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Poster-Preis für Maria Beerbaum

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  • Neues aus der Fakultät 2026
Veranstaltungsfoto © AK-Rauh​/​TU Dortmund
V.l.n.r.: Andrea Tafi, Maria Beerbaum, Thiery Langer, Mattia Mori
Der 1995 von Prof. Maurizio Botta ins Leben gerufene European Workshop in Drug Design bringt Forschende aus Wissenschaft und Industrie zusammen und dient als interdisziplinäre Plattform für den wissenschaftlichen Austausch über aktuelle Konzepte und Methoden des strukturbasierten und computergestützten Wirkstoffdesigns. Neben Fachvorträgen bietet der Workshop Einblicke in neue methodische Ansätze und moderne Softwaretools der strukturbasierten Wirk­stoff­for­schung. Das diesjährige Event fand Ende Mai in Siena statt und fokussierte unter anderem auf Molekulardynamik-Simulationen, Pharmakophor-Modellierung sowie Anwendungen künstlicher Intelligenz in der Wirk­stoff­for­schung.

Maria Beerbaum stellte dort ihre Forschung zur Ent­wick­lung kovalenter Inhibitoren gegen arzneimittelresistente gastrointestinale Stromatumoren (GIST) vor. Diese seltenen Tumoren des Verdauungstraktes entstehen häufig durch Mutationen in den Proteinkinasen KIT und PDGFRA, wobei insbesondere sekundäre Resistenzmutationen eine große klinische Herausforderung darstellen. Diese treten häufig als Punktmutationen auf und führen zu veränderten Aminosäureresten in den betroffenen Kinasen. Mit Hilfe strukturbasierter Designstrategien entwickelt Maria Beerbaum kovalente Kinaseinhibitoren, die diese mutierten Aminosäurereste selektiv kovalent adressieren und damit neue Therapieoptionen für resistente GIST eröffnen sollen.

EWDD26.ORG

Arbeitsgruppe Prof. Rauh