallen sowie die Folgereaktionen neuartiger (Aminomethyl)silane vorgestellt.

Wir danken der Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V., der Bischöflichen Studienförderung Cusanuswerk, dem Avicenna-Studienwerk, der Stu­di­en­stif­tung des deutschen Volkes, dem Fonds der Chemischen Industrie sowie der Deutschen Forschungsgemeinschaft für die finanzielle Unterstützung.


Posterpreis für Moritz Achternbosch auf dem 19th International Symposium on Silicon Chemistry

Auf dem dies­jäh­rigen 19. International Symposium on Silicon Chemistry wurde Herr Moritz Achternbosch für seine Posterpräsentation mit dem Titel „Influence Of Lithium Coordinating Additives On The Structure Of Phenyldimethylsilyllithium“ mit einem Posterpreis ausgezeichnet.

Herr Achternbosch präsentierte vor einem internationalen Publikum aus mehr als 300 renommierten Wissenschaftlern der Siliciumchemie seine aktuellen Forschungsergebnisse zu Effekten von Donorbasen auf die Struktur und Reaktivität metallierter Siliciumzentren. Diese hochreaktiven Ver­bin­dun­gen finden vielfältige Anwendung in der modernen Synthesechemie und in Polymerisationsreaktionen.

Das International Symposium on Silicon Chemistry (ISOS) bietet Wissenschaftlern aus akademischer Forschung und Industrie alle drei Jahre die Möglichkeit zum internationalen Austausch über aktuelle Themen und Fragestellungen im Bereich der Siliciumchemie.


Primary Amine Functionalization of Alkoxysilanes: Synthesis, Selectivity and Mechanistic Insights:
M. Achternbosch, L. Zibula, J.-L. Kirchhoff, J.O. Bauer, C. Strohmann,
Inorg. Chem. 2021, 60, 11562–11568.


Weak yet Decisive: Molecular Halogen Bond and Competing Weak Interactions of Iodobenzene and Quinuclidine:
F. Otte, J. Kleinheider, W. Hiller, R. Wang, U. Englert, C. Strohmann,
J. Am. Chem. Soc. 2021, 143, 4133–4137.


When Electrons Step in: Polarizing Effects Explored with Triisobutylaluminum:
A. Seymen, A. Münch, S.A. Orr, R. Herbst-Irmer, R.E. Mulvey, C. Strohmann, D. Stalke,
Inorg. Chem. 202160, 2872–2877.


Zwei Highlights im Trendbericht An­or­ga­ni­sche Chemie

Gleich zwei aktuelle Arbeiten des AK Strohmann fanden in diesem Jahr in der Zeitschrift „Nachrichten aus der Chemie“ Erwähnung im „Trendbericht An­or­ga­ni­sche Chemie“, der alljährlich die weltweiten Schlaglichter des vergangenen Jahres aufzeigt. Hervorgehoben wurden dabei die in der Zeitschrift An­ge­wand­te Chemie veröffentlichten Arbeiten von Andreas Seymen, Ulrike Opper und Andreas Voß zu Alkalimetall-basierten Aminoalkylierungsreaktionen. Erst die Kombination der Metalle Lithium und Kalium führt zu hoch selektiven Reaktionen, welche durch beide Metalle einzeln nicht zugänglich sind.

Weiterhin wurden die von Lena Knauer in Ko­ope­ra­tion mit der Arbeitsgruppe Stalke aus Göttingen erzielten Ergebnisse zur hochauflösenden Röntgendiffraktometrie an Lithiumalkyl-Aggregaten präsentiert. Durch die dadurch erstmals mögliche Untersuchung des Bindungscharakters der Kohlenstoff-Lithium-Kontakte konnte gezeigt werden, dass der ionische Anteil mit steigendem Aggregationsgrad sinkt. Die im Umkehrschluss höhere Ionizität kleiner Aggregate begünstigt somit den Einbau von Fremdionen wie Chlorid.

 

Publikationen:

Aminopotassiation by Mixed Potassium/Lithium Amides A Synthetic Path to Difficult to Access Phenethylamine Derivates:
A. Seymen, U. Opper, A. Voß, L. Brieger, F. Otte, C. Unkelbach, D. O’Shea, C. Strohmann,
Angew. Chem. Int. Ed. 2020, 59, 22500-22504; Angew. Chem. 2020, 132, 22688-22693.

Insight into the Bonding and Aggregation of Alkyllithiums by Experimental Charge Density Studies and Energy Decomposition Analyses:
A. Münch, L. Knauer, H. Ott, C.P. Sindlinger, R. Herbst-Irmer, C. Strohmann, D. Stalke,
J. Am. Chem. Soc. 2020, 142, 15897-15906.
 

Trendberichte der An­or­ga­ni­schen Chemie in der GDCh-Zeitschrift „Nachrichten aus der Chemie“


Dissertationspreis 2020 der Technischen Universität Dortmund für Frau Dr. Lena Knauer

Wir gratulieren Frau Dr. Lena Knauer zum Dissertationspreis 2020 der Technischen Universität Dortmund, welcher im Rahmen der Akademischen Jahresfeier am 16.12.2020 verliehen wurde. Pandemiebedingt fand die Veranstaltung dabei erstmals ausschließlich digital statt. Die Preisträger der 16 Fakultäten hatten dabei die Möglichkeit, ihre Forschungsergebnisse auf einer eigens für diese Veranstaltung geschalteten Internetseite zu präsentieren. Ein umfangreiches Präsentpaket wurde den Preisträgern dabei postalisch zugesendet, welches von der Gesellschaft der Freunde der Technischen Universität Dortmund e.V. gestiftet wurde.

Frau Dr. Lena Knauer hatte bereits ihre Masterarbeit erfolgreich im Ar­beits­kreis von Prof. Dr. Carsten Strohmann absolviert. In ihrer anschließenden Promotion, welche durch ein Promotionsstipendium der Stiftung Stipendien-Fonds des Verbandes der Chemischen Industrie gefördert wurde, mit dem Titel „Aktivierung gehemmter Deprotonierungsreaktionen mit gebräuchlichen Lithiumalkylen“ untersuchte sie diese hochreaktiven Ver­bin­dun­gen unter ungewöhnlich hohen Temperaturen mit besonderem Erfolg. Dabei wurde zum Teil auf ein spezielles Labor-Mikrowellengerät zurückgegriffen, welches ähnlich wie eine haushaltsübliche Mikrowelle dazu eingesetzt werden kann, Reaktionsgemische zu erhitzen. Auf diese Weise konnten Reaktionen ermöglicht werden, welche zuvor energetisch nicht zugänglich waren.


The Structure-defining Incorporation of Chloride in Methyllithium Dimers
L. Knauer, C. Strohmann,
Chem. Commun. 2020, 56, 13543-13546.

 


Insight into the Bonding and Aggregation of Alkyllithiums by Experimental Charge Density Studies and Energy Decomposition Analyses:
A. Münch, L. Knauer, H. Ott, C.P. Sindlinger, R. Herbst-Irmer, C. Strohmann, D. Stalke,
J. Am. Chem. Soc. 2020, 142, 15897–15906


Aminopotassiation by Mixed Potassium/Lithium Amides: A Synthetic Path to Difficult to Access Phenethylamine Derivates:
A. Seymen, U. Opper, A. Voß, L. Brieger, F. Otte, C. Unkelbach, D. O’Shea, C. Strohmann,
Angew. Chem. Int. Ed., 2020, 59, 22500-22504;
Angew. Chem. 2020, 132, 22688-22693.


Influences of Steric Factors on the Reactivity and Structure of Diorganoalkoxysilylamides:
L. Zibula, M. Achternbosch, J. Wattenberg, F. Otte, C. Strohmann,
Z. Anorg. Allg. Chem. 2020, 646, 978-984


Evonik Promotionspreis für Lena Knauer

Wir gratulieren Lena Knauer zum Erhalt des Evonik Promotionspreises 2020, welcher im Rahmen des 13. Tages der Chemie am 7. Februar 2020 durch Dr. Felix Müller, Vizepräsident der European Research Policy Innovation Networks and Communication, Evonik Industries AG (links) und Prof. Dr. Guido H. Clever (rechts) über­reicht wurde.

Diese Auszeichnung verleiht die Fakultät für Chemie und Chemische Biologie alljährlich für hervorragende Leistungen in der Promotion. Eine Jury entscheidet dazu unter Berücksichtigung weiterer Kriterien wie sehr guter Prüfungsnoten, kurzer Studienzeiten und Publikationstätigkeit unter den vorgeschlagenen Kandidaten. Die mit einem Preisgeld in Höhe von 500 €, gesponsert von der Evonik Industries AG, und einer Verleihungsurkunde dotierte Auszeichnung wurde Lena Knauer für ihre Promotion mit dem Thema „Aktivierung gehemmter Deprotonierungsreaktionen mit gebräuchlichen Lithiumalkylen – Erzeugung polylithiierter Synthesebausteine durch mikrowellenbasierte und konventionelle Energiezufuhr“ verliehen.

Die wissenschaftliche Arbeit von Frau Knauer beschäftigte sich mit der sowohl im Labor als auch großtechnisch vielfältig eingesetzten Verbindungsklasse der Lithiumorganyle. Diese hochreaktiven Substanzen weisen eine enge Beziehung zwischen ihrer Struktur und der beobachteten Reaktivität auf, welche durch die Zugabe geeigneter Zusätze gewinnbringend beeinflusst werden kann. Frau Knauer konnte im Rahmen ihrer Arbeiten ein System von Lithiumorganyl und Zusatzstoff ermitteln, welches erstmals eine Anwendung bei stark erhöhten Temperaturen ermöglichte. Zudem konnte sie ein Protokoll entwickeln, um diese hochreaktive Verbindungsklasse auch in einer Labormikrowelle einsetzen zu können, wodurch der Weg zu neuartigen Synthesebausteinen eröffnet werden konnte. Ihre Ergebnisse präsentierte Frau Knauer unter anderem durch Vorträge auf internationalen Fachtagungen in Vancouver, Kyoto und Lissabon. Zudem sind ihre Arbeiten in bisher mehr als 15 Veröffentlichungen publiziert. Eine der aktuellen Veröffentlichung ist in den Nachrichten aus der Chemie in den weltweiten Highlights aus der An­or­ga­ni­schen Chemie des letzten Jahres aufgeführt.


Auszeichnungen im Rahmen der Absolventenfeier am 13. Tag der Chemie

Es wurden beim dies­jäh­rigen 13. Tag der Chemie am 09. Februar 2020 die besten Absolventen aus dem vergangenen Jahr ausgezeichnet. Wir gratulieren Herrn Johannes Kleinheider für den Fakultätspreis, den er aufgrund seines herausragenden Masterabschlusses verliehen bekommen hat. Frau Lena Knauer erhielt für ihre erfolgreich abgeschlossene Promotion den Evonik Promotionspreis der Fakultät für Chemie und Chemische Biologie.

Im Jahr 2019 konnten in unserem Ar­beits­kreis Frau Eva Barth, Frau Lena Knauer und Herr Lukas Zibula ihre Promotion erfolgreich abschließen. Des Weiteren erhielten Frau Friederike Fritschka und Herr Jan Philip Schulze ihre Abschlüsse für Bachelor Lehramt Chemie und Bachelor Chemie. Herr Johannes Kleinheider, Frau Anna Krupp, Frau Rebecca Scheel und Herr Jonathan Wattenberg erhielten ihren Abschluss im Studiengang Master Chemie.

Wir freuen uns darüber, dass alle Masterabsolventen ihre Promotion in unserem Ar­beits­kreis anfertigen werden und gratulieren allen Absolventen zu ihrem Abschluss und wünschen für den weiteren Lebensweg viel Erfolg.


Higher Carbon Analogues of 1,4-Dihydropyridines as Potent TGFβ/Smad Inhibitors:
E. R. Barth, D. Längle, F. Wesseler, C. Golz, A. Krupp, D. Schade, C. Strohmann,
Eur. J. Inorg. Chem. 2020, 176-181


Highlight im Trendbericht An­or­ga­ni­sche Chemie

Alljährlich werden in den Nachrichten aus der Chemie, dem Mitgliedermagazin der Gesellschaft Deutscher Chemiker, die Highlights des vergangenen Jahres in verschiedener Fachdisziplinen hervorgehoben. Im „Trendbericht An­or­ga­ni­sche Chemie“ wurde dabei die von Lena Knauer in Dalton Transactions veröffentlichte Arbeit über den Zusammenhang von Aggregatgröße und Reaktivität des (Trimethylsilyl)methyllithiums aufgenommen. Dabei wurde erneut hervorgehoben, dass nicht immer das kleinste Aggregat die bestmögliche Reaktivität aufweist und eine genaue Kenntnis des Reagenzstruktur nötig ist, um gewünschte synthetische Eigenschaften zu erzielen.


Dissertationspreis 2019 der Technischen Universität Dortmund für Frau Dr. Eva Barth

Wir gratulieren Frau Dr. Eva Barth zum Dissertationspreis 2019 der Technischen Universität Dortmund. Es werden jährlich zum Geburtstag der Technischen Universität Dortmund im Rahmen der Akademischen Jahresfeier die besten Dissertationen der sechzehn Fakultäten geehrt. Der Dissertationspreis wurde von der Gesellschaft der Freunde der Technischen Universität Dortmund e.V. gesponsert.

Nach einem herausragenden Masterabschluss hat Frau Dr. Eva Barth im Ar­beits­kreis von Herrn Prof. Dr. Carsten Strohmann ihre Dissertation mit dem Titel „Funktionalisierte stereogene Siliciumzentren: Vom grundlegenden Verständnis der Substitutionsprozesse zum stereochemischen Verlauf“ mit besonderem Erfolg abgeschlossen. Im Rahmen Ihrer Arbeit konnte sie die bisher besten asymmetrischen Synthesen am Silicium präsentieren und zeigen, dass weitere Transformationen am Silicium stereospezifisch ablaufen.


Aufnahme von Andreas Hermann in das CheMento Mentoring Programm der GDCh

Logo GDCh © GDCh

Wir gratulieren Andreas Hermann zur Aufnahme in das CheMento Mentoring Programm der Gesellschaft Deutscher Chemiker. Dabei wurde er als einer von 30 Tandems aus den zahlreichen Bewerbungen ausgewählt. Dieses bundesweite Mentoring Programm nutzt das starke Netzwerk der Gesellschaft Deutscher Chemiker, indem es jungen Chemikern und Chemikerinnen erfahrene Mentoren zur Seite stellt. Im Vordergrund steht hierbei den Mentee bei seiner persönlichen sowie beruflichen Ent­wick­lung zu unterstützen, um ihm durch praxisnahe Anregungen und Denkanstöße, Orientierung bei der Karriereplanung und dem Berufseinstieg zu geben.

Wir danken der Gesellschaft Deutscher Chemiker für diese Möglichkeit des Austauschs und Dialogs.

CheMento - das Mentoring Programm der GDCh


Kekulé-Promotionsstipendium des Fonds der Chemischen Industrie für Johannes Kleinheider

Wir gratulieren Herrn Johannes Kleinheider zum Kekulé-Stipendium der Stiftung Stipendien-Fonds des Verbandes der Chemischen Industrie. Herr Kleinheider untersuchte im Rahmen seiner Masterarbeit den Einfluss von Nebenreaktionen in der Chemie der Lithiumalkyle. Diese beendete er im März 2019 in verkürzter Studienzeit und begann anschließend mit seiner Promotion. Im Rahmen seiner Doktorarbeit beschäftigt sich Herr Kleinheider mit der Verwendung moderner Reaktionsmethoden und unüblicher Stöchiometrien zur gezielten Ausbildung von Intermediaten bei Lithiumalkylreaktionen.

Der Fonds der Chemischen Industrie fördert im Rahmen seiner Doktorandenstipendien laut eigenen Aussagen ausschließlich Studenten, welche neben hervorragenden Studienleistungen und dem Studienabschluss innerhalb der Regelstudienzeit, ihre Doktorarbeit in einer exzellenten Arbeitsgruppe absolvieren. Wir danken dem Fonds der Chemischen Industrie für die großzügige und wichtige Förderung von Doktoranden und sind stolz, dass mit Herrn Kleinheider bereits zum zehnten Mal ein Doktorand aus unserem Ar­beits­kreis im strengen Auswahlverfahren überzeugen konnte.


Posterpreis für Rana Seymen und Vortragspreis für Andreas Hermann

Logo JCS Symposium Ruhr © JCS

Im Rahmen des zehnten JCS Symposiums Ruhr konnte Rana Seymen mit ihrem Posterbeitrag Stabilization of sulfur-substituted lithium compounds die Jury von ihrer Forschung überzeugen und wurde hierfür mit einem Preis ausgezeichnet. Andreas Hermann führte die Anwesenden mit seinem Vortrag Metallfree silanolates as activating reagents for silicon–carbon-bond cleaving reactions durch sein Forschungsgebiet und überzeugte hiermit ebenfalls die Jury, woraufhin er mit dem best talk award ausgezeichnet wurde.

Wir danken der Stu­di­en­stif­tung des deutschen Volkes für die finanzielle Unterstützung in Form von Promotionsstipendien sowie der Deutschen Forschungsgemeinschaft.


10th JCS Symposium Ruhr in Essen

Das jährliche JCS Symposium Ruhr der verschiedenen JungChemikerForen fand dieses Jahr in Essen statt und feierte mit seiner zehnten Austragung ein erfolgreiches Jubiläum. Die von der GDCh geförderte Tagung möchte vor allem eine Plattform für den Austausch von Forschungsergebnissen bieten sowie die Vernetzung unter den Jungwissenschaftlern des Ruhrgebietes verbessern. Hierzu präsentierten aus unserem Ar­beits­kreis Felix Otte, Felix Langenohl, Jonathan Wattenberg, Johannes Kleinheider, Andreas Voß und Rana Seymen ihre aktuellen Forschungsergebnisse in Form von Posterbeiträgen sowie Andreas Hermann im Rahmen eines Vortrages. Dabei wurden vielfältige Themen aus der Hauptgruppenchemie, Applikationen von Heteroatom-Liganden sowie theoretische und strukturbezogene Studien vorgestellt.

Wir danken der Stu­di­en­stif­tung des deutschen Volkes, dem Cusanuswerk sowie der Deutschen Forschungsgemeinschaft und dem Mercator Research Center Ruhr für die finanzielle Unterstützung.


GDCh-Wis­sen­schafts­fo­rum 2019 in Aachen

Unter dem Motto „Chemie – das gemeinsame Element“ fand das GDCh-Wis­sen­schafts­fo­rum vom 15. bis zum 18. September 2019 in Aachen statt. Neue Forschungsergebnisse konnten durch Posterbeiträge von Lukas Brieger, Johannes Kleinheider, Yasin Kuzu, Felix Langenohl, Rebecca Scheel, Jan Philip Schulze, Rana Seymen, Andreas Voß und Jonathan Wattenberg vorgestellt werden. Mit ihren Postern thematisierten sie verschiedenste Fragestellungen aus der Lithiumorganyl-Chemie und der Chemie von superbasischen Alkalimetall-Reagenzien. Andere Beiträge legten Schwerpunkte auf stereogene Silicium- oder Phosphorzentren sowie weitere Highlights aus der Silicium-Chemie. Das Wis­sen­schafts­fo­rum ist der größte Chemiekongress im deutschsprachigen Raum.

Wir danken der Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V., der Stu­di­en­stif­tung des deutschen Volkes, dem Cusanuswerk, dem Avicenna-Studienwerk, dem Fonds der Chemischen Industrie, der Deutschen Forschungsgemeinschaft und dem Mercator Research Center Ruhr für die finanzielle Unterstützung.


International Charge Density Meeting (ICMD 2019)

Lukas Brieger und Rana Seymen präsentierten auf der International Charge Density Meeting 2019 in Göttingen ihre aktuellsten Forschungsergebnisse in Form von Posterbeiträgen.

Der wissenschaftliche Fokus der Tagung lag auf der Bestimmung von experimentellen Elektronendichten auf Basis von hochaufgelösten kris­tal­lo­gra­phi­schen Daten. Die Analyse der experimentellen Elek­tro­nen­dich­te liefert ein Verständnis zu den Eigenschaften eines Moleküls. Lukas Brieger und Rana Seymen haben hierzu ihre Resultate zu metallierten Mo­le­kü­len vorgestellt.

Für die Unterstützung bei den Pro­mo­ti­ons­ar­bei­ten werden dem Fonds der Chemischen Industrie und der Stu­di­en­stif­tung des deutschen Volkes gedankt.


TCB 2019 – 1st Tools for Chemical Bonding Workshop in Bremen

Rana Seymen, Andreas Hermann und Johannes Kleinheider präsentierten vom 14. bis 19. Juli in Bremen auf dem ersten „Tools for Chemical Bonding“ Workshop drei Poster. Ziel des Workshops war die Verbindung von leistungsfähigen quantenchemischen Methoden mit hochaufgelösenten experimentell erhaltenen einkristallröntgenstrukturanalytischen Daten. Mit den vorgestellten Methoden lassen sich sowohl quantenchemisch als auch experimentell erhaltene Elektronendichten analysieren. Die elektronische Struktur eines Moleküls bestimmt dessen Eigenschaften. Rana Seymen stellte auf ihrem Poster die Stabilisierung von negativen Ladungen in α-Position zum Schwefel vor, während Andreas Hermann die Stabilität der Konfiguration von Silylanionen und Johannes Kleinheider die Ergebnisse seiner Masterarbeit zu reaktiven Lithiumalkylen präsentierten.

Wir danken der Gesellschaft Deutscher Chemiker sowie der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Stu­di­en­stif­tung des deutschen Volkes für finanzielle Unterstützungen.


13th International Conference on Heteroatom Chemistry 2019 in Prag

Moritz Achternbosch, Dr. Eva Barth, Andreas Voß, Jonathan Wattenberg und Lukas Zibula nahmen an der dreizehnten International Conference on Heteroatom Chemistry in Prag, Tschechien, teil. In Form von Posterbeiträgen stellten sie ihre neuesten Forschungsergebnisse aus ver­schie­den­sten Bereichen der Silicium- und Organometallchemie vor. Auf der Heteroatom Chemistry Tagung wurden vielfältige Themen aus der Hauptgruppenchemie, Applikationen von Heteroatom-Liganden sowie theoretische und struktur­bezogene Studien vorgestellt.

Wir bedanken uns bei der Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V. für die Förderung der Tagungsteilnahme.


Promotionsstipendium der Stu­di­en­stif­tung des deutschen Volkes für Rana Seymen

Wir gratulieren Frau Rana Seymen zu einem Promotionsstipendium der Stu­di­en­stif­tung des deutschen Volkes. Frau Seymen beschäftigt sich in Ihrer Promotion mit elementspezifischen Effekten in bedeutenden metallorganischen Ver­bin­dun­gen. Sie absolvierte ihren Bachelor in der Chemischen Biologie und beendete im Oktober 2018 Ihre Masterarbeit in Studiengang Chemie in unserer Arbeitsgruppe. Aufgrund Ihrer ausgezeichneten fachlichen Leistungen, sowie ihrer zahlreichen sozialen Aktivitäten und ihrem jahrelangen Engagement im JungChemikerForum wird Frau Seymen durch ein Promotionsstipendium von der Stu­di­en­stif­tung des deutschen Volkes gefördert.

Die Stu­di­en­stif­tung des deutschen Volkes ist das größte und älteste Begabtenförderungswerk Deutschlands. Die Stiftung wählt über ein strenges Auswahlkriterium exzellente und gesellschaftlich engagierte Doktorandinnen und Doktoranden aus. Dabei liegt der Fokus besonders auf Persönlichkeiten, die sich in den Dienst der Allgemeinheit stellen.


EuCOMC XXIII – 23rd Conference of Organometallic Chemistry in Helsinki/Finnland

Johannes Kleinheider, Felix Langenohl, Rebecca Scheel und Jessica Wegge besuchten vom 16. Juni 2019 bis zum 20. Juni 2019 die 23rd Conference of Organometallic Chemistry in Helsinki/Finnland. Die EuCOMC ist eine zweijährliche internationale Tagung, auf der Arbeiten aus verschiedenen Bereichen der Organometallchemie vorgestellt werden. Im Rahmen von Posterbeiträgen präsentierten Johannes Kleinheider und Rebecca Scheel die Ergebnisse ihrer Masterarbeiten zu Nebenreaktionen bei der Verwendung von Lithiumalkylen und insbesondere die Zersetzung von Lösungsmitteln sowie zum Einfluss von Mikrowellenstrahlung auf Lithiumalkyle. Felix Langenohl stellte neue Forschungsergebnisse aus seiner Doktorarbeit zur Synthese und Untersuchung chiraler Aminosilanole vor.

Wir danken der Gesellschaft Deutscher Chemiker für die Unterstützung.



The smaller, the better? How aggregate size affects the reactivity of (trimethylsilyl)methyllithium:
L. Knauer, J. Wattenberg, U. Kroesen, C. Strohmann,
Dalton Trans. 2019, 48, 11285-11291


Promotionsstipendium des Cusanuswerks für Andreas Voß

Wir gratulieren Herrn Andreas Voß zu einem Promotionsstipendium der Bischöflichen Studienförderung Cusanuswerk. Herr Voß fertigte bereits seine Masterarbeit in unserer Arbeitsgruppe an und bereitete den Weg zur Synthese neuartiger (Aminomethyl)silane unter Verwendung von Mikrowellentechnologie. In seiner Promotion wird er aufbauend auf diese Synthese neuartige Silane entwickeln, die Anwendung in der Materialchemie, Synthese sowie Katalyse finden sollen. Mit diesem Thema konnte er die Gutachter im strengen Auswahlverfahren zur Promotionsförderung überzeugen und freut sich nun Teil des Cusanuswerks zu sein. Neben seiner hervorragenden Studienleistung wird hierbei auch sein außergewöhnliches Engagement in der Jugendarbeit der Feuerwehr Dortmund honoriert.

Die Bischöfliche Studienförderung Cusanuswerk ist eines der ältesten Begabtenförderwerke in Deutschland und fördert seit nunmehr als 60 Jahren Studierende in ideeller und finanzieller Hinsicht. Es werden Studierende gefördert, die hervorragende akademische Leistungen aufweisen und sich mit besonderem Verantwortungsbewusstsein für unsere Gesellschaft engagieren.


Kinetically controlled asymmetric synthesis of silicon-stereogenic methoxy silanes using a planar chiral ferrocene backbone:
E.R. Barth, A. Krupp, F. Langenohl, L. Brieger, C. Strohmann,
Chem. Commun. 2019, 55, 6882-6885


Vortragspreis für Yasin Kuzu am 12. Tag der Chemie

Am dies­jäh­rigen 12. Tag der Chemie in Dortmund wurde Herr Yasin Kuzu für seinen Vortrag mit dem Titel „Asymmetric Deprotonation of a Phosphine Borane for the Synthesis of P-Stereogenic Phosphines“ mit einem der begehrten Vortragspreise ausgezeichnet.

Herr Kuzu präsentierte seine aktuellen Forschungsergebnisse zur Synthese von chiralen Phosphanen, die unter anderem als Liganden bei der asymmetrischen Katalyse eine enorme Be­deu­tung besitzen.

Im Rahmen seiner Forschungsarbeit wird Herr Kuzu durch ein Promotionsstipendium des Avicenna-Studienwerkes gefördert.


Auszeichnungen im Rahmen der Absolventenfeier am 12. Tag der Chemie

Am 8. Februar 2019 wurden beim 12. Tag der Chemie die besten Absolventen der Fakultät für Chemie und Chemische Biologie ausgezeichnet. Aus unserem Ar­beits­kreis erhielten Herr Moritz Achternbosch, Herr Lukas Brieger, Herr Felix Langenohl und Herr Andreas Voß einen Fakultätspreis für den herausragenden Abschluss im Studiengang Master Chemie. 

Im Jahr 2018 konnten in unserem Ar­beits­kreis Herr Pedro Braun-Streb, Frau Katrin Louven und Frau Helene Wall ihre Promotion erfolgreich abschließen. Weiterhin erhielten Herr Moritz Achternbosch, Herr Lukas Brieger, Herr Felix Langenohl, Frau Rana Seymen und Herr Andreas Voß ihren Abschluss im Studiengang Master Chemie sowie Herr Niklas Sensler im Studiengang Bachelor Chemie. Frau Friederike Fritschka konnte ihre experimentelle Bachelorarbeit im Studiengang Lehramt Chemie erfolgreich abschließen. 

Wir freuen uns, dass alle Absolventen des Masterstudiengangs ihre Promotion in unserem Ar­beits­kreis durchführen möchten.

Wir gratulieren allen zu ihrem Abschluss und wünschen für ihre berufliche Zukunft viel Erfolg.


Jahrgangsbestenpreis der Fakultät für Chemie und Chemische Biologie

Wir gratulieren Herrn Moritz Achternbosch zum Jahrgangsbestenpreis der Fakultät für Chemie und Chemische Biologie 2018. Jedes Jahr werden im Rahmen der akademischen Jahresfeier die jeweils besten Abschlüsse der sechszehn Fakultäten der TU Dortmund geehrt.

Herr Moritz Achternbosch hat sein Studium einschließlich seiner Masterarbeit mit dem Titel „Struktur und Reaktivität neuartiger metallierter N,O-funktionalisierter Organosilane“ herausragend abgeschlossen. In seiner Forschung beschäftigt er sich derzeit mit Reaktivitätsstudien an stereogenen Siliciumzentren.


Kekulé-Promotionsstipendium des Fonds der Chemischen Industrie für Lukas Brieger

Wir gratulieren Herrn Lukas Brieger zum Kekulé-Stipendium der Stiftung Stipendien-Fonds des Verbandes der Chemischen Industrie. Herr Brieger beendete sein Masterstudium im März 2018 in verkürzter Studienzeit und bewarb sich anschließend für ein Stipendium zu seinem Promotionsthema zu alkalimetallspezifischen Effekten für gezielte Synthesen, die besonders für metallorganische Synthesen von großer Relevanz sind. Der Fonds der Chemischen Industrie vergibt pro Jahr ca. 50 Doktorandenstipendien in Deutschland für Mit­ar­bei­ter der Chemie und chemienahen Disziplinen. Wir danken dem Fonds der Chemischen Industrie für die großzügige und wichtige Förderung von Doktoranden in unserem Ar­beits­kreis.

Seit 1950 fördert der Fonds der Chemischen Industrie außerdem Schulen, Nach­wuchs­wis­sen­schaft­ler sowie die Grundlagenforschung in Chemie und chemienahen Disziplinen, wobei die Förder­maß­nahmen äußerst vielfältig sind und ineinander greifen.


Vorträge und Poster auf der 7th EuCheMS Conference on Nitrogen Ligands in Lissabon

Moritz Achternbosch, Lukas Brieger, Lena Knauer, Felix Otte, Andreas Voß und Jessica Wegge präsentierten vom 04. bis 07. September 2018 auf der 7th EuCheMS Conference on Nitrogen Ligands in Lissabon 3 Vorträge und 3 Poster. Im Mittelpunkt der Konferenzserie, deren fünfte Tagung 2008 von Prof. Bernhard Lippert (TU Dortmund) ausgerichtet wurde, stehen die vielseitigen Anwendungen von Stickstoffliganden in unterschiedlichsten Bereichen der Chemie. Dabei präsentierten Moritz Achternbosch, Lukas Brieger und Andreas Voß die Ergebnisse ihrer jeweiligen Masterarbeit, während Felix Otte seine neuesten Erkenntnisse zu Halogenbrücken mit sp3-hybridisierten Alkylhalogeniden in Form eines Vortrages vorstellte.

Lena Knauer hielt zunächst einen Vortrag über den Einsatz chiraler Stickstoffliganden in der Organolithiumchemie, ehe sie in einem zweiten Vortrag ihre eigenen Forschungsergebnisse zur gesteigerten Reaktivität von Alkyllithiumverbindungen in Kombination mit Stickstoffliganden präsentierte.

Wir danken der Gesellschaft Deutscher Chemiker für die Unterstützung der Tagungsreise in Form von Reisestipendien.


Präsentationen auf den 9th European Silicon Days

Andreas Hermann, Felix Langenohl und Lukas Zibula präsentierten auf den 9th European Silicon Days in Saar­brü­cken der Fachwelt ihre aktuellsten Forschungsergebnisse in Form eines Vortrages sowie zwei Posterbeiträgen zu Themen aus der Siliciumchemie.

Auf dieser internationalen Tagung stellen sowohl Industrievertreter der großen Silicium Firmen als auch Hochschularbeitskreise und Forschungsinstitute ihre aktuellen Arbeiten zu Materialwissenschaften über anorganische und organische Molekülchemie bis hin zu biologischen Aspekten vor. Im Mittelpunkt der dies­jäh­rigen Tagung standen die zwei Silicium-Koryphäen Prof. R. West und der WACKER Silicone Award Preisträger Prof. H. W. Roesky.

Lukas Zibula stellte seine neusten Ergebnisse zu Aminoalkoxysilanen in einem Vortrag vor, während Felix Langenohl und Andreas Hermann auf Postern ihre Masterarbeiten zu chiralen Silanolen bzw. zu Reaktionen an chiralen Organosilanen präsentierten.

Wir danken der Gesellschaft Deutscher Chemiker sowie der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Stu­di­en­stif­tung des deutschen Volkes für finanzielle Unterstützungen.


Promotionsstipendium der Stu­di­en­stif­tung des deutschen Volkes für Andreas Hermann

Wir gratulieren Andreas Hermann zu einem Promotionsstipendium der Stu­di­en­stif­tung des deutschen Volkes. Seit Beginn seines Studiums an der TU Dortmund engagierte sich Andreas Hermann ehrenamtlich in ver­schie­den­sten Hochschulgremien seiner Fakultät, wobei er mehrere Jahre im Fakultätsrat und im Vorstand des Fachschaftsrates aktiv mitwirkte. Nachdem er sein Forschungspraktikum an der University of Strathclyde in Glasgow absolviert hatte, beendete er seine Masterarbeit in unserer Arbeitsgruppe als Jahrgangsbester Chemiestudent. Mit einem spannenden und neuartigen Promotionsthema zu metallfreien Carbanionen bewarb er sich anschließend bei der Stu­di­en­stif­tung des deutschen Volkes und konnte im strengen Auswahlverfahren die Gutachter überzeugen.


2 Vorträge im Rahmen des 15th International Symposium on Inorganic Ring Systems in Kyoto

Im Zeitraum vom 24. bis 29. Juni 2018 nahmen Kathrin Louven und Lena Knauer am 15th International Symposium on Inorganic Ring Systems in Kyoto teil und konnten jeweils ihre aktuellen Arbeiten mit einem Vortrag vorstellen. Die Konferenz gehört zu den führenden internationalen che­mi­schen Fachtagungen zur Hauptgruppenchemie und beinhaltet auch die metallorganische Chemie sowie anorganische Materialien. Kathrin Louven berichtete dort in ihrem Vortrag über die Ergebnisse ihrer kurz zuvor fertiggestellten Dissertation zum Einfluss verschiedener Alkalimetalle und Alkoholate auf das Reaktionsverhalten superbasischer Systeme. Die Steigerung der Reaktivität von Organolithiumverbindungen zur Ermöglichung gehinderter Deprotonierungsreaktionen war Thema des Vortrags von Lena Knauer.

Die Reise wurde durch Teilstipendien der Gesellschaft Deutscher Chemiker sowie durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.


28th International Conference on Organometallic Chemistry 2018 in Florenz

Yasin Kuzu präsentierte auf der 28th International Conference on Organometallic Chemistry 2018 in Florenz, Italien, seine aktuellen Forschungsergebnisse zur asymmetrischen Lithiierung von Phosphinoboranen zur Synthese enantiomerenreiner Liganden in Form eines Posterbeitrages sowie einer Flash-Präsentation. Die ICOMC ist eine zweijährliche Tagung auf der Arbeiten aus verschiedenen Bereichen der Organometallchemie vorgestellt werden (https://www.icomc2018.com).

Vor einem breiten internationalen Publikum wurden in diesem Jahr insgesamt mehr als 300 Vorträge gehalten sowie 500 Poster präsentiert, wodurch ein umfassender Einblick in Entwicklungen insbesondere zur Katalyse, Bioanorganischen Chemie, Hauptgruppenchemie sowie asymmetrischen Synthese erlangt werden konnte.

Herr Kuzu wurde während seiner Teil­nah­me an der ICOMC-2018 durch ein Teilstipendium der Gesellschaft Deutscher Chemiker sowie das Avicenna-Studienwerk gefördert.


Promotionsstipendium des Avicenna-Studienwerkes für Yasin Kuzu

Wir gratulieren Herrn Yasin Kuzu zu einem Promotionsstipendium des Avicenna-Studienwerkes. Herr Kuzu beendete seine Masterarbeit im Sommersemester 2017 in unserer Arbeitsgruppe und bewarb sich anschließend für ein Stipendium zu seinem Promotionsthema zur asymmetrischen Synthese von chiralen Phosphanliganden, denen eine enorme Be­deu­tung bei der Übergangsmetallkatalyse zukommt. In einem strengen Auswahlverfahren konnte Herr Kuzu - neben fünf weiteren Doktoranden aus ver­schie­den­sten Fächern - mit seinem Promotionsthema die Gutachter überzeugen und ist nun glücklich, Teil der Avicenna-Familie zu sein.

Das Avicenna-Studienwerk ist das jüngste der 13 Begabtenförderungswerke Deutschlands, welche vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) anerkannt werden. Es fördert leistungsstarke und gesellschaftlich engagierte muslimische Studierende sowie Promovierende aller Fächer.


Viel Erfolg mit der eigenen Arbeitsgruppe für Jonathan Bauer

Das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst hat im Rahmen des Elitenetzwerks Bayern Jonathan Bauer die Einrichtung einer internationalen Nachwuchsforschergruppe bewilligt. Die For­scher­grup­pe „Zwischen Frustration und Ko­ope­ra­tion: Kooperative Reaktivität in einem neuartigen Silicium-basierten Bindungsaktivierungs- und Katalysekonzept“ wird für einen Zeitraum von fünf Jahren an der Universität Regensburg gefördert.

Mit seiner Gruppe wird Jonathan Bauer ab Februar 2018 an der Schnittstelle von Grundlagen- und anwendungsorientierter Forschung neue Wege hin zu nachhaltigen Syntheseverfahren auf der Grundlage eines neuartigen Silicium-Sauerstoff-basierten Verbindungsmusters erforschen. Dabei liegt das Haupt­au­gen­merk auf Methodenentwicklungen in der Synthese von Hauptgruppenelementverbindungen sowie auf der Bindungsaktivierung in kleinen Mo­le­kü­len und organischen Substraten. Die For­scher­grup­pe wird in Anbindung an den Master-Elitestudiengang „Advanced Synthesis and Catalysis“ (SynCat) an der Fakultät für Chemie und Pharmazie in Regensburg eingerichtet.

Wir wünschen viel Erfolg mit den eigenen Arbeiten und weiterhin hochkarätige Publikationen und Preise.

Universität Regensburg


Posterpreis für Helene Wall auf dem dies­jäh­rigen 16. Ferrocen Kolloquium in Berlin

Auf dem dies­jäh­rigen 16. Ferrocen Kolloquium in Berlin (18.02.-20.02.2018) wurde der Posterbeitrag von Helene Wall mit dem Titel „Enantiopure (Aminomethyl)ferrocenes: Synthesis and Derivatisation with Heteroatoms“ mit einem von 2 Posterpreisen ausgezeichnet.

Planarchirale Ferrocene sind wichtige Liganden für die enantioselektive Katalyse und finden bereits Anwendung in großtechnischen Prozessen.

Helene Wall hat neuartige enantiomerenreine Ligandensysteme vorgestellt, die nach der Voreinstellung der planaren Chiralität selektiv in unterschiedlichen Positionen substituiert werden können.

16th Ferrocene Colloquium


Eva Barth erhält Vortragspreis am 11. Tag der Chemie

Am 11. Tag der Chemie hat Eva Barth für ihren Vortrag mit dem Titel „Selective Synthese and Transformation stereogener Siliciumzentren“ einen der begehrten Vortragspreise erhalten. 

Frau Barth hat ihre Ergebnisse zum selektiven Aufbau stereogener Silicium-Zentren vorgestellt.

Sie konnte die bisher besten asymmetrischen Synthesen am Silicium präsentieren und zeigen, dass weitere Transformationen am Silicium stereospezifisch ablaufen.


Vortragspreis für Lena Knauer am 11. Tag der Chemie

Lena Knauer hat für ihren Vortrag „Enhancing Alkyllithium Reagents to Enable Hindered Deprotonation Reactions“ am 11. Tag der Chemie in Dortmund einen der begehrten Vortragspreise erhalten.

Die wissenschaftlichen Arbeiten von Frau Knauer umfassen die Struktur und Reaktivität wichtiger Alkyllithium-Ver­bin­dun­gen mit neuartigen aktivierenden Liganden.

Sie konnte Deprotonierungsreaktionen erschließen, die bisher an der geringen Reaktivität der Alkyllithium-Reagenzien gescheitert sind.


Auszeichnungen im Rahmen der Absolventenfeier am 11. Tag der Chemie

Bei dem dies­jäh­rigen 11. Tag der Chemie am 9. Februar 2018 wurden die besten Absolventen des vergangenen Jahres ausgezeichnet. Aus unserem Ar­beits­kreis erhielten Herr Andreas Hermann, Herr Yasin Kuzu sowie Herr Felix Otte für ihren Masterabschluss einen Fakultätspreis für den herausragenden Abschluss im Studiengang Master Chemie. Frau Ines Kaiser erhielt für ihre erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung als Chemielaborantin eine Ehrung von der Fakultät für Chemie und Chemische Biologie.

Im Jahr 2017 konnten in unserem Ar­beits­kreis Herr Christopher Golz und Frau Ulrike Kroesen erfolgreich Ihre Promotion abschließen, ebenfalls haben Andreas Hermann, Yasin Kuzu und Felix Otte ihre Masterarbeiten und Johannes Kleinheider, Anna Krupp, Rebecca Scheel und Jonathan Wattenberg ihre Bachelorarbeiten erfolgreich absolvieren können.

Wir freuen uns, dass einige der Absolventen auch weiterhin in unserem Ar­beits­kreis tätig sind. Wir gratulieren allen und wünschen für ihre berufliche Zukunft viel Erfolg. 


Evonik Promotionspreis für Ulrike Kroesen

Wir gratulieren Ulrike Kroesen zum Evonik Promotionspreis 2017.

Die Fakultät für „Chemie und Chemische Biologie (CCB)“ verlieh am 09. Februar 2018, in enger Zusammenarbeit mit dem Verein „Gesellschaft zur Förderung der che­mi­schen und biologischen Wis­sen­schaf­ten e.V.“, drei Promotionspreise, die die Firma „Evonik Industries AG“ mit dem Ziel der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses gesponsert hat.

Diese speziellen Auszeichnungen dienten der Würdigung hervorragender Doktorarbeiten, die im Jahr 2017 erfolgreich abgeschlossen wurden. Die Auswahl erfolgte durch eine Jury, die die wissenschaftlichen Promotionsleistungen und weitere Kriterien, wie zum Beispiel sehr gute Prüfungsnoten, kurze Studienzeiten, die Erstellung von Publikationen sowie den außergewöhnlichen Einsatz in Projekten und Initiativen des ehrenamtlichen Engagements überprüfte. Die dies­jäh­rigen Auszeichnungen waren verbunden mit einer Verleihungsurkunde und einem Preisgeld von jeweils 400 €. 

Die besonderen Ehrungen der Evonik-Promotionspreise erhielt im Bereich „Chemie“ Ulrike Kroesen mit Ihrem Promotionsthema: Verständnis alkalimetallspezifischer Effekte zum Steuern ausgewählter metallorganischer Reaktionen.

Die wissenschaftliche Arbeit von Ulrike Kroesen umfasst ein Thema aus der metallorganischen Chemie mit einem Schwerpunkt auf Organolithium-Chemie. Ulrike Kroesen konnte zeigen, wie durch das Wechselspiel zwischen Metall und Lö­sungs­mit­tel ausgewählte organische Reaktionen gesteuert werden können. Sie hat ihre Ergebnisse u.a. durch Vorträge auf internationalen Tagungen in Melbourne und Vancouver vorgestellt. Ihre hochrangigen Publikationen zu Lö­sungs­mit­tel-gesteuerten metallorganischen Reaktionen in der Zeitschrift „Angewandten Chemie“ fanden bereits große Resonanz bei Fachkollegen.

Die festliche Preisverleihung erfolgte im Rahmen des „11. Tages der Chemie". Die Auszeichnung wurde von Herrn Dr. Felix Müller (Vice President European Research Policy Innovation Networks and Communication, Evonik Industries) und Herrn Prof. Dr. Guido Clever anlässlich der abendlichen Festveranstaltung übergeben.


IHK Auszeichnung für Frau Ines Kaiser

Am 5. September 2017 ehrte der Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Heinz-Herbert Dustmann im Festsaal des Maximilianparks Hamm die besten Absolventen der Sommerprüfung der IHK Dortmund, die mit der Abschlussnote „Sehr gut“ bestanden haben. Insgesamt nahmen 4.100 Kandidaten aus Dortmund, Hamm und dem Kreis Unna an der Abschlussprüfung teil. 3,9 Prozent erzielten die Bestnote.

Unsere Chemielaborantin Frau Ines Kaiser wurde dort für ihre hervorragenden Leistungen geehrt. 

Frau Kaiser hat ihre Ausbildung zur Chemielaborantin im Jahr 2014 an der TU begonnen und konnte durch ihre sehr guten Leistungen diese um ein halbes Jahr verkürzen. Während Ihrer Ausbildungszeit arbeitete Sie im Ar­beits­kreis von Herrn Prof. Krause, dem Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie und schließlich im Ar­beits­kreis von Herrn Prof. Strohmann, dem Sie im Anschluss als Mitarbeiterin treu blieb.

Wir gratulieren Frau Kaiser zu ihrem sehr guten Abschluss.


Controlling the coordination sphere of alkyllithiums results in selective reactions with allylic amines:
U. Kroesen, C. Unkelbach, D. Schildbach, C. Strohmann,
Angew. Chem. Int. Ed. 2017, 56, 14164-14168


254th American Chemical Society National Meeting in Washington DC

Kathrin Louven und Jessica Wegge nahmen am 254th American Chemical Society National Meeting in Washington DC (USA) teil, bei der die neusten Entwicklungen der aktuellen che­mi­schen Forschung präsentiert wurden. Als Besonderheit dieser Tagung wurde eine Vielzahl an Workshops angeboten, wobei für beide Mitarbeiterinnen die neusten analytischen Methoden im Vordergrund standen. Diese weltweit größte chemische Tagung hat im Schnitt 16.000 Teilnehmer.


Synthesis and molecular structure of a zwitterionic ZnI2 silanolate:
J.O. Bauer, C. Strohmann,
Inorg. Chim. Acta 2018, 469, 133-135


AGICHEM 2017 - Wöhler Vereinigung und Dalton Division in Göttingen

Eva Barth und Lukas Brieger präsentierten ihre aktuellen Forschungsergebnisse in Form von zwei Posterbeiträgen auf der AGICHEM 2017 in Göttingen. Die Beiträge stammten zum einen aus Arbeiten zur Erschließung neuartiger superbasischer Deprotonierungsreagenzien, und behandelten zum anderen den Aufbau und die Transformation von stereogenen Siliciumzentren. Die AGICHEM ist eine traditionell gemeinsame Konferenz der Wöhler-Vereinigung für An­or­ga­ni­sche Chemie (GDCh) und der Dalton Division of the Royal Society of Chemistry. Wir bedanken uns bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), welche durch ihre Förderung die Teil­nah­me unserer Mit­ar­bei­ter an der AGICHEM 2017 unterstützte.


12th International Conference on Heteroatom Chemistry 2017 in Vancouver

Lena Knauer, Ulrike Kroesen, Felix Otte und Helene Wall präsentierten auf der 12th International Conference on Heteroatom Chemistry 2017 in Vancouver, Kanada, ihre aktuellsten Forschungsergebnisse in Form von zwei Vorträgen sowie Posterbeiträgen zu Themen aus der Alkyllithiumchemie, der metallorganischen Synthese und zu planarchiralen Ferrocen-Katalysatoren. Der Schwerpunkt der internationalen Tagung lag auf den Themengebieten Hauptgruppenchemie, Supramolekulare Chemie und Struktur und Reaktivitätsbeziehung (https://groups.chem.ubc.ca/ichac2017/). Die Tagungsteilnahme wurde vom Fond der che­mi­schen Industrie und der GDCh unterstützt.


Exploring Planar Chiral Amino Siloxides:
C. Golz, P. Steffen, C. Strohmann,
Angew. Chem. Int. Ed. 2017, 56, 8295-8298


Selective Si-C(sp3) Bond Cleavage in (Aminomethyl)silanes by Carbanionic Nucleophiles and its Sterochemical Course:
S.G. Koller, J.O. Bauer, C. Strohmann,
Angew. Chem. Int. Ed. 2017, 56, 7991-7994


Auszeichnungen im Rahmen der Absolventenfeier am 10. Tag der Chemie

Bei dem dies­jäh­rigen 10. Tag der Chemie wurden die besten Absolventen des letzten Jahres ausgezeichnet. Aus dem Ar­beits­kreis von Prof. Strohmann erhielten Frau Lena Knauer für ihren Masterabschluss und Frau Jessica Wegge für ihre erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung als Chemielaborantin eine Ehrung von der Fakultät für Chemie und Chemische Biologie.

Frau Knauer fertigte ihre Arbeit mit dem Titel "Einblicke in neuartige Strukturmotive bewährter Lithiumalkyle und ihre gezielte Synthese mittels Iod-Lithium-Austausch" an. Aufgrund Ihrer hervorragenden Leistungen wird sie bei ihrer Promotion zum Thema Synthese und Reaktivität von Organolithiumverbindungen durch ein Stipendium des Fonds der Chemischen Industrie unterstützt.

Frau Wegge hat Ihre Berufsausbildung zur Chemielaborantin 2013 an der TU Dortmund begonnen und mit verkürzter Ausbildungsdauer im Jahr 2016 mit der Note „sehr gut“ abgeschlossen. Sie wurde bereits von der Industrie- und Handelskammer als beste Absolventin des Landes NRW in ihrem Ausbildungsberuf geehrt.

Im Jahr 2016 konnten in unserem Ar­beits­kreis Lena Knauer, Jan-Erik Ostwaldt und Lukas Zibula ihre Masterarbeit und Lukas Brieger, Marvin Kloß, Felix Langenohl und Andreas Voß ihre Bachelorarbeit innerhalb der Regelstudienzeit erfolgreich absolvieren.

Wir freuen uns, dass einige der Absolventen auch weiterhin in unserem Ar­beits­kreis tätig sind. Wir gratulieren allen und wünschen für ihre berufliche Zukunft viel Erfolg.


The Reactivity of Benzyl Lithium Species is Regulated by Intermediate Structures:
U. Kroesen, L. Knauer, C. Strohmann,
Angew. Chem. Int. Ed. 2017, 56, 6232


Ausgezeichnet: Jessica Wegge gehört zu den besten Azubis in NRW

Wir gratulieren unser Laborantin Jessica Wegge zu Ihrer besonderen Auszeichnung.

Die 16 nordrhein-westfälischen Industrie- und Handelskammern haben am 4. November in Düsseldorf die besten Auszubildenden des Landes geehrt. Diese hatten ihre Berufsausbildung zuvor mit der Note „Sehr gut” abgeschlossen. Auch eine ehemalige Auszubildende der Technischen Universität Dortmund gehört zu den Besten in NRW: Jessica Wegge wurde an der TU Dortmund zur Chemielaborantin ausgebildet. Nach dem Ende ihrer Ausbildung bleibt sie weiter an der Hochschule.

„Mit ihren exzellenten Abschlüssen haben die Landesbesten bewiesen, dass sie die zukünftigen Leistungsträgerinnen und Leistungsträger in der Wirtschaft sind. Als hochqualifizierte, kompetente und engagierte Fachkräfte werden sie gerade im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung händeringend gesucht”, sagte NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin. Er hielt bei der Ehrung der Landesbesten, wie der ehemaligen TU Dortmund-Auszubildenden Jessica Wegge, die Festrede.

Abwechslungsreiche Ausbildung im Bereich der Forschung
Die 22-Jährige hat von August 2013 bis Juli 2016 ihre Ausbildung zur Chemielaborantin an der TU Dortmund absolviert. Aufgrund ihrer Bestleistungen konnte sie ihre Ausbildungszeit von 3,5 auf drei Jahre verkürzen. „Die Ausbildung an der TU Dortmund hat mir gefallen, weil sie abwechslungsreich war. Ich habe in verschiedenen Abteilungen gearbeitet – der Organischen Chemie, dem Institut für Umweltforschung und dem Max-Planck-Institut, und konnte so verschiedene Einblicke bekommen. Außerdem hat der interne Unterricht mich gut auf die Prüfungen vorbereitet.” Für die Ausbildung an der TU Dortmund hatte sich die ehemalige Auszubildende nicht nur wegen der vielfältigen Einblicke, sondern auch wegen der Arbeit im Bereich der Forschung entschieden.

IHK Dortmund ehrte sie bereits als beste Chemielaborantin
Beim Festakt in der Tonhalle in Düsseldorf bekam sie nun als eine der besten Auszubildenden in NRW vor rund 1.000 Gästen – darunter auch ihre stolze Familie – eine Urkunde über­reicht. Nicht ihre Erste: Bereits im September wurde sie von der Industrie- und Handelskammer Dortmund (IHK) für ihre hervorragenden Leistungen als beste Chemielaborantin ausgezeichnet.

Bei der Ehrung der Landesbesten wurden die Leistungen von insgesamt 265 jungen Frauen und Männern aus unterschiedlichen Ausbildungsberufen gewürdigt. „Es war interessant, auch andere Berufe kennenzulernen und schön zu sehen, dass viele ihre Ausbildung gut abgeschlossen haben”, sagt Wegge. Auch nach dem Ende ihrer Ausbildung bleibt sie der TU Dortmund treu. Sie arbeitet jetzt im Ar­beits­kreis von Prof. Carsten Strohmann in der Fakultät für Chemie und Chemische Biologie.


Solid State bonding situation of benzyl silanes: Influence of an intramolecular ammonium group:
F. Otte, S.G. Koller, E. Cuellar, C. Golz, C. Strohmann,
Inorg. Chim. Acta 2016, 456, 44


Flash-Präsentation auf der Wöhler-Tagung 2016 von Lukas Brieger

Im Rahmen der dies­jäh­rigen Wöhlertagung in Berlin wurden erstmals 6 besondere Tagungsbeiträge aus 200 von dem wissenschaftlichen Komitee der Wöhler-Vereinigung als Flash-Präsentation ausgewählt. Lukas Brieger konnte die Jury mit den Forschungsergebnissen aus seiner Bachelor-Arbeit überzeugen und durfte einem breiten Publikum seine Arbeiten zum Thema „Novel Superbasic Mixtures“ präsentieren.

Die alle zwei Jahre stattfindende Vortragstagung der Wöhler-Vereinigung hat sich zu einem der wichtigsten Foren im deutschsprachigen Raum zur Vorstellung neuester Trends aus allen Teilbereichen der An­or­ga­ni­schen Chemie entwickelt. Von Hauptgruppen-Mo­le­kü­len über Komplexe der d- und f-Blockelemente hin zu Festkörpern und Materialien in Grundlagenforschung und industrieller Anwendung waren alle Facetten der modernen An­or­ga­ni­schen Chemie vertreten. Unser Ar­beits­kreis war mit 12 wissenschaftlichen Beiträgen auf der Wöhler-Tagung 2016 vertreten und wurde hierbei durch zahlreiche Tagungsstipendien der GDCh gefördert.


IHK Auszeichnung für Frau Jessica Wegge

Am 19. September 2016 ehrte der Präsident der Industrie- und Handelskammer Heinz-Herbert Dustmann in der Spielbank Hohensyburg die besten Absolventen der Sommerprüfung der IHK Dortmund, die mit der Abschlussnote „Sehr gut“ bestanden haben. Insgesamt nahmen 4.149  Kandidaten aus Dortmund, Hamm und dem Kreis Unna an der Abschlussprüfung teil, 3,2 Prozent erzielten die Note Sehr gut.

Gemeinsam mit IHK-Hauptgeschäftsführer Stefan Schreiber überreichte IHK-Präsident Dustmann die Besten-Trophäen an die jeweils besten Absolventen eines Ausbildungsberufs. Frau Jessica Wegge wurde als beste Chemielaborantin der IHK  Dortmund für Ihre exzellenten Leistungen ausgezeichnet.

Jessica Wegge hat an der TU Dortmund die Ausbildung als Chemielaborantin 2013 begonnen und konnte durch sehr gute Leistungen ihre Ausbildung um ein halbes Jahr verkürzen. Während Ihrer Ausbildungszeit an der TU Dortmund arbeitete Sie im Ar­beits­kreis von Prof. Weberskirch, dem Institut für Umweltforschung (INFU) und dem Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie im Ar­beits­kreis von Prof. Waldmann. Derzeit arbeitet Jessica Wegge an der TU Dortmund in der An­or­ga­ni­schen Chemie im Ar­beits­kreis von Prof. Carsten Strohmann. Wir gratulieren unserer Mitarbeiterin Frau Wegge besonders zu ihrem exzellenten Abschluss.


27th International Conference on Organometallic Chemistry 2016 in Melbourne

Ulrike Kroesen, Helene Wall und Pedro Braun Streb, präsentierten auf der 27th International Conference on Organometallic Chemistry  2016  in Melbourne, Australien, ihre aktuellsten Forschungsergebnisse in Form von Posterbeiträgen, sowie einer Flashpresentation. Die Teil­nah­me an der ICOMC 2016 wurde für alle drei Mit­ar­bei­ter durch einen besonderen Student-Award der Organisatoren gefördert. Wir freuen uns über diese Anerkennung und gratulieren sehr herzlich dazu. Die „Student Award Winners“ sind mit Photo und einer Kurzbeschreibung auf der Tagungshomepage hervorgehoben.

Auf der 27th International Conference on Organometallic Chemistry  2016 in Melbourne, Australien, wurden Arbeiten zur Bioanorganischen Chemie, Hauptgruppenchemie, Struktur und Reaktivitätsbeziehungen und Anwendungen in der Katalyse, sowie asymmetrischen Synthese vor einem breiten internationalen Publikum vorgestellt.



Bei dem dies­jäh­rigen 9. Tag der Chemie wurden wieder die besten Vorträge und Poster prämiert

Bei dem 9. Tag der Chemie erhielt Frau Helene Wall für ihr Poster über ihre aktuellen wissenschaftlichen Arbeiten einen Posterpreis.

Das Poster mit dem Titel „Novel Substituted Enantiopure (Aminomethyl)ferrocenylthioalkyles“ präsentierte die enantioselektive ortho-Lithiierung von neuartigen und bis dato unbekannten Ferrocenylliganden, sowie deren Komplexierung mit Metallen, wie Platin oder Palladium. Solche enantiomerenreine Ver­bin­dun­gen sind vom großen Interesse für die Industrie, da sie als potentielle Katalysatoren in der asymmetrischen Katalyse Einsatz finden könnten. Durch gezielte Variation der Reaktionsbedingungen ist nicht nur die Zugabe beliebiger Elektrophile möglich, sondern auch die Steuerung der Regioselektivität.

Frau Wall wird Ihre Forschungsarbeiten auf der dies­jäh­rigen 27th International Conference on Organometallic Chemistry  2016 in Melbourne präsentieren, was durch einen Travel Bursary Award der Organisatoren gefördert wird.


Im Rahmen der dies­jäh­rigen Absolventenfeier wurden die besten Studienabschlüsse ausgezeichnet.

Im Rahmen des 9. Tag der Chemie und Absolventenfeier erhielten Frau Eva Barth und Herr Yasin Kuzu für ihren Master- bzw. Bachelor-Abschluss eine Auszeichnung der Fakultät für Chemie und Chemische Biologie. Zu diesem Erfolg gratulieren wir besonders.

Frau Eva Barth fertigte ihre Masterarbeit mit dem Thema „Silicium in biologisch aktiven Ver­bin­dun­gen: C/Si-Austausch in Dihydropyridinen, Depotwirkung durch Si-O-Hydrolyse und eine neuartig Si-funktionalisierte Aminosäure" in unserem Ar­beits­kreis an und hat ihre Promotion zu einem Forschungsthema zum selektiven Aufbau und Umsetzungen von stereogenen Siliciumzentren begonnen. Sie wird hierbei durch ein Stipendium des Fonds der Chemischen Industrie gefördert

Herr Yasin Kuzu hat seine Bachelorarbeit mit dem Titel „Synthese, Eigenschaften und stereochemische Aspekte kondensationsstabiler Silanole mit planarchiralen Ferrocenylsubstituenten“ in unserem Ar­beits­kreis angefertigt. Er erhielt für diese Thematik bereits einen Posterpreis auf der 6th EuCheMS Conference on Nitrogen Ligands in Beaune (Frankreich).


Chemie-Dissertationspreis an Dr. J.O. Bauer verliehen

Im Rahmen der Akademischen Jahresfeier der TU Dortmund am 16. Dezember 2015 erhielt Dr. Jonathan O. Bauer den dies­jäh­rigen Dissertationspreis der Fakultät für Chemie und Chemische Biologie.

Dr. Bauer wurde für seine Arbeit mit dem Titel „Funktionalisierte siliciumstereogene Organosilane: Von der Ent­wick­lung einer asymmetrischen Synthesestrategie zu einem mechanistischen Modell der Stereokontrolle“ prämiert, die er im September 2014 in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Carsten Strohmann mit Auszeichnung abgeschlossen hatte.

Mit den Dissertationspreisen werden im Rahmen der Akademischen Jahresfeier jedes Jahr jeweils die besten Dissertationen der dreizehn Fakultäten der TU geehrt. Dr. Jonathan O. Bauer studierte Chemie an der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg und wechselte 2010 zur Promotion nach Dortmund. Im Laufe seiner wissenschaftlichen Karriere wurde er bereits vielfältig ausgezeichnet. Im Rahmen seiner Forschung beschäftigt er sich mit Arbeiten zu stereogenen Siliciumzentren mit einem Schwerpunkt auf asymmetrischen Synthesen.


Jahrgangsbestenpreis der Fakultät für Chemie und Chemische Biologie

Im Rahmen der Akademischen Jahresfeier der TU Dortmund am 16. Dezember 2015 wurden die besten Absolventen der sechzehn Fakultäten der TU geehrt.

Wir gratulieren Frau Eva Barth zu dem dies­jäh­rigen Jahrgangsbestenpreis der Fakultät für Chemie und Chemische Biologie.

Eva Barth hat ihr Studium einschließlich ihrer Masterarbeit mit dem Titel „Silicium in biologisch aktiven Ver­bin­dun­gen: C/Si-Austausch in Dihydropyridinen, Depotwirkung durch Si-O-Hydrolyse und eine neuartig Si-funktionalisierte Aminosäure“ hervorragend abgeschlossen. Im Rahmen ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit dem selektiven Aufbau und Umsetzungen von stereogenen Siliciumzentren, sowie der quantenchemischen Berechnung ablaufender Prozesse.


Posterpreis für stick­stoff­hal­tige Liganden

Auf der 6th EuCheMS Conference on Nitrogen Ligands in Beaune (Frankreich) wurden Arbeiten zur Koordinationschemie, Metallorganischen Chemie, Bioanorganischen Chemie, Materialien und Katalyse vorgestellt. Herr Yasin Kuzu hat auf dieser Internationalen Tagung einen von der Royal Society of Chemistry (RSC) gestifteten Posterpreis aus dem Bereich „Inorganic Chemistry Frontiers“ erhalten.

Herr Kuzu präsentierte zusammen mit Herrn Christoper Golz Resultate aus seiner Bachelorarbeit im Ar­beits­kreis von Prof. Strohmann. Hierbei beschäftigte er sich mit planar chiralen Aminomethylferrocenen, die sich hervorragend zum Steuern der dreidimensionalen Struktur von Silanolen, Silanolaten und Siloxanen eignen. Entsprechende Silicium-Bausteine sind bei der Silicon-Her­stel­lung von entscheidender Be­deu­tung. Herr Kuzu konnte die internationale Jury mit seinen Forschungsarbeiten überzeugen, was im Rahmen einer Bachelorarbeit eine außergewöhnliche Leistung darstellt, zu der die Fakultät ihn besonders beglückwünscht.


2015 Reaxys PhD Prize Finalist Award für Dr. Jonathan O. Bauer

Der Reaxys PhD Prize wird jährlich an Doktoranden mit Promotionen aus allen Bereichen der Chemie mit einem Schwerpunkt auf synthetischer Chemie vergeben. Nach einer weltweiten Vorauswahl präsentierten die dies­jäh­rigen Finalisten ihre Doktorarbeiten im September auf dem Reaxys PhD Prize Symposium an der Chinese University of Hong Kong.

Dr. Jonathan O. Bauer zeigte auf dem Symposium seine Arbeiten zu stereogenen Siliciumzentren, die er im Rahmen seiner Doktorarbeit im Ar­beits­kreis von Prof. Carsten Strohmann durchgeführt hat. Nachdem Herr Dr. Jonathan O. Bauer für seine Doktorarbeit bereits den 5th European Young Chemist Award erhalten hat, ist das Erreichen des Finales des Reaxys PhD Prize ein weiterer großer Erfolg, zu dem wir besonders gratulieren. Die drei dies­jäh­rigen Hauptpreise gingen an Doktoranden der University of Oxford, der University of Pennsylvania und der University of Tokyo. Reaxy PhD Prize



Schematische Illustration zur Veröffentlichung © AK-Strohmann​/​TU Dortmund

Bei dem dies­jäh­rigen 8. Tag der Chemie wurden wieder die besten Vorträge und Poster prämiert.

Hierbei erhielt Frau Ulrike Kroesen für ihr Poster über ihre aktuellen wissenschaftlichen Arbeiten einen Posterpreis.

Das Poster mit dem Titel „Carbolithiierung vs. Deprotonierung: Steuerung des Reaktionsverhaltens von Allylaminen gegenüber Alkyllithiumverbindungen“ präsentierte zwei miteinander konkurrierende Reaktionen von Allylaminen, die in der Wirk- und Naturstoffsynthese zur Anwendung kommen. Durch gezielte Wahl von metallorganischem Reagenz und Lö­sungs­mit­tel kann selektiv einerseits eine Deprotonierung initiiert werden beziehungsweise andererseits eine Addition an die Doppelbindung durchgeführt werden. Eine Kombination aus Einkristallröntgenstrukturanalyse und quantenchemischen Rechnungen lieferte Informationen über die ablaufenden Prozesse, in deren Steuerung Frau Lena Knauer im Rahmen ihrer Bachelorarbeit einen genaueren Einblick gewinnen konnte.


Der Review "Structure Formation Principles and Reactivity of Organolithium Compounds" ist unter den 20 meistzitierten Reviews (Platz 10) in "Chemistry a European Journal"

Zum 20jährigen Jubiläum hat die Zeitschrift "Chemistry a European Journal" (Impact Factor 5.696) die jeweils 20 meistzitierten Artikel, Communications, Reviews und Minireviews der letzten 20 Jahre Lesern öffentlich frei zugänglich gemacht.

Unser Review "Structure Formation Principles and Reactivity of Organolithium Compounds: V.H. Gessner, C. Däschlein, C. Strohmann, Chem. Eur. J. 2009, 15, 3320-3334" nimmt in dem Ranking von Chemistry Platz 10 (Most Cited in the First 20 Years) ein und ist nun frei zugänglich (Pub­li­ka­tion).


A Route to Stereochemically Pure Benzyllithium Reagents by Stereocontrolled Epimerisation:
S.G. Koller, U. Kroesen, C. Strohmann,
Chem. Eur. J. 2015, 21, 641

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Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

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