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Pro­fes­sur für An­or­ga­ni­sche Chemie

Prof. Dr. Carsten Strohmann

Technische Uni­ver­si­tät Dort­mund
An­or­ga­ni­sche Chemie
Otto-Hahn-Str. 6
D-44227 Dort­mund
Raum: C2-05-332


Tel.: +49 231 755 3807
Fax: +49 231 755 3797
E-Mail:

Portrait Carsten Strohmann © AK-Strohmann​/​TU Dort­mund

Neuigkeiten

Weak yet Decisive: Molecular Halogen Bond and Competing Weak Interactions of Iodobenzene and Quinuclidine:
F. Otte, J. Kleinheider, W. Hiller, R. Wang, U. Englert, C. Strohmann,
J. Am. Chem. Soc. 2021, 143, 4133–4137.


When Electrons Step in: Polarizing Effects Explored with Triisobutylaluminum:
A. Seymen, A. Münch, S.A. Orr, R. Herbst-Irmer, R.E. Mulvey, C. Strohmann, D. Stalke,
Inorg. Chem. 202160, 2872–2877.


Zwei Highlights im Trendbericht An­or­ga­ni­sche Chemie

Gleich zwei aktuelle Arbeiten des AK Strohmann fanden in diesem Jahr in der Zeitschrift „Nach­richten aus der Chemie“ Erwähnung im „Trendbericht An­or­ga­ni­sche Chemie“, der alljährlich die weltweiten Schlaglichter des ver­gang­enen Jahres aufzeigt. Hervorgehoben wurden dabei die in der Zeitschrift An­ge­wand­te Chemie veröffentlichten Arbeiten von An­dre­as Seymen, Ulrike Opper und An­dre­as Voß zu Alkalimetall-basierten Aminoalkylierungsreaktionen. Erst die Kombination der Metalle Lithium und Kalium führt zu hoch selektiven Reaktionen, wel­che durch beide Metalle einzeln nicht zugänglich sind.

Weiterhin wurden die von Lena Knauer in Ko­ope­ra­ti­on mit der Arbeits­gruppe Stalke aus Göttingen erzielten Er­geb­nisse zur hochauflösenden Röntgendiffraktometrie an Lithiumalkyl-Aggregaten präsentiert. Durch die dadurch erstmals mögliche Un­ter­su­chung des Bindungscharakters der Kohlenstoff-Lithium-Kontakte konnte gezeigt wer­den, dass der ionische Anteil mit steigendem Aggregationsgrad sinkt. Die im Umkehrschluss höhere Ionizität kleiner Aggregate begünstigt somit den Einbau von Fremdionen wie Chlorid.

 

Publikationen:

Aminopotassiation by Mixed Potassium/Lithium Amides A Synthetic Path to Difficult to Access Phenethylamine Derivates:
A. Seymen, U. Opper, A. Voß, L. Brieger, F. Otte, C. Unkelbach, D. O’Shea, C. Strohmann,
Angew. Chem. Int. Ed. 2020, 59, 22500-22504; Angew. Chem. 2020, 132, 22688-22693.

Insight into the Bonding and Aggregation of Alkyllithiums by Experimental Charge Density Studies and Energy Decomposition Analyses:
A. Münch, L. Knauer, H. Ott, C.P. Sindlinger, R. Herbst-Irmer, C. Strohmann, D. Stalke,
J. Am. Chem. Soc. 2020, 142, 15897-15906.
 

Trendberichte der An­or­ga­ni­schen Chemie in der GDCh-Zeitschrift „Nach­richten aus der Chemie“


Dis­ser­ta­ti­ons­preis 2020 der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund für Frau Dr. Lena Knauer

Wir gratulieren Frau Dr. Lena Knauer zum Dis­ser­ta­ti­ons­preis 2020 der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund, welcher im Rah­men der Akademischen Jah­res­feier am 16.12.2020 verliehen wurde. Pandemiebedingt fand die Ver­an­stal­tung dabei erstmals aus­schließ­lich digital statt. Die Preisträger der 16 Fa­kul­tä­ten hatten dabei die Mög­lich­keit, ih­re For­schungs­er­geb­nis­se auf einer eigens für diese Ver­an­stal­tung geschalteten Internetseite zu prä­sen­tie­ren. Ein umfangreiches Präsentpaket wurde den Preisträgern dabei postalisch zugesendet, welches von der Ge­sell­schaft der Freunde der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund e.V. gestiftet wurde.

Frau Dr. Lena Knauer hatte bereits ih­re Masterarbeit er­folg­reich im Ar­beits­kreis von Prof. Dr. Carsten Strohmann absolviert. In ihrer anschließenden Pro­mo­ti­on, wel­che durch ein Pro­mo­tions­sti­pen­di­um der Stiftung Sti­pen­di­en-Fonds des Verbandes der Chemischen Industrie ge­för­dert wurde, mit dem Titel „Aktivierung gehemmter Deprotonierungsreaktionen mit gebräuchlichen Lithiumalkylen“ un­ter­such­te sie diese hochreaktiven Verbindungen unter un­ge­wöhn­lich hohen Temperaturen mit besonderem Erfolg. Dabei wurde zum Teil auf ein spezielles Labor-Mikrowellengerät zurückgegriffen, welches ähnlich wie eine haushaltsübliche Mikrowelle dazu eingesetzt wer­den kann, Reaktionsgemische zu erhitzen. Auf diese Weise konn­ten Reaktionen er­mög­licht wer­den, wel­che zuvor energetisch nicht zugänglich waren.


The Structure-defining Incorporation of Chloride in Methyllithium Dimers
L. Knauer, C. Strohmann,
Chem. Commun. 2020, 56, 13543-13546.

 


Insight into the Bonding and Aggregation of Alkyllithiums by Experimental Charge Density Studies and Energy Decomposition Analyses:
A. Münch, L. Knauer, H. Ott, C.P. Sindlinger, R. Herbst-Irmer, C. Strohmann, D. Stalke,
J. Am. Chem. Soc. 2020, 142, 15897–15906


Aminopotassiation by Mixed Potassium/Lithium Amides: A Synthetic Path to Difficult to Access Phenethylamine Derivates:
A. Seymen, U. Opper, A. Voß, L. Brieger, F. Otte, C. Unkelbach, D. O’Shea, C. Strohmann,
Angew. Chem. Int. Ed., 2020, 59, 22500-22504;
Angew. Chem. 2020, 132, 22688-22693.


Influences of Steric Factors on the Reactivity and Structure of Diorganoalkoxysilylamides:
L. Zibula, M. Achternbosch, J. Wattenberg, F. Otte, C. Strohmann,
Z. Anorg. Allg. Chem. 2020, 646, 978-984


Evonik Promotionspreis für Lena Knauer

Wir gratulieren Lena Knauer zum Erhalt des Evonik Promotionspreises 2020, welcher im Rah­men des 13. Tages der Chemie am 7. Februar 2020 durch Dr. Felix Müller, Vizepräsident der European Research Policy In­no­va­ti­on Networks and Communication, Evonik Industries AG (links) und Prof. Dr. Guido H. Clever (rechts) über­reicht wurde.

Diese Aus­zeich­nung verleiht die Fa­kul­tät für Chemie und Che­mi­sche Biologie alljährlich für her­vor­rag­ende Leis­tun­gen in der Pro­mo­ti­on. Eine Jury entscheidet dazu unter Be­rück­sich­ti­gung weiterer Kriterien wie sehr guter Prüfungsnoten, kurzer Studienzeiten und Publikationstätigkeit unter den vorgeschlagenen Kandidaten. Die mit ei­nem Preisgeld in Höhe von 500 €, gesponsert von der Evonik Industries AG, und einer Verleihungsurkunde dotierte Aus­zeich­nung wurde Lena Knauer für ih­re Pro­mo­ti­on mit dem The­ma „Aktivierung gehemmter Deprotonierungsreaktionen mit gebräuchlichen Lithiumalkylen – Erzeugung polylithiierter Synthesebausteine durch mikrowellenbasierte und konventionelle Energiezufuhr“ verliehen.

Die wis­sen­schaft­liche Ar­beit von Frau Knauer beschäftigte sich mit der sowohl im Labor als auch großtechnisch vielfältig eingesetzten Ver­bin­dungs­klas­se der Lithiumorganyle. Diese hochreaktiven Substanzen weisen eine enge Beziehung zwischen ihrer Struk­tur und der beobachteten Reaktivität auf, wel­che durch die Zugabe ge­eig­ne­ter Zusätze gewinnbringend be­ein­flusst wer­den kann. Frau Knauer konnte im Rah­men ihrer Arbeiten ein System von Lithiumorganyl und Zusatzstoff ermitteln, welches erstmals eine An­wen­dung bei stark erhöhten Temperaturen ermöglichte. Zudem konnte sie ein Protokoll ent­wi­ckeln, um diese hochreaktive Ver­bin­dungs­klas­se auch in einer Labormikrowelle einsetzen zu kön­nen, wodurch der Weg zu neuartigen Synthesebausteinen eröffnet wer­den konnte. Ihre Er­geb­nisse präsentierte Frau Knauer unter an­de­rem durch Vorträge auf inter­natio­nalen Fachtagungen in Vancouver, Kyoto und Lissabon. Zudem sind ih­re Arbeiten in bisher mehr als 15 Ver­öf­fent­lichun­gen publiziert. Eine der aktuellen Veröffentlichung ist in den Nach­richten aus der Chemie in den weltweiten Highlights aus der An­or­ga­ni­schen Chemie des letzten Jahres aufgeführt.


Auszeich­nungen im Rah­men der Absolventenfeier am 13. Tag der Chemie

Es wurden beim dies­jäh­rigen 13. Tag der Chemie am 09. Februar 2020 die besten Ab­sol­ven­ten aus dem ver­gang­enen Jahr aus­ge­zeich­net. Wir gratulieren Herrn Johannes Kleinheider für den Fakultätspreis, den er aufgrund seines herausragenden Masterabschlusses verliehen bekommen hat. Frau Lena Knauer erhielt für ih­re er­folg­reich abgeschlossene Pro­mo­ti­on den Evonik Promotionspreis der Fa­kul­tät für Chemie und Che­mi­sche Biologie.

Im Jahr 2019 konn­ten in unserem Ar­beits­kreis Frau Eva Barth, Frau Lena Knauer und Herr Lukas Zibula ih­re Pro­mo­ti­on er­folg­reich abschließen. Des Weiteren erhielten Frau Friederike Fritschka und Herr Jan Philip Schulze ih­re Abschlüsse für Bachelor Lehramt Chemie und Bachelor Chemie. Herr Johannes Kleinheider, Frau Anna Krupp, Frau Rebecca Scheel und Herr Jonathan Wattenberg erhielten ihren Abschluss im Stu­di­en­gang Master Chemie.

Wir freuen uns darüber, dass alle Masterabsolventen ih­re Pro­mo­ti­on in unserem Ar­beits­kreis anfertigen wer­den und gratulieren allen Ab­sol­ven­ten zu ihrem Abschluss und wünschen für den wei­te­ren Lebensweg viel Erfolg.


Higher Carbon Analogues of 1,4-Dihydropyridines as Potent TGFβ/Smad Inhibitors:
E. R. Barth, D. Längle, F. Wesseler, C. Golz, A. Krupp, D. Schade, C. Strohmann,
Eur. J. Inorg. Chem. 2020, 176-181


Highlight im Trendbericht An­or­ga­ni­sche Chemie

Alljährlich wer­den in den Nach­richten aus der Chemie, dem Mitgliedermagazin der Ge­sell­schaft Deutscher Chemiker, die Highlights des ver­gang­enen Jahres in verschiedener Fachdisziplinen hervorgehoben. Im „Trendbericht An­or­ga­ni­sche Chemie“ wurde dabei die von Lena Knauer in Dalton Transactions veröffentlichte Ar­beit über den Zu­sam­men­hang von Aggregatgröße und Reaktivität des (Trimethylsilyl)methyllithiums auf­ge­nom­men. Dabei wurde erneut hervorgehoben, dass nicht immer das kleinste Aggregat die bestmögliche Reaktivität aufweist und eine genaue Kenntnis des Reagenzstruktur nötig ist, um gewünschte synthetische Ei­gen­schaf­ten zu erzielen.


Dis­ser­ta­ti­ons­preis 2019 der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund für Frau Dr. Eva Barth

Wir gratulieren Frau Dr. Eva Barth zum Dis­ser­ta­ti­ons­preis 2019 der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund. Es wer­den jährlich zum Geburtstag der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund im Rah­men der Akademischen Jah­res­feier die besten Dissertationen der sechzehn Fa­kul­tä­ten geehrt. Der Dis­ser­ta­ti­ons­preis wurde von der Ge­sell­schaft der Freunde der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund e.V. gesponsert.

Nach ei­nem herausragenden Masterabschluss hat Frau Dr. Eva Barth im Ar­beits­kreis von Herrn Prof. Dr. Carsten Strohmann ih­re Dissertation mit dem Titel „Funktionalisierte stereogene Siliciumzentren: Vom grundlegenden Ver­ständ­nis der Substitutionsprozesse zum stereochemischen Verlauf“ mit besonderem Erfolg ab­ge­schlos­sen. Im Rah­men Ihrer Ar­beit konnte sie die bisher besten asymmetrischen Synthesen am Silicium prä­sen­tie­ren und zeigen, dass wei­tere Transformationen am Silicium stereospezifisch ablaufen.


Auf­nah­me von An­dre­as Hermann in das CheMento Mentoring Pro­gramm der GDCh

Logo GDCh © GDCh

Wir gratulieren An­dre­as Hermann zur Auf­nah­me in das CheMento Mentoring Pro­gramm der Ge­sell­schaft Deutscher Chemiker. Dabei wurde er als einer von 30 Tandems aus den zahl­rei­chen Be­wer­bun­gen aus­ge­wählt. Dieses bundesweite Mentoring Pro­gramm nutzt das star­ke Netz­werk der Ge­sell­schaft Deutscher Chemiker, indem es jungen Chemikern und Chemikerinnen erfahrene Mentoren zur Seite stellt. Im Vordergrund steht hierbei den Mentee bei seiner persönlichen sowie beruflichen Ent­wick­lung zu un­ter­stüt­zen, um ihm durch praxisnahe An­re­gung­en und Denkanstöße, Orientierung bei der Karriereplanung und dem Berufseinstieg zu geben.

Wir danken der Ge­sell­schaft Deutscher Chemiker für diese Mög­lich­keit des Austauschs und Dialogs.

CheMento - das Mentoring Pro­gramm der GDCh


Kekulé-Pro­mo­tions­sti­pen­di­um des Fonds der Chemischen Industrie für Johannes Kleinheider

Wir gratulieren Herrn Johannes Kleinheider zum Kekulé-Sti­pen­dium der Stiftung Sti­pen­di­en-Fonds des Verbandes der Chemischen Industrie. Herr Kleinheider un­ter­such­te im Rah­men seiner Masterarbeit den Einfluss von Nebenreaktionen in der Chemie der Lithiumalkyle. Diese beendete er im März 2019 in verkürzter Studienzeit und begann an­schlie­ßend mit seiner Pro­mo­ti­on. Im Rah­men seiner Doktorarbeit be­schäf­tigt sich Herr Kleinheider mit der Verwendung moderner Reaktionsmethoden und unüblicher Stöchiometrien zur gezielten Aus­bil­dung von Intermediaten bei Lithiumalkylreaktionen.

Der Fonds der Chemischen Industrie fördert im Rah­men seiner Doktorandenstipendien laut eigenen Aussagen aus­schließ­lich Studenten, wel­che neben her­vor­ragen­den Studienleistungen und dem Studienabschluss innerhalb der Regel­studien­zeit, ih­re Doktorarbeit in einer exzellenten Arbeits­gruppe ab­sol­vie­ren. Wir danken dem Fonds der Chemischen Industrie für die großzügige und wichtige För­de­rung von Doktoranden und sind stolz, dass mit Herrn Kleinheider bereits zum zehnten Mal ein Doktorand aus unserem Ar­beits­kreis im strengen Auswahlverfahren überzeugen konnte.


Posterpreis für Rana Seymen und Vortragspreis für An­dre­as Hermann

Logo JCS Symposium Ruhr © JCS

Im Rah­men des zehnten JCS Symposiums Ruhr konnte Rana Seymen mit ihrem Posterbeitrag Stabilization of sulfur-substituted lithium compounds die Jury von ihrer For­schung überzeugen und wurde hierfür mit ei­nem Preis aus­ge­zeich­net. An­dre­as Hermann führte die Anwesenden mit sei­nem Vor­trag Metallfree silanolates as activating reagents for silicon–carbon-bond cleaving reactions durch sein For­schungs­ge­biet und überzeugte hiermit ebenfalls die Jury, woraufhin er mit dem best talk award aus­ge­zeich­net wurde.

Wir danken der Stu­di­en­stif­tung des deut­schen Volkes für die finanzielle Unter­stüt­zung in Form von Pro­mo­tions­sti­pen­dien sowie der Deut­schen Forschungsgemein­schaft.


10th JCS Symposium Ruhr in Essen

Das jährliche JCS Symposium Ruhr der ver­schie­de­nen JungChemikerForen fand dieses Jahr in Essen statt und feierte mit seiner zehnten Austragung ein er­folg­reiches Jubiläum. Die von der GDCh geförderte Tagung möch­te vor allem eine Platt­form für den Austausch von For­schungs­er­geb­nissen bieten sowie die Vernetzung unter den Jungwissenschaftlern des Ruhrgebietes verbessern. Hierzu präsentierten aus unserem Ar­beits­kreis Felix Otte, Felix Langenohl, Jonathan Wattenberg, Johannes Kleinheider, An­dre­as Voß und Rana Seymen ih­re aktuellen For­schungs­er­geb­nis­se in Form von Posterbeiträgen sowie An­dre­as Hermann im Rah­men eines Vortrages. Dabei wurden vielfältige The­men aus der Hauptgruppenchemie, Applikationen von Heteroatom-Liganden sowie theoretische und strukturbezogene Studien vorgestellt.

Wir danken der Stu­di­en­stif­tung des deut­schen Volkes, dem Cusanuswerk sowie der Deut­schen Forschungsgemein­schaft und dem Mercator Research Center Ruhr für die finanzielle Unter­stüt­zung.


GDCh-Wis­sen­schafts­fo­rum 2019 in Aachen

Unter dem Motto „Chemie – das gemeinsame Element“ fand das GDCh-Wis­sen­schafts­fo­rum vom 15. bis zum 18. September 2019 in Aachen statt. Neue For­schungs­er­geb­nis­se konn­ten durch Posterbeiträge von Lukas Brieger, Johannes Kleinheider, Yasin Kuzu, Felix Langenohl, Rebecca Scheel, Jan Philip Schulze, Rana Seymen, An­dre­as Voß und Jonathan Wattenberg vorgestellt wer­den. Mit ihren Postern thematisierten sie verschiedenste Fragestellungen aus der Lithiumorganyl-Chemie und der Chemie von superbasischen Alkalimetall-Reagenzien. Andere Beiträge legten Schwer­punkte auf stereogene Silicium- oder Phosphorzentren sowie wei­tere Highlights aus der Silicium-Chemie. Das Wis­sen­schafts­fo­rum ist der größte Chemiekongress im deutsch­sprachigen Raum.

Wir danken der Ge­sell­schaft Deutscher Chemiker e.V., der Stu­di­en­stif­tung des deut­schen Volkes, dem Cusanuswerk, dem Avicenna-Studienwerk, dem Fonds der Chemischen Industrie, der Deut­schen Forschungsgemein­schaft und dem Mercator Research Center Ruhr für die finanzielle Unter­stüt­zung.


International Charge Density Meeting (ICMD 2019)

Lukas Brieger und Rana Seymen präsentierten auf der International Charge Density Meeting 2019 in Göttingen ih­re aktuellsten For­schungs­er­geb­nis­se in Form von Posterbeiträgen.

Der wis­sen­schaft­liche Fokus der Tagung lag auf der Bestimmung von experimentellen Elektronendichten auf Basis von hochaufgelösten kris­tal­lo­gra­phi­schen Daten. Die Analyse der experimentellen Elek­tro­nen­dich­te liefert ein Ver­ständ­nis zu den Ei­gen­schaf­ten eines Moleküls. Lukas Brieger und Rana Seymen haben hierzu ih­re Resultate zu metallierten Mo­le­kü­len vorgestellt.

Für die Unter­stüt­zung bei den Pro­mo­ti­ons­ar­bei­ten wer­den dem Fonds der Chemischen Industrie und der Stu­di­en­stif­tung des deut­schen Volkes gedankt.


TCB 2019 – 1st Tools for Chemical Bonding Work­shop in Bremen

Rana Seymen, An­dre­as Hermann und Johannes Kleinheider präsentierten vom 14. bis 19. Juli in Bremen auf dem ersten „Tools for Chemical Bonding“ Work­shop drei Poster. Ziel des Work­shops war die Ver­bin­dung von leistungsfähigen quantenchemischen Methoden mit hochaufgelösenten ex­pe­ri­men­tell erhaltenen einkristallröntgenstrukturanalytischen Daten. Mit den vorgestellten Methoden lassen sich sowohl quantenchemisch als auch ex­pe­ri­men­tell erhaltene Elektronendichten analysieren. Die elek­tro­ni­sche Struk­tur eines Moleküls bestimmt dessen Ei­gen­schaf­ten. Rana Seymen stellte auf ihrem Poster die Stabilisierung von negativen Ladungen in α-Position zum Schwefel vor, wäh­rend An­dre­as Hermann die Stabilität der Konfiguration von Silylanionen und Johannes Kleinheider die Er­geb­nisse seiner Masterarbeit zu reaktiven Lithiumalkylen präsentierten.

Wir danken der Ge­sell­schaft Deutscher Chemiker sowie der Deut­schen Forschungsgemein­schaft und der Stu­di­en­stif­tung des deut­schen Volkes für finanzielle Unterstützungen.


13th International Conference on Heteroatom Chem­is­try 2019 in Prag

Moritz Achternbosch, Dr. Eva Barth, An­dre­as Voß, Jonathan Wattenberg und Lukas Zibula nahmen an der dreizehnten International Conference on Heteroatom Chem­is­try in Prag, Tschechien, teil. In Form von Posterbeiträgen stellten sie ih­re neuesten For­schungs­er­geb­nis­se aus verschiedensten Be­rei­chen der Silicium- und Organometallchemie vor. Auf der Heteroatom Chem­is­try Tagung wurden vielfältige The­men aus der Hauptgruppenchemie, Applikationen von Heteroatom-Liganden sowie theoretische und struktur­bezogene Studien vorgestellt.

Wir bedanken uns bei der Ge­sell­schaft Deutscher Chemiker e.V. für die För­de­rung der Tagungsteilnahme.


Pro­mo­tions­sti­pen­di­um der Stu­di­en­stif­tung des deut­schen Volkes für Rana Seymen

Wir gratulieren Frau Rana Seymen zu ei­nem Pro­mo­tions­sti­pen­di­um der Stu­di­en­stif­tung des deut­schen Volkes. Frau Seymen be­schäf­tigt sich in Ihrer Pro­mo­ti­on mit elementspezifischen Effekten in bedeutenden metallorganischen Verbindungen. Sie absolvierte ihren Bachelor in der Chemischen Biologie und beendete im Ok­to­ber 2018 Ihre Masterarbeit in Stu­di­en­gang Chemie in unserer Arbeits­gruppe. Aufgrund Ihrer ausgezeichneten fach­li­chen Leis­tun­gen, sowie ihrer zahl­rei­chen sozialen Aktivitäten und ihrem jahrelangen Engagement im JungChemikerForum wird Frau Seymen durch ein Pro­mo­tions­sti­pen­di­um von der Stu­di­en­stif­tung des deut­schen Volkes ge­för­dert.

Die Stu­di­en­stif­tung des deut­schen Volkes ist das größte und älteste Begabtenförderungswerk Deutsch­lands. Die Stiftung wählt über ein strenges Auswahlkriterium ex­zel­len­te und gesellschaftlich engagierte Dok­toran­dinnen und Doktoranden aus. Dabei liegt der Fokus be­son­ders auf Persönlichkeiten, die sich in den Dienst der Allgemeinheit stellen.


EuCOMC XXIII – 23rd Conference of Organometallic Chem­is­try in Helsinki/Finnland

Johannes Kleinheider, Felix Langenohl, Rebecca Scheel und Jessica Wegge be­such­ten vom 16. Juni 2019 bis zum 20. Juni 2019 die 23rd Conference of Organometallic Chem­is­try in Helsinki/Finnland. Die EuCOMC ist eine zweijährliche in­ter­na­ti­o­na­le Tagung, auf der Arbeiten aus ver­schie­de­nen Be­rei­chen der Organometallchemie vorgestellt wer­den. Im Rah­men von Posterbeiträgen präsentierten Johannes Kleinheider und Rebecca Scheel die Er­geb­nisse ihrer Masterarbeiten zu Nebenreaktionen bei der Verwendung von Lithiumalkylen und ins­be­son­de­re die Zersetzung von Lö­sungs­mit­teln sowie zum Einfluss von Mikrowellenstrahlung auf Lithiumalkyle. Felix Langenohl stellte neue For­schungs­er­geb­nis­se aus seiner Doktorarbeit zur Synthese und Un­ter­su­chung chiraler Aminosilanole vor.

Wir danken der Ge­sell­schaft Deutscher Chemiker für die Unter­stüt­zung.



The smaller, the better? How aggregate size affects the reactivity of (trimethylsilyl)methyllithium:
L. Knauer, J. Wattenberg, U. Kroesen, C. Strohmann,
Dalton Trans. 2019, 48, 11285-11291


Pro­mo­tions­sti­pen­di­um des Cusanuswerks für An­dre­as Voß

Wir gratulieren Herrn An­dre­as Voß zu ei­nem Pro­mo­tions­sti­pen­di­um der Bischöflichen Studienförderung Cusanuswerk. Herr Voß fertigte bereits seine Masterarbeit in unserer Arbeits­gruppe an und bereitete den Weg zur Synthese neuartiger (Aminomethyl)silane unter Verwendung von Mikrowellentechnologie. In seiner Pro­mo­ti­on wird er aufbauend auf diese Synthese neuartige Silane ent­wi­ckeln, die An­wen­dung in der Materialchemie, Synthese sowie Katalyse finden sollen. Mit diesem The­ma konnte er die Gutachter im strengen Auswahlverfahren zur Promotionsförderung überzeugen und freut sich nun Teil des Cusanuswerks zu sein. Neben seiner her­vor­ragen­den Studienleistung wird hierbei auch sein außergewöhnliches Engagement in der Jugendarbeit der Feuerwehr Dort­mund honoriert.

Die Bischöfliche Studienförderung Cusanuswerk ist eines der ältesten Begabtenförderwerke in Deutsch­land und fördert seit nunmehr als 60 Jahren Stu­die­ren­de in ideeller und finanzieller Hinsicht. Es wer­den Stu­die­ren­de ge­för­dert, die her­vor­rag­ende akademische Leis­tun­gen aufweisen und sich mit besonderem Verantwortungsbewusstsein für unsere Ge­sell­schaft engagieren.


Kinetically con­trolled asymmetric synthesis of silicon-stereogenic methoxy silanes using a planar chiral ferrocene backbone:
E.R. Barth, A. Krupp, F. Langenohl, L. Brieger, C. Strohmann,
Chem. Commun. 2019, 55, 6882-6885


Vortragspreis für Yasin Kuzu am 12. Tag der Chemie

Am dies­jäh­rigen 12. Tag der Chemie in Dort­mund wurde Herr Yasin Kuzu für seinen Vor­trag mit dem Titel „Asymmetric Deprotonation of a Phosphine Borane for the Synthesis of P-Stereogenic Phosphines“ mit ei­nem der begehrten Vortragspreise aus­ge­zeich­net.

Herr Kuzu präsentierte seine aktuellen For­schungs­er­geb­nis­se zur Synthese von chiralen Phosphanen, die unter an­de­rem als Liganden bei der asymmetrischen Katalyse eine enorme Be­deu­tung besitzen.

Im Rah­men seiner Forschungs­arbeit wird Herr Kuzu durch ein Pro­mo­tions­sti­pen­di­um des Avicenna-Studienwerkes ge­för­dert.


Auszeich­nungen im Rah­men der Absolventenfeier am 12. Tag der Chemie

Am 8. Februar 2019 wurden beim 12. Tag der Chemie die besten Ab­sol­ven­ten der Fa­kul­tät für Chemie und Che­mi­sche Biologie aus­ge­zeich­net. Aus unserem Ar­beits­kreis erhielten Herr Moritz Achternbosch, Herr Lukas Brieger, Herr Felix Langenohl und Herr An­dre­as Voß einen Fakultätspreis für den herausragenden Abschluss im Stu­di­en­gang Master Chemie. 

Im Jahr 2018 konn­ten in unserem Ar­beits­kreis Herr Pedro Braun-Streb, Frau Katrin Louven und Frau Helene Wall ih­re Pro­mo­ti­on er­folg­reich abschließen. Weiterhin erhielten Herr Moritz Achternbosch, Herr Lukas Brieger, Herr Felix Langenohl, Frau Rana Seymen und Herr An­dre­as Voß ihren Abschluss im Stu­di­en­gang Master Chemie sowie Herr Niklas Sensler im Stu­di­en­gang Bachelor Chemie. Frau Friederike Fritschka konnte ih­re ex­peri­men­telle Bachelorarbeit im Stu­di­en­gang Lehramt Chemie er­folg­reich abschließen. 

Wir freuen uns, dass alle Ab­sol­ven­ten des Mas­ter­stu­dien­gangs ih­re Pro­mo­ti­on in unserem Ar­beits­kreis durchführen möchten.

Wir gratulieren allen zu ihrem Abschluss und wünschen für ih­re be­ruf­li­che Zukunft viel Erfolg.


Jahrgangsbestenpreis der Fa­kul­tät für Chemie und Che­mi­sche Biologie

Wir gratulieren Herrn Moritz Achternbosch zum Jahrgangsbestenpreis der Fa­kul­tät für Chemie und Che­mi­sche Biologie 2018. Jedes Jahr wer­den im Rah­men der aka­de­mischen Jah­res­feier die jeweils besten Abschlüsse der sechszehn Fa­kul­tä­ten der TU Dort­mund geehrt.

Herr Moritz Achternbosch hat sein Stu­di­um ein­schließ­lich seiner Masterarbeit mit dem Titel „Struk­tur und Reaktivität neuartiger metallierter N,O-funktionalisierter Organosilane“ herausragend ab­ge­schlos­sen. In seiner For­schung be­schäf­tigt er sich derzeit mit Reaktivitätsstudien an stereogenen Siliciumzentren.


Kekulé-Pro­mo­tions­sti­pen­di­um des Fonds der Chemischen Industrie für Lukas Brieger

Wir gratulieren Herrn Lukas Brieger zum Kekulé-Sti­pen­dium der Stiftung Sti­pen­di­en-Fonds des Verbandes der Chemischen Industrie. Herr Brieger beendete sein Masterstudium im März 2018 in verkürzter Studienzeit und bewarb sich an­schlie­ßend für ein Sti­pen­dium zu sei­nem Promotionsthema zu alkalimetallspezifischen Effekten für gezielte Synthesen, die be­son­ders für metallorganische Synthesen von großer Relevanz sind. Der Fonds der Chemischen Industrie vergibt pro Jahr ca. 50 Doktorandenstipendien in Deutsch­land für Mit­ar­bei­ter der Chemie und chemienahen Disziplinen. Wir danken dem Fonds der Chemischen Industrie für die großzügige und wichtige För­de­rung von Doktoranden in unserem Ar­beits­kreis.

Seit 1950 fördert der Fonds der Chemischen Industrie außerdem Schulen, Nach­wuchs­wissen­schaft­ler sowie die Grundlagenforschung in Chemie und chemienahen Disziplinen, wobei die Förder­maß­nahmen äußerst vielfältig sind und ineinander greifen.


Vorträge und Poster auf der 7th EuCheMS Conference on Nitrogen Ligands in Lissabon

Moritz Achternbosch, Lukas Brieger, Lena Knauer, Felix Otte, An­dre­as Voß und Jessica Wegge präsentierten vom 04. bis 07. September 2018 auf der 7th EuCheMS Conference on Nitrogen Ligands in Lissabon 3 Vorträge und 3 Poster. Im Mit­tel­punkt der Konferenzserie, deren fünfte Tagung 2008 von Prof. Bernhard Lippert (TU Dort­mund) ausgerichtet wurde, stehen die vielseitigen An­wen­dungen von Stickstoffliganden in unterschiedlichsten Be­rei­chen der Chemie. Dabei präsentierten Moritz Achternbosch, Lukas Brieger und An­dre­as Voß die Er­geb­nisse ihrer jeweiligen Masterarbeit, wäh­rend Felix Otte seine neuesten Erkennt­nisse zu Halogenbrücken mit sp3-hybridisierten Alkylhalogeniden in Form eines Vortrages vorstellte.

Lena Knauer hielt zu­nächst einen Vor­trag über den Ein­satz chiraler Stickstoffliganden in der Organolithiumchemie, ehe sie in ei­nem zweiten Vor­trag ih­re eigenen For­schungs­er­geb­nis­se zur gesteigerten Reaktivität von Alkyllithiumverbindungen in Kombination mit Stickstoffliganden präsentierte.

Wir danken der Ge­sell­schaft Deutscher Chemiker für die Unter­stüt­zung der Tagungsreise in Form von Reisestipendien.


Präsentationen auf den 9th European Silicon Days

An­dre­as Hermann, Felix Langenohl und Lukas Zibula präsentierten auf den 9th European Silicon Days in Saarbrücken der Fachwelt ih­re aktuellsten For­schungs­er­geb­nis­se in Form eines Vortrages sowie zwei Posterbeiträgen zu The­men aus der Siliciumchemie.

Auf dieser inter­natio­nalen Tagung stellen sowohl Industrievertreter der großen Silicium Firmen als auch Hochschularbeitskreise und Forschungsinstitute ih­re aktuellen Arbeiten zu Materialwissenschaften über anorganische und or­ga­nische Molekülchemie bis hin zu biologischen Aspekten vor. Im Mit­tel­punkt der dies­jäh­rigen Tagung standen die zwei Silicium-Koryphäen Prof. R. West und der WACKER Silicone Award Preisträger Prof. H. W. Roesky.

Lukas Zibula stellte seine neusten Er­geb­nisse zu Aminoalkoxysilanen in ei­nem Vor­trag vor, wäh­rend Felix Langenohl und An­dre­as Hermann auf Postern ih­re Masterarbeiten zu chiralen Silanolen bzw. zu Reaktionen an chiralen Organosilanen präsentierten.

Wir danken der Ge­sell­schaft Deutscher Chemiker sowie der Deut­schen Forschungsgemein­schaft und der Stu­di­en­stif­tung des deut­schen Volkes für finanzielle Unterstützungen.


Pro­mo­tions­sti­pen­di­um der Stu­di­en­stif­tung des deut­schen Volkes für An­dre­as Hermann

Wir gratulieren An­dre­as Hermann zu ei­nem Pro­mo­tions­sti­pen­di­um der Stu­di­en­stif­tung des deut­schen Volkes. Seit Beginn seines Stu­di­ums an der TU Dort­mund engagierte sich An­dre­as Hermann eh­ren­amt­lich in verschiedensten Hochschulgremien seiner Fa­kul­tät, wobei er mehrere Jahre im Fakultätsrat und im Vorstand des Fachschaftsrates aktiv mitwirkte. Nachdem er sein Forschungspraktikum an der Uni­ver­sity of Strathclyde in Glasgow absolviert hatte, beendete er seine Masterarbeit in unserer Arbeits­gruppe als Jahrgangsbester Chemiestudent. Mit ei­nem spannenden und neuartigen Promotionsthema zu metallfreien Carbanionen bewarb er sich an­schlie­ßend bei der Stu­di­en­stif­tung des deut­schen Volkes und konnte im strengen Auswahlverfahren die Gutachter überzeugen.


2 Vorträge im Rah­men des 15th International Symposium on Inorganic Ring Systems in Kyoto

Im Zeitraum vom 24. bis 29. Juni 2018 nahmen Kathrin Louven und Lena Knauer am 15th International Symposium on Inorganic Ring Systems in Kyoto teil und konn­ten jeweils ih­re aktuellen Arbeiten mit ei­nem Vor­trag vorstellen. Die Konferenz gehört zu den führenden inter­natio­nalen che­mi­schen Fachtagungen zur Hauptgruppenchemie und beinhaltet auch die metallorganische Chemie sowie anorganische Ma­te­ri­alien. Kathrin Louven berichtete dort in ihrem Vor­trag über die Er­geb­nisse ihrer kurz zuvor fertiggestellten Dissertation zum Einfluss verschiedener Alkalimetalle und Alkoholate auf das Reaktionsverhalten superbasischer Systeme. Die Steigerung der Reaktivität von Organolithiumverbindungen zur Ermöglichung gehinderter Deprotonierungsreaktionen war The­ma des Vortrags von Lena Knauer.

Die Reise wurde durch Teilstipendien der Ge­sell­schaft Deutscher Chemiker sowie durch die Deutsche Forschungsgemein­schaft un­ter­stützt.


28th International Conference on Organometallic Chem­is­try 2018 in Florenz

Yasin Kuzu präsentierte auf der 28th International Conference on Organometallic Chem­is­try 2018 in Florenz, Italien, seine aktuellen For­schungs­er­geb­nis­se zur asymmetrischen Lithiierung von Phosphinoboranen zur Synthese enantiomerenreiner Liganden in Form eines Posterbeitrages sowie einer Flash-Präsentation. Die ICOMC ist eine zweijährliche Tagung auf der Arbeiten aus ver­schie­de­nen Be­rei­chen der Organometallchemie vorgestellt wer­den (https://www.icomc2018.com).

Vor ei­nem breiten inter­natio­nalen Publikum wurden in diesem Jahr ins­ge­samt mehr als 300 Vorträge gehalten sowie 500 Poster präsentiert, wodurch ein umfassender Einblick in Ent­wick­lungen ins­be­son­de­re zur Katalyse, Bioanorganischen Chemie, Hauptgruppenchemie sowie asymmetrischen Synthese erlangt wer­den konnte.

Herr Kuzu wurde wäh­rend seiner Teil­nah­me an der ICOMC-2018 durch ein Teilstipendium der Ge­sell­schaft Deutscher Chemiker sowie das Avicenna-Studienwerk ge­för­dert.


Pro­mo­tions­sti­pen­di­um des Avicenna-Studienwerkes für Yasin Kuzu

Wir gratulieren Herrn Yasin Kuzu zu ei­nem Pro­mo­tions­sti­pen­di­um des Avicenna-Studienwerkes. Herr Kuzu beendete seine Masterarbeit im Som­mer­se­mes­ter 2017 in unserer Arbeits­gruppe und bewarb sich an­schlie­ßend für ein Sti­pen­dium zu sei­nem Promotionsthema zur asymmetrischen Synthese von chiralen Phosphanliganden, denen eine enorme Be­deu­tung bei der Übergangsmetallkatalyse zukommt. In ei­nem strengen Auswahlverfahren konnte Herr Kuzu - neben fünf wei­te­ren Doktoranden aus verschiedensten Fächern - mit sei­nem Promotionsthema die Gutachter überzeugen und ist nun glücklich, Teil der Avicenna-Familie zu sein.

Das Avicenna-Studienwerk ist das jüngste der 13 Begabtenförderungswerke Deutsch­lands, wel­che vom Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Bil­dung und For­schung (BMBF) anerkannt wer­den. Es fördert leis­tungs­star­ke und gesellschaftlich engagierte muslimische Stu­die­ren­de sowie Promovierende aller Fächer.


Viel Erfolg mit der eigenen Arbeits­gruppe für Jonathan Bauer

Das Bayerische Staatsministerium für Bil­dung und Kultus, Wis­sen­schaft und Kunst hat im Rah­men des Elitenetzwerks Bayern Jonathan Bauer die Ein­rich­tung einer inter­natio­nalen Nachwuchsforschergruppe bewilligt. Die For­scher­grup­pe „Zwischen Frustration und Ko­ope­ra­ti­on: Kooperative Reaktivität in ei­nem neuartigen Silicium-basierten Bindungsaktivierungs- und Katalysekonzept“ wird für einen Zeitraum von fünf Jahren an der Uni­ver­si­tät Regensburg ge­för­dert.

Mit seiner Gruppe wird Jonathan Bauer ab Februar 2018 an der Schnitt­stelle von Grund­la­gen- und an­wen­dungs­orien­tier­ter For­schung neue Wege hin zu nachhaltigen Syntheseverfahren auf der Grundlage eines neuartigen Silicium-Sauerstoff-basierten Verbindungsmusters erforschen. Dabei liegt das Hauptaugenmerk auf Methodenentwicklungen in der Synthese von Hauptgruppenelementverbindungen sowie auf der Bindungsaktivierung in kleinen Mo­le­kü­len und organischen Substraten. Die For­scher­grup­pe wird in Anbindung an den Master-Elitestudiengang „Advanced Synthesis and Catalysis“ (SynCat) an der Fa­kul­tät für Chemie und Pharmazie in Regensburg ein­ge­rich­tet.

Wir wünschen viel Erfolg mit den eigenen Arbeiten und weiterhin hochkarätige Publikationen und Preise.

Uni­ver­si­tät Regensburg


Posterpreis für Helene Wall auf dem dies­jäh­rigen 16. Ferrocen Kolloquium in Berlin

Auf dem dies­jäh­rigen 16. Ferrocen Kolloquium in Berlin (18.02.-20.02.2018) wurde der Posterbeitrag von Helene Wall mit dem Titel „Enantiopure (Aminomethyl)ferrocenes: Synthesis and Derivatisation with Heteroatoms“ mit ei­nem von 2 Posterpreisen aus­ge­zeich­net.

Planarchirale Ferrocene sind wichtige Liganden für die enantioselektive Katalyse und finden bereits An­wen­dung in großtechnischen Prozessen.

Helene Wall hat neuartige enantiomerenreine Ligandensysteme vorgestellt, die nach der Voreinstellung der planaren Chiralität selektiv in un­ter­schied­lichen Positionen substituiert wer­den kön­nen.

16th Ferrocene Colloquium


Eva Barth er­hält Vortragspreis am 11. Tag der Chemie

Am 11. Tag der Chemie hat Eva Barth für ihren Vor­trag mit dem Titel „Selective Synthese and Trans­for­ma­tion stereogener Siliciumzentren“ einen der begehrten Vortragspreise er­hal­ten

Frau Barth hat ih­re Er­geb­nisse zum selektiven Aufbau stereogener Silicium-Zentren vorgestellt.

Sie konnte die bisher besten asymmetrischen Synthesen am Silicium prä­sen­tie­ren und zeigen, dass wei­tere Transformationen am Silicium stereospezifisch ablaufen.


Vortragspreis für Lena Knauer am 11. Tag der Chemie

Lena Knauer hat für ihren Vor­trag „Enhancing Alkyllithium Reagents to Enable Hindered Deprotonation Reactions“ am 11. Tag der Chemie in Dort­mund einen der begehrten Vortragspreise er­hal­ten.

Die wis­sen­schaft­lichen Arbeiten von Frau Knauer umfassen die Struk­tur und Reaktivität wichtiger Alkyllithium-Verbindungen mit neuartigen aktivierenden Liganden.

Sie konnte Deprotonierungsreaktionen erschließen, die bisher an der geringen Reaktivität der Alkyllithium-Reagenzien gescheitert sind.


Auszeich­nungen im Rah­men der Absolventenfeier am 11. Tag der Chemie

Bei dem dies­jäh­rigen 11. Tag der Chemie am 9. Februar 2018 wurden die besten Ab­sol­ven­ten des ver­gang­enen Jahres aus­ge­zeich­net. Aus unserem Ar­beits­kreis erhielten Herr An­dre­as Hermann, Herr Yasin Kuzu sowie Herr Felix Otte für ihren Masterabschluss einen Fakultätspreis für den herausragenden Abschluss im Stu­di­en­gang Master Chemie. Frau Ines Kaiser erhielt für ih­re er­folg­reich abgeschlossene Berufsausbildung als Che­mie­la­bo­ran­tin eine Ehrung von der Fa­kul­tät für Chemie und Che­mi­sche Biologie.

Im Jahr 2017 konn­ten in unserem Ar­beits­kreis Herr Christopher Golz und Frau Ulrike Kroesen er­folg­reich Ihre Pro­mo­ti­on abschließen, ebenfalls haben An­dre­as Hermann, Yasin Kuzu und Felix Otte ih­re Masterarbeiten und Johannes Kleinheider, Anna Krupp, Rebecca Scheel und Jonathan Wattenberg ih­re Bachelorarbeiten er­folg­reich ab­sol­vie­ren kön­nen.

Wir freuen uns, dass einige der Ab­sol­ven­ten auch weiterhin in unserem Ar­beits­kreis tätig sind. Wir gratulieren allen und wünschen für ih­re be­ruf­li­che Zukunft viel Erfolg. 


Evonik Promotionspreis für Ulrike Kroesen

Wir gratulieren Ulrike Kroesen zum Evonik Promotionspreis 2017.

Die Fa­kul­tät für „Chemie und Che­mi­sche Biologie (CCB)“ verlieh am 09. Februar 2018, in enger Zu­sam­men­arbeit mit dem Verein „Ge­sell­schaft zur För­de­rung der che­mi­schen und biologischen Wis­sen­schaf­ten e.V.“, drei Promotionspreise, die die Firma „Evonik Industries AG“ mit dem Ziel der För­de­rung des wis­sen­schaft­lichen Nachwuchses gesponsert hat.

Diese speziellen Auszeich­nungen dienten der Würdigung hervorragender Doktorarbeiten, die im Jahr 2017 er­folg­reich ab­ge­schlos­sen wurden. Die Auswahl erfolgte durch eine Jury, die die wis­sen­schaft­lichen Promotionsleistungen und wei­tere Kriterien, wie zum Beispiel sehr gute Prüfungsnoten, kurze Studienzeiten, die Erstellung von Publikationen sowie den außer­gewöhn­lichen Ein­satz in Projekten und Initiativen des ehrenamtlichen Engagements überprüfte. Die dies­jäh­rigen Auszeich­nungen waren verbunden mit einer Verleihungsurkunde und ei­nem Preisgeld von jeweils 400 €. 

Die besonderen Ehrungen der Evonik-Promotionspreise erhielt im Bereich „Chemie“ Ulrike Kroesen mit Ihrem Promotionsthema: Ver­ständ­nis alkalimetallspezifischer Effekte zum Steuern aus­ge­wähl­ter metallorganischer Reaktionen.

Die wis­sen­schaft­liche Ar­beit von Ulrike Kroesen umfasst ein The­ma aus der metallorganischen Chemie mit ei­nem Schwerpunkt auf Organolithium-Chemie. Ulrike Kroesen konnte zeigen, wie durch das Wechselspiel zwischen Metall und Lö­sungs­mit­tel ausgewählte or­ga­nische Reaktionen gesteuert wer­den kön­nen. Sie hat ih­re Er­geb­nisse u.a. durch Vorträge auf inter­natio­nalen Tagungen in Melbourne und Vancouver vorgestellt. Ihre hochrangigen Publikationen zu Lö­sungs­mit­tel-gesteuerten metallorganischen Reaktionen in der Zeitschrift „Angewandten Chemie“ fanden bereits große Resonanz bei Fachkollegen.

Die festliche Preisverleihung erfolgte im Rah­men des „11. Tages der Chemie". Die Aus­zeich­nung wurde von Herrn Dr. Felix Müller (Vice President European Research Policy In­no­va­ti­on Networks and Communication, Evonik Industries) und Herrn Prof. Dr. Guido Clever anlässlich der abendlichen Fest­veran­stalt­ung übergeben.


IHK Aus­zeich­nung für Frau Ines Kaiser

Am 5. September 2017 ehrte der Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Heinz-Herbert Dustmann im Festsaal des Maximilianparks Hamm die besten Ab­sol­ven­ten der Sommerprüfung der IHK Dort­mund, die mit der Abschlussnote „Sehr gut“ bestanden haben. Insgesamt nahmen 4.100 Kandidaten aus Dort­mund, Hamm und dem Kreis Unna an der Ab­schluss­prü­fung teil. 3,9 Pro­zent erzielten die Bestnote.

Unsere Che­mie­la­bo­ran­tin Frau Ines Kaiser wurde dort für ih­re her­vor­ragen­den Leis­tun­gen geehrt. 

Frau Kaiser hat ih­re Aus­bil­dung zur Che­mie­la­bo­ran­tin im Jahr 2014 an der TU begonnen und konnte durch ih­re sehr guten Leis­tun­gen diese um ein halbes Jahr verkürzen. Während Ihrer Ausbildungszeit arbeitete Sie im Ar­beits­kreis von Herrn Prof. Krause, dem Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie und schließlich im Ar­beits­kreis von Herrn Prof. Strohmann, dem Sie im Anschluss als Mit­ar­bei­te­rin treu blieb.

Wir gratulieren Frau Kaiser zu ihrem sehr guten Abschluss.


Controlling the coordination sphere of alkyllithiums results in selective reactions with allylic amines:
U. Kroesen, C. Unkelbach, D. Schildbach, C. Strohmann,
Angew. Chem. Int. Ed. 2017, 56, 14164-14168


254th American Chemical Society National Meeting in Washington DC

Kathrin Louven und Jessica Wegge nahmen am 254th American Chemical Society National Meeting in Washington DC (USA) teil, bei der die neusten Ent­wick­lungen der aktuellen che­mi­schen For­schung präsentiert wurden. Als Be­son­der­heit dieser Tagung wurde eine Vielzahl an Work­shops an­ge­bo­ten, wobei für beide Mit­ar­bei­te­rin­nen die neusten analytischen Methoden im Vordergrund standen. Diese weltweit größte che­mi­sche Tagung hat im Schnitt 16.000 Teilnehmer.


Synthesis and molecular structure of a zwitterionic ZnI2 silanolate:
J.O. Bauer, C. Strohmann,
Inorg. Chim. Acta 2018, 469, 133-135


AGICHEM 2017 - Wöhler Vereinigung und Dalton Division in Göttingen

Eva Barth und Lukas Brieger präsentierten ih­re aktuellen For­schungs­er­geb­nis­se in Form von zwei Posterbeiträgen auf der AGICHEM 2017 in Göttingen. Die Beiträge stammten zum einen aus Arbeiten zur Erschließung neuartiger superbasischer Deprotonierungsreagenzien, und behandelten zum anderen den Aufbau und die Trans­for­ma­tion von stereogenen Siliciumzentren. Die AGICHEM ist eine traditionell gemeinsame Konferenz der Wöhler-Vereinigung für An­or­ga­ni­sche Chemie (GDCh) und der Dalton Division of the Royal Society of Chem­is­try. Wir bedanken uns bei der Deut­schen Forschungs­gemein­schaft (DFG), wel­che durch ih­re För­de­rung die Teil­nah­me unserer Mit­ar­bei­ter an der AGICHEM 2017 unterstützte.


12th International Conference on Heteroatom Chem­is­try 2017 in Vancouver

Lena Knauer, Ulrike Kroesen, Felix Otte und Helene Wall präsentierten auf der 12th International Conference on Heteroatom Chem­is­try 2017 in Vancouver, Kanada, ih­re aktuellsten For­schungs­er­geb­nis­se in Form von zwei Vorträgen sowie Posterbeiträgen zu The­men aus der Alkyllithiumchemie, der metallorganischen Synthese und zu planarchiralen Ferrocen-Katalysatoren. Der Schwerpunkt der inter­natio­nalen Tagung lag auf den Themengebieten Hauptgruppenchemie, Supramolekulare Chemie und Struk­tur und Reaktivitätsbeziehung (https://groups.chem.ubc.ca/ichac2017/). Die Tagungsteilnahme wurde vom Fond der che­mi­schen Industrie und der GDCh un­ter­stützt.


Exploring Planar Chiral Amino Siloxides:
C. Golz, P. Steffen, C. Strohmann,
Angew. Chem. Int. Ed. 2017, 56, 8295-8298


Selective Si-C(sp3) Bond Cleavage in (Aminomethyl)silanes by Carbanionic Nucleophiles and its Sterochemical Course:
S.G. Koller, J.O. Bauer, C. Strohmann,
Angew. Chem. Int. Ed. 2017, 56, 7991-7994


Auszeich­nungen im Rah­men der Absolventenfeier am 10. Tag der Chemie

Bei dem dies­jäh­rigen 10. Tag der Chemie wurden die besten Ab­sol­ven­ten des letzten Jahres aus­ge­zeich­net. Aus dem Ar­beits­kreis von Prof. Strohmann erhielten Frau Lena Knauer für ihren Masterabschluss und Frau Jessica Wegge für ih­re er­folg­reich abgeschlossene Berufsausbildung als Che­mie­la­bo­ran­tin eine Ehrung von der Fa­kul­tät für Chemie und Che­mi­sche Biologie.

Frau Knauer fertigte ih­re Ar­beit mit dem Titel "Einblicke in neuartige Strukturmotive bewährter Lithiumalkyle und ih­re gezielte Synthese mittels Iod-Lithium-Austausch" an. Aufgrund Ihrer her­vor­ragen­den Leis­tun­gen wird sie bei ihrer Pro­mo­ti­on zum The­ma Synthese und Reaktivität von Organolithiumverbindungen durch ein Sti­pen­dium des Fonds der Chemischen Industrie un­ter­stützt.

Frau Wegge hat Ihre Berufsausbildung zur Che­mie­la­bo­ran­tin 2013 an der TU Dort­mund begonnen und mit verkürzter Ausbildungsdauer im Jahr 2016 mit der Note „sehr gut“ ab­ge­schlos­sen. Sie wurde bereits von der Industrie- und Handelskammer als beste Absolventin des Landes NRW in ihrem Ausbildungsberuf geehrt.

Im Jahr 2016 konn­ten in unserem Ar­beits­kreis Lena Knauer, Jan-Erik Ostwaldt und Lukas Zibula ih­re Masterarbeit und Lukas Brieger, Marvin Kloß, Felix Langenohl und An­dre­as Voß ih­re Bachelorarbeit innerhalb der Regel­studien­zeit er­folg­reich ab­sol­vie­ren.

Wir freuen uns, dass einige der Ab­sol­ven­ten auch weiterhin in unserem Ar­beits­kreis tätig sind. Wir gratulieren allen und wünschen für ih­re be­ruf­li­che Zukunft viel Erfolg.


The Reactivity of Benzyl Lithium Species is Regulated by Intermediate Structures:
U. Kroesen, L. Knauer, C. Strohmann,
Angew. Chem. Int. Ed. 2017, 56, 6232


Ausgezeichnet: Jessica Wegge gehört zu den besten Azubis in NRW

Wir gratulieren unser Laborantin Jessica Wegge zu Ihrer besonderen Aus­zeich­nung.

Die 16 nordrhein-west­fä­lisch­en Industrie- und Handelskammern haben am 4. November in Düsseldorf die besten Auszubildenden des Landes geehrt. Diese hatten ih­re Berufsausbildung zuvor mit der Note „Sehr gut” ab­ge­schlos­sen. Auch eine ehemalige Aus­zu­bil­den­de der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund gehört zu den Besten in NRW: Jessica Wegge wurde an der TU Dort­mund zur Che­mie­la­bo­ran­tin ausgebildet. Nach dem Ende ihrer Aus­bil­dung bleibt sie weiter an der Hoch­schu­le.

„Mit ihren exzellenten Abschlüssen haben die Landesbesten bewiesen, dass sie die zukünftigen Leistungsträgerinnen und Leistungsträger in der Wirtschaft sind. Als hochqualifizierte, kompetente und engagierte Fachkräfte wer­den sie gerade im Zuge der fortschreitenden Di­gi­ta­li­sie­rung händeringend gesucht”, sagte NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin. Er hielt bei der Ehrung der Landesbesten, wie der ehemaligen TU Dort­mund-Auszubildenden Jessica Wegge, die Festrede.

Abwechslungsreiche Aus­bil­dung im Bereich der For­schung
Die 22-Jährige hat von August 2013 bis Juli 2016 ih­re Aus­bil­dung zur Che­mie­la­bo­ran­tin an der TU Dort­mund absolviert. Aufgrund ihrer Bestleistungen konnte sie ih­re Ausbildungszeit von 3,5 auf drei Jahre verkürzen. „Die Aus­bil­dung an der TU Dort­mund hat mir gefallen, weil sie abwechslungsreich war. Ich habe in ver­schie­de­nen Abteilungen gearbeitet – der Organischen Chemie, dem Institut für Umweltforschung und dem Max-Planck-Institut, und konnte so ver­schie­de­ne Einblicke bekommen. Außerdem hat der interne Un­ter­richt mich gut auf die Prüfungen vorbereitet.” Für die Aus­bil­dung an der TU Dort­mund hatte sich die ehemalige Aus­zu­bil­den­de nicht nur wegen der vielfältigen Einblicke, sondern auch wegen der Ar­beit im Bereich der For­schung entschieden.

IHK Dort­mund ehrte sie bereits als beste Che­mie­la­bo­ran­tin
Beim Festakt in der Tonhalle in Düsseldorf bekam sie nun als eine der besten Auszubildenden in NRW vor rund 1.000 Gästen – darunter auch ih­re stolze Familie – eine Urkunde über­reicht. Nicht ih­re Erste: Bereits im September wurde sie von der Industrie- und Handelskammer Dort­mund (IHK) für ih­re her­vor­ragen­den Leis­tun­gen als beste Che­mie­la­bo­ran­tin aus­ge­zeich­net.

Bei der Ehrung der Landesbesten wurden die Leis­tun­gen von ins­ge­samt 265 jungen Frauen und Männern aus un­ter­schied­lichen Ausbildungsberufen gewürdigt. „Es war interessant, auch andere Berufe ken­nen­zu­ler­nen und schön zu sehen, dass viele ih­re Aus­bil­dung gut ab­ge­schlos­sen haben”, sagt Wegge. Auch nach dem Ende ihrer Aus­bil­dung bleibt sie der TU Dort­mund treu. Sie arbeitet jetzt im Ar­beits­kreis von Prof. Carsten Strohmann in der Fa­kul­tät für Chemie und Che­mi­sche Biologie.


Solid State bonding situation of benzyl silanes: Influence of an intramolecular ammonium group:
F. Otte, S.G. Koller, E. Cuellar, C. Golz, C. Strohmann,
Inorg. Chim. Acta 2016, 456, 44


Flash-Präsentation auf der Wöhler-Tagung 2016 von Lukas Brieger

Im Rah­men der dies­jäh­rigen Wöhlertagung in Berlin wurden erstmals 6 besondere Tagungsbeiträge aus 200 von dem wis­sen­schaft­lichen Komitee der Wöhler-Vereinigung als Flash-Präsentation aus­ge­wählt. Lukas Brieger konnte die Jury mit den For­schungs­er­geb­nissen aus seiner Bachelor-Ar­beit überzeugen und durfte ei­nem breiten Publikum seine Arbeiten zum The­ma „Novel Superbasic Mixtures“ prä­sen­tie­ren.

Die alle zwei Jahre stattfindende Vortragstagung der Wöhler-Vereinigung hat sich zu ei­nem der wichtigsten Foren im deutsch­sprachigen Raum zur Vorstellung neuester Trends aus allen Teilbereichen der An­or­ga­ni­schen Chemie ent­wickelt. Von Hauptgruppen-Mo­le­kü­len über Komplexe der d- und f-Blockelemente hin zu Festkörpern und Ma­te­ri­alien in Grundlagenforschung und industrieller An­wen­dung waren alle Facetten der modernen An­or­ga­ni­schen Chemie vertreten. Unser Ar­beits­kreis war mit 12 wis­sen­schaft­lichen Beiträgen auf der Wöhler-Tagung 2016 vertreten und wurde hierbei durch zahl­reiche Tagungsstipendien der GDCh ge­för­dert.

Wöehler-Tagung 2016


IHK Aus­zeich­nung für Frau Jessica Wegge

Am 19. September 2016 ehrte der Präsident der Industrie- und Handelskammer Heinz-Herbert Dustmann in der Spielbank Hohensyburg die besten Ab­sol­ven­ten der Sommerprüfung der IHK Dort­mund, die mit der Abschlussnote „Sehr gut“ bestanden haben. Insgesamt nahmen 4.149  Kandidaten aus Dort­mund, Hamm und dem Kreis Unna an der Ab­schluss­prü­fung teil, 3,2 Pro­zent erzielten die Note Sehr gut.

Gemeinsam mit IHK-Hauptgeschäftsführer Stefan Schreiber überreichte IHK-Präsident Dustmann die Besten-Trophäen an die jeweils besten Ab­sol­ven­ten eines Ausbildungsberufs. Frau Jessica Wegge wurde als beste Che­mie­la­bo­ran­tin der IHK  Dort­mund für Ihre exzellenten Leis­tun­gen aus­ge­zeich­net.

Jessica Wegge hat an der TU Dort­mund die Aus­bil­dung als Che­mie­la­bo­ran­tin 2013 begonnen und konnte durch sehr gute Leis­tun­gen ih­re Aus­bil­dung um ein halbes Jahr verkürzen. Während Ihrer Ausbildungszeit an der TU Dort­mund arbeitete Sie im Ar­beits­kreis von Prof. Weberskirch, dem Institut für Umweltforschung (INFU) und dem Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie im Ar­beits­kreis von Prof. Waldmann. Derzeit arbeitet Jessica Wegge an der TU Dort­mund in der An­or­ga­ni­schen Chemie im Ar­beits­kreis von Prof. Carsten Strohmann. Wir gratulieren unserer Mit­ar­bei­te­rin Frau Wegge be­son­ders zu ihrem exzellenten Abschluss.


27th International Conference on Organometallic Chem­is­try 2016 in Melbourne

Ulrike Kroesen, Helene Wall und Pedro Braun Streb, präsentierten auf der 27th International Conference on Organometallic Chem­is­try  2016  in Melbourne, Australien, ih­re aktuellsten For­schungs­er­geb­nis­se in Form von Posterbeiträgen, sowie einer Flashpresentation. Die Teil­nah­me an der ICOMC 2016 wurde für alle drei Mit­ar­bei­ter durch einen besonderen Student-Award der Organisatoren ge­för­dert. Wir freuen uns über diese An­er­ken­nung und gratulieren sehr herzlich dazu. Die „Student Award Winners“ sind mit Photo und einer Kurzbeschreibung auf der Tagungshomepage hervorgehoben.

Auf der 27th International Conference on Organometallic Chem­is­try  2016 in Melbourne, Australien, wurden Arbeiten zur Bioanorganischen Chemie, Hauptgruppenchemie, Struk­tur und Reaktivitätsbeziehungen und An­wen­dungen in der Katalyse, sowie asymmetrischen Synthese vor ei­nem breiten inter­natio­nalen Publikum vorgestellt.



Bei dem dies­jäh­rigen 9. Tag der Chemie wurden wieder die besten Vorträge und Poster prämiert

Bei dem 9. Tag der Chemie erhielt Frau Helene Wall für ihr Poster über ih­re aktuellen wis­sen­schaft­lichen Arbeiten einen Posterpreis.

Das Poster mit dem Titel „Novel Substituted Enantiopure (Aminomethyl)ferrocenylthioalkyles“ präsentierte die enantioselektive ortho-Lithiierung von neuartigen und bis dato unbekannten Ferrocenylliganden, sowie deren Komplexierung mit Metallen, wie Platin oder Palladium. Solche enantiomerenreine Verbindungen sind vom großen In­te­res­se­ für die Industrie, da sie als potentielle Katalysatoren in der asymmetrischen Katalyse Ein­satz finden könnten. Durch gezielte Variation der Reaktionsbedingungen ist nicht nur die Zugabe beliebiger Elektrophile mög­lich, sondern auch die Steuerung der Regioselektivität.

Frau Wall wird Ihre Forschungs­arbeiten auf der dies­jäh­rigen 27th International Conference on Organometallic Chem­is­try  2016 in Melbourne prä­sen­tie­ren, was durch einen Travel Bursary Award der Organisatoren ge­för­dert wird.


Im Rah­men der dies­jäh­rigen Absolventenfeier wurden die besten Studienabschlüsse aus­ge­zeich­net.

Im Rah­men des 9. Tag der Chemie und Absolventenfeier erhielten Frau Eva Barth und Herr Yasin Kuzu für ihren Master- bzw. Bachelor-Abschluss eine Aus­zeich­nung der Fa­kul­tät für Chemie und Che­mi­sche Biologie. Zu diesem Erfolg gratulieren wir be­son­ders.

Frau Eva Barth fertigte ih­re Masterarbeit mit dem The­ma „Silicium in biologisch aktiven Verbindungen: C/Si-Austausch in Dihydropyridinen, Depotwirkung durch Si-O-Hydrolyse und eine neuartig Si-funktionalisierte Aminosäure" in unserem Ar­beits­kreis an und hat ih­re Pro­mo­ti­on zu ei­nem Forschungsthema zum selektiven Aufbau und Umsetzungen von stereogenen Siliciumzentren begonnen. Sie wird hierbei durch ein Sti­pen­dium des Fonds der Chemischen Industrie ge­för­dert

Herr Yasin Kuzu hat seine Bachelorarbeit mit dem Titel „Synthese, Ei­gen­schaf­ten und stereochemische Aspekte kondensationsstabiler Silanole mit planarchiralen Ferrocenylsubstituenten“ in unserem Ar­beits­kreis angefertigt. Er erhielt für diese Thematik bereits einen Posterpreis auf der 6th EuCheMS Conference on Nitrogen Ligands in Beaune (Frankreich).


Chemie-Dis­ser­ta­ti­ons­preis an Dr. J.O. Bauer verliehen

Im Rah­men der Akademischen Jah­res­feier der TU Dort­mund am 16. De­zem­ber 2015 erhielt Dr. Jonathan O. Bauer den dies­jäh­rigen Dis­ser­ta­ti­ons­preis der Fa­kul­tät für Chemie und Che­mi­sche Biologie.

Dr. Bauer wurde für seine Ar­beit mit dem Titel „Funktionalisierte siliciumstereogene Organosilane: Von der Ent­wick­lung einer asymmetrischen Synthesestrategie zu ei­nem mechanistischen Modell der Stereokontrolle“ prämiert, die er im September 2014 in der Arbeits­gruppe von Prof. Dr. Carsten Strohmann mit Aus­zeich­nung ab­ge­schlos­sen hatte.

Mit den Dissertationspreisen wer­den im Rah­men der Akademischen Jah­res­feier jedes Jahr jeweils die besten Dissertationen der dreizehn Fa­kul­tä­ten der TU geehrt. Dr. Jonathan O. Bauer studierte Chemie an der Julius-Maximilians-Uni­ver­si­tät in Würzburg und wechselte 2010 zur Pro­mo­ti­on nach Dort­mund. Im Laufe seiner wis­sen­schaft­lichen Karriere wurde er bereits vielfältig aus­ge­zeich­net. Im Rah­men seiner For­schung be­schäf­tigt er sich mit Arbeiten zu stereogenen Siliciumzentren mit ei­nem Schwerpunkt auf asymmetrischen Synthesen.


Jahrgangsbestenpreis der Fa­kul­tät für Chemie und Che­mi­sche Biologie

Im Rah­men der Akademischen Jah­res­feier der TU Dort­mund am 16. De­zem­ber 2015 wurden die besten Ab­sol­ven­ten der sechzehn Fa­kul­tä­ten der TU geehrt.

Wir gratulieren Frau Eva Barth zu dem dies­jäh­rigen Jahrgangsbestenpreis der Fa­kul­tät für Chemie und Che­mi­sche Biologie.

Eva Barth hat ihr Stu­di­um ein­schließ­lich ihrer Masterarbeit mit dem Titel „Silicium in biologisch aktiven Verbindungen: C/Si-Austausch in Dihydropyridinen, Depotwirkung durch Si-O-Hydrolyse und eine neuartig Si-funktionalisierte Aminosäure“ her­vor­ragend ab­ge­schlos­sen. Im Rah­men ihrer For­schung be­schäf­tigt sie sich mit dem selektiven Aufbau und Umsetzungen von stereogenen Siliciumzentren, sowie der quantenchemischen Be­rech­nung ablaufender Prozesse.


Posterpreis für stick­stoff­hal­tige Liganden

Auf der 6th EuCheMS Conference on Nitrogen Ligands in Beaune (Frankreich) wurden Arbeiten zur Koordinationschemie, Metallorganischen Chemie, Bioanorganischen Chemie, Ma­te­ri­alien und Katalyse vorgestellt. Herr Yasin Kuzu hat auf dieser In­ter­natio­nalen Tagung einen von der Royal Society of Chem­is­try (RSC) gestifteten Posterpreis aus dem Bereich „Inorganic Chem­is­try Frontiers“ er­hal­ten.

Herr Kuzu präsentierte zu­sam­men mit Herrn Christoper Golz Resultate aus seiner Bachelorarbeit im Ar­beits­kreis von Prof. Strohmann. Hierbei beschäftigte er sich mit planar chiralen Aminomethylferrocenen, die sich her­vor­ragend zum Steuern der dreidimensionalen Struk­tur von Silanolen, Silanolaten und Siloxanen eignen. Entsprechende Silicium-Bausteine sind bei der Silicon-Her­stel­lung von entscheidender Be­deu­tung. Herr Kuzu konnte die in­ter­na­ti­o­na­le Jury mit seinen Forschungs­arbeiten überzeugen, was im Rah­men einer Bachelorarbeit eine außergewöhnliche Leistung darstellt, zu der die Fa­kul­tät ihn be­son­ders beglückwünscht.


2015 Reaxys PhD Prize Finalist Award für Dr. Jonathan O. Bauer

Der Reaxys PhD Prize wird jährlich an Doktoranden mit Promotionen aus allen Be­rei­chen der Chemie mit ei­nem Schwerpunkt auf synthetischer Chemie ver­ge­ben. Nach einer weltweiten Vorauswahl präsentierten die dies­jäh­rigen Finalisten ih­re Doktorarbeiten im September auf dem Reaxys PhD Prize Symposium an der Chinese Uni­ver­sity of Hong Kong.

Dr. Jonathan O. Bauer zeigte auf dem Symposium seine Arbeiten zu stereogenen Siliciumzentren, die er im Rah­men seiner Doktorarbeit im Ar­beits­kreis von Prof. Carsten Strohmann durch­ge­führt hat. Nachdem Herr Dr. Jonathan O. Bauer für seine Doktorarbeit bereits den 5th European Young Chemist Award er­hal­ten hat, ist das Erreichen des Finales des Reaxys PhD Prize ein weiterer großer Erfolg, zu dem wir be­son­ders gratulieren. Die drei dies­jäh­rigen Hauptpreise gingen an Doktoranden der Uni­ver­sity of Oxford, der Uni­ver­sity of Pennsylvania und der Uni­ver­sity of Tokyo. Reaxy PhD Prize



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Bei dem dies­jäh­rigen 8. Tag der Chemie wurden wieder die besten Vorträge und Poster prämiert.

Hierbei erhielt Frau Ulrike Kroesen für ihr Poster über ih­re aktuellen wis­sen­schaft­lichen Arbeiten einen Posterpreis.

Das Poster mit dem Titel „Carbolithiierung vs. Deprotonierung: Steuerung des Reaktionsverhaltens von Allylaminen gegenüber Alkyllithiumverbindungen“ präsentierte zwei mit­ei­nan­der kon­kur­rie­ren­de Reaktionen von Allylaminen, die in der Wirk- und Naturstoffsynthese zur An­wen­dung kom­men. Durch gezielte Wahl von metallorganischem Reagenz und Lö­sungs­mit­tel kann selektiv einerseits eine Deprotonierung initiiert wer­den be­zieh­ungs­wei­se an­de­rer­seits eine Addition an die Doppelbindung durch­ge­führt wer­den. Eine Kombination aus Einkristallröntgenstrukturanalyse und quantenchemischen Rechnungen lieferte In­for­ma­ti­onen über die ablaufenden Prozesse, in deren Steuerung Frau Lena Knauer im Rah­men ihrer Bachelorarbeit einen genaueren Einblick gewinnen konnte.


Der Review "Structure Formation Principles and Reactivity of Organolithium Compounds" ist unter den 20 meistzitierten Reviews (Platz 10) in "Chem­is­try a European Journal"

Zum 20jährigen Jubiläum hat die Zeitschrift "Chem­is­try a European Journal" (Impact Factor 5.696) die jeweils 20 meistzitierten Artikel, Com­mu­ni­ca­tions, Reviews und Minireviews der letzten 20 Jahre Lesern öffentlich frei zugänglich ge­macht.

Unser Review "Structure Formation Principles and Reactivity of Organolithium Compounds: V.H. Gessner, C. Däschlein, C. Strohmann, Chem. Eur. J. 2009, 15, 3320-3334" nimmt in dem Ranking von Chem­is­try Platz 10 (Most Cited in the First 20 Years) ein und ist nun frei zugänglich (Pub­li­ka­tion).


A Route to Stereochemically Pure Benzyllithium Reagents by Stereocontrolled Epimerisation:
S.G. Koller, U. Kroesen, C. Strohmann,
Chem. Eur. J. 2015, 21, 641

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Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Cam­pus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zu­rück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.