Chemische Biologie

„Max Planck Institut für Molekulare Physiologie - MPI Dortmund“

„Die Rauh-Gruppe konzentriert sich auf chemische Biologie, Protein-Röntgenkristallographie und medizinisch-chemische Forschung. Wir setzen organische Synthese, Strukturbiologie, strukturbasiertes Ligandendesign, biochemisches und zelluläres Verbindungs-Screening sowie Target-Identifizierung für die Entwicklung von Inhibitoren und funktionellen Sonden ein, um krebsrelevante Zielproteine zu identifizieren.“

„Max Planck Institut für Molekulare Physiologie - MPI Dortmund“

„Wir entwickeln chemisch-biologische Konzepte zur Untersuchung regulatorischer Prozesse in zellulärem Chromatin. Wir kombinieren Prinzipien der gerichteten molekularen Evolution und der optochemischen Biologie mit Bildgebung und Hochdurchsatz-Sequenzierung für die Entschlüsselung der Rolle epigenetischer DNA-Modifikationen in der Regulation von Protein-DNA-Komplexbildung auf lokaler und globaler Ebene.“

„Arbeitsgruppe“

„Max-Planck-Institut für Molekulare Physiologie - MPI-Dortmund“

„Unsere Forschungsinteressen liegen an der Schnittstelle von chemischer und synthetischer Biologie mit Schwerpunkt auf molekularen Methoden zur Untersuchung, Manipulation und Anwendung enzymatischer Katalyse. Dabei stützen wir uns auf ein Methodenrepertoire, das von der synthetischen Chemie (z.B. zur Synthese von Sonden und Substraten) über die Molekularbiologie (zur Erzeugung, Modifikation und Präparation rekombinanter Proteine) bis hin zur biophysikalischen Chemie (zur Analyse und Charakterisierung der Struktur und Aktivität von Enzymen) reicht.“

„Ich interessiere mich für alle Aspekte mathematischer Methoden, die nicht nur unsere Suche nach neuen Heilmethoden für menschliche oder pflanzliche Krankheiten beschleunigen, sondern vor allem unser Verständnis der molekularen Mechanismen hinter den verschiedenen Prinzipien biologischer Aktivität vertiefen. Da meine Wurzeln in physikalischen Ansätzen wie Quantenchemie und Molekulardynamik liegen, glaube ich auch fest an das Zusammenspiel von mechanistischen Modellen und künstlicher Intelligenz und forsche auch an dieser Grenze.“

„In unserer Arbeitsgruppe untersuchen wir, wie Signalnetzwerke die Form und Funktion von Zellen steuern. Wir beschäftigen uns insbesondere mit selbstorganisierenden Systemen, welche durch Kopplung von Reaktionen und Diffusion Aktivitätsmuster in einzelnen Zellen generieren können. Wir untersuchen diese Systeme mit einem interdisziplinären Ansatz, der akute, Mikroskopie-basierte experimentelle Störungen, die Entwicklung neuer Analysetechnologien und mathematische Modellierung kombiniert.“

„Wir möchten molekulare Mechanismen verstehen, die der Kontrolle von post-translationalen Modifikationen im Ubiquitin-System durch proteolytische Enzyme zu Grunde liegen, um auf Basis dieser Einsichten neue therapeutische Ansätze zu entwickeln. Hierfür arbeiten wir als multidisziplinäres Team und vernetzen Methoden der chemischen Biologie, organischen Synthese, Biochemie, Strukturbiologie und zellbiologische Assays.“

„Unsere Ziele sind neue Wirkstoffe gegen resistente Bakterien und ein Verständnis über den Einfluss von Biomembranen auf die Wirkung von Medikamenten. Wir arbeiten in den Bereichen organische Chemie, supramolekulare Chemie und Molekularbiologie.“

„Die molekulare Evolution ist nicht nur für die Entstehung des Lebens, sondern auch für die Entwicklung höherer Organismen verantwortlich. Evolution ist ein leistungsfähiges Konzept, das kontinuierlich innovative Lösungen zur Anpassung an Umweltveränderungen liefert. Allerdings entstehen hierbei auch viele Probleme. Die Zunahme von Antibiotikaresistenzen und Krankheiten wie Krebs sind die direkte Folge der molekularen Evolution. Ziel der Arbeitsgruppe ist es, ein besseres Verständnis der grundlegenden Prinzipien der Evolution zu erreichen um mit deren Hilfe innovative molekulare Methoden für diagnostische und therapeutische Anwendungen zu entwickeln.“





