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Neues aus der Fa­kul­tät

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Prof. Rauh er­hält den Barry Cohen-Preis 2020 der Israelischen Chemischen Gesell­schaft

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  • Neues aus der Fa­kul­tät 2020
Portrait Daniel Rauf © Ralf Maserski​/​TU Dort­mund

Prof. Daniel Rauh er­hält den Preis für seine wegweisenden Beiträge zur medizinischen Chemie in der Ent­wick­lung von Inhibitoren und funktionellen Sonden für krebsrelevante Proteine.

 

Der in­ter­na­ti­o­na­le Barry Cohen-Preis wird jährlich von der MCS-ICS (Medicinal Chem­is­try Section of the Israel Chemical Society) ver­ge­ben. Er wird durch einen Stiftungsfonds von Teva Pharmaceutical Industries zum Gedenken an Herrn Abraham (Barry) Cohen er­mög­licht. Es ist das siebte Jahr, in dem der in­ter­na­ti­o­na­le Barry Cohen-Preis ver­ge­ben wird. Zu den bisherigen Preisträgern gehören Barry M. Trost und Paul A. Wender von der Stanford Uni­ver­sity, Richard B. Silverman von der Northwestern Uni­ver­sity, Brian K. Schoichet von der UCSF, Matthew D. Disney vom Scripps Research In­sti­tute und Peter H. Seeberger vom Max-Planck-Institut in Pots­dam.

 

Professor Daniel Rauh promovierte in Phar­ma­zeu­ti­scher Chemie am Institut für Pharmazeutische Chemie der Philipps-Uni­ver­si­tät Marburg unter der Leitung von Prof. Gerhard Klebe (2002). Nach ei­nem Postdoktorat bei Prof. Milton Stubbs am Institut für Bi­o­tech­no­lo­gie der Martin-Luther-Uni­ver­si­tät Halle-Wittenberg (2004) und ei­nem anschließenden Postdoc bei Prof. Kevan Shokat am Howard Hughes Medical In­sti­tute, UCSF, USA, begann er seine selbständige Laufbahn als Gruppenleiter am Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie in Dort­mund (2006). Seit 2010 ist er ordentlicher Professor an der TU Dort­mund.

Prof. Rauh ist ein hoch kreativer Medizinalchemiker und Chemiebiologe, der vielfältige, in­ter­dis­zi­pli­nä­re Forschungen durch die Kombination von Medizinalchemie, Strukturbiologie, strukturbasiertem Ligandendesign, Computerchemie und or­ga­ni­scher Chemie durch­führt. Er leistete wichtige Beiträge zum Ver­ständ­nis der Wirkstoffresistenzmechanismen und zur Ent­wick­lung neuer Wirk­stof­fe zur Überwindung der erworbenen Wirkstoffresistenz bei nichtkleinzelligem Lungenkrebs und gastrointestinalen Stromatumoren. Er hat über 100 Forschungs­arbeiten verfasst und wurde bereits mit dem In­no­va­ti­ons­preis für medizinische und phar­ma­zeu­ti­sche Chemie der Deut­schen Chemischen Gesell­schaft (2010) und dem Novartis Early Career Award in Organic Chem­is­try (2013) aus­ge­zeich­net. Prof. Rauh ist seit 2012 Associate Editor für ACS Chemical Biology.

Die Preisverleihung findet im Rah­men des 17. Jahrestreffens der MCS-ICS am 18. Juni 2020 an der Uni­ver­si­tät Tel Aviv statt.

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Der Campus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

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