Equipment
Mikroskopie
Nikon CSU-W1 Spinning-Disk-Mikroskopiesystem
Das Nikon Yokogawa CSU-W1 Spinning-Disk-Konfokalmikroskop ist ein automatisiertes Live-Cell-Imaging-System, das optimal für die schnelle, hochauflösende konfokale 2D- oder 3D-Aufnahme von Bildern und Zeitserien geeignet ist. Die Spinning Disk Technologie, kombiniert mit der empfindlichen Detektion durch zwei sCMOS-Kameras, die Kontrolle von Temperatur, CO2 und Feuchtigkeit, das Perfect Focus System und Wasserimmersionsobjektive mit großem Arbeitsabstand ermöglichen die tiefe Bildgebung empfindlicher biologischer 3D-Proben bei geringer Phototoxizität. Das System unterstützt adaptive Feedback-Mikroskopie welche es durch Echtzeit-Bildanalyse ermöglicht, die gezielte automatisierte Aufnahme dynamischer Prozesse zu steuern.
Hauptanwendungen
- Langzeit-Live-Cell-Imaging mit Kontrolle von Temperatur, CO2 und Feuchtigkeit
- Schnelle konfokale 3D-Bildgebung empfindlicher biologischer Proben mit reduzierter Phototoxizität
- Adaptive Feedback-Mikroskopie zur gezielten Erkennung und hochaufgelöster Aufnahme von seltenen Ereignissen
- Automatisierte Multi-Positions- und Multiwell-Platten-Aufnahme
- Hochauflösende 3D-Bildgebung einzelner Zellen und subzellulärer Strukturen
- Bildbasiertes Screening und Analyse
- Simultane 2-Farben-Bildgebung (Dual-Kamera-Konfiguration)
Technische Spezifikationen
- High-End-System auf Basis der inversen motorisierten Forschungs-Mikroskopplattform Nikon Ti2-E
- Yokogawa CSU-W1 konfokaler Spinning-Disk-Scan-Head, mit Doppelscheibe (25 µm und 50 µm Pinholes) in Dual-Kamera-Konfiguration mit variabler Dreh-Geschwindigkeit.
- Zwei rückseitig belichtete Hamamatsu ORCA-Fusion BT sCMOS-Kameras (5,3-Megapixel-Monochromsensor mit 2304 x 2304 Pixeln, Pixelgröße 6,5 µm, Quanteneffizienz > 95 %, 23,2 Bilder pro Sekunde im Vollbild)
- Autofokus (Nikon Perfect Focus System 4)
- Motorisierter x-y-Tisch mit linearen Encodern (Schrittweite 100 nm, Wiederholgenauigkeit ± 500 nm, Verfahrgeschwindigkeit 25 mm/s)
- Unterstützt Fluoreszenz- (konfokal, Weitfeld) und Durchlichtmodi (Hellfeld, DIC)
- Kontrolle von Temperatur, CO2 und Luftfeuchtigkeit.
- Automatisierter Wasserimmersionsspender
- NIS-JOBS-Modul für adaptive Workflow-Automatisierung von programmierbaren Workflows, Multiwell-Scanning, interaktive Messungen, Echtzeitanalyse und bedingte Akquisition
- Analysesoftware NIS General Analysis 3
- KI-Analysesoftware NIS.ai-Modul mit Enhance.ai, Convert.ai und Segment.ai
Durchflusszytometrie
Sony ID7000 Spektraler Zellanalysator
Der Sony ID7000 ist ein empfindliches spektrales Hochparameter-Durchflusszytometrie Messgerät für Fluoreszenzsignale in einzelnen Zellen. In der 4-Laser-Ausstattung zeichnet das Gerät vollständige spektrale Fluoreszenzprofile auf und nutzt spektrales Unmixing, um überlappende Fluorophore zu trennen und Autofluoreszenz zu entfernen. Hierdurch wird auch der Nachweis von schwachen fluoreszierenden Signalen ermöglicht. Das System kombiniert eine automatisierte Hochdurchsatz-Probenakquisition aus Röhrchen und Multiwell-Platten.
Hauptanwendungen
- Hochdurchsatz-Einzelzell-Fluoreszenzanalyse fixierter und lebender Zellen
- Nachweis schwacher endogener fluoreszierender Proteinsignale in Zellen mit hoher Autofluoreszenz
- Spektrales Unmixing überlappender Fluorophore
- Automatisierte Analyse großer Probenserien in Röhrchen, 96-Well-Platten und 384-Well-Platten
- Breite Kompatibilität und optimale Detektion verschiedener Fluorophore
Technische Spezifikationen
- Verfügbare Laserwellenlängen: 405 nm, 488 nm, 561 nm, 637 nm
- Insgesamt 112 Photomultiplier-Detektoren für die Spektralanalyse
- Akquisition von Fluoreszenzspektren, Vorwärtsstreuung und Seitwärtsstreuung
- Ereignisrate bis zu 35.000-40.000 pro Sekunde
- Probenkompatibilität mit fixierten und lebenden Zellen
- Auto Sampler kompatibel mit 5-ml-Röhrchen (12 x 75 mm) sowie 96-Well- und 384-Well-Platten
- Integrierte thermoelektrische Peltier-Kühlung und aktive Durchmischung für alle Probenformate
- Spektrales Unmixing in Echtzeit mit Datenvisualisierung
- Fluoreszenzempfindlichkeit: FITC ≤ 58 MESF; PE ≤ 4 MESF; APC ≤ 7 MESF





