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Neues aus der Fakultät

Archiv 2019

Innovationspreises in Medizinischer/Phar­ma­zeu­ti­scher Chemie 2019 an Dr. Brun­schwei­ger

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  • Neues aus der Fakultät 2019
Dr. Brunschweiger bei der Preiverleihung © CCB​/​TU Dortmund
Dr. Andreas Brun­schwei­ger (Mitte)

Die Gesellschaft Deutscher Chemiker und die Deutsche Pharmazeutische Gesellschaft verliehen Dr. Andreas Brun­schwei­ger, Gruppenleiter in der Fakultät für Chemie und Chemische Biologie, den renommierten In­no­va­ti­ons­preis in Medizinischer/Phar­ma­zeu­ti­scher Chemie anlässlich der Tagung „Frontiers in Medicinal Chemistry“ am 26.03.2019 in Würzburg.

Der In­no­va­ti­ons­preis wurde Dr. Brun­schwei­ger in Würdigung seiner zukunftsweisenden Arbeiten auf dem Gebiet der Synthese von DNA-ko­dier­ten Mo­le­kül­bi­blio­the­ken verliehen. DNA-kodierte Mo­le­kül­bi­blio­the­ken sind eine neuartige Technologie, die wirkstoffartige Moleküle mit synthetischen DNA-Strängen koppelt. Die DNA-Stränge dienen gleichsam als Barcodes, die die Moleküle zweifelsfrei identifizieren. Die DNA-Markierung von Mo­le­kü­len erlaubt Wissenschaftlern, zahlenmäßig extrem große Moleküldatenbanken zu generieren und diese durch einen einfaches, hocheffizientes und kostengünstiges Testsystem auf potentielle Wirk­stof­fe zu prüfen. Ein Problem stellt das bislang sehr enge Spektrum an einsetzbaren Synthesemethoden zur Her­stel­lung dieser Mo­le­kül­bi­blio­the­ken dar. Der Ar­beits­kreis Brun­schwei­ger hat Strategien gefunden, die den Einsatz einer Vielzahl von Synthesemethoden zur Her­stel­lung von kodierten Mo­le­kül­bi­blio­the­ken ermöglichen. Darüber hinaus werden in einer sehr erfolgreichen interdisziplinären Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe von Prof. Weberskirch innovative Katalysatoren, die DNA nicht schädigen, für die Synthese DNA-kodierter Moleküle untersucht. Derzeit werden neuartige DNA-kodierte Mo­le­kül­bi­blio­the­ken als Prototypen für verschiedene Projekten synthetisiert und unter Einsatz einer gemeinsam mit der Fakultät für Statistik der TU Dortmund entwickelten Software zum Auslesen von DNA-Barcodes auf Wirk­stof­fe getestet.

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.