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Aus­stat­tung der Arbeits­gruppe

Der Lehrstuhl hat Zugang zu den ge­mein­samen Ein­rich­tun­gen der Fakultät CCB, wodurch die Grundversorgung mit Chemikalien und Gasen sichergestellt ist und ver­schie­de­ne Analytikmethoden (NMR-Spektroskopie, Elementaranalyse, Massenspektrometrie, Chromatographie) zur Ver­fü­gung stehen. Ebenso nutzen wir den LIDO3-Cluster des ITMC für quantenchemische Studien mit den Programmen ORCA, Gaussian und Turbomole. Für die speziellen experimentellen forschungstypischen Arbeiten unserer Gruppe ist die folgende Infrastruktur in den eigenen Laboren vorhanden

Synthese

Zwei Abzugsplätze, ausgestattet mit modernen Schlenklinien © Ralf Maserski​/​TU Dort­mund

Für das Arbeiten unter Inertgas (Argon/Stickstoff) zur Präparation und für Reaktionsstudien von O2- oder H2O-empfindlichen Substanzen dienen unsere Abzugsplätze, die mit modernen Schlenklinien aus­ge­stattet sind. Zudem stehen mehrere Gloveboxen zur Ver­fü­gung (siehe unten).

Zwei Glove-Boxen vom Typ MEGA E-Line © Ralf Maserski​/​TU Dort­mund

Glovebox Systemtechnik vom Typ MEGA E-Line

Inertgas Komplettsysteme mit insgesamt 5 Arbeitsplätzen, aus­ge­stattet mit Kühl-/Gefrierschränken

Zwei Glove-Boxen vom Typ MEGA E-Line © Ralf Maserski​/​TU Dort­mund
Trocknungsanlage PureSolv MD 7 von Inert Systems © Ralf Maserski​/​TU Dort­mund

PureSolv MD 7 von Inert Systems

Trocknungsanlage für folgende Lö­sungs­mit­tel zur Synthese und photophysikalischen Untersuchung H2O-empfindlicher Substanzen: Tetrahydrofuran, Diethylether, Toluol, Dichlormethan, Acetonitril, n-Pentan, Cyclohexan

Weitere Labortypische Arbeitstechniken, wie z.B. Kugelrohrdestillation, Sublimationsanlagen, Hochvakuumdestillation und UV-Reaktor stehen ebenso zur Ver­fü­gung.

Ana­ly­tik

3-Kern-NMR-Spektrometer Magritek SPINSOLVE PHOSPHORUS © Ralf Maserski​/​TU Dort­mund

Magritek SPINSOLVE PHOSPHORUS 60 MHz ULTRA (1H, 19F und 31P) Benchtop-NMR

Das 3-Kern-NMR-Spektrometer dient zur Reaktionskontrolle sowie kinetischen Untersuchung von katalytischen Umsetzungen mittels Durchlaufzelle und wird auch für die Laborpraktika der AC eingesetzt.

(Rigaku)-Oxford Diffraction: Xcalibur mit Sapphire CCD-Detector

Für Einkristalldiffraktometrie zur 3-dimensionalen Strukturaufklärung und Untersuchung inter- und intramolekularer Wechselwirkungen besteht Zugang zu dem genannten Diffraktometer des Lehrbereichs der AC.

Mikroskop Nikon SMZ-745T © Ralf Maserski​/​TU Dort­mund

Nikon SMZ-745T-Mikroskop 

Schmelzpunktbestimmung

Cyclovoltammetrie und Spektroelektrochemie

Potentiostat Gamry 1010E © Ralf Maserski​/​TU Dort­mund

Gamry 1010E Potentiostat / Galvanostat/ZRA

Der Potentiostat dient präziser Impedanz-Messungen und wird mit einer (5 mL) voltammetrischen Zelle mit Aufnahme für drei Elektroden betrieben: GC (Glossy Carbon) Elektrode, Platin Elektrode und einer Ag/Ag+ nicht-wässrige Referenzelektrode. Die Untersuchungen können für O2- und H2O-empfindliche Substanzen in einer Ana­ly­tik-Glovebox durchgeführt werden.

In Kombination mit unserem Agilent Cary 5000 (siehe unten) können spektroelektrochemische Reflexionsexperimente mit dem Gamry 1010E in einer SEC-C spektroelektrochemischen Zelle (Platinnetz als optisch transparente Arbeitselektrode  und  einer Ag/Ag+ nicht-wässriger Referenzelektrode) durchgeführt werden.

Glove-Box MEGA E-Line © Ralf Maserski​/​TU Dort­mund

UV/Vis-Absorptionsspektroskopie

Spectrophotometer Perkin-Elmer LAMBDA 265 © Ralf Maserski​/​TU Dort­mund

Perkin-Elmer LAMBDA 265 UV/Vis Spectrophotometer

Zur ultraschnellen Messung von Absorptionsspektren für Reaktionskontrollen und Berechnungen von Extinktionskoeffizienten.

Agilent Cary 5000 Doppel-Strahl UV-vis-NIR-Spektrometer © Ralf Maserski​/​TU Dort­mund

Agilent Cary 5000 Doppel-Strahl UV-vis-NIR-Spektrometer (175-3300 nm)

Dieses High-Per­for­mance-Absorptionsspektrometer ist neben einer Probenkammer für Lösungsproben auch mit einer verschraubbaren Inertprobenkammer für Festkörper (Praying Mantis) aus­ge­stattet und erlaubt damit Untersuchungen abhängig vom Aggregatszustand in­klu­si­ve Polymerfilmen auch an sensitiven Verbindungen. Die extrem hohe Auflösung des Spektrometers lässt auch formal Spin-verbotene Übergänge detektieren und ist hilfreich bei der Spektroelektrochemie in Kombination mit dem Gamry 1010E Potentiostat (siehe oben)

Photolumineszenz-Spektroskopy

Edinburgh-Instruments FLS 1000 © Ralf Maserski​/​TU Dort­mund

Edinburgh-Instruments FLS 1000

  • Doppelmonochromatoren im Anregungs- und Emissionspfad
  • Lichtquellen: 450 W Xenonlampe (steady state), µF2 Xenon-Flashlampe, diverse VPLEDs und EPLEDs (Lebenszeitmessungen)
  • Rotsensitiver Detektor (PMT-980, 200-870 nm) und N2,l-gekühlter NIR-Detektor (PMT-1400, 300-1400 nm)
  • Polarisatoren im Anregungs- und Emissionspfad (für Anisotropiemessungen)
  • Ulbricht-Kugel (Bestimmung der QY bei Raumtemperatur)
  • Cryosphere (Bestimmung der QY im Bereich 77-500 K)
  • 77 K-Kryostat (Oxford Instruments OptistatDN)
  • 4 K-Kryostat (Advanced Research Systems)
  • CPL-Modul (Zirkular polarisierte Lumineszenz)

Kalender

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen können Sie den Lageplänen entnehmen.