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Elementar-Analyse

Laborleitung: Markus Hüffner

Allgemeines

Unter Elementaranalyse versteht man die Bestimmung des Massenanteils w ( in % ) der Elemente Kohlenstoff, Wasserstoff, Stickstoff und Sauerstoff einer Probe X.

Apparative Aus­stat­tung

Elementaranalysator vario MICRO cube der Firma Elementar für die Elemente C.H. und N

 

Sauerstoffanalysator rapid OXY cube der Firma Elementar

 

Mikrowaage Cubis MSE3.6P der Firma Sartorius

Diese Hochpräzisionswaage ist für das Wägen kleinster Probenmengen. Sie verfügt über eine vollautomatische Kalibrierungs- und Anpassungsfunktion isoCal, wel­che auch kleinste Ungenauigkeiten, ausgelöst durch z.B. Änderungen in der Umgebungstemperatur, kompensiert.

Analysenablauf vario MICRO cube

Die Probe wird auf der o.g. Mikrowaage in Zinnkapseln im Bereich von ca. 0,5 – 2,5 mg genau eingewogen. Es kön­nen sowohl Feststoffe als auch Flüssigkeiten analysiert wer­den.

Nach dem Verschließen der Zinnkapsel wird die Probe so dem automatischen Probenwechsler zugeführt.

Im wei­te­ren Verlauf nutzt Elementar hier die sichere Methode der Hochtemperaturverbrennung mit einer effizienten Sauerstoffdosierung. Eine quantitative Umsetzung in das jeweilige Messgas ist somit ga­ran­tiert. Bei ca. 550 oC wer­den im nachfolgenden Reduktionsreaktor NOx zu Nreduziert und überschüssiger Sauerstoff  gebunden.

Die chromatographische Trennung der Verbrennungsgase erfolgt in der von Elementar patentierten TPD – Adsorptionssäule. Durch eine gasspezifische, temperaturgesteuerte Desorption wird eine saubere Peaktrennung erreicht. Im nachgeschalteten hochempfindlichen Wärmeleitfähigkeitsdetektor wer­den die Gase dann quantitativ erfasst.

Die Kalibrierung des Gerätes erfolgt für alle vier Elemente über speziell dafür geeignete Standardsubstanzen, die jeweils nach den the­o­re­tisch­en Prozentgehalten der Proben aus­ge­wählt wer­den.    

Wichtige Voraus­set­zun­gen

Um optimale Analysenergebnisse zu gewährleisten sind folgende Punkte zu beachten :

  • Die abzugebende Probenmenge liegt bei Feststoffen bei mind. ca. 5 – 10 mg und bei Flüssigkeiten um > 20 mg.
  • Für ein optimales Analysenergebnis ist das vorherige Mörsern und Trocknen der Probe Vorraussetzung.
  • Die Probengefäße (Eppendorf-Gefäße, Präparategläschen, kleine Kolben, kurze Schlenkrohre bei luftempfindlichen Substanzen) müssen gut leserlich beschriftet sein.
  • Für stark luftempfindliche Proben, die in ei­nem Handschuhkasten abgefüllt wer­den müssen, ist eine Terminabsprache er­for­der­lich.

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Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Cam­pus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zu­rück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.