Zum Inhalt

Win­ter­se­mes­ter 2010/11

Prüfungsordnung
für den Master­studien­gang Che­mi­sche Biologie
der Fa­kul­tät für Chemie und Che­mi­sche Biologie
an der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund
vom 25.06.2013

Aufgrund des § 2 Absatz 4 und des § 64 Absatz 1 des Gesetzes über die Hoch­schu­len des Landes Nordrhein-Westfalen (Hochschulgesetz - HG)  vom 31.10.2006 (GV. NRW. S. 474), zuletzt geändert durch Gesetz vom 18.12.2012 (GV. NRW. S. 672), hat die Technische Uni­ver­si­tät Dort­mund die folgende Ordnung erlassen:

I. Allgemeines

(1)
Diese Prüfungsordnung gilt für den Master­studien­gangChe­mi­sche Biologie“ an der Fa­kul­tät für Chemie und Che­mi­sche Biologie der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund. Sie regelt gemäß § 64 Abs. 1 HG die Strukturen des Masterstudiums.

(2)
In den Modulbeschreibungen sind die einzelnen Studienelemente, die Lehrinhalte und zu erwerbenden Kom­pe­ten­zen dargestellt. Sie sind nicht Be­stand­teil dieser Prüfungsordnung. Sie wer­den durch den zuständigen Fakultätsrat be­schlos­sen und sind dem Rektorat anzuzeigen.

(1)
Lehre und Stu­di­um vermitteln den Stu­die­ren­den in diesem Stu­di­en­gang unter Be­rück­sich­ti­gung der An­for­de­run­gen und Veränderungen in der Berufswelt und der fachübergreifenden Bezüge die er­for­der­lichen Fachkenntnisse, Fähigkeiten und Methoden so, dass sie zu selbstständiger wis­sen­schaft­licher Ar­beit, kritischer Einordnung und verantwortlichem Anwenden wis­sen­schaft­licher Erkennt­nisse und Methoden befähigt wer­den.

(2)
Die Masterprüfung bildet einen wei­te­ren berufsqualifizierenden Abschluss des Stu­di­ums im Master­studien­gang Che­mi­sche Biologie. Durch die Masterprüfung soll festgestellt wer­den, ob die Kandidatin / der Kandidat die Zu­sam­men­hän­ge des Faches überblickt und in der Lage ist, selbstständig wis­sen­schaft­liche Methoden und Erkennt­nisse in der beruflichen Praxis bei Forschungs- und Entwicklungsaufgaben problemorientiert anzuwenden.

Aufgrund der bestandenen Masterprüfung in diesem Stu­di­en­gang verleiht die Technische Uni­ver­si­tät Dort­mund durch die Fa­kul­tät für Chemie und Che­mi­sche Biologie den aka­de­mischen Grad „Master of Science“ ("M. Sc.").

(1)
Zugangsvoraussetzung für den Master­studien­gang Che­mi­sche Biologie ist

a) ein qua­li­fi­ziert, d.h. min­des­tens mit der Note 3,0 abgeschlossenes Bachelorstudium in den Stu­di­en­gän­gen Che­mi­sche Biologie oder Biochemie an einer Hoch­schu­le im Geltungsbereich des Grundgesetzes mit einer Regel­studien­zeit von min­des­tens 6 Semestern oder

b) ein qua­li­fi­ziert, d. h. min­des­tens mit der Note 3,0  abgeschlossenes Bachelorstudium oder vergleichbares, min­des­tens sechs­se­mes­tri­ges Stu­di­um in ei­nem verwandten Stu­di­en­gang an einer Hoch­schu­le im Geltungsbereich des Grundgesetzes oder einer Hoch­schu­le außerhalb des Geltungsbereichs des Grundgesetzes, soweit der Prü­fungs­aus­schuss die Gleichwertigkeit des Studiengangs und des Abschlusses festgestellt hat. Der Bachelor­studien­gang „Chemie“ an der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund gilt als gleichwertig.

(2)
Bei der Prüfung der Gleichwertigkeit beurteilt der Prü­fungs­aus­schuss ins­be­son­de­re, ob die wesentlichen, im Master­studien­gang vorausgesetzten Grund­la­gen in hinreichendem Umfang und Niveau enthalten waren. Dabei ist kein schematischer Vergleich, sondern eine Gesamtbetrachtung und Gesamtbewertung vorzunehmen. Abhängig von dieser Beurteilung kann er eine Zulassung ohne oder mit Auflagen zur er­folg­rei­chen Absolvierung fehlender Leis­tun­gen aussprechen oder die Zulassung ablehnen. Auflagen kön­nen mit ei­nem Umfang von höchs­tens 30 Leistungspunkten verlangt wer­den und müs­sen spätestens bis zum Beginn der Mas­ter­ar­beit er­folg­reich nach­ge­wie­sen wer­den.

(3)
Wurde der akademische Grad im Ausland erworben, so sind zur Bestimmung der Gleichwertigkeit des Abschlusses mit entsprechenden deut­schen Abschlüssen die von der Kul­tus­mi­nis­ter­kon­fe­renz und der Hochschulrektorenkonferenz gebilligten Äquivalenzvereinbarungen, Absprachen im Rah­men von Hochschulpartnerschaften sowie die Emp­feh­lungen der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen zu beachten. Bei Unklarheiten kann der Prü­fungs­aus­schuss die Bewerberinnen und Bewerber zu ei­nem Ge­spräch über die fach­li­chen Inhalte des Abschlusses zur Bestimmung der Gleichwertigkeit des Abschlusses einladen. Das Ge­spräch wird von zwei Hochschullehrerinnen / Hochschullehrern der Fa­kul­tät für Chemie und Che­mi­sche Biologie durch­ge­führt.

(4)
Wurde die Note gemäß Absatz 1 nicht er­reicht, so kann der Prü­fungs­aus­schuss Bewerberinnen und Bewerber im Einzelfall trotzdem zum Master­studien­gang zulassen, wenn die Nichtzulassung eine unbillige Härte darstellen würde oder das Gesamtbild der Be­wer­bung in fachlicher Hinsicht die erfolgreiche Bewältigung des Masterstudiums erwarten lässt. Hierzu kann der Prü­fungs­aus­schuss vor seiner Entscheidung die entsprechenden Bewerberinnen  oder Bewerber zu ei­nem Ge­spräch einladen, welches von zwei Hochschullehrerinnen / Hochschullehrern der Fa­kul­tät für Chemie und Che­mi­sche Biologie mit der Bewerberin / dem Bewerber durch­ge­führt wird, um die be­son­de­re per­sön­li­che Situation darzulegen.

(5)
Ist eine Bewerberin oder ein Bewerber noch nicht im Besitz des Bachelorzeugnisses, so kann der Prü­fungs­aus­schuss diese Bewerberin oder diesen Bewerber zum gewählten Master­studien­gang zulassen, wenn diese oder dieser den Nachweis erbringt, dass sie oder er alle Prüfungen des Bachelorstudiengangs er­folg­reich abgelegt hat. Das Bachelorzeugnis ist innerhalb von sechs Monaten nachzureichen.

(1)
Das Stu­di­um ist auf der Basis eines Leistungspunktesystems aufgebaut, das mit dem European Credit Transfer System (ECTS) kompatibel ist.

(2)
Jedem Modul wird gemäß sei­nem Studienaufwand eine Anzahl von Leistungspunkten zugeordnet. Ein Leistungspunkt im Sinne dieser Prüfungsordnung entspricht ei­nem ECTS-Punkt und wird für eine Studienleistung ver­ge­ben, die einen Arbeitsaufwand (workload) von etwa 30 Stunden erfordert. Pro Se­mes­ter sind in der Regel 30 Leistungspunkte zu ver­ge­ben.

(3)
Leistungspunkte wer­den auf der Grundlage er­folg­reich und vollständig absolvierter Module ver­ge­ben.

(1)
Die Regel­studien­zeit beträgt ein­schließ­lich der Anfertigung der Mas­ter­ar­beit 4 Se­mes­ter (zwei Jahre).

(2)
Das Stu­di­um gliedert sich in Module, die sich jeweils über höchs­tens zwei Se­mes­ter erstrecken. Diese Module sind inhaltlich und zeitlich abgerundete, in sich geschlossene Studieneinheiten mit ei­nem Umfang von in der Regel min­des­tens 4 Leistungspunkten.

(3)
Insgesamt umfasst das Masterstudium 3.600 studentische Arbeitsstunden, die 120 Leistungspunkten entsprechen und sich in Pflicht- und Wahlpflichtbereich aufteilen.

(4)
Das Stu­di­um kann im Sommer- oder Win­ter­se­mes­ter auf­ge­nom­men wer­den.

(5)
In der Anlage sind die Struk­tur des Studiengangs sowie die Module, ein­schließ­lich der zu erwerbenden Leistungspunkte und Prüfungsformen, dargestellt.

(1)
Die Praktika umfassen im Master­studien­gang ins­ge­samt 46 Leistungspunkte. Es sind vier Wahlpflichtpraktika mit ei­nem Umfang von jeweils 9 Leistungspunkten sowie eine Forschungspraktikum im Fach der Mas­ter­ar­beit mit ei­nem Umfang von 10 Leistungspunkten zu ab­sol­vie­ren.

(2)
In den Praktika wer­den Handfertigkeiten eingeübt und Methodenkenntnisse vermittelt. Sie dienen der Erfahrungsbildung durch Bearbeiten praktischer Aufgabenstellungen und fördern so die Einsicht in Sachzusammenhänge. Sie sollen da­rü­ber hinaus die für die sachgerechte Anlage und Ausführung eigener Experimente er­for­der­lichen Fähigkeiten sowie die sorgfältige Beobachtung bei selbst durchgeführten Ex­pe­ri­men­ten schulen.

(3)
Zugangsvoraussetzung für alle Praktika ist das Vorliegen des Sachkundenachweises gemäß § 5 der Chemikalienverbotsverordnung. Sofern dieser nicht aufgrund der Vorausbildung vorliegt, ist er spätestens mit dem Abschluss des zwei­ten Semesters nachzuweisen.

(4)
Teilnahmevoraussetzung am Forschungspraktikum im Fach der Mas­ter­ar­beit ist die vorherige erfolgreiche Teil­nah­me an vier Wahlpflichtpraktika sowie die erfolgreiche Teil­nah­me an min­des­tens zwei Wahlpflichtvorlesungen. Zusätzlich muss noch an den abschließenden Prüfungen von min­des­tens vier wei­te­ren Wahlpflichtvorlesungen teil­ge­nom­men worden sein.

(5)
Näheres regeln die Praktikumsrichtlinien der Fa­kul­tät.

(1)
Bei den Praktika ist die Zahl der Teil­neh­mer­in­nen und Teil­neh­mer aus organisatorischen und aus Sicherheitsgründen begrenzt. Übersteigt die Zahl der Bewerberinnen / Bewerber die Aufnahmefähigkeit, regelt auf Antrag der / des jeweiligen Lehrenden die Dekanin / der Dekan oder eine / ein von ihr / ihm beauftragte Lehrende / beauftragter Lehrender mit Be­tei­li­gung der Fakultätskommission für Lehre und Stu­di­um den Zugang (§ 59 Abs. 2 HG). Dabei sind die Bewerberinnen / Bewerber in folgender Reihenfolge zu berücksichtigen:

  1. Stu­die­ren­de, die nach ihrem Stu­di­en­ver­lauf auf den Besuch der Lehr­ver­an­stal­tung zu diesem Zeitpunkt angewiesen sind, soweit sie für den Stu­di­en­gang Che­mi­sche Biologie (M. Sc.) an der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund eingeschrieben oder als Zweithörerinnen oder Zweithörer gemäß § 52 Abs. 2 HG zugelassen sind.
  2. Stu­die­ren­de, die nach ihrem Stu­di­en­ver­lauf auf den Besuch der Lehr­ver­an­stal­tung zu diesem Zeitpunkt nicht angewiesen sind, soweit sie für den Stu­di­en­gang Che­mi­sche Biologie (M. Sc.) an der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund eingeschrieben oder als Zweithörerinnen oder Zweithörer gemäß § 52 Abs. 2 HG zugelassen sind.
  3. Stu­die­ren­de, die für diese Lehr­ver­an­stal­tung als Zweithörerinnen oder Zweithörer gemäß § 52 Abs. 1 HG zugelassen sind.
  4. Andere Stu­die­ren­de der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund, sofern sie die Voraus­set­zun­gen für diese Lehr­ver­an­stal­tung erbringen.

(2)
Ist innerhalb einer Gruppe eine Auswahl er­for­der­lich sind die Bewerberinnen / Bewerber in folgender Reihenfolge zu berücksichtigen:

  1. Stu­die­ren­de mit länger andauernder oder ständiger körperlicher Be­hin­derung, chronischer Erkrankung oder mit Pflegeaufwand (Pflege im Haushalt lebender, überwiegend zu betreuender Kin­der, Pflege der Ehegattin / des Ehegatten, des eingetragenen Lebenspartners / der eingetragenen Lebenspartnerin oder einer / eines in gerader Linie Verwandten oder ersten Grades Verschwägerten, soweit diese oder dieser pflegebedürftig ist).
  2. Stu­die­ren­de mit längerer Wartezeit sind Stu­die­ren­den mit kürzerer Wartezeit vorzuziehen. Stu­die­ren­de, die die Lehr­ver­an­stal­tung noch nicht be­sucht haben, kön­nen Stu­die­ren­den vorgezogen wer­den, die die Ver­an­stal­tung schon be­sucht haben, ohne den Leistungsnachweis zu erwerben.
  3. Ist für die Teil­nah­me an dem Praktikum die Teil­nah­me an ei­nem vorhergehenden Studienmodul vorausgesetzt, so ent­schei­den die Prüfungsergebnisse der zu dem Modul gehörenden Prüfung.
  4. Nach Ausschöpfung der übrigen Kriterien wird durch das Los entschieden.

(3)
Die Fa­kul­tät stellt im Rah­men der zur Ver­fü­gung stehenden Mittel sicher, dass in der Regel den unter Nr. 1 genannten Stu­die­ren­den durch die Beschränkung der Zahl der Teil­neh­mer­in­nen und Teil­neh­mer ins­ge­samt kein Zeitverlust oder höchs­tens ein Zeitverlust von ei­nem Se­mes­ter ent­steht.

(1)
Jedes Modul wird mit min­des­tens einer Prüfungsleistung ab­ge­schlos­sen. Der Modulabschluss erfolgt in der Regel durch eine benotete oder unbenotete Modulprüfung. Alternativ kann ein Modul auch durch kumulativ erbrachte benotete oder unbenotete Teilleistungen er­folg­reich ab­ge­schlos­sen wer­den. Die jeweiligen Prüfungsformen ergeben sich aus der Anlage.

(2)
Prüfungsleistungen wer­den studienbegleitend, ins­be­son­de­re in Form von Klausurarbeiten, münd­lichen Prüfungen, testierten Praktikumsleistungen, schriftlichen Aus­ar­bei­tung­en oder Vorträgen auf der Basis schriftlicher Aus­ar­bei­tung­en, erbracht. Die jeweils verantwortlichen Prüfenden kön­nen mit Zustimmung des Prüfungsausschusses andere geeignete Prüfungsformen festlegen.

(3)
Form und Umfang der Modulprüfung oder der Teilleistungen sind in den Modulbeschreibungen des Modulhandbuchs festgelegt oder wer­den von der Prüferin oder dem Prüfer spätestens zwei Wochen nach Beginn der Ver­an­stal­tung durch Aushang bekannt gegeben. Auf Antrag über den Prü­fungs­aus­schuss kann in begründeten Fällen für einen begrenzten Zeitraum von der ursprünglich in den Modulbeschreibungen vorgesehenen Erbringungsform abgewichen wer­den.

(4)
Die Zulassung zu den einzelnen Modulprüfungen erfordert, dass die in den Modulbeschreibungen als Voraus­set­zun­gen bezeichneten Prüfungsleistungen er­folg­reich abgelegt sind.

(5)
Die Bearbeitungszeit für eine Klausur beträgt min­des­tens 2, höchs­tens 4 Stunden. Die Klausurarbeiten wer­den unter Aufsicht durch­ge­führt und sind nicht öffentlich. Die jeweils zugelassenen Hilfsmittel wer­den von der Prüferin / dem Prüfer zu Beginn des Anmeldezeitraums durch Aushang bekannt gegeben. Das Ergebnis der Klausur soll spätestens nach 6 Wochen bekannt gegeben wer­den.

(6)
Klausuren kön­nen ganz oder teilweise im Antwort-Wahl-Ver­fah­ren durch­ge­führt wer­den. Insbesondere bei An­wen­dung dieses Verfahrens ist darauf zu achten, dass die Prüfungsaufgaben auf die in den Modulen oder den entsprechenden Lehr­ver­an­stal­tun­gen vermittelten Inhalte und er­for­der­lichen Kennt­nisse abgestellt sind und zuverlässige Prüfungsergebnisse er­mög­li­chen. Sie wer­den von zwei Prüferinnen oder Prüfern ge­mein­sam er­ar­bei­tet. Bei der Aufstellung der Prüfungsfragen ist festzulegen, wel­che Antworten als zutreffend anerkannt wer­den.

(7)
Die Dauer mündlicher Prüfungen beträgt je Kandidatin oder Kandidat min­des­tens 20 Minuten und höchs­tens 45 Minuten. Die wesentlichen Gegenstände und Er­geb­nisse der münd­lichen Prüfung sind in ei­nem Protokoll festzuhalten. Das Ergebnis der Prüfung ist der oder dem Stu­die­ren­den im Anschluss an die münd­li­che Prüfung bekannt zu ge­ben. Stu­die­ren­de, die sich zu ei­nem späteren Prüfungszeitraum der gleichen münd­lichen Prüfung unter­zie­hen wol­len, wer­den, falls es die räumlichen Verhältnisse zulassen, als Zuhörerinnen und Zuhörer zugelassen, es sei denn, die oder der zu prüfende Stu­die­ren­de widerspricht. Die Zulassung erstreckt sich nicht auf die Be­ra­tung und die Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses.

(8)
Schriftliche Aus­ar­bei­tung­en kön­nen aus ei­nem Gesamtbericht oder mehreren Einzelberichten bestehen.

(9)
In Modulen, die mit einer Modulprüfung abschließen, kön­nen in den einzelnen Lehr­ver­an­stal­tun­gen zusätzliche Studienleistungen verlangt wer­den. Dies kön­nen ins­be­son­de­re sein: Referate, Hausarbeiten, testierte Praktikumsversuche, erfolgreiche Teil­nah­me an Übungen, münd­li­che oder schrift­li­che Leistungsüberprüfungen, Vorträge oder Protokolle. Studienleistungen kön­nen benotet oder mit bestanden be­zieh­ungs­wei­se nicht bestanden be­wer­tet wer­den. Voraussetzung für die Teil­nah­me an der Modulprüfung ist die erfolgreiche Erbringung aller in diesem Modul geforderten Studienleistungen.

(10)
Die An­for­de­run­gen einer Studienleistung liegen in Form und Inhalt deutlich unterhalb den An­for­de­run­gen einer Prüfung. Die Form, in der eine Studienleistung für ein Modul zu erbringen ist, wird in der Modulbeschreibung im Modulhandbuch definiert. Die genaue Ausgestaltung der Form wird von der oder dem Lehrenden spätestens zwei Wochen nach Beginn der Ver­an­stal­tung bekannt ge­macht.

(11)
In Lehr­ver­an­stal­tun­gen (mit Ausnahme von Vorlesungen), in denen zum Erreichen der lehrveranstaltungsspezifischen Lernziele eine regelmäßige aktive Be­tei­li­gung der Stu­die­ren­den er­for­der­lich ist, kann eine Anwesenheitspflicht gelten. Diese wird von der oder dem Lehrenden in Abstimmung mit dem Prü­fungs­aus­schuss im Sinne des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes festgelegt. Die genaue Ausgestaltung der Anwesenheitspflicht wird in den Modulbeschreibungen des Modulhandbuchs festgelegt und den Stu­die­ren­den in ge­eig­ne­ter Form zu Beginn der Lehr­ver­an­stal­tung bekannt gegeben.

(12)
Schriftliche Prüfungsleistungen sind von zwei Prüferinnen / Prüfern (§ 13) zu be­wer­ten. Mündliche Prüfungsleistungen sind von min­des­tens einer Prüferin / ei­nem Prüfer in Gegenwart min­des­tens einer sachkundigen Beisitzerin / eines sachkundigen Beisitzers (§ 13), die / der vor der Festsetzung der Note zu hören ist / sind, abzunehmen. Mündliche Prüfungsleistungen, mit denen ein Stu­di­en­gang ab­ge­schlos­sen wird, und Wiederholungsprüfungen mündlicher Prüfungsleistungen, bei deren endgültigem Nichtbestehen keine Ausgleichsmöglichkeit vorgesehen ist, sind stets von zwei Prüferinnen oder Prüfern zu be­wer­ten.

(13)
Macht die oder der Stu­die­ren­de durch ärztliches Zeugnis glaubhaft, dass sie oder er wegen länger andauernder oder ständiger körperlicher Be­hin­derung oder chronischer Erkrankung nicht in der Lage ist, eine Prüfungsleistung ganz oder teilweise in der vorgesehenen Form oder Frist zu erbringen, so legt die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses fest, in welcher anderen Form oder Frist die Prüfungsleistung erbracht wird. Bei Zweifeln wird die zuständige Person oder Stelle für Fragen zu Belangen behinderter Stu­die­ren­der (z. B. Dort­mun­der Zen­trum Be­hin­derung und Stu­di­um) be­tei­ligt.

(14)
Sowohl schrift­li­che als auch münd­li­che Prüfungsleistungen kön­nen im Einvernehmen zwischen Prüferin / Prüfer und Kandidatin / Kandidat in deutscher und englischer Spra­che erbracht wer­den.

(1)
Zu jeder Prüfungsleistung ist eine An­mel­dung bis spätestens zwei Wochen vor dem jeweiligen Prüfungstermin er­for­der­lich. Der Anmeldezeitraum muss min­des­tens zwei Wochen betragen.

(2)
Die Ab­schluss­prü­fung für ein Modul soll in dem Se­mes­ter durch­ge­führt wer­den, in dem die letzte zu diesem Modul gehörende Lehr­ver­an­stal­tung stattfindet. Ein Wiederholungstermin soll spätestens im darauf folgenden Se­mes­ter an­ge­bo­ten wer­den. Die Prüfungstermine wer­den vom Prü­fungs­aus­schuss be­stä­tigt und spätestens vier Wochen vor dem Ende der Vorlesungszeit in ge­eig­ne­ter Form bekannt gegeben.

(3)
Für Module, deren Lehr­ver­an­stal­tun­gen mit im Wesentlichen gleichen fach­li­chen Lehrinhalten in jährlichem Turnus abgehalten wer­den (z. B. Module des Pflichtbereichs), sind die jeweils zugehörigen Prüfungen nach Absatz 2 zugleich Wiederholungstermine für Kandidatinnen / Kandidaten, die die Prüfungen für dieses Modul bei den ersten beiden Terminen nicht bestanden oder nicht wahrgenommen haben.

(4)
Für Module, deren Lehr­ver­an­stal­tun­gen nicht mit fachlich gleichen Lehrinhalten in jährlichem Turnus abgehalten wer­den (z. B. Module aus dem Wahlpflichtbereich), wird ein zweiter Wiederholungstermin an­ge­bo­ten. Ein Anspruch auf wei­tere Wiederholungstermine besteht nicht.

(5)
Prüfungsverfahren berücksichtigen die gesetzlichen Mutterschutzfristen sowie Ausfallzeiten durch die Pflege im Haushalt lebender, überwiegend zu betreuender Kin­der, durch die Pflege der Ehegattin / des Ehegatten, des eingetragenen Lebenspartners / der eingetragenen Lebenspartnerin oder einer / eines in gerader Linie Verwandten oder ersten Grades Verschwägerten, soweit diese oder dieser pflegebedürftig ist.

(1)
Benotete und unbenotete Prüfungsleistungen kön­nen, wenn sie nicht bestanden sind oder als nicht bestanden gelten, zweimal wie­der­holt wer­den. Bei Nichtbestehen einer Teilleistung ist nur diese zu wiederholen. Bestandene Prüfungen kön­nen nicht wie­der­holt wer­den.

(2)
Das endgültige Nichtbestehen von Wahlpflichtmodulen kann durch andere er­folg­reich absolvierte Wahlpflichtmodule ausgeglichen wer­den.

(3)
Falls die zweite Wiederholung einer Prüfung in schriftlicher Form erfolgt, hat die oder der Stu­die­ren­de sich vor der Festsetzung der Note „nicht aus­rei­chend“ (5,0) einer münd­lichen Ergänzungsprüfung zu unter­zie­hen. Diese ist Be­stand­teil der zwei­ten Wiederholungsprüfung. Für die Abnahme der münd­lichen Ergänzungsprüfung gelten § 9 Abs. 7 und § 18 entsprechend. Aufgrund der münd­lichen Ergänzungsprüfung wird die Note „aus­rei­chend“ (4,0) oder „nicht aus­rei­chend“ (5,0) festgesetzt. Die münd­li­che Ergänzungsprüfung hat innerhalb von 12 Wochen nach Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses zu erfolgen. Das Gesamtergebnis ist in ei­nem Protokoll festzuhalten und der oder dem Stu­die­ren­den im Anschluss an die münd­li­che Ergänzungsprüfung bekannt zu ge­ben. Insgesamt kön­nen im Master­studien­gang Che­mi­sche Biologie maximal drei münd­li­che Ergänzungsprüfungen absolviert wer­den.

(4)
Abweichend von Absatz 1 kann die Mas­ter­ar­beit nur als Ganzes und dann nur einmal mit neuem The­ma und anderen Prüferinnen / Prüfern wie­der­holt wer­den. Über Ausnahmen entscheidet der Prü­fungs­aus­schuss. Bei der Wiederholung ist die Rückgabe des Themas gemäß § 19 Abs. 9 nur zulässig, wenn die Kandidatin / der Kandidat bei der Anfertigung der nicht er­folg­rei­chen Mas­ter­ar­beit von dieser Mög­lich­keit keinen Gebrauch ge­macht hat.

(5)
Nicht er­folg­reich absolvierte Prüfungsleistungen sollen spätestens im zwei­ten auf die nicht bestandene Prüfung folgenden Se­mes­ter wie­der­holt wer­den. Bei Modulen, auf die § 10 Abs. 4 zutrifft, ist nach Verstreichen der letzten Wiederholungsmöglichkeit gemäß § 10 Abs. 4 das Modul ins­ge­samt zu wiederholen. Die Anzahl zulässiger Wiederholungen nach Absatz 1 wird hierdurch nicht erhöht.

(6)
Die Masterprüfung ist bestanden, wenn sämtliche 120 Leistungspunkte aus den studienbegleitenden Prüfungen und für die Mas­ter­ar­beit erworben wurden.

(7)
Die Masterprüfung ist endgültig nicht bestanden, wenn

a) die Mas­ter­ar­beit nach Wiederholung wiederum nicht bestanden ist oder als nicht bestanden gilt oder
b) eines der im Anhang genannten Pflichtmodule endgültig nicht bestanden wurde oder
c) eine Kandidatin oder ein Kandidat nicht mehr die erforderliche Mindestanzahl von Leistungspunkten erwerben kann.

(8)
Ist die Masterprüfung endgültig nicht bestanden oder gilt eine Prüfungsleistung als nicht bestanden, so erteilt die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses der Kandidatin oder dem Kandidaten hierüber einen schriftlichen Bescheid. Der Bescheid ist mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen. Auf Antrag wird der Kandidatin oder dem Kandidaten eine Bescheinigung über die bestandenen Prüfungen ausgestellt; auf­ge­nom­men wird der Zusatz, dass diese Bescheinigung nicht für die Vorlage an einer anderen Hoch­schu­le gilt.

(1)
Für die Organisation der Prüfungen und die durch diese Prüfungsordnung zugewiesenen Aufgaben bildet die Fa­kul­tät für Chemie und Che­mi­sche Biologie einen Prü­fungs­aus­schuss. Der Prü­fungs­aus­schuss besteht aus der Dekanin / dem Dekan als der / dem Vorsitzenden, drei wei­te­ren hauptamtlich an der Fa­kul­tät für Chemie und Che­mi­sche Biologie tätigen Pro­fesso­rin­nen / Pro­fes­soren, darunter die Stellvertreterin / der Stellvertreter der / des Vorsitzenden, einer wis­sen­schaft­lichen Mit­ar­bei­te­rin / ei­nem wis­sen­schaft­lichen Mit­ar­bei­ter und zwei Stu­die­ren­den der Fa­kul­tät für Chemie und Che­mi­sche Biologie, die für diesen Master­studien­gang oder einen anderen Stu­di­en­gang der Fa­kul­tät für Chemie und Che­mi­sche Biologie der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund mit fachlich min­des­tens gleichwertigem Abschluss eingeschrieben sind. Die Stellvertreterin / der Stellvertreter der / des Vorsitzenden und die wei­te­ren nichtstudentischen Mitglieder des Prüfungsausschusses wer­den nach Gruppen getrennt für zwei Jahre, die stu­den­tischen Mitglieder für ein Jahr vom Fakultätsrat gewählt. Für die Mitglieder des Prüfungsausschusses mit Ausnahme der / des Vorsitzenden und deren / dessen Stellvertreterin / Stellvertreter wer­den vom Fakultätsrat Ver­tre­te­rin­nen / Ver­tre­ter gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Die Zusammensetzung des Prüfungsausschusses ist bekannt zu ge­ben.

(2)
Die Dekanin / der Dekan kann für die Dauer ihrer / seiner Amtszeit den Vorsitz in diesem Prü­fungs­aus­schuss im Einvernehmen mit dem Fakultätsrat auf die Prodekanin / den Prodekan für Stu­di­um und Lehre oder auf eine andere Professorin / einen anderen Professor der Fa­kul­tät übertragen.

(3)
Der Prü­fungs­aus­schuss sorgt für die ordnungsgemäße Durchführung der Prüfungen und achtet darauf, dass die Bestimmungen der Prüfungsordnung ein­ge­hal­ten wer­den. Er ist ins­be­son­de­re zuständig für die Entscheidung über Widersprüche gegen in Prüfungsverfahren getroffene Ent­schei­dun­gen. Darüber hinaus be­rich­tet der Prü­fungs­aus­schuss dem Fakultätsrat regelmäßig, min­des­tens einmal im Jahr, über die Ent­wick­lung der Prüfungen und Studienzeiten. Er gibt An­re­gung­en zur Reform der Prüfungsordnung und der Studienpläne. Der Prü­fungs­aus­schuss kann die Erledigung bestimmter Aufgaben (z. B. Anerkennungsfragen, Eilentscheidungen ect.) im Rah­men der lau­fen­den Geschäfte auf die Vorsitzende / den Vorsitzenden übertragen; dies gilt nicht für Ent­schei­dun­gen über Widersprüche und den Bericht an den Fakultätsrat.

(4)
Der Prü­fungs­aus­schuss ist beschlussfähig, wenn neben der / dem Vorsitzenden oder deren / dessen Stellvertreterin / Stellvertreter und einer wei­te­ren Professorin / ei­nem wei­te­ren Professor noch min­des­tens zwei wei­tere stimmberechtigte Mitglieder anwesend sind. Er beschließt mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme der / des Vorsitzenden. Die stu­den­tischen Mitglieder des Prüfungsausschusses wirken bei pädagogisch-wis­sen­schaft­lichen Ent­schei­dun­gen, ins­be­son­de­re bei der Beurteilung, An­er­ken­nung oder Anrechnung von Leis­tun­gen und der Bestellung von Prüferinnen / Prüfern und Beisitzerinnen / Beisitzern, nicht mit.

(5)
Die Mitglieder des Prüfungsausschusses haben das Recht, der Abnahme von Prüfungen beizuwohnen.

(6)
Die Sitzungen des Prüfungsausschusses sind nicht öffentlich. Die Mitglieder des Prüfungsausschusses, ih­re Stellvertreterinnen / Stellvertreter, die Prüferinnen und Prüfer sowie die Beisitzerinnen und Beisitzer unterliegen der Amtsverschwiegenheit. Sofern sie nicht im öf­fent­lichen Dienst stehen, sind sie durch die Vorsitzende / den Vorsitzenden zur Verschwiegenheit zu verpflichten.

(7)
Der Prü­fungs­aus­schuss bedient sich bei der Wahr­neh­mung seiner Aufgaben der Verwaltungshilfe der Zentralen Prü­fungs­ver­wal­tung.

(1)
Der Prü­fungs­aus­schuss bestellt die Prüferinnen / Prüfer sowie die Beisitzerinnen / Beisitzer gemäß den gesetzlichen Vorgaben. Er kann die Bestellung der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses übertragen. Zu Prüferinnen / Prüfern dürfen nur Hochschullehrerinnen / Hoch­schul­leh­rer, Hochschuldozentinnen / Hochschuldozenten, Privatdozentinnen / Privatdozenten und Lehrbeauftragte sowie wei­tere prüfungsberechtigte Per­so­nen im Sinne des      § 65 Abs. 1 HG bestellt wer­den, die in dem der Prüfung vorangehenden Studienabschnitt eine selbstständige Lehrtätigkeit in dem Prüfungsfach an der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund ausgeübt haben. Zur Beisitzerin oder zum Beisitzer darf nur bestellt wer­den, wer die ent­spre­chende Masterprüfung oder eine min­des­tens ver­gleich­bare Prüfung abgelegt hat.

(2)
Die Prüferinnen und Prüfer sind in ihrer Prüfungstätigkeit unabhängig.

(3)
Für die Mas­ter­ar­beit kann die Kandidatin / der Kandidat die beiden Prüferinnen / Prüfer vorschlagen. Auf die Vorschläge der Kandidatin / des Kandidaten soll nach Mög­lich­keit Rücksicht ge­nom­men wer­den. Es besteht jedoch kein Rechtsanspruch.

(4)
Der Kandidatin / dem Kandidaten sollen die Namen der Prüferinnen und Prüfer rechtzeitig, min­des­tens zwei Wochen vor dem Termin der jeweiligen Prüfung, bekannt gegeben wer­den.

(1)
Leis­tun­gen in dem gleichen Stu­di­en­gang an anderen Hoch­schu­len im Geltungsbereich des Grundgesetzes wer­den ohne Gleichwertigkeitsprüfung angerechnet.

(2)
Leis­tun­gen in anderen Stu­di­en­gän­gen an der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund oder an anderen Hoch­schu­len im Geltungsbereich des Grundgesetzes wer­den angerechnet, soweit die Gleichwertigkeit festgestellt wird. Gleichwertigkeit ist festzustellen, wenn Leis­tun­gen in Inhalt, Umfang und in den An­for­de­run­gen denjenigen dieses Studiengangs an der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund im Wesentlichen entsprechen. Dabei ist kein schematischer Vergleich, sondern eine Gesamtbetrachtung und Gesamtbewertung vorzunehmen.

(3)
Für die Feststellung der Gleichwertigkeit von Leis­tun­gen, die an ausländischen Hoch­schu­len erbracht wurden, sind die von der Kul­tus­mi­nis­ter­kon­fe­renz und der Hochschulrektorenkonferenz gebilligten Äquivalenzvereinbarungen sowie Absprachen im Rah­men von Hochschulpartnerschaften zu beachten. Im Übrigen kann bei Zweifeln an der Gleichwertigkeit die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen gehört wer­den.

(4)
Im Rah­men von ECTS an einer Gasthochschule erworbene Leistungspunkte wer­den angerechnet, sofern vor Antritt des Stu­di­ums an der Gasthochschule durch eine schrift­li­che Vereinbarung zwischen der oder dem Stu­die­ren­den, einer / ei­nem Beauftragten des Prüfungsausschusses und einer Vertreterin / ei­nem Ver­tre­ter des Lehrkörpers der Gasthochschule Art und Umfang der für eine Anrechnung vorgesehenen Leistungspunkte geregelt wurde. Diese schrift­li­che Vereinbarung ist nicht er­for­der­lich, sofern der Aus­tausch im Rah­men einer Ko­ope­ra­tions­ver­ein­ba­rung erfolgt.

(5)
Für die Anrechnung von Leis­tun­gen in staatlich an­er­kann­ten Fernstudien oder in vom Land Nordrhein-Westfalen in Zu­sam­men­arbeit mit den anderen Ländern und dem Bund entwickelten Fernstudieneinheiten gelten die Absätze 1 und 2 sinngemäß. Bei der Feststellung der Gleichwertigkeit sind gemeinsame Beschlüsse der Kul­tus­mi­nis­ter­kon­fe­renz und der Hochschulrektorenkonferenz zu berücksichtigen.

(6)
Leis­tun­gen, die nicht nach den Absätzen 2 bis 5 gleichwertig sind, jedoch im Geltungsbereich des Grundgesetzes  oder in ei­nem Staat erbracht wurden, der das „Übereinkommen über die An­er­ken­nung von Qualifikationen im Hochschulbereich in der eu­ro­pä­isch­en Region“ (Lissabonner Anerkennungskonvention vom 11.04.1997) ratifiziert hat, wer­den auf Grundlage der erworbenen Kennt­nisse und Fähigkeiten dann angerechnet, wenn kein wesentlicher Unterschied zu den Leis­tun­gen des Studiengangs festgestellt wird, zu dem die Anrechnung beantragt wird.

(7)
Studienbewerberinnen und Studienbewerbern, die aufgrund einer Einstufungsprüfung gemäß § 49 Abs. 12 HG berechtigt sind, das Stu­di­um in ei­nem höheren Fach­se­mes­ter aufzunehmen, wer­den die in der Einstufungsprüfung nachgewiesenen Kennt­nisse und Fähigkeiten auf Leis­tun­gen der Masterprüfung angerechnet. Die Feststellungen im Zeugnis über die Einstufungsprüfung sind für den Prü­fungs­aus­schuss bindend.

(8)
Einschlägige berufspraktische Tätigkeiten kön­nen auf Praktika angerechnet wer­den.

(9)
Bei der Anrechnung von Leis­tun­gen in gleichen oder verwandten Stu­di­en­gän­gen wer­den nicht nur bestandene, sondern auch nicht bestandene Prüfungen berücksichtigt.

(10)
Zuständig für die Anrechnung von Leis­tun­gen nach den Absätzen 1 bis 9 ist der Prü­fungs­aus­schuss. Vor Feststellungen über die Gleichwertigkeit oder nicht wesentliche Un­ter­schie­de sind zuständige Fachvertreterinnen oder Fachvertreter zu hören.

(11)
Werden Leis­tun­gen angerechnet, sind die Noten – soweit die Notensysteme vergleichbar sind – zu übernehmen und in die Be­rech­nung der Gesamtnote einzubeziehen. Bei unvergleichbaren Notensystemen wird der Vermerk bestanden auf­ge­nom­men. Die Anrechnung wird im Zeugnis gekennzeichnet.

(12)
Bei Vorliegen der Voraus­set­zun­gen der Absätze 1 bis 7 besteht ein Rechtsanspruch auf Anrechnung. Die An­er­ken­nung von Leis­tun­gen, die im Geltungsbereich des Grundgesetzes erbracht wurden, erfolgt von Amts wegen. Die Stu­die­ren­den haben die für die Anrechnung er­for­der­lichen Unterlagen vorzulegen. Aufgrund von Leis­tun­gen, die nach den Bestimmungen der Absätze 1 bis 8 anzurechnen sind, kön­nen ins­ge­samt höchs­tens 35 Leistungspunkte erworben wer­den.

(1)
Eine Prüfungsleistung gilt als mit „nicht aus­rei­chend” (5,0) be­wer­tet, wenn die Kandidatin / der Kandidat ohne triftigen Grund entweder zu ei­nem Prüfungstermin nicht erscheint, nach Beginn der Prüfung von der Prüfung zurücktritt oder eine schrift­li­che Prüfungsleistung nicht fristgerecht einreicht.

(2)
Die für den Rücktritt oder das Versäumnis geltend gemachten Gründe müs­sen dem Prü­fungs­aus­schuss unverzüglich schriftlich angezeigt und glaubhaft ge­macht wer­den. Bei Krank­heit der Kandidatin / des Kandidaten oder eines von der Kandidatin / dem Kandidaten überwiegend zu betreuenden Kindes wird die Vorlage eines ärztlichen Attests verlangt. Bei Krank­heit der Kandidatin / des Kandidaten müs­sen sich aus dem ärztlichen Attest die Befundtatsachen ergeben, die in allgemeinverständlicher Form die Prüfungsunfähigkeit belegen. Erkennt der Prü­fungs­aus­schuss die Gründe für den Rücktritt oder das Versäumnis nicht an, wird dies der Kandidatin / dem Kandidaten schriftlich mitgeteilt.

(3)
Wird eine Prüfungsleistung durch Täuschung (z. B. Ver­wen­dung unerlaubter Hilfsmittel, Übernahme von Textpassagen ohne Wiedergabe als Zitat, Abschreiben etc.) be­ein­flusst, gilt die betreffende Prüfung als mit „nicht aus­rei­chend“ (5,0) be­wer­tet. Die Entscheidung, ob eine Täuschungshandlung vorliegt, trifft die jeweilige Prüferin / der jeweilige Prüfer. Wird wäh­rend einer Prüfung ein Täuschungsversuch im Sinne von Satz 1 durch die Aufsichtsführende oder den Aufsichtsführenden festgestellt, kann diese bzw. dieser die Kandidatin oder den Kandidaten von der jeweiligen Prüfung ausschließen. In diesem Fall wird die Prüfungsleistung mit „nicht aus­rei­chend“ (5,0) be­wer­tet. Die jeweiligen Gründe für den Ausschluss sind aktenkundig zu ma­chen. In schwerwiegenden Fällen von Täuschung oder Störung kann der Prü­fungs­aus­schuss die Kandidatin oder den Kandidaten von der Erbringung weiterer Prüfungsleistungen ausschließen.

(4)
Der Prü­fungs­aus­schuss kann von Kandidatinnen und Kandidaten bei Prüfungen eine schrift­li­che Erklärung verlangen, dass sie bzw. er die Ar­beit – bei einer Gruppenarbeit einen entsprechend gekennzeichneten Anteil der Ar­beit – selbstständig verfasst und keine anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt sowie wörtliche und sinngemäße Zitate kenntlich ge­macht hat. § 19 Abs. 11 bleibt unberührt.

(5)
Die Kandidatin oder der Kandidat kann innerhalb einer Frist von vierzehn Tagen verlangen, dass Ent­schei­dun­gen nach Absatz 3 vom Prü­fungs­aus­schuss überprüft wer­den. Belastende Ent­schei­dun­gen sind der Kandidatin oder dem Kandidaten unverzüglich schriftlich mitzuteilen, zu begründen und mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen. Vor der Entscheidung ist der Kandidatin oder dem Kandidaten Ge­le­gen­heit zum rechtlichen Gehör zu ge­ben.

II. Masterprüfung

(1)
Mit der Immatrikulation in den Stu­di­en­gang oder der Zulassung als Zweithörerin oder Zweithörer gemäß § 52 Abs. 2 HG gilt eine Stu­die­ren­de / ein Stu­die­ren­der als zu den Prüfungen des Mas­ter­stu­dien­gangs Che­mi­sche Biologie zugelassen, es sei denn, die Zulassung ist gemäß Absatz 2 zu versagen.

(2)
Die Zulassung ist abzulehnen, wenn

  • die Kandidatin / der Kandidat eine Prüfung in ei­nem Master­studien­gang „Chemie“, in ei­nem Diplomstudiengang „Chemie“, in ei­nem Master­studien­gangChe­mi­sche Biologie“, in ei­nem Diplomstudiengang „Che­mi­sche Biologie“, oder in ei­nem verwandten Stu­di­en­gang endgültig nicht bestanden hat oder
  • der Kandidatin oder dem Kandidaten nach abgelegter Prüfung in ei­nem der vorgenannten Stu­di­en­gän­ge aufgrund einer anschließenden Anfechtung des Prüfungsbescheides eine bestands - und rechtskräftige Entscheidung über das endgültige Nichtbestehen noch nicht vorliegt.

(1)
Die Masterprüfung setzt sich zu­sam­men aus 100 Leistungspunkten für Prüfungsleistungen in den Modulen dieses Studiengangs und aus 20 Leistungspunkten für die er­folg­reich an der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund durchgeführte Mas­ter­ar­beit (15 Leistungspunkte) ein­schließ­lich des abschließenden Kolloquiums (5 Leistungspunkte).

(2)
Prüfungsfächer im Sinne dieser Ordnung sind

a) Che­mi­sche Biologie
b) Biologisch-Che­mi­sche Mikrostrukturtechnik
c) Molekulare Zellbiologie
d) wei­tere che­mi­sche / na­tur­wis­sen­schaft­li­che Studien (höchs­tens 21 Leistungspunkte)
e) ergänzende nicht-na­tur­wis­sen­schaft­li­che Studien (höchs­tens 8 Leistungspunkte von den unter d) genannten 21 Leistungspunkten).

In den Fächern a) bis c) sind ins­ge­samt min­des­tens 59 Leistungspunkte zu erwerben.

(3)
Die Studien in Chemischer Biologie, Biologisch-Chemischer Mikrostrukturtechnik und Molekularer Zellbiologie setzen sich zu­sam­men aus

- min­des­tens 3 höchs­tens 4 Wahlpflichtpraktika in den Gebieten

  1. Bioanorganische Chemie
  2. Bioorganische Chemie
  3. Biophysikalische Chemie
  4. DNA- u. Protein-Microarrays
  5. Biomolekulare Modellierung
  6. Rekombinante DNA u. Protein-Expression
  7. Systembiologie

- davon min­des­tens ein Wahlpflichtpraktikum aus den Gebieten Bioorganische Chemie, Microarrays oder Systembiologie
- sowie je ei­nem Seminar in den zwei Prüfungsfächern „Che­mi­sche Biologie“ und „Biologisch-Che­mi­sche Mikrostrukturtechnik“.
- Darüber hinaus sind in den Fächern a) bis c) min­des­tens 5 Vorlesungsmodule zu stu­die­ren, davon
- 3 Module aus dem Bereich Che­mi­sche Biologie, davon wiederum 2 Module aus Bioanorganischer, Bioorganischer, Biophysikalischer Chemie und Biomolekularer Modellierung,
- 1 Modul aus dem Bereich Biologisch-Che­mi­sche Mikrostrukturtechnik,
- 1 Modul aus dem Bereich Molekulare Zellbiologie.

(4)
Die wei­te­ren che­mi­schen / na­tur­wis­sen­schaft­li­chen Studien umfassen höchs­tens ein Wahlpflichtpraktikum (9 Leistungspunkte) aus den Fächern Analytische, An­or­ga­ni­sche, Organische und Physikalische Chemie aus dem Master­studien­gang Chemie und Wahlpflichtvorlesungen aus dem Master­studien­gang Chemie oder anderen Fächern durch die höchs­tens 12 Leistungspunkte erworben wer­den kön­nen. Von diesen 12 Leistungspunkten kön­nen höchs­tens 8 aus nicht-na­tur­wis­sen­schaft­li­chen Fächern angerechnet wer­den.

(5)
Die Zuordnung der Leistungspunkte zu den Modulen sowie die Zuordnung der Lehr­ver­an­stal­tun­gen zu den Modulen regelt der Studienplan im Anhang dieser Prüfungsordnung.

(1)
Die Noten für die Prüfungsleistungen und die Mas­ter­ar­beit wer­den von den jeweiligen Prüferinnen und Prüfern festgesetzt. Für die Bewertung sind folgende Noten zu verwenden:

1 = sehr gut = eine her­vor­rag­ende Leistung,
2 = gut = eine Leistung, die erheblich über den durchschnittlichen An­for­de­run­gen liegt,
3 = befriedigend = eine Leistung, die durchschnittlichen An­for­de­run­gen entspricht,
4 = aus­rei­chend = eine Leistung, die trotz ihrer Mängel noch den An­for­de­run­gen genügt,
5 = nicht aus­rei­chend = eine Leistung, die wegen erheblicher Mängel den An­for­de­run­gen nicht mehr genügt.

Durch Erniedrigung oder Erhöhung einzelner Noten um 0,3 kön­nen zur differenzierten Bewertung Zwischenwerte gebildet wer­den; die Noten 0,7 / 4,3 / 4,7 und 5,3 sind dabei aus­ge­schlos­sen.

(2)
Die dem jeweiligen Modul zugeordnete Zahl von Leistungspunkten wird erworben, wenn das Modul mit min­des­tensaus­rei­chend“ (4,0) oder „bestanden“ be­wer­tet worden ist.

(3)
Eine Klausur, wel­che aus­schließ­lich im Antwort-Wahl-Ver­fah­ren durch­ge­führt wurde, gilt als bestanden wenn

a) 50 % der zu erreichenden Gesamtpunktzahl er­reicht worden ist oder
b) die erreichte Punktzahl um nicht mehr als 20 % die durchschnittliche Prüfungsleistung der Kandidatinnen und Kandidaten unterschreitet, die an der Prüfung teil­ge­nom­men haben.

(4)
Hat die Kandidatin bzw. der Kandidat die Mindestpunktzahl gemäß Absatz 3 er­reicht und damit die Prüfung bestanden, so lautet die Note wie folgt:

1 = sehr gut, falls sie bzw. er min­des­tens 75 %
2 = gut, falls sie bzw. er min­des­tens 50 % aber weniger als 75 %
3 = befriedigend, falls sie bzw. er min­des­tens 25 % aber weniger als 50 %
4 = aus­rei­chend, falls sie bzw. er keine oder weniger als 25 %

der über die Mindestpunktzahl hinausgehenden zu erreichenden Punkte er­reicht hat.

(5)
Wird eine Klausur nur teilweise im Antwort-Wahl-Ver­fah­ren durch­ge­führt, so wer­den die Aufgaben im Antwort-Wahl-Ver­fah­ren nach den Absätzen 3 und 4 be­wer­tet. Die übrigen Aufgaben wer­den nach dem für sie üblichen Ver­fah­ren beurteilt. Aus beiden Be­wer­tun­gen wird die Note der Klausur er­mit­telt, wobei die Anteile der jeweils zu erreichenden Gesamtpunktzahlen berücksichtigt wer­den.

(6)
Wird ein Modul durch eine Modulprüfung ab­ge­schlos­sen, so ist diese Note gleichzeitig die Modulnote. Bei Teilleistungen errechnet sich die Modulnote aus dem arithmetischen Mittel der mit den entsprechenden Leistungspunkten gewichteten, nicht gerundeten Noten der im Rah­men des Moduls abgelegten Teilleistungen.

(7)
Die Modulnoten lauten in Worten bei ei­nem Mittelwert:

a) bis 1,5 = sehr gut
b) 1,6 bis 2,5 = gut
c) 2,6 bis 3,5 = befriedigend
d) 3,6 bis 4,0 = aus­rei­chend
e) ab 4,1 = nicht aus­rei­chend.

Bei der Bil­dung der Modulnoten wird nur die erste Dezimalstelle hinter dem Komma berücksichtigt, alle wei­te­ren Nachkommastellen wer­den ohne Rundung gestrichen.

(8)
Die Fachnoten in den Prüfungsfächern (§ 17 Abs. 2) errechnen sich aus dem Durchschnitt der Noten der zugehörigen Module, die jeweils mit der Anzahl der ihnen zugeordneten Leistungspunkte gewichtet wer­den. Absatz 7 gilt entsprechend.

(9)
Die Gesamtnote für die Masterprüfung errechnet sich aus dem arithmetischen Mittel der nicht gerundeten Noten aller benoteten Module (ein­schließ­lich der Mas­ter­ar­beit und des Kolloquiums), wobei die einzelnen Noten mit der jeweiligen Zahl der zu diesem Modul gehörenden Leistungspunkte gewichtet wer­den. Absatz 7 gilt entsprechend.

(10)
Die Gesamtnote wird zugleich in Form eines Grades nach dem European Credit Transfer System (ECTS) ausgewiesen. Darüber hinaus kön­nen ECTS-Grade für alle benoteten Prüfungsleistungen ausgewiesen wer­den. Hierzu ist ein ent­sprech­en­der Beschluss des Prüfungsausschusses er­for­der­lich. Die Grade nach ECTS wer­den wie folgt ausgewiesen:

A = in der Regel die besten ca. 10 % der er­folg­rei­chen Stu­die­ren­den;
B = in der Regel die nächsten ca. 25 % der er­folg­rei­chen Stu­die­ren­den;
C = in der Regel die nächsten ca. 30 % der er­folg­rei­chen Stu­die­ren­den;
D = in der Regel die nächsten ca. 25 % der er­folg­rei­chen Stu­die­ren­den;
E = in der Regel die nächsten ca. 10 % der er­folg­rei­chen Stu­die­ren­den.

(11)
Die Bil­dung der ECTS-Grade erfolgt grund­sätz­lich durch einen Vergleich der Kohorten der letzten sechs Se­mes­ter. Ist diese Gruppe kleiner als 50 Per­so­nen, so ist die Bezugsgruppe aus den letzten 10 Semestern zu ermitteln. Das aktuelle Se­mes­ter soll bei der Bil­dung der ECTS-Grade grund­sätz­lich nicht berücksichtigt wer­den. Solange keine sta­tis­tischen Daten zur Be­rech­nung einer relativen Bewertung zur Ver­fü­gung stehen, wer­den keine ECTS-Grade ausgewiesen. Aus Gründen der rechtssicheren Vergabe kann durch Beschluss des Prüfungsausschusses auf die Ausweisung von ECTS-Graden verzichtet wer­den. Entsprechende Hinweise erscheinen im Abschlussdokument. Bei der Zusammensetzung der Vergleichsgruppe ist nach dem Abschluss und dem Stu­di­en­gang zu differenzieren. Darüber hinaus kann in sachlich begründeten Fällen eine andere Zusammensetzung der Vergleichsgruppe erfolgen. Hierzu ist ein ent­sprech­en­der Beschluss des Prüfungsausschusses er­for­der­lich.

(1)
Die Mas­ter­ar­beit ist zu­sam­men mit dem abschließenden Kolloquium Be­stand­teil der wis­sen­schaft­lichen Aus­bil­dung in diesem Stu­di­en­gang. Die Mas­ter­ar­beit soll zeigen, dass die Kandidatin oder der Kandidat in der Lage ist, eine im Umfang angemessene ex­peri­men­telle oder theoretische Aufgabe aus dem Gebiet der Chemischen Biologie in ei­nem vorgegebenen zeitlichen Rah­men zu strukturieren und unter wis­sen­schaft­lichen Gesichtspunkten selbstständig zu bearbeiten und die gewonnenen wis­sen­schaft­lichen Erkennt­nisse sachgerecht schriftlich darzustellen.

(2)
Die Mas­ter­ar­beit kann von jeder Prüferin / jedem Prüfer (§ 13), die / der die Voraus­set­zun­gen nach § 65 Abs. 1 HG erfüllt und die / der hauptamtlich an der Fa­kul­tät für Chemie und Che­mi­sche Biologie der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund, mit Ausnahme der Lehrbereiche Didaktik der Chemie und Didaktik der Biologie, tätig ist, betreut wer­den. Die Mas­ter­ar­beit kann auch durch jede Prüferin / jeden Prüfer (§ 13) betreut wer­den, die / der die Voraus­set­zun­gen des  § 65 Abs. 1 HG erfüllt und regelmäßig für diesen Stu­di­en­gang Lehr­ver­an­stal­tun­gen durch­führt und durch Beschluss des Prüfungsausschusses mit den in Satz 1 genannten Prüferinnen / Prüfern gleichgestellt ist.

(3)
Voraussetzung für die Zulassung zur Mas­ter­ar­beit ist

  • der erfolgreiche Erwerb von 74 Leistungspunkten,
  • der erfolgreiche Abschluss aller Module, die Praktika beinhalten,
  • die An­mel­dung zur Teil­nah­me an der Prüfung / Erbringung der Prüfungsleistung für alle Module, die nach Studienplan im dritten Fach­se­mes­ter ab­ge­schlos­sen wer­den.

(4)
Die Zulassung erfolgt durch den Prü­fungs­aus­schuss. Sie darf nur verweigert wer­den, wenn eine der Zulassungsvoraussetzungen nach Absatz 3 nicht erfüllt ist oder das Stu­di­um der Kandidatin / des Kandidaten erkennbar nicht die erforderliche fachliche Basis für die sachgerechte Bearbeitung der gestellten Aufgabe bildet. In dem letztgenannten Fall entscheidet der Prü­fungs­aus­schuss nach Anhörung der Kandidatin / des Kandidaten und der Betreuerin / des Betreuers. Eine ablehnende Entscheidung des Prüfungsausschusses ist der Kandidatin / dem Kandidaten unverzüglich schriftlich mitzuteilen, zu begründen und mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen.

(5)
Die Ausgabe des Themas erfolgt über die Vorsitzende / den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses. Der Zeitpunkt der Ausgabe ist aktenkundig zu ma­chen. Zugleich wird der Termin für die Abgabe der Mas­ter­ar­beit festgesetzt.

(6)
Auf Antrag der Kandidatin / des Kandidaten sorgt der Prü­fungs­aus­schuss dafür, dass sie / er rechtzeitig eine Betreuerin / einen Betreuer und ein The­ma für die Mas­ter­ar­beit er­hält.

(7)
Die Bearbeitungszeit für die Mas­ter­ar­beit beträgt 6 Monate. Sie beginnt mit der Ausgabe des Themas und endet mit dem durch den Prü­fungs­aus­schuss festgesetzten Abgabetermin.

(8)
Im Einzelfall kann der Prü­fungs­aus­schuss auf begründeten Antrag die Bearbeitungszeit aus­nahms­weise um höchs­tens 6 Wochen verlängern, wenn die für die Verlängerung angeführten Gründe nicht durch die Kandidatin / den Kandidaten zu vertreten sind. Der Antrag ist spätestens 2 Wochen vor Ablauf der Bearbeitungszeit zu stellen.

(9)
Das The­ma der Mas­ter­ar­beit kann nur einmal und nur innerhalb der ersten vier Wochen der Bearbeitungszeit zurückgegeben wer­den; die Ar­beit gilt dann als nicht begonnen.

(10)
Der Umfang der Mas­ter­ar­beit soll in der Regel 60 DIN-A4-Seiten nicht übersteigen.

(11)
Bei der Abgabe der Mas­ter­ar­beit versichert die Kandidatin / der Kandidat an Eides statt, dass sie / er die Ar­beit selbstständig verfasst, keine anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt sowie wörtliche und sinngemäße Zitate unter Angabe der Quelle kenntlich ge­macht hat.  Für die eidesstattliche Versicherung ist ein einheitlicher Vordruck der Zentralen Prü­fungs­ver­wal­tung zu verwenden und bei der Abgabe der Mas­ter­ar­beit unterschrieben einzubinden.

(1)
Die Mas­ter­ar­beit ist fristgerecht zum festgesetzten Abgabetermin bei der Zentralen Prü­fungs­ver­wal­tung der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund in dreifacher Ausfertigung und zusätzlich in einer für ein Softwareprodukt zur Plagiatserkennung verwendbaren elektronischen Fassung einzureichen; der Abgabezeitpunkt ist aktenkundig zu ma­chen. Bei Posteinlieferung gilt das Datum des Poststempels. Wird die Mas­ter­ar­beit nicht fristgerecht eingereicht, gilt sie als mit „nicht aus­rei­chend“ (5,0) be­wer­tet.

(2)
Die Mas­ter­ar­beit ist von zwei Prüferinnen / Prüfern zu be­gut­ach­ten und zu be­wer­ten. Erste Prüferin / erster Prüfer ist in der Regel die Betreuerin / der Betreuer der Ar­beit. Die zweite Prüferin / der zweite Prüfer wird von der / dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses bei der Ausgabe des Themas bestimmt. Sofern zwingende Gründe dies erfordern, kann der Prü­fungs­aus­schuss im Einzelfall abweichend von § 13 Abs. 1 auch Hochschullehrerinnen / Hoch­schul­leh­rer oder Hochschuldozentinnen / Hochschuldozenten anderer Hoch­schu­len als zweite Prüferin / zwei­ten Prüfer zulassen. Mindestens eine / einer der Prüferinnen / Prüfer muss hauptamtlich an der Fa­kul­tät für Chemie und Che­mi­sche Biologie der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund tätig sein.

(3)
Die Note der Mas­ter­ar­beit wird aus dem arithmetischen Mittel der beiden einzelnen Be­wer­tun­gen gebildet, sofern deren Differenz nicht mehr als 2,0 beträgt. Beträgt die Differenz mehr als 2,0, so wird vom Prü­fungs­aus­schuss nach Anhörung beider Prüferinnen / Prüfer die Note festgesetzt, bei Bedarf unter Hinzuziehung einer dritten Prüferin / eines dritten Prüfers. Die Mas­ter­ar­beit kann jedoch nur dann mit „aus­rei­chend“ (4,0) oder besser be­wer­tet wer­den, wenn beide Prüferinnen / Prüfer, bei Hinzuziehung einer dritten Prüferin / eines dritten Prüfers min­des­tens zwei Prüferinnen / Prüfer die Mas­ter­ar­beit mit min­des­tensaus­rei­chend“ (4,0) oder besser be­wer­ten. § 18 Abs. 7 gilt entsprechend.

(4)
Die Bewertung der Mas­ter­ar­beit ist der Kandidatin / dem Kandidaten in der Regel spätestens 4 Wochen nach der Abgabe mitzuteilen.

(1)
Das Kolloquium soll zeigen, dass die Kandidatin / der Kandidat in der Lage ist, ein selbst durchgeführtes Projekt im Zu­sam­men­hang mündlich darzustellen, die gewählte Vorgehensweise zu begründen und in ei­nem erweiterten fach­li­chen Rah­men zu verteidigen.

(2)
Der Termin des Kolloquiums soll nicht später als 4 Wochen nach dem Abgabetermin der Mas­ter­ar­beit liegen.

(3)
In dem Kolloquium be­rich­tet die Kandidatin / der Kandidat fakultätsöffentlich über das von ihr / ihm in der Mas­ter­ar­beit durchgeführte Projekt und die dabei erhaltenen Er­geb­nisse. Als Prüfungskommission müs­sen anwesend sein

  • die Betreuerin / der Betreuer der Ar­beit als erste Prüferin / erster Prüfer und Vorsitzende / Vorsitzender der Prüfungskommission,
  • eine wei­tere Prüferin / ein weiterer Prüfer; dies kann die zweite Prüferin / der zweite Prüfer für die Mas­ter­ar­beit sein,
  • eine sachkundige Beisitzerin / ein sachkundiger Beisitzer, die / der von der / dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses im Benehmen mit den Prüferinnen / Prüfern benannt wird. Die Beisitzerin / der Beisitzer hält die wesentlichen Gegenstände der Diskussion in ei­nem Protokoll fest.

(4)
Das Kolloquium dauert in der Regel 45 Minuten (min­des­tens 30 und höchs­tens 60 Minuten), davon soll der Bericht nicht mehr als 20 Minuten beanspruchen. Mindestens die Hälfte der vorgesehenen Gesamtdauer ist für die Diskussion des Vortragsinhalts vorzusehen. § 9 Abs. 7 gilt entsprechend.

(5)
Die Betreuerin / der Betreuer der Mas­ter­ar­beit leitet die Diskussion. Sie / er kann Fragen zum Inhalt des Berichts und zu der im Bericht ver­wen­de­ten Argumentation von allen Zuhörerinnen / Zuhörern zulassen. Fragen der Prüferinnen / Prüfer und Beisitzerinnen / Beisitzer haben dabei Vorrang.

(6)
Über die Note des Kolloquiums soll möglichst im Konsens entschieden wer­den. Kann kein Konsens hergestellt wer­den, wird die Note aus dem arithmetischen Mittel der Einzelbewertungen der Mitglieder der Prüfungskommission gemittelt, wobei die Be­wer­tun­gen der beiden Prüferinnen / Prüfer mit doppeltem Gewicht berücksichtigt wer­den. § 18 Abs. 7 gilt entsprechend. Das Kolloquium kann nur dann mit „aus­rei­chend“ (4,0) oder besser be­wer­tet wer­den, wenn höchs­tens ein Mit­glied der Prüfungskommission für „nicht aus­rei­chend“ stimmt.

(1)
Kandidatinnen / Kandidaten, bei denen eine be­son­de­re Qualifikation für die Pro­mo­ti­on erkennbar ist, kön­nen auf Antrag in den Promotionsstudiengang der Fa­kul­tät für Chemie und Che­mi­sche Biologie wechseln. Voraussetzung ist der Abschluss des Bachelorstudiengangs mit einer Note von min­des­tens 1,5 sowie der Erwerb von min­des­tens 60 Leistungspunkten in Form von promotionsvorbereitenden Studien, die eben­falls min­des­tens mit der Note 1,5 ab­ge­schlos­sen wer­den müs­sen. Die Einzelheiten hierzu regelt die Promotionsordnung.

(2)
Die Kandidatin / der Kandidat er­hält ein Zeugnis über die in diesem Stu­di­en­gang erbrachten Studienleistungen, das den Vermerk enthält „Stu­di­en­gang durch Auf­nah­me in den Promotionsstudiengang beendet“. Dieses Zeugnis trägt das Datum der Auf­nah­me in den Promotionsstudiengang. Auf Antrag der Kandidatin / des Kandidaten ist ein Wiedereintritt in diesen Stu­di­en­gang unter An­er­ken­nung der bis zur Auf­nah­me in den Promotionsstudiengang erbrachten Studien- und Prüfungsleistungen mög­lich. Im Promotionsstudiengang erbrachte Studien-, Prüfungs- und Forschungsleistungen kön­nen auf die für den er­folg­rei­chen Abschluss dieses Studienganges noch zu erbringenden Studien und Prüfungsleistungen nach  § 14 Abs. 1 bis 3 angerechnet wer­den, soweit sie mit einer Prüfung ab­ge­schlos­sen wurden und nicht Be­stand­teil einer er­folg­reich abgeschlossenen Pro­mo­ti­on waren.

(1)
Die Kandidatin / der Kandidat kann sich vor dem Bestehen bzw. dem endgültigen Nichtbestehen der Masterprüfung in wei­te­ren als den vorgeschriebenen Modulen Prüfungen ablegen.

(2)
Die Er­geb­nisse dieser Prüfungen wer­den auf Antrag der Kandidatin / des Kandidaten in das Zeugnis auf­ge­nom­men, jedoch bei der Festsetzung der Gesamtnote nicht berücksichtigt.

(1)
Hat die Kandidatin / der Kandidat die Masterprüfung bestanden, so wird ihr / ihm möglichst innerhalb von 4 Wochen nach Bekanntgabe der Bewertung der letzten Prüfungsleistung ein Zeugnis in deutscher und auf Antrag der Kandidatin / des Kandidaten in englischer Spra­che ausgestellt. In das Zeugnis sind die Gesamtnote der Masterprüfung, ein­schließ­lich des ECTS-Grades nach § 18 Abs. 10, das The­ma und die Note der Mas­ter­ar­beit, die Note des Kolloquiums, die Module und Modulnoten sowie die in den einzelnen Modulen erworbenen Leistungspunkte aufzunehmen.

(2)
Auf dem Zeugnis wer­den auf Antrag der Kandidatin oder des Kandidaten zusätzliche Studien- und Prüfungsleistungen ausgewiesen, die nicht in die Modul- und Gesamtnote eingegangen sind.

(3)
Dem Zeugnis wird ein Diploma Supplement beigefügt. Es be­schreibt Art, Inhalt und Qualifikationsniveau des Studiengangs. Es enthält zudem In­for­ma­ti­onen über die Hoch­schu­le und das Hochschulsystem. Des Weiteren wird dem Zeugnis eine Über­sicht über die erbrachten Studien- und Prüfungsleistungen beigefügt (Transcript of Records).

(4)
Das Zeugnis ist von der / dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu unterzeichnen und mit dem Siegel der Fa­kul­tät zu versehen. Es trägt das Datum, an dem die letzte Prüfungsleistung erbracht wurde.

(5)
Auf Antrag der Kandidatin / des Kandidaten wird auch vor Abschluss der Masterprüfung eine Bescheinigung über die bereits erbrachten Prüfungsleistungen (Notenbescheinigung) erstellt, die eine Aufstellung der er­folg­reich absolvierten Module mit den erworbenen Leistungspunkten und Prüfungsleistungen und den Noten nach § 18 Abs. 1 enthält. Diese Bescheinigung kann höchs­tens einmal pro Se­mes­ter beantragt wer­den.

(1)
Der Kandidatin / dem Kandidaten wird eine Masterurkunde mit dem Datum des Zeugnisses ausgehändigt. Darin wird die Verleihung des Mastergrades gemäß § 3 beurkundet.

(2)
Die Masterurkunde wird von der Dekanin / dem Dekan der Fa­kul­tät für Chemie und Che­mi­sche Biologie und von der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses unterzeichnet und mit dem Siegel der Fa­kul­tät versehen.

(3)
Die Kandidatin / der Kandidat er­hält eine Ausfertigung der Masterurkunde in deutscher Spra­che. Auf Antrag er­hält die Kandidatin / der Kandidat eine Ausfertigung der Masterurkunde in englischer Spra­che.

III. Schlussbestimmungen

(1)
Hat die Kandidatin / der Kandidat bei einer Prüfung getäuscht und wird diese Tatsache erst nach Aushändigung des Zeugnisses bekannt, kann der Prü­fungs­aus­schuss nachträglich die Noten für diejenigen Prüfungsleistungen, bei deren Erbringung die Kandidatin / der Kandidat getäuscht hat, entsprechend berichtigen und die Masterprüfung ganz oder teilweise für nicht bestanden erklären.

(2)
Waren die Voraus­set­zun­gen für die Zulassung zu einer Prüfung nicht erfüllt, ohne dass die Kandidatin / der Kandidat hierüber täuschen wollte, und wird diese Tatsache erst nach der Aushändigung des Zeugnisses bekannt, wird dieser Mangel durch das Bestehen der Prüfung geheilt. Hat die Kandidatin / der Kandidat die Zulassung vorsätzlich zu Unrecht erwirkt, entscheidet der Prü­fungs­aus­schuss unter Beachtung des Verwaltungsverfahrensgesetzes für das Land Nordrhein-Westfalen über die Rechtsfolgen.

(3)
Vor einer Entscheidung gemäß Absatz 1 und 2 ist der / dem Betroffenen Ge­le­gen­heit zur münd­lichen oder schriftlichen Äußerung zu ge­ben.

(4)
Bei einer Entscheidung nach Absatz 1 und Absatz 2 Satz 2 ist das unrichtige Zeugnis einzuziehen und gegebenenfalls ein neues zu erteilen. Eine Entscheidung nach Absatz 1 oder Absatz 2 Satz 2 ist nach einer Frist von fünf Jahren nach Aus­stel­lung des Zeugnisses aus­ge­schlos­sen.

(5)
Der Mastergrad wird aberkannt und die Urkunde ist einzuziehen, wenn sich nachträglich herausstellt, dass er durch Täuschung erworben worden ist oder wenn wesentliche Voraus­set­zun­gen für die Verleihung irrtümlich als gegeben angesehen worden sind. Über die Aberkennung entscheidet der Fakultätsrat der Fa­kul­tät für Chemie und Che­mi­sche Biologie.

(1)
Nach Bekanntgabe eines Klausurergebnisses wird eine Einsicht in die Klausur gewährt. Zeit und Ort der Einsichtnahme wer­den von der Prüferin / dem Prüfer festgelegt und mit Bekanntgabe der Klausurergebnisse in ge­eig­ne­ter Form bekannt gegeben.

(2)
Die Einsicht in die wei­te­ren schriftlichen Prüfungsleistungen, die darauf bezogenen Gutachten sowie in die Protokolle der münd­lichen Prüfungen wird der Kandidatin / dem Kandidaten auf Antrag gewährt.

(3)
Der Antrag ist innerhalb von drei Monaten nach Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses bei der / dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu stellen. Die / der Vorsitzende des Prüfungsausschusses bestimmt Ort und Zeit der Einsichtnahme.

(1)
Diese Prüfungsordnung gilt für alle Stu­die­ren­den, die ab dem Win­ter­se­mes­ter 2010 / 2011 erstmalig in den Master­studien­gang Che­mi­sche Biologie eingeschrieben worden sind.

(2)
Für Stu­die­ren­de, die vor dem Win­ter­se­mes­ter 2010 / 2011 in die Bachelor­stu­dien­gänge Chemie und Che­mi­sche Biologie an der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund eingeschrieben worden sind, gelten die Re­ge­lung­en in § 4 Abs. 1 ab dem Win­ter­se­mes­ter 2014 / 2015.

(3)
Stu­die­ren­de, die ab dem Win­ter­se­mes­ter 2010 / 2011 und vor dem Win­ter­se­mes­ter 2013 / 2014 in den Master­studien­gang Che­mi­sche Biologie eingeschrieben worden sind, kön­nen ent­schei­den, ob der Prü­fungs­aus­schuss bei der Festsetzung der Note der Mas­ter­ar­beit be­tei­ligt wer­den soll oder nicht, sofern die Differenz der beiden einzelnen Be­wer­tun­gen der Mas­ter­ar­beit gemäß § 20 Abs. 3 zwischen 1,3 und 2,0, beträgt.

(4)
Diese Prüfungsordnung wird in den Amtlichen Mitteilungen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund ver­öf­fent­licht und tritt am Tage nach der Veröffentlichung in Kraft.

Ausgefertigt aufgrund des Beschlusses des Fakultätsrates der Fa­kul­tät für Chemie und Che­mi­sche Biologie vom 29.04.2013 und des Beschlusses des Rektorates der der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund vom 10.04.2013.

 

Dort­mund, den 25.03.2013

Die Rektorin der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund
Universitätsprofessorin
Dr. Ursula Gather

Kalender

Zur Veranstaltungsübersicht

Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Cam­pus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duis­burg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, au­ßer­dem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zu­rück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.