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Prof. Kenneth Raymond, UC Berkeley

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  • Neues aus der Fakultät 2019
Gruppenbild mit Prof. Kenneth Raymond © TU Dortmund

Wie macht sich die Natur Übergangsmetall-Kationen zu Nutze? Welche Relevanz haben Selten Erdmetalle wie Europium und Gadolinium in biologischen Markierungsexperimenten und der medizinischen Bildgebung? Welche spannende Chemie kann in künstlichen Nanokäfigen auf Basis von Galliumkomplexen durchgeführt werden?

Hierzu konnte US Chemiker Ken Raymond in den letzten zwei Wochen als erster “Mercator Fellow” des GRK2376, in welchem sich Wissenschaftler von Ruhr-Uni Bochum und TU Dortmund mit che­mi­schen Reaktionen in nanometergroßen Hohlräumen und Kompartimenten beschäftigen, spannende Antworten liefern.

Prof. Ken Raymond, Jahrgang 1942, Mit­glied der American Academy of Arts and Sciences, ist weltweit bekannt für seine grundlegenden Arbeiten in den Bereichen Bioanorganische (z.B. im Zusammenhang mit Eisen-Siderophorkomplexen) und Lanthanoid-Chemie. Zudem leistete er Pionierarbeit in der Supramolekularen Koordinationschemie, in dem er anionische Käfigverbindungen auf Basis von Catechol-Galliumkomplexen synthetisierte, in welchen er mit seinen auf Homogenkatalyse spezialisierten Kollegen Robert Bergmann und Dean Toste aus Berkeley zahlreiche chemische Reaktionen durchführte.

In insgesamt fünf Vorträgen mit Titeln wie „Supramolecular Metal-Ligand Clusters as Synthetic Enzymes“, der GDCh Veranstaltung „Gadolinium MRI Agents: the Good, the Bad, and the Ugly“ sowie zahlreichen Diskussionen konnte er sowohl zahlreiche Forscher und Studierende der Universitäten Bochum und Dortmund begeistern, als auch Spezialwissen für die Doktoranden der Graduiertenschule des GRK2376 vermitteln.

Lokaler Gastgeber an der Fakultät für Chemie und Chemische Biologie der TU Dortmund war die Arbeitsgruppe um Prof. Guido Clever, die sich im Rahmen des GRK2376 sowie des ERC Projektes RAMSES mit ähnlichen Fragestellungen beschäftigt und so mehrere intensive Tage mit einem Altmeister der Bioanorganischen und Supramolekularen Chemie verbringen konnte.

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.