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In­for­ma­ti­onen für Studien­interessierte

Die Fa­kul­tät bietet folgende Stu­di­en­gän­ge an:

1-Fach-Ba­che­lor- und Master Stu­di­en­gan­g Chemie

Che­mi­sche Kennt­nisse und prak­ti­sche Erfahrung sind im Umgang mit che­mi­schen Feststoffen, Flüs­sig­kei­ten und Gasen bei deren Veredelung, Nutzung, Auf­ar­bei­tung, Wiederverwertung etc. unerlässlich. Das Chemiestudium an der TU Dort­mund orientiert sich an den un­ter­schied­lichen Aufgaben für Chemikerinnen und Chemiker.

Im Bachelor-Stu­di­um wer­den vornehmlich theoretische Kennt­nisse und prak­ti­sche Fähigkeiten in den Grundlagenfächern der Chemie (Allgemeine und An­or­ga­ni­sche Chemie, Organische Chemie und Physikalische Chemie) sowie in Mathe­matik und den natur- und in­ge­nieur­wis­sen­schaft­li­chen Nachbardisziplinen vermittelt.

Im Master-Stu­di­um ist eine gezielte Schwerpunktbildung in ei­nem der Fächern An­or­ga­ni­sche, Organische oder Physikalische Chemie, aber auch in Technischer Chemie mög­lich.

Chemiestudierende sind nach Abschluss des Stu­di­ums gut vorbereitet, sich den beruflichen Heraus­forde­rungen zu stellen und an der Ge­stal­tung unseres Lebensraumes und unserer Umwelt sowie an ei­nem nachhaltigen zukunftsverträglichen Fortschritt mitzuwirken.

Berufsfelder von Chemikerinnen und Chemikern

Die Na­tur­wis­sen­schaft Chemie befasst sich mit den Ei­gen­schaf­ten und Umwandlungen von che­mi­schen Stoffen. Daraus ergibt sich für Chemiker ein weiter Tätigkeitsbereich in der che­mi­schen und phar­ma­zeu­ti­schen In­dus­trie sowie in wei­te­ren Berufsfeldern.

Die For­schung und Ent­wick­lung in der Chemie trägt wesentlich zu Fortschritten in un­ter­schied­lichen Be­rei­chen wie z.B. im Umweltschutz, in der Verkehrstechnologie, in der Informations- und Computertechnik und in der Medizin bei. Wegen des begrenzten Vorrats an fossilen Brennstoffen und der globalen Erwärmung müs­sen in Zukunft ver­stärkt neue Ener­gie­quel­len erschlossen und Rohstoffreserven durch Recycling besser genutzt wer­den. Der integrierte Umweltschutz erfordert au­ßer­dem die Ent­wick­lung umweltverträglicher Pro­dukte, die konsequente Wei­ter­ent­wick­lung von Produktionsverfahren und deren Kon­trol­le durch zuverlässige und empfindliche Analysemethoden. Auch die Neu- bzw. Wei­ter­ent­wick­lung von Werkstoffen mit definierten Ei­gen­schaf­ten und die Synthese neuer Wirk­stof­fe mit ei­nem spezifischen Wirkungsprofil sind He­raus­for­de­run­gen für Chemiker.

Wie exemplarisch durchgeführte Analysen von Stellenanzeigen im Jahr 2014 gezeigt haben, wer­den Bachelor-Absolventinnen und Ab­sol­ven­ten vor allem in den Be­rei­chen der Analytischen Chemie und Technischen Chemie, aber auch für Aufgaben der Or­ga­ni­sa­ti­on, Evaluation, Beschaffung und Dokumentation gesucht. Der Ar­beits­markt ist aber noch gering ausgeprägt. Die meisten Stu­die­ren­den schließen da­her ein Master-Stu­di­um an das Bachelor-Stu­di­um an. Master-Absolventinnen und Ab­sol­ven­ten kön­nen zum Bei­spiel in den Be­rei­chen Ana­ly­tik, Pro­duk­tion, Vertrieb, Qualitätssicherung, Projektmanagement und Patentwesen tätig sein. Aber auch außerhalb der Chemischen und verwandter In­dus­trie, wie zum Bei­spiel im Versicherungswesen und in der Unternehmensberatung, sind Be­rufs­mög­lich­kei­ten vorhanden. Die meisten Stu­die­ren­den schließen jedoch an das Master-Stu­di­um eine Pro­mo­ti­on (Dok­tor­ar­beit) an. Absolventinnen und Ab­sol­ven­ten mit einer Pro­mo­ti­on haben einerseits stärker die Mög­lich­keit, in der For­schung und Ent­wick­lung tätig zu sein und nehmen an­de­rer­seits bereits zu Beginn des Berufslebens häufig eine Führungsposition im Un­ter­neh­men ein. Die Verdienstmöglichkeitenund sind gut bis sehr gut.

1-Fach-Ba­che­lor- und Master Stu­di­en­gan­g Che­mi­sche Bio­lo­gie

In der For­schung etabliert sich ein rasch wachsendes Grenzgebiet zwi­schen Bio­lo­gie und Chemie, die Che­mi­sche Bio­lo­gie. Dabei geht es um che­mi­sche Vorgänge in bio­lo­gi­schen Systemen. Der Stu­di­en­gang Che­mi­sche Bio­lo­gie unterscheidet sich von Biochemie-Stu­di­en­gän­gen darin, dass er stärker chemisch ausgerichtet ist und gezielt The­men aus dem Grenzgebiet zwi­schen Chemie und Bio­lo­gie hervorhebt, wie z. B die che­mi­sche Synthese von biologisch wirksamen Sub­stan­zen, die Ent­wick­lung von Biosensoren oder gezielte che­mi­sche Modifikationen von Biomolekülen. Spe­zi­al­ge­bie­te aus der klassischen Bio­lo­gie, wie z. B. Botanik, Zoologie oder Ökologie, sind für die Che­mi­sche Bio­lo­gie nicht re­le­vant und wer­den da­her nicht be­han­delt. Der Stu­di­en­gang Che­mi­sche Bio­lo­gie wird unter Be­tei­li­gung des benachbarten re­nom­mier­ten Max-Planck-Instituts für Molekulare Phy­sio­lo­gie  in Dort­mund durch­ge­führt und ist der erste seines Typs in Deutsch­land.

Im Bachelor-Stu­di­um der Chemischen Bio­lo­gie wer­den vornehmlich theoretische Kennt­nisse und prak­ti­sche Fähigkeiten in Chemie, Biochemie, Mikrobiologie, Molekularbiologie und Zellbiologie sowie in der Ma­the­ma­tik und in den natur- und in­ge­nieur­wis­sen­schaft­li­chen Nachbardisziplinen vermittelt.

Im Master-Stu­di­um kön­nen die Stu­die­ren­den aus ver­schie­de­nen Ver­an­stal­tun­gen im Be­reich der Me­di­zi­ni­schen Chemie, der Molekularen Zellbiologie, der Chemischen Bio­lo­gie und der Chemie sowie aus ver­schie­de­nen sons­ti­gen na­tur­wis­sen­schaft­li­chen und nichtnaturwissenschaftlichen Lehr­ver­an­stal­tun­gen nach gewissen Rahmenvorgaben wählen.

Stu­die­ren­de der Chemischen Bio­lo­gie sind nach Abschluss des Stu­di­ums gut vorbereitet, sich den beruflichen He­raus­for­de­run­gen zu stellen und an der Ge­stal­tung unseres Lebensraumes und unserer Umwelt sowie an ei­nem nachhaltigen zukunftsverträglichen Fortschritt mitzuwirken.

Berufsfelder für Absolventinnen und Ab­sol­ven­ten der Chemischen Bio­lo­gie

Die Ausrichtung des Stu­di­ums zielt auf die For­schung und Ent­wick­lung im Be­reich der mo­le­ku­la­ren Bi­o­tech­no­lo­gie mit The­men wie neue Arzneimittel-Wirk­stof­fe, biomedizinische Ana­ly­tik und Diagnostik. Che­mi­sche Biologinnen und Biologen kön­nen auch in der Lebensmittel- und der Kosmetik-In­dus­trie sowie bei der me­di­zi­nischen Geräteentwicklung mitarbeiten. Ein wei­te­res, sehr wesentliches Berufsfeld liegt au­ßer­dem in der biologisch-me­di­zi­nischen Grund­la­gen­for­schung. In diesem hochaktuellen Gebiet kommt die profunde Aus­bil­dung in Chemie den Chemischen Biologinnen und Biologen sehr zugute.

Wie exemplarisch durchgeführte Analysen von Stellenanzeigen im Jahr 2014 gezeigt haben, wer­den Bachelor-Absolventinnen und Ab­sol­ven­ten vor allem in den Be­rei­chen der phar­ma­zeu­ti­schen Ana­ly­tik und Diagnostik zur Or­ga­ni­sa­ti­on von Studien, für die Wei­ter­ent­wick­lung von vor­han­de­nen Testsystemen, die Evaluation, Beschaffung und Dokumentation gesucht. Der Ar­beits­markt ist für Bachelor-Ab­sol­ven­ten noch sehr gering ausgeprägt. Es kann jedoch sein, dass er sich in den nächsten Jah­ren wei­ter­ent­wi­ckelt. Die meisten Stu­die­ren­den schließen der­zeit ein Master-Stu­di­um an das Bachelor-Stu­di­um an. Master-Absolventinnen und -Ab­sol­ven­ten kön­nen in den Be­rei­chen Diagnostik, Ana­ly­tik, Pro­duk­tion, Vertrieb, Qualitätssicherung, Projektmanagement, Zulassungsverfahren, Patentwesen etc. tätig sein. Außerhalb der phar­ma­zeu­ti­schen und verwandten In­dus­trie sind zum Bei­spiel im Versicherungswesen und in der Unternehmensberatung Be­rufs­mög­lich­kei­ten vorhanden. Der größte Teil der Stu­die­ren­den fertigt nach dem Stu­di­um eine Pro­mo­ti­on (Dok­tor­ar­beit) an. Absolventinnen und Ab­sol­ven­ten mit einer Pro­mo­ti­on haben einerseits stärker die Mög­lich­keit, in der For­schung und Ent­wick­lung tätig zu sein und nehmen an­de­rer­seits bereits zu Beginn des Berufslebens häufig eine Führungsposition im Un­ter­neh­men ein. Ab­sol­ven­ten haben gute bis sehr gute Verdienstmöglichkeiten, abhängig vom Abschluss.

2-Fach-Ba­che­lor- und Master-Stu­di­en­gän­gen für alle Lehrämter

Außerdem ist die Fa­kul­tät am Lehrangebot des Fachs Sachunterricht für ein Lehramt an Grund­schu­len be­tei­ligt.

Seit dem Win­ter­se­mes­ter 2011/12 bietet die TU Dort­mund das Lehr­amts­stu­di­um nach dem neuen Gesetz zur Lehramtsausbildung in NRW vom 12.05.2009 (LABG 2009, zuletzt geändert am 21.07.2018) an. Alle Lehr­amts­stu­dien­gänge umfassen ein 3-jähriges Ba­che­lor­stu­di­um und ein 2-jähriges Masterstudium. Weitere allgemeine In­for­ma­ti­onen.

Einstieg in ein höheres Fach­se­mes­ter oder Seiteneinstieg

Eine An­er­ken­nung von bereits erworbenen Leis­tun­gen im Fach Chemie für einen Einstieg in das 2-Fach-Ba­che­lor- oder Masterstudium ist mög­lich. Fachliche Fra­gen zur An­er­ken­nung von Leis­tun­gen aus dem Be­reich der Chemie und zur Zulassung beantwortet die Stu­dien­be­ra­tung.

Die (Lehramts-)Bio­lo­gie an der TU Dort­mund ist eine der na­tur­wis­sen­schaft­li­chen Bezugsdisziplinen im Lehr­amts­studien­gang Sachunterricht nach dem LABG 2009. Ein Stu­di­um des Unterrichtsfachs Bio­lo­gie auf Basis des Gesetzes zur Lehramtsausbildung in NRW vom 12.05.2009 (LABG 2009) wird an der TU Dort­mund nicht an­ge­bo­ten.

Weitere In­for­ma­ti­onen

Stu­dien­be­ra­tung

Zur persönlichen Be­ra­tung zu unseren Stu­di­en­gän­gen bietet die Stu­di­en­fach­be­ra­tung Sprechstunden an, die Sie unter dem Punkt Stu­dien­be­ra­tung finden. Termine nach Ver­ein­ba­rung sind in Absprache mit den je­wei­ligen Studienberaterinnen und -beratern mög­lich.

Sti­pen­di­en

Jedes Jahr vergibt die Fa­kul­tät für Chemie und Che­mi­sche Bio­lo­gie Deutsch­land­sti­pen­dien. Daneben gibt es eine Vielzahl anderer Sti­pen­dien­pro­gramme. Nicht nur Stu­die­ren­de mit Bestnoten haben eine Chance auf ein Sti­pen­dium. Es gibt auch  Sti­pen­di­en, die neben der Leistung auch En­ga­ge­ment und Lebensumstände der (zukünftigen) Stu­die­ren­den berücksichtigen. Die TU Dort­mund un­ter­stützt die Stu­die­ren­den bei der Suche nach dem pas­sen­den Sti­pen­dium und bei der Be­wer­bung dafür auf vielfältige Weise.

Pro­mo­ti­on/Habilitation

An unserer Fa­kul­tät ist selbst­ver­ständ­lich auch die Mög­lich­keit der Pro­mo­ti­on und Habilitation gegeben.

Kalender

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Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Cam­pus Nord be­fin­det sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bo­chum, Essen und Duis­burg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu er­rei­chen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, au­ßer­dem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwi­schen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwi­schen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Stre­cke legt sie in zwei Minuten zu­rück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu er­rei­chen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zu­dem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.