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Win­ter­se­mes­ter 2015/16

Prüfungsordnung
für den Master­studien­gang Che­mi­sche Biologie
der Fa­kul­tät für Chemie und Che­mi­sche Biologie
an der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund
vom 17. September 2015

Aufgrund des § 2 Absatz 4 in Ver­bin­dung mit § 64 Absatz 1 des Gesetzes über die Hoch­schu­len des Landes Nordrhein-Westfalen (Hochschulgesetz - HG) vom 16.09.2014  (GV. NRW. S. 547) hat die Technische Uni­ver­si­tät Dort­mund die folgende Ordnung erlassen:

I. Allgemeines

(1)
Diese Mas­ter­prü­fungs­ord­nung gilt für den Master­studien­gangChe­mi­sche Biologie“ an der Fa­kul­tät für Chemie und Che­mi­sche Biologie der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund. Sie regelt gemäß § 64 Absatz 1 Hochschulgesetz NRW (HG) die Strukturen des Masterstudiums.

(2)
In den Modulbeschreibungen des Modulhandbuchs sind die einzelnen Studienelemente, die Lehrinhalte und zu erwerbenden Kom­pe­ten­zen dargestellt. Sie sind nicht Be­stand­teil dieser Prüfungsordnung. Sie wer­den durch den zuständigen Fakultätsrat be­schlos­sen und sind dem Rektorat anzuzeigen.

(1)
Lehre und Stu­di­um vermitteln den Stu­die­ren­den in diesem Stu­di­en­gang unter Be­rück­sich­ti­gung der An­for­de­run­gen und Veränderungen in der Berufswelt und der fachübergreifenden Bezüge die er­for­der­lichen Fachkenntnisse, Fähigkeiten und Methoden so, dass sie zu selbstständiger wis­sen­schaft­lichen Ar­beit, kritischer Einordnung und verantwortlichem Anwenden wis­sen­schaft­licher Erkennt­nisse und Methoden befähigt wer­den.

(2)
Die Masterprüfung bildet einen wei­te­ren berufsqualifizierenden Abschluss des Stu­di­ums im Master­studien­gang Che­mi­sche Biologie. Durch die Masterprüfung soll festgestellt wer­den, ob die Kandidatin oder der Kandidat die Zu­sam­men­hän­ge des Faches überblickt und in der Lage ist, selbstständig wis­sen­schaft­liche Methoden und Erkennt­nisse in der beruflichen Praxis bei Forschungs- und Entwicklungsaufgaben problemorientiert anzuwenden.

Aufgrund der bestandenen Masterprüfung in diesem Stu­di­en­gang verleiht die Technische Uni­ver­si­tät Dort­mund durch die Fa­kul­tät für Chemie und Che­mi­sche Biologie den aka­de­mischen Grad „Master of Science“ („M. Sc.").

(1)
Zugangsvoraussetzung für den Master­studien­gang Che­mi­sche Biologie ist

a) ein Bachelorabschluss in dem Stu­di­en­gang Che­mi­sche Biologie der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund oder
b) ein anderer vergleichbarer Abschluss in ei­nem min­des­tens dreijährigen (sechssemestrigen) vergleichbaren Stu­di­en­gang an einer staatlichen oder staatlich an­er­kann­ten Hoch­schu­le im Geltungsbereich des Grundgesetzes oder an einer Hoch­schu­le außerhalb des Geltungsbereiches des Grundgesetzes, sofern der Prü­fungs­aus­schuss festgestellt hat, dass keine wesentlichen Un­ter­schie­de zu dem in Absatz 1 lit. a genannten Abschluss und Stu­di­en­gang vorliegen.

(2)
Zuständig für die Prüfung der Zugangsvoraussetzungen ist der Prü­fungs­aus­schuss. Maßstab für die Feststellung ob wesentliche Un­ter­schie­de bestehen oder nicht bestehen, ist ein Vergleich von Inhalt, Umfang und An­for­de­run­gen des erreichten Abschlusses und des Studiengangs mit dem Abschluss und dem Stu­di­en­gang nach Absatz 1 lit. a. Abhängig von dieser Beurteilung kann der Prü­fungs­aus­schuss eine Zulassung ohne oder mit Auflagen zur er­folg­rei­chen Absolvierung fehlender Prüfungsleistungen aussprechen oder die Zulassung ablehnen. Auflagen kön­nen mit ei­nem Umfang von höchs­tens 30 Leistungspunkten verlangt wer­den und müs­sen spätestens bis zum Beginn der Mas­ter­ar­beit er­folg­reich nach­ge­wie­sen wer­den. Für die im Rah­men der Auflagen zu erbringenden Prüfungsleistungen gilt § 11 Absatz 1 entsprechend.

(3)
Wurde der akademische Grad im Ausland erworben, so sind zur Prüfung der Wesentlichkeit von Un­ter­schie­den die von der Kul­tus­mi­nis­ter­kon­fe­renz und der Hochschulrektorenkonferenz gebilligten Äquivalenz­vereinbarungen, Absprachen im Rah­men von Hochschulpartnerschaften sowie die Emp­feh­lungen der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) zu beachten. Bei Unklarheiten kann der Prü­fungs­aus­schuss die Bewerberinnen und Bewerber zu ei­nem Ge­spräch über die fach­li­chen Inhalte des Abschlusses zur Bestimmung der Gleichwertigkeit des Abschlusses einladen. Das Ge­spräch wird von zwei Hochschullehrerinnen oder Hochschullehrern der Fa­kul­tät für Chemie und Che­mi­sche Biologie durch­ge­führt.

(4)
Zusätzlich zu den genannten Voraus­set­zun­gen gemäß Absatz 1 müs­sen Studienbewerberinnen und Studienbewerber folgende Kriterien erfüllen:

a) Als Gesamtnote wurde im vorausgesetzten Abschluss gemäß Absatz 1 min­des­tens die Note „befriedigend“ (3,0) oder im Falle eines ausländischen Abschlusses eine der Note „befriedigend“ (3,0) im jeweils landesüblichen Notensystem min­des­tens gleichwertige Note erzielt. Wurde diese Gesamtnote nicht er­reicht, so kann die be­son­de­re Eig­nung durch den Prü­fungs­aus­schuss festgestellt wer­den, wenn das Gesamtbild der Be­wer­bung in fachlicher Hinsicht die erfolgreiche Bewältigung des Masterstudiums erwarten lässt. Hierzu kann der Prü­fungs­aus­schuss vor seiner Entscheidung die entsprechenden Bewerberinnen  oder Bewerber zu ei­nem Ge­spräch einladen, welches von zwei Hochschullehrerinnen oder Hochschullehrern der Fa­kul­tät für Chemie und Che­mi­sche Biologie mit der Bewerberin oder dem Bewerber durch­ge­führt wird, um die be­son­de­re per­sön­li­che Situation darzulegen.
b) Die Bewerberin oder der Bewerber muss sehr gute Kennt­nisse der deut­schen Spra­che nachweisen, bei­spiels­weise durch

  • eine Hochschul­zugangs­berechtigung einer deutsch­sprachigen Schule oder
  • einen Hochschulabschluss in ei­nem deutsch­sprachigen Stu­di­en­gang oder
  • die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Studienbewerber (DSH-2) oder eine äquivalente zertifizierte Aus­bil­dung in der deut­schen Spra­che.

c)
Für die Auf­nah­me des Masterstudiums sind Kom­pe­ten­zen in der englischen Spra­che nachzuweisen, die min­des­tens dem Niveau B2 des eu­ro­pä­isch­en Referenzrahmens entsprechen. In der Regel erfolgt der Nachweis über das Zeugnis der All­ge­mei­nen Hochschulreife. Andere Nachweise der notwendigen Sprachkompetenz wer­den anerkannt, soweit diese gleichwertig sind.

(5)
Ist eine Bewerberin oder ein Bewerber noch nicht im Besitz des Bachelorzeugnisses, so kann der Prü­fungs­aus­schuss diese Bewerberin oder diesen Bewerber zum gewählten Master­studien­gang zulassen, wenn diese oder dieser den Nachweis erbringt, dass sie oder er alle Prüfungen des Bachelorstudiengangs er­folg­reich abgelegt hat. Das Bachelorzeugnis ist innerhalb von sechs Monaten nachzureichen.

(1)
Das Stu­di­um ist auf der Basis eines Leistungspunktesystems aufgebaut, das mit dem European Credit Transfer System (ECTS) kompatibel ist.

(2)
Jedem Modul wird gemäß sei­nem Studienaufwand eine Anzahl von Leistungspunkten zugeordnet. Ein Leistungspunkt im Sinne dieser Prüfungsordnung entspricht ei­nem ECTS-Punkt und wird für eine Leistung ver­ge­ben, die einen Arbeitsaufwand (workload) von etwa 30 Stunden erfordert. Pro Se­mes­ter sind in der Regel 30 Leistungspunkte zu ver­ge­ben.

(3)
Leistungspunkte wer­den auf der Grundlage er­folg­reich und vollständig absolvierter Module ver­ge­ben.

(1)
Die Regel­studien­zeit beträgt, ein­schließ­lich der Anfertigung der Mas­ter­ar­beit, 4 Se­mes­ter (zwei Jahre).

(2)
Das Stu­di­um gliedert sich in Module, die sich jeweils über höchs­tens zwei aufeinander folgende Se­mes­ter erstrecken. Diese Module sind inhaltlich und zeitlich abgerundete, in sich geschlossene Studieneinheiten mit ei­nem Umfang von in der Regel min­des­tens 4 Leistungspunkten.

(3)
Insgesamt umfasst das Masterstudium 3.600 studentische Arbeitsstunden, die 120 Leistungspunkten entsprechen und sich in Pflicht- und Wahlpflichtbereich aufteilen.

(4)
Das Stu­di­um kann im Sommer- oder Win­ter­se­mes­ter auf­ge­nom­men wer­den.

(5)
In der Anlage sind die Struk­tur des Studiengangs sowie die Module, ein­schließ­lich der zu erwerbenden Leistungspunkte und Prüfungsformen (Modulprüfung oder Teilleistung), dargestellt.

(1)
Die Praktika umfassen im Master­studien­gang ins­ge­samt 46 Leistungspunkte. Es sind vier Wahlpflichtpraktika mit ei­nem Umfang von jeweils 9 Leistungspunkten sowie eine Forschungspraktikum im Fach der Mas­ter­ar­beit mit ei­nem Umfang von 10 Leistungspunkten zu ab­sol­vie­ren.

(2)
In den Praktika wer­den Handfertigkeiten eingeübt und Methodenkenntnisse vermittelt. Sie dienen der Erfahrungsbildung durch Bearbeiten praktischer Aufgabenstellungen und fördern so die Einsicht in Sachzusammenhänge. Sie sollen da­rü­ber hinaus die für die sachgerechte Anlage und Ausführung eigener Experimente er­for­der­lichen Fähigkeiten sowie die sorgfältige Beobachtung bei selbst durchgeführten Ex­pe­ri­men­ten schulen.

(3)
Zugangsvoraussetzung für alle Praktika ist das Vorliegen des Sachkundenachweises gemäß § 5 der Chemikalienverbotsverordnung. Sofern dieser nicht aufgrund der Vorausbildung vorliegt, ist er spätestens mit dem Abschluss des zwei­ten Semesters nachzuweisen.

(4)
Teilnahmevoraussetzung am Forschungspraktikum im Fach der Mas­ter­ar­beit ist die vorherige erfolgreiche Teil­nah­me an vier Wahlpflichtpraktika sowie die erfolgreiche Teil­nah­me an min­des­tens zwei Wahlpflichtvorlesungen. Zusätzlich muss noch an den abschließenden Prüfungen von min­des­tens vier wei­te­ren Wahlpflichtvorlesungen teil­ge­nom­men worden sein.

(5)
Näheres regeln die Praktikumsrichtlinien der Fa­kul­tät.

(1)
Bei den Praktika ist die Zahl der Teil­neh­mer­in­nen und Teil­neh­mer aus organisatorischen und aus Sicherheitsgründen begrenzt.

(2)
Übersteigt die Zahl der Bewerberinnen oder Bewerber die Aufnahmefähigkeit, regelt auf Antrag der oder des jeweiligen Lehren­den die Dekanin oder der Dekan oder eine oder ein von ihr oder ihm beauftragte Lehrende oder beauftragter Lehrender mit Be­tei­li­gung der Fakultätskommission für Lehre und Stu­di­um den Zugang (§ 59 Absatz 2 HG). Dabei sind die Bewerberinnen oder Bewerber in folgender Reihenfolge zu berücksichtigen:

  1. Stu­die­ren­de, die nach ihrem Stu­di­en­ver­lauf auf den Besuch der Lehr­ver­an­stal­tung zu die­sem Zeitpunkt angewiesen sind, soweit sie in den Master­studien­gang Che­mi­sche Biologie (M. Sc.) an der Technischen Uni­versität Dort­mund eingeschrieben oder als Zweithörerinnen oder Zweithörer gemäß § 52 Absatz 2 HG zugelassen sind.
    Darauf angewiesen sind zum einen Stu­die­ren­de, für die die Lehr­ver­an­stal­tung laut den Modulbeschreibungen des Modulhandbuchs und dem Studienverlaufsplan für das Masterstudium Che­mi­sche Biologie in diesem Fach­se­mes­ter vorgesehen ist, zum anderen Stu­die­ren­de, die sich im letzten Fach­se­mes­ter ihres Masterstudiums Che­mi­sche Biologie laut Regel­studien­zeit oder in ei­nem späteren Se­mes­ter befinden und die Lehr­ver­an­stal­tung benötigen, um ihr Masterstudium in der Regel­studien­zeit bzw. zeitnah abzuschließen.
  2. Stu­die­ren­de, die nach ihrem Stu­di­en­ver­lauf auf den Besuch der Lehr­ver­an­stal­tung zu diesem Zeitpunkt nicht angewiesen sind, soweit sie für den Stu­di­en­gang Che­mi­sche Biologie (M. Sc.) an der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund eingeschrieben oder als Zweithörerinnen oder Zweithörer gemäß § 52 Absatz 2 HG zugelassen sind.
  3. Stu­die­ren­de, die für diese Lehr­ver­an­stal­tung als Zweithörerinnen oder Zweithörer gemäß § 52 Absatz 2 HG zugelassen sind.
  4. Andere Stu­die­ren­de der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund, sofern sie die Voraus­set­zun­gen für diese Lehr­ver­an­stal­tung erbringen.

(3)
Ist innerhalb einer Gruppe eine Auswahl er­for­der­lich sind die Bewerberinnen oder Bewerber in folgender Reihenfolge zu berücksichtigen:

  1. Stu­die­ren­de mit länger andauernder oder ständiger körperlicher Be­hin­derung, chronischer Erkrankung oder mit Pflegeaufwand (Pflege im Haushalt lebender, überwiegend zu betreuender Kin­der, Pflege der Ehegattin oder des Ehegatten, des eingetragenen Lebenspartners oder der eingetragenen Lebenspartnerin oder einer oder eines in gerader Linie Verwandten oder ersten Grades Verschwägerten, soweit diese oder dieser pflegebedürftig ist).
  2. Stu­die­ren­de mit längerer Wartezeit sind Stu­die­ren­den mit kürzerer Wartezeit vorzuziehen. Stu­die­ren­de, die die Lehr­ver­an­stal­tung noch nicht be­sucht haben, kön­nen Stu­die­ren­den vorgezogen wer­den, die die Ver­an­stal­tung schon be­sucht haben, ohne den Leistungsnachweis zu erwerben.
  3. Ist für die Teil­nah­me an dem Praktikum die Teil­nah­me an ei­nem vorhergehenden Modul vorausgesetzt, so ent­schei­den die Prüfungsergebnisse der zu dem Modul gehörenden Prüfung.
  4. Nach Ausschöpfung der übrigen Kriterien wird durch das Los entschieden.

(4)
Das Vorliegen der mit den Kriterien zusammenhängenden Be­din­gun­gen nach Absatz 3 Nummer 1, Nummer 2 und Nummer 3 ist von den Bewerberinnen oder Bewerbern selbst im Laufe des Bewerbungsverfahrens innerhalb vorgegebener veröffentlichter Fristen gegenüber der Dekanin oder dem Dekan geltend zu ma­chen.

(5)
Die Fa­kul­tät stellt im Rah­men der zur Ver­fü­gung stehenden Mittel sicher, dass in der Regel den unter Absatz 2 Nummer 1 genannten Stu­die­ren­den durch die Beschränkung der Zahl der Teil­neh­mer­in­nen und Teil­neh­mer ins­ge­samt kein Zeitverlust oder höchs­tens ein Zeitverlust von ei­nem Se­mes­ter ent­steht.

(1)
Module wer­den in der Regel nur mit einer Prüfung ab­ge­schlos­sen. In be­son­ders begründeten Fällen kön­nen auch mehrere Module mit einer Prüfung ab­ge­schlos­sen wer­den. Der Modulabschluss erfolgt durch eine benotete Modulprüfung. Ausnahmsweise kann ein Modul auch durch kumulativ erbrachte benotete Teilleistungen er­folg­reich ab­ge­schlos­sen wer­den. Teilleistungen wer­den im Rah­men einzelner Lehr­ver­an­stal­tun­gen erbracht. Module der ersten beiden Se­mes­ter kön­nen auch mit einer unbenoteten Modulprüfung oder unbenoteten Teilleistungen ab­ge­schlos­sen wer­den. Die jeweiligen Prüfungsformen (Modulprüfung oder Teilleistungen / benotet oder unbenotet) ergeben sich aus der Anlage. 

(2)
Prüfungsleistungen wer­den studienbegleitend, ins­be­son­de­re in Form von Klausuren, münd­lichen Prüfungen, testierten Praktikumsleistungen, schriftlichen Aus­ar­bei­tung­en oder Vorträgen auf der Basis schriftlicher Aus­ar­bei­tung­en, erbracht. Die jeweils verantwortlichen Prüferinnen und Prüfer kön­nen mit Zustimmung des Prüfungsausschusses andere geeignete Prüfungsformen festlegen.

(3)
Art, Form und Umfang der Modulprüfungen und Teilleistungen sind in den Modulbeschreibungen des Modulhandbuchs festgelegt oder wer­den von der Prüferin oder dem Prüfer spätestens zwei Wochen nach Beginn der Ver­an­stal­tung durch Aushang bekannt gegeben. Auf Antrag über den Prü­fungs­aus­schuss kann in begründeten Fällen für einen begrenzten Zeitraum von der ursprünglich in den Modulbeschreibungen des Modulhandbuchs vorgesehenen Erbringungsform abgewichen wer­den.

(4)
Die Zulassung zu den einzelnen Modulprüfungen erfordert, dass die in den Modulbeschreibungen des Modulhandbuchs als Voraus­set­zun­gen bezeichneten Prüfungen er­folg­reich abgelegt sind.

(5)
Die Bearbeitungszeit für eine Klausur beträgt min­des­tens 2, höchs­tens 4 Stunden. Die Klausurarbeiten wer­den unter Aufsicht durch­ge­führt und sind nicht öffentlich. Die jeweils zugelassenen Hilfsmittel wer­den von der Prüferin oder dem Prüfer zu Beginn des Anmeldezeitraums durch Aushang bekannt gegeben. Das Ergebnis der Klausur soll spätestens nach 6 Wochen bekannt gegeben wer­den, wobei die An­for­de­run­gen des Datenschutzes zu beachten sind.

(6)
Klausuren kön­nen ganz oder teilweise im Antwort-Wahl-Ver­fah­ren durch­ge­führt wer­den. Insbesondere bei An­wen­dung dieses Verfahrens ist darauf zu achten, dass die Prüfungsaufgaben auf die in den Modulen oder den entsprechenden Lehr­ver­an­stal­tun­gen vermittelten Inhalte und er­for­der­lichen Kennt­nisse abgestellt sind und zuverlässige Prüfungsergebnisse er­mög­li­chen. Sie wer­den von zwei Prüferinnen oder Prüfern oder einer Prüferin und ei­nem Prüfer ge­mein­sam er­ar­bei­tet. Bei der Aufstellung von Prüfungsfragen ist festzulegen, wel­che Antworten als zutreffend anerkannt wer­den.

(7)
Mündliche Prüfungsleistungen sind von min­des­tens einer Prüferin oder ei­nem Prüfer in Gegenwart min­des­tens einer sachkundigen Beisitzerin oder eines sachkundigen Beisitzers       (§ 13), die oder der vor der Festsetzung der Note zu hören ist oder sind, abzunehmen. Darüber hinaus sind schrift­li­che oder münd­li­che Prüfungen, mit denen ein Stu­di­en­gang ab­ge­schlos­sen wird, und Wiederholungsprüfungen, bei deren endgültigem Nichtbestehen keine Ausgleichsmöglichkeit vorgesehen ist, stets von zwei Prüferinnen oder Prüfern oder einer Prüferin und ei­nem Prüfer zu be­wer­ten.

(8)
Wird eine münd­li­che Prüfung vor einer Prüferin oder ei­nem Prüfer abgelegt, hat dieser bzw. diese vor der Festsetzung der Note gemäß § 18 Absatz 1 die Beisitzerin oder den Beisitzer zu hören. Wird eine münd­li­che Prüfung vor zwei Prüferinnen oder Prüfern oder einer Prüferin und ei­nem Prüfer abgelegt, legt jede Prüferin oder jeder Prüfer eine Einzelnote für die münd­li­che Prüfungsleistung gemäß § 18 Absatz 1 fest. Die Noten der münd­lichen Prüfungsleistung wer­den aus dem arithmetischen Mittel der beiden Einzelnoten entsprechend § 18 Absatz 7 er­mit­telt.

(9)
Die Dauer mündlicher Prüfungen beträgt je Kandidatin oder Kandidat min­des­tens 20 Minuten und höchs­tens 45 Minuten. Mündliche Gruppenprüfungen finden mit höchs­tens 2 Stu­die­ren­den statt. Die wesentlichen Gegenstände und Er­geb­nisse der münd­lichen Prüfung sind in ei­nem Protokoll festzuhalten. Das Ergebnis der Prüfung ist der oder dem Stu­die­ren­den im Anschluss an die münd­li­che Prüfung bekannt zu ge­ben. Stu­die­ren­de, die sich in ei­nem späteren Prüfungszeitraum der gleichen münd­lichen Prüfung unter­zie­hen wol­len, wer­den nach Maßgabe der räumlichen Verhältnisse als Zuhörerinnen und Zuhörer zugelassen, es sei denn, die oder der zu prüfende Stu­die­ren­de widerspricht. Die Zulassung erstreckt sich nicht auf die Be­ra­tung und die Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses. Im Falle einer Beeinflussung oder Störung der Prüfung kön­nen diese Per­so­nen von der Prüferin oder dem Prüfer als Zuhörerin bzw. Zuhörer aus­ge­schlos­sen wer­den.

(10)
Schriftliche Aus­ar­bei­tung­en kön­nen aus ei­nem Gesamtbericht oder mehreren Einzelberichten bestehen.

(11)
In Modulen, die mit einer Modulprüfung abschließen, kön­nen in den einzelnen Lehr­ver­an­stal­tun­gen zusätzliche Studienleistungen verlangt wer­den. Dies kön­nen ins­be­son­de­re sein: Referate, Hausarbeiten, testierte Praktikumsversuche, erfolgreiche Teil­nah­me an Übungen, münd­li­che oder schrift­li­che Leistungsüberprüfungen, Vorträge oder Protokolle. Studienleistungen kön­nen benotet oder mit bestanden be­zieh­ungs­wei­se nicht bestanden be­wer­tet wer­den. § 18 Absatz 4 lit. b findet keine An­wen­dung. Voraussetzung für die Teil­nah­me an der Modulprüfung ist die erfolgreiche Erbringung aller in diesem Modul geforderten Studien-leistungen. Eine Teil­nah­me an diesen Studienleistungen kann auch als freiwillig angegeben wer­den.

(12)
Die An­for­de­run­gen einer Studienleistung liegen in Form und Inhalt deutlich unterhalb der An­for­de­run­gen einer Modulprüfung oder Teilleistung. Soweit die Form, in der eine Studienleistung für ein Modul zu erbringen ist, nicht in den Modulbeschreibungen des Modulhandbuchs definiert ist, wird sie von der oder dem Lehrenden spätestens zwei Wochen nach Beginn der Ver­an­stal­tung bekannt ge­macht.

(13)
Bei Exkursionen, Sprachkursen, Praktika, praktischen Übungen oder vergleichbaren Lehr­ver­an­stal­tun­gen, in denen zum Erreichen der lehrveranstaltungsspezifischen Lernziele eine regelmäßige aktive Be­tei­li­gung der Stu­die­ren­den er­for­der­lich und verhältnismäßig ist, kann eine Anwesenheitspflicht gelten. Diese wird von der oder dem Lehrenden in Abstimmung mit dem Prü­fungs­aus­schuss im Sinne des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes festgelegt. Dabei ist im Rah­men einer Einzelfallprüfung und unter Be­rück­sich­ti­gung der Besonderheiten der jeweiligen Lehr­ver­an­stal­tung kon­kret abzuwägen und festzustellen, ob und in welchem Umfang die Anwesenheitspflicht für das Erreichen des Lernziels er­for­der­lich ist und ob das Lernziel auch nicht durch mildere Mittel, wie z. B. Selbststudium allein oder in privaten Arbeitsgemeinschaften, er­reicht wer­den kann. Nur unter diesen engen Voraus­set­zun­gen ist ein Eingriff in die Studierfreiheit unter dem Aspekt der verfassungsrechtlichen Rechtfertigung legitimiert. Das bedeutet zudem, eine pauschale und vom Einzelfall losgelöste Feststellung der Notwendigkeit einer Anwesenheitspflicht ist stets unzulässig. Die genaue Ausgestaltung der Anwesenheitspflicht wird in den Modulbeschreibungen des Modulhandbuchs festgelegt und den Stu­die­ren­den in ge­eig­ne­ter Form zu Beginn der Lehr­ver­an­stal­tung bekannt gegeben.

(14)
Macht die oder der Stu­die­ren­de durch ärztliches Zeugnis glaubhaft, dass sie oder er wegen länger andauernder oder ständiger körperlicher Be­hin­derung oder chronischer Erkrankung nicht in der Lage ist, eine Prüfungsleistung ganz oder teilweise in der vorgesehenen Form oder Frist zu erbringen, so legt die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses fest, in welcher anderen Form oder Frist die Prüfungsleistung erbracht wird. Bei Zweifeln wird die zuständige Person oder Stelle für Fragen zu Belangen behinderter Stu­die­ren­der (z. B. Bereich „Be­hin­derung und Stu­di­um“ innerhalb des Zentrums für Hoch­schul­bil­dung an der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund) be­tei­ligt.

(15)
Sowohl schrift­li­che als auch münd­li­che Prüfungsleistungen kön­nen im Einvernehmen zwischen Prüferin oder Prüfer und Kandidatin oder Kandidat auch in englischer Spra­che erbracht wer­den.

(1)
Zu jeder Prüfung ist eine An­mel­dung bis spätestens zwei Wochen vor dem Beginn der jeweiligen Prüfung er­for­der­lich. Der Anmeldezeitraum muss min­des­tens zwei Wochen betragen. Eine Abmeldung ohne Angabe von Gründen ist bei münd­lichen Prüfungen bis zu einer Woche vor dem Beginn der jeweiligen Prüfung, bei schriftlichen Prüfungen bis zu ei­nem Tag vor dem Beginn der jeweiligen Prüfung mög­lich. Die oder der Stu­die­ren­de gilt dann als nicht zu der Prüfung an­ge­mel­det.

(2)
Die Ab­schluss­prü­fung für ein Modul soll in dem Se­mes­ter durch­ge­führt wer­den, in dem die letzte, zu diesem Modul gehörende Lehr­ver­an­stal­tung stattfindet. Ein Wiederholungstermin soll spätestens im darauf folgenden Se­mes­ter an­ge­bo­ten wer­den. Die Prüfungstermine wer­den vom Prü­fungs­aus­schuss be­stä­tigt und spätestens vier Wochen vor dem Ende der Vorlesungszeit in ge­eig­ne­ter Form bekannt gegeben.

(3)
Für Module, deren Lehr­ver­an­stal­tun­gen mit im Wesentlichen gleichen fach­li­chen Lehrinhalten in jährlichem Turnus abgehalten wer­den (z. B. Module des Pflichtbereichs), sind die jeweils zugehörigen Prüfungen nach Absatz 2 zugleich Wiederholungstermine für Kandidatinnen oder Kandidaten, die die Prüfungen für dieses Modul bei den ersten beiden Terminen nicht bestanden oder nicht wahrgenommen haben.

(4)
Für Module, deren Lehr­ver­an­stal­tun­gen nicht mit fachlich gleichen Lehrinhalten in jährlichem Turnus abgehalten wer­den (z. B. Module aus dem Wahlpflichtbereich), wird ein zweiter Wiederholungstermin an­ge­bo­ten. Ein Anspruch auf wei­tere Wiederholungstermine besteht nicht.

(5)
Prüfungsverfahren berücksichtigen die gesetzlichen Mutterschutzfristen sowie Ausfallzeiten durch die Pflege im Haushalt lebender, überwiegend zu betreuender Kin­der, durch die Pflege der Ehegattin oder des Ehegatten, des eingetragenen Lebenspartners oder der eingetragenen Lebenspartnerin oder einer oder eines in gerader Linie Verwandten oder ersten Grades Verschwägerten, soweit diese oder dieser pflegebedürftig ist.

(1)
Die Modulprüfungen und die einzelnen Teilleistungen kön­nen, wenn sie nicht bestanden sind oder als nicht bestanden gelten, zweimal wie­der­holt wer­den. Bei Nichtbestehen einer Teilleistung ist nur diese zu wiederholen. Bestandene Prüfungen kön­nen nicht wie­der­holt wer­den.

(2)
Das endgültige Nichtbestehen von Wahlpflichtmodulen kann durch andere er­folg­reich absolvierte Wahlpflichtmodule ausgeglichen wer­den.

(3)
Falls die zweite Wiederholung einer Prüfung in schriftlicher Form erfolgt, hat die oder der Stu­die­ren­de sich vor der Festsetzung der Note „nicht aus­rei­chend“ (5,0) einer münd­lichen Ergänzungsprüfung zu unter­zie­hen. § 10 Absatz 1 findet keine An­wen­dung. Für die Abnahme der münd­lichen Ergänzungsprüfung gelten § 9 Absatz 7 und Absatz 9 und § 18 entsprechend. Aufgrund der münd­lichen Ergänzungsprüfung wird die Note „aus­rei­chend“ (4,0) oder „nicht aus­rei­chend“ (5,0) festgesetzt. Die münd­li­che Ergänzungsprüfung hat innerhalb von 12 Wochen nach Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses zu erfolgen. Das Gesamtergebnis ist in ei­nem Protokoll festzuhalten und der oder dem Stu­die­ren­den im Anschluss an die münd­li­che Ergänzungsprüfung bekannt zu ge­ben. Insgesamt kön­nen im Master­studien­gang Che­mi­sche Biologie maximal drei münd­li­che Ergänzungsprüfungen absolviert wer­den. Die münd­li­che Ergänzungsprüfung ist aus­ge­schlos­sen, wenn die Note „nicht aus­rei­chend“ (5,0) auf Grund eines Täuschungsversuchs, eines Versäumnisses oder eines Rücktritts ohne triftige Gründe gemäß § 15 festgesetzt wurde.

(4)
Abweichend von Absatz 1 kann die Mas­ter­ar­beit nur als Ganzes und dann nur einmal mit neuem The­ma und anderen Prüferinnen oder Prüfern wie­der­holt wer­den. Über Ausnahmen entscheidet der Prü­fungs­aus­schuss. Bei der Wiederholung ist die Rückgabe des Themas gemäß § 19 Absatz 6 nur zulässig, wenn die Kandidatin oder der Kandidat bei der Anfertigung der nicht er­folg­rei­chen Mas­ter­ar­beit von dieser Mög­lich­keit keinen Gebrauch ge­macht hat.

(5)
Nicht er­folg­reich absolvierte Prüfungen sollen spätestens im zwei­ten auf die nicht bestandene Prüfung folgenden Se­mes­ter wie­der­holt wer­den. Bei Modulen, auf die § 10 Absatz 4 zutrifft, ist nach Verstreichen der letzten Wiederholungsmöglichkeit gemäß § 10 Absatz 4 das Modul ins­ge­samt zu wiederholen. Die Anzahl zulässiger Wiederholungen nach Absatz 1 wird hierdurch nicht erhöht.

(6)
Die Masterprüfung ist bestanden, wenn sämtliche 120 Leistungspunkte aus den studienbegleitenden Prüfungen und für die Mas­ter­ar­beit erworben wurden.

(7)
Die Masterprüfung ist endgültig nicht bestanden, wenn

a) die Mas­ter­ar­beit nach Wiederholung wiederum nicht bestanden ist oder als nicht bestanden gilt oder
b) eines der im Anhang genannten Pflichtmodule endgültig nicht bestanden wurde oder
c) eine Kandidatin oder ein Kandidat nicht mehr die erforderliche Mindestanzahl von Leistungspunkten erwerben kann.

(8)
Ist die Masterprüfung endgültig nicht bestanden oder gilt eine Prüfung als nicht bestanden, so erteilt die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses der Kandidatin oder dem Kandidaten hierüber einen schriftlichen Bescheid. Der Bescheid ist mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen. Auf Antrag wird der Kandidatin oder dem Kandidaten eine Bescheinigung über die bestandenen Prüfungen ausgestellt; auf­ge­nom­men wird der Zusatz, dass diese Bescheinigung nicht für die Vorlage an einer anderen Hoch­schu­le gilt.

(1)
Für die Organisation der Prüfungen und die durch diese Prüfungsordnung zugewiesenen Aufgaben bildet die Fa­kul­tät für Chemie und Che­mi­sche Biologie einen Prü­fungs­aus­schuss. Der Prü­fungs­aus­schuss besteht aus der Dekanin oder dem Dekan als der oder dem Vorsitzenden, drei wei­te­ren hauptamtlich an der Fa­kul­tät für Chemie und Che­mi­sche Biologie tätigen Hochschullehrerinnen oder Hochschullehrern, darunter die Stellvertreterin oder der Stellvertreter der oder des Vorsitzenden, einer wis­sen­schaft­lichen Mit­ar­bei­te­rin oder ei­nem wis­sen­schaft­lichen Mit­ar­bei­ter und zwei Stu­die­ren­den der Fa­kul­tät für Chemie und Che­mi­sche Biologie, die für diesen Master­studien­gang oder einen anderen Stu­di­en­gang der Fa­kul­tät für Chemie und Che­mi­sche Biologie der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund mit fachlich min­des­tens gleichwertigem Abschluss eingeschrieben sind. Die Stellvertreterin oder der Stellvertreter der oder des Vorsitzenden und die wei­te­ren nichtstudentischen Mitglieder des Prüfungsausschusses wer­den nach Gruppen getrennt für zwei Jahre, die stu­den­tischen Mitglieder für ein Jahr vom Fakultätsrat gewählt. Für die Mitglieder des Prüfungsausschusses mit Ausnahme der oder des Vorsitzenden und deren oder dessen Stellvertreterin oder Stellvertreter wer­den vom Fakultätsrat Ver­tre­te­rin­nen oder Ver­tre­ter gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Die Zusammensetzung des Prüfungsausschusses ist von der Dekanin oder dem Dekan bekannt zu ge­ben.

(2)
Die Dekanin oder der Dekan kann für die Dauer ihrer oder seiner Amtszeit den Vorsitz in diesem Prü­fungs­aus­schuss im Einvernehmen mit dem Fakultätsrat auf die Prodekanin oder den Prodekan für Stu­di­um und Lehre oder auf eine andere Hochschullehrerin oder einen anderen Hoch­schul­leh­rer der Fa­kul­tät übertragen.

(3)
Der Prü­fungs­aus­schuss sorgt für die ordnungsgemäße Durchführung der Prüfungen und achtet darauf, dass die Bestimmungen der Prüfungsordnung ein­ge­hal­ten wer­den. Er ist ins­be­son­de­re zuständig für die Entscheidung über Widersprüche gegen im Prüfungsverfahren getroffene Ent­schei­dun­gen. Darüber hinaus be­rich­tet der Prü­fungs­aus­schuss dem Fakultätsrat regelmäßig, min­des­tens einmal im Jahr, über die Ent­wick­lung der Prüfungen und Studienzeiten. Er gibt An­re­gung­en zur Reform der Prüfungsordnung und der Studienpläne. Der Prü­fungs­aus­schuss kann die Erledigung bestimmter Aufgaben (z. B. Anerkennungsfragen, Eilentscheidungen etc.) im Rah­men der lau­fen­den Geschäfte auf die Vorsitzende oder den Vorsitzenden übertragen; dies gilt nicht für Ent­schei­dun­gen über Widersprüche und den Bericht an den Fakultätsrat.

(4)
Der Prü­fungs­aus­schuss ist beschlussfähig, wenn neben der oder dem Vorsitzenden oder deren oder dessen Stellvertreterin oder Stellvertreter und zwei wei­te­ren Mitgliedern aus der Gruppe der Hochschullehrerinnen und Hoch­schul­leh­rer noch min­des­tens zwei wei­tere stimmberechtigte Mitglieder anwesend sind. Er beschließt mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme der oder des Vorsitzenden. Die stu­den­tischen Mitglieder des Prüfungsausschusses wirken an pädagogisch-wis­sen­schaft­lichen Ent­schei­dun­gen, ins­be­son­de­re bei der Beurteilung, An­er­ken­nung von Leis­tun­gen und der Bestellung von Prüferinnen oder Prüfern und Beisitzerinnen oder Beisitzern, nicht mit.

(5)
Die Mitglieder des Prüfungsausschusses haben das Recht, der Abnahme der Prüfungen beizuwohnen.

(6)
Die Sitzungen des Prüfungsausschusses sind nicht öffentlich. Die Mitglieder des Prüfungsausschusses, ih­re Stellvertreterinnen oder Stellvertreter, die Prüferinnen und Prüfer sowie die Beisitzerinnen und Beisitzer unterliegen der Amtsverschwiegenheit. Sofern sie nicht im öf­fent­lichen Dienst stehen, sind sie durch die Vorsitzende oder den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zur Verschwiegenheit zu verpflichten.

(7)
Der Prü­fungs­aus­schuss bedient sich bei der Wahr­neh­mung seiner Aufgaben der Verwaltungshilfe der Zentralen Prü­fungs­ver­wal­tung der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund.

(1)
Der Prü­fungs­aus­schuss bestellt die Prüferinnen oder Prüfer sowie die Beisitzerinnen oder Beisitzer gemäß den gesetzlichen Vorgaben. Er kann die Bestellung der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses übertragen. Zu Prüferinnen oder Prüfern dürfen nur Hochschullehrerinnen oder Hoch­schul­leh­rer, Hochschuldozentinnen oder Hochschuldozenten, Privatdozentinnen oder Privatdozenten und Lehrbeauftragte sowie wei­tere prüfungsberechtigte Per­so­nen im Sinne des § 65 Absatz 1 HG bestellt wer­den, die in dem der Prüfung     vorangehenden Studienabschnitt eine selbstständige Lehrtätigkeit in dem Prüfungsfach an der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund ausgeübt haben. Zur Beisitzerin oder zum Beisitzer darf nur bestellt wer­den, wer eine Diplom- oder Masterprüfung im entsprechenden Fach­ge­biet bestanden hat oder ent­spre­chende einschlägige Qualifikationen nachweisen kann.

(2)
Die Prüferinnen und Prüfer sind in ihrer Prüfungstätigkeit unabhängig.

(3)
Für die Mas­ter­ar­beit kann die Kandidatin oder der Kandidat die beiden Prüferinnen oder Prüfer vorschlagen. Auf die Vorschläge der Kandidatin oder des Kandidaten soll nach Mög­lich­keit Rücksicht ge­nom­men wer­den. Es besteht jedoch kein Rechtsanspruch.

(4)
Der Kandidatin oder dem Kandidaten sollen die Namen der Prüferinnen und Prüfer rechtzeitig, min­des­tens zwei Wochen vor dem Termin der jeweiligen Prüfung, bekannt gegeben wer­den.

Für die An­er­ken­nung von Prüfungsleistungen und die Einstufung in höhere Fach­se­mes­ter findet die jeweils gültige Ordnung über die An­er­ken­nung von Prüfungsleistungen für alle Bachelor- und Master­studien­gänge an der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund An­wen­dung.

(1)
Eine Prüfung gilt als mit „nicht aus­rei­chend” (5,0) oder „nicht bestanden“ be­wer­tet, wenn die Kandidatin oder der Kandidat ohne triftigen Grund entweder zu ei­nem Prüfungstermin nicht erscheint, nach Beginn der Prüfung ohne triftige Gründe von der Prüfung zurücktritt oder eine schrift­li­che Prüfungsleistung nicht fristgerecht einreicht.

(2)
Die für den Rücktritt oder das Versäumnis geltend gemachten Gründe müs­sen dem Prü­fungs­aus­schuss unverzüglich schriftlich angezeigt und glaubhaft ge­macht wer­den. Bei Krank­heit der Kandidatin oder des Kandidaten oder eines von der Kandidatin oder dem Kandidaten überwiegend zu betreuenden Kindes ist die Vorlage eines deutsch­sprachigen ärztlichen Attestes er­for­der­lich. Bei Krank­heit der Kandidatin oder des Kandidaten muss das ärztliche Attest die Prüfungsunfähigkeit belegen. Bei dem nachträglichen Rücktritt von einer abgelegten Prüfung muss aus dem ärztlichen Attest hervorgehen, dass die bei der Prüfung gegebene Leistungsbeeinträchtigung für die Stu­die­ren­de oder den Stu­die­ren­den aus gesundheitlichen Gründen nicht erkennbar war und vernünftigerweise kein Anlass bestand, die Leis­tungs­fähig­keit in Zweifel zu ziehen. Bestehen für den Prü­fungs­aus­schuss zureichende tatsächliche Anhaltspunkte, die eine Prüfungsfähigkeit als wahrscheinlich erscheinen lassen, so kann der Prü­fungs­aus­schuss eine ärztliche Bescheinigung einer Vertrauensärztin oder eines Vertrauensarztes der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verlangen. Erkennt der Prü­fungs­aus­schuss die Gründe für den Rücktritt oder das Versäumnis nicht an, wird dies der Kandidatin oder dem Kandidaten schriftlich mitgeteilt.

(3)
Wird eine Prüfungsleistung durch Täuschung (z. B. Ver­wen­dung unerlaubter Hilfsmittel, Übernahme von Textpassagen ohne Wiedergabe als Zitat, Abschreiben etc.) be­ein­flusst, gilt die betreffende Prüfung als mit „nicht aus­rei­chend“ (5,0) oder „nicht bestanden“ be­wer­tet. Dies gilt eben­falls für den Versuch der Täuschung. Die Entscheidung, ob ein Täuschungsversuch oder eine Täuschungshandlung vorliegt, trifft die jeweilige Prüferin oder der jeweilige Prüfer. Wird wäh­rend einer Prüfung ein Täuschungsversuch oder eine Täuschung im Sinne von Satz 1 durch die Aufsichtsführende oder den Aufsichtsführenden festgestellt, protokolliert diese oder dieser den Täuschungsversuch bzw. die Täuschung. Die jeweilige Prüferin oder der jeweilige Prüfer entscheidet, ob die Prüfung mit „nicht aus­rei­chend“ (5,0)   oder „nicht bestanden“ be­wer­tet wird. Eine Kandidatin oder ein Kandidat, die oder der den ordnungsgemäßen Ablauf der Prüfung stört, kann von der jeweiligen Prüferin oder dem jeweiligen Prüfer oder der oder dem Aufsichtsführenden in der Regel nach Ermahnung von der Fortsetzung der Prüfung aus­ge­schlos­sen wer­den. In diesem Fall gilt  die betreffende Prüfung als mit „nicht aus­rei­chend“ (5,0) oder „nicht bestanden“ be­wer­tet. Die jeweiligen Gründe für die Entscheidung sind aktenkundig zu ma­chen. In schwerwiegenden Fällen von Täuschung oder Störung kann der Prü­fungs­aus­schuss die Kandidatin oder den Kandidaten von der Erbringung weiterer Prüfungsleistungen ausschließen.

(4)
Der Prü­fungs­aus­schuss kann von Kandidatinnen und Kandidaten bei Modulprüfungen oder Teilleistungen eine schrift­li­che Erklärung verlangen, dass sie bzw. er die Ar­beit – bei einer Gruppenarbeit einen entsprechend gekennzeichneten Anteil der Ar­beit – selbstständig verfasst und keine anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt sowie wörtliche und sinngemäße Zitate kenntlich ge­macht hat. § 19 Absatz 11 bleibt unberührt.

(5)
Die Kandidatin oder der Kandidat kann innerhalb einer Frist von vierzehn Tagen verlangen, dass Ent­schei­dun­gen nach Absatz 3 vom Prü­fungs­aus­schuss überprüft wer­den. Belastende Ent­schei­dun­gen sind der Kandidatin oder dem Kandidaten unverzüglich schriftlich mitzuteilen, zu begründen und mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen. Vor der Entscheidung ist der Kandidatin oder dem Kandidaten Ge­le­gen­heit zum rechtlichen Gehör zu ge­ben.

II. Masterprüfung

(1)
Mit der Immatrikulation in den Stu­di­en­gang oder der Zulassung als Zweithörerin oder Zweithörer gemäß § 52 Absatz 2 HG gilt eine Stu­die­ren­de oder ein Stu­die­ren­der als zu den Prüfungen des Mas­ter­stu­dien­gangs Che­mi­sche Biologie zugelassen, es sei denn, die Zulassung ist gemäß Absatz 2 zu versagen.

(2)
Die Zulassung ist zu versagen, wenn

a) die Kandidatin oder der Kandidat eine nach dieser Prüfungsordnung erforderliche Prüfung in dem Master­studien­gang Che­mi­sche Biologie an der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund oder in ei­nem anderen Stu­di­en­gang, der zu diesem Stu­di­en­gang eine erhebliche inhaltliche Nähe aufweist, endgültig nicht bestanden hat oder

b) der Kandidatin oder dem Kandidaten nach erbrachter Prüfungsleistung in ei­nem der vorgenannten Stu­di­en­gän­ge aufgrund einer anschließenden Anfechtung des Prüfungsbescheides eine bestands- und rechtskräftige Entscheidung über das endgültige Nichtbestehen noch nicht vorliegt.

(1)
Die Masterprüfung setzt sich zu­sam­men aus 90 Leistungspunkten für Prüfungen in den Modulen dieses Studiengangs und aus 30 Leistungspunkten für die er­folg­reich durchgeführte Mas­ter­ar­beit (25 Leistungspunkte), ein­schließ­lich des abschließenden Kolloquiums (5 Leistungspunkte).

(2)
Prüfungsfächer im Sinne dieser Ordnung sind

a) Che­mi­sche Biologie,
b) Me­di­zi­ni­sche Chemie
c) Molekulare Zellbiologie
d) wei­tere che­mi­sche oder na­tur­wis­sen­schaft­li­che Studien (höchs­tens 21 Leistungspunkte)
e) ergänzende nicht-na­tur­wis­sen­schaft­li­che Studien (höchs­tens 8 Leistungspunkte von den unter d) genannten 21 Leistungspunkten).

In den Fächern a) bis c) sind ins­ge­samt min­des­tens 59 Leistungspunkte zu erwerben.

(3)
Die Studien in Chemischer Biologie, Medizinischer Chemie und Molekularer Zellbiologie setzen sich zu­sam­men aus

min­des­tens 3 höchs­tens 4 Wahlpflichtpraktika in den Gebieten

  1. Bioanorganische Chemie
  2. Bioorganische Chemie
  3. Biophysikalische Chemie
  4. Environmental Microbiology
  5. Me­di­zi­ni­sche Chemie
  6. Biomolekulare Modellierung
  7. Rekombinante DNA u. Protein-Expression
  8. Systembiologie

-  davon min­des­tens ein Wahlpflichtpraktikum aus den Gebieten Bioorganische Chemie, Me­di­zi­ni­sche Chemie oder Systembiologie

-  sowie je ei­nem Seminar in den zwei Prüfungsfächern „Che­mi­sche Biologie“ und „Me­di­zi­ni­sche Chemie“.

-  Darüber hinaus sind in den Fächern a) bis c) min­des­tens 5 Vorlesungsmodule zu stu­die­ren, davon

-  3 Module aus dem Bereich Che­mi­sche Biologie, davon wiederum 2 Module aus Bioanorganischer, Bioorganischer, Biophysikalischer Chemie und Biomolekularer Modellierung,

-  1 Modul aus dem Bereich Me­di­zi­ni­sche Chemie,

-  1 Modul aus dem Bereich Molekulare Zellbiologie.

(4)
Die wei­te­ren che­mi­schen oder na­tur­wis­sen­schaft­li­chen Studien umfassen höchs­tens ein Wahlpflichtpraktikum (9 Leistungspunkte) aus den Fächern Analytische, An­or­ga­ni­sche, Organische und Physikalische Chemie aus dem Master­studien­gang Chemie und Wahlpflichtvorlesungen aus dem Master­studien­gang Chemie oder anderen Fächern durch die höchs­tens 12 Leistungspunkte erworben wer­den kön­nen. Von diesen 12 Leistungspunkten kön­nen höchs­tens 8 aus nicht-na­tur­wis­sen­schaft­li­chen Fächern angerechnet wer­den.

(5)
Die Zuordnung der Leistungspunkte zu den Modulen sowie die Zuordnung der Lehr­ver­an­stal­tun­gen zu den Modulen regelt der Studienplan in der Anlage dieser Prüfungsordnung.

(1) Die Noten für die einzelnen Prüfungsleistungen und die Mas­ter­ar­beit wer­den von den jeweiligen Prüferinnen und Prüfern festgesetzt. Für die Bewertung sind folgende Noten zu verwenden:

1  =  sehr gut  =  eine her­vor­rag­ende Leistung,
2 = gut  =  eine Leistung, die erheblich über den durchschnittlichen An­for­de­run­gen liegt,
3 = befriedigend  =  eine Leistung, die durchschnittlichen An­for­de­run­gen entspricht,
4 = aus­rei­chend  =  eine Leistung, die trotz ihrer Mängel noch den An­for­de­run­gen genügt,
5 = nicht aus­rei­chend  =  eine Leistung, die wegen erheblicher Mängel den An­for­de­run­gen nicht mehr genügt.

Durch Erniedrigung oder Erhöhung einzelner Noten um 0,3 kön­nen zur differenzierten Bewertung Zwischenwerte gebildet wer­den; die Noten 0,7 oder 4,3 oder 4,7 und 5,3 sind dabei aus­ge­schlos­sen.

(2)
In Absprache mit dem Prü­fungs­aus­schuss kön­nen bei Prüfungsleistungen, die nicht in der Gesamtnote berücksichtigt wer­den, die Prüfungsleistungen entweder nach dem Notenmaßstab gemäß Absatz 1 oder nach folgendem vereinfachten Maßstab be­wer­tet wer­den:

bestanden  =  eine Leistung, die min­des­tens den An­for­de­run­gen genügt
nicht bestanden  =  eine Leistung, die wegen erheblicher Mängel den An­for­de­run­gen nicht mehr genügt.

(3)
Die dem jeweiligen Modul zugeordnete Zahl von Leistungspunkten wird erworben, wenn das Modul mit min­des­tensaus­rei­chend“ (4,0) oder „bestanden“ be­wer­tet worden ist.

(4)
Eine Klausur, wel­che aus­schließ­lich im Antwort-Wahl-Ver­fah­ren durch­ge­führt wurde, gilt als bestanden, wenn

a) 50 % der zu erreichenden Gesamtpunktzahl er­reicht worden ist oder

b) die erreichte Punktzahl um nicht mehr als 20 % die durchschnittliche Prüfungsleistung der Kandidatinnen und Kandidaten unterschreitet, die an der Prüfung teil­ge­nom­men haben.

(5)
Hat die Kandidatin bzw. der Kandidat die Mindestpunktzahl gemäß Absatz 4 er­reicht und damit die Prüfung bestanden, so lautet die Note wie folgt:

1  =  sehr gut, falls sie bzw. er min­des­tens 75 %
2  =  gut, falls sie bzw. er min­des­tens 50 % aber weniger als 75 %
3  =  befriedigend, falls sie bzw. er min­des­tens 25 % aber weniger als 50 %
4  =  aus­rei­chend, falls sie bzw. er keine oder weniger als 25 %

der über die Mindestpunktzahl hinausgehenden zu erreichenden Punkte er­reicht hat.

(6)
Wird eine Klausur nur teilweise im Antwort-Wahl-Ver­fah­ren durch­ge­führt, so wer­den die Aufgaben im Antwort-Wahl-Ver­fah­ren nach den Absätzen 4 und 5 be­wer­tet. Die übrigen Aufgaben wer­den nach dem für sie üblichen Ver­fah­ren beurteilt. Aus beiden Be­wer­tun­gen wird die Note der Klausur er­mit­telt, wobei die Anteile der jeweils zu erreichenden Gesamtpunktzahlen berücksichtigt wer­den. Absatz 7 gilt entsprechend.

(7)
Wird ein Modul durch eine Modulprüfung ab­ge­schlos­sen, so ist diese Note gleichzeitig die Modulnote. Bei Teilleistungen errechnet sich die Modulnote aus dem arithmetischen Mittel der mit den entsprechenden Leistungspunkten gewichteten, nicht gerundeten Noten der im Rah­men des Moduls abgelegten Teilleistungen. Auf Antrag des oder der Stu­die­ren­den kön­nen bei der Festsetzung der Modulnote da­rü­ber hinaus bis zu drei freiwillige semesterbegleitende Studienleistungen berücksichtigt wer­den, wenn die Modulprüfung oder die Teilleistungen mit min­des­tens ausreichenden Leis­tun­gen bestanden wurden. Die Modulnote berechnet sich dann zu min­des­tens 75 % aus der Note der Modulprüfung bzw. aus dem arithmetischen Mittel der Teilleistungen und bis zu 25 % aus dem arithmetischen Mittel der Noten von den bis zu drei freiwilligen semesterbegleitenden Studienleistungen. Die Modulnoten lauten dann in Worten bei ei­nem Mittelwert:

bis 1,5  =  sehr gut
1,6 bis 2,5  =  gut
2,6 bis 3,5  =  befriedigend
3,6 bis 4,0  =  aus­rei­chend
ab 4,1  =  nicht aus­rei­chend.

Bei der Bil­dung der Modulnoten wird nur die erste Dezimalstelle hinter dem Komma berücksichtigt, alle wei­te­ren Nachkommastellen wer­den ohne Rundung gestrichen.

(8)
Die Fachnoten in den Prüfungsfächern (§ 17 Absatz 2) errechnen sich aus dem arithmetischen Mittel der Noten der zugehörigen Module, die jeweils mit der Anzahl der ihnen zugeordneten Leistungspunkte gewichtet wer­den. Absatz 7 gilt entsprechend.

(9)
Die Gesamtnote für die Masterprüfung errechnet sich aus dem arithmetischen Mittel der gemäß Absatz 7 gebildeten, nicht gerundeten Noten aller benoteten Module (ein­schließ­lich der Mas­ter­ar­beit und des Kolloquiums), wobei die einzelnen Noten mit der jeweiligen Zahl der zu diesem Modul gehörenden Leistungspunkte gewichtet wer­den. Absatz 7 gilt entsprechend.

(10)
Die Gesamtnote wird zugleich in Form eines Grades nach dem European Credit Transfer System (ECTS) ausgewiesen. Darüber hinaus kön­nen ECTS-Grade für alle benoteten Prüfungsleistungen ausgewiesen wer­den. Hierzu ist ein ent­sprech­en­der Beschluss des Prüfungsausschusses er­for­der­lich. Die Grade nach ECTS wer­den wie folgt ausgewiesen:

A  =  in der Regel die besten ca. 10 % der er­folg­rei­chen Stu­die­ren­den;
B  =  in der Regel die nächsten ca. 25 % der er­folg­rei­chen Stu­die­ren­den;
C  =  in der Regel die nächsten ca. 30 % der er­folg­rei­chen Stu­die­ren­den;
D  =  in der Regel die nächsten ca. 25 % der er­folg­rei­chen Stu­die­ren­den;
E  =  in der Regel die nächsten ca. 10 % der er­folg­rei­chen Stu­die­ren­den.

(11)
Die Bil­dung der ECTS-Grade erfolgt grund­sätz­lich durch einen Vergleich der Kohorten der letzten sechs Se­mes­ter. Ist diese Gruppe kleiner als 50 Per­so­nen, so ist die Bezugsgruppe aus den letzten 10 Semestern zu ermitteln. Das aktuelle Se­mes­ter soll bei der Bil­dung der ECTS-Grade grund­sätz­lich nicht berücksichtigt wer­den. Solange keine sta­tis­tischen Daten zur Be­rech­nung einer relativen Bewertung zur Ver­fü­gung stehen, wer­den keine ECTS-Grade ausgewiesen. Aus Gründen der rechtssicheren Vergabe kann durch Beschluss des Prüfungsausschusses auf die Ausweisung von ECTS-Graden verzichtet wer­den. Entsprechende Hinweise erscheinen im Abschlussdokument. Bei der Zusammensetzung der Vergleichsgruppe ist nach dem Abschluss und dem Stu­di­en­gang zu differenzieren. Darüber hinaus kann in sachlich begründeten Fällen eine andere Zusammensetzung der Vergleichsgruppe erfolgen. Hierzu ist ein ent­sprech­en­der Beschluss des Prüfungsausschusses er­for­der­lich.

(1)
Die Mas­ter­ar­beit ist zu­sam­men mit dem abschließenden Kolloquium Be­stand­teil der wis­sen­schaft­lichen Aus­bil­dung in diesem Stu­di­en­gang. Die Mas­ter­ar­beit soll zeigen, dass die Kandidatin oder der Kandidat in der Lage ist, eine im Umfang angemessene ex­peri­men­telle oder theoretische Aufgabe aus dem Gebiet der Chemischen Biologie in ei­nem vorgegebenen zeitlichen Rah­men zu strukturieren und unter wis­sen­schaft­lichen Gesichtspunkten selbstständig zu bearbeiten und die gewonnenen wis­sen­schaft­lichen Erkennt­nisse sachgerecht schriftlich darzustellen.

(2)
Die Mas­ter­ar­beit kann von jeder Prüferin oder jedem Prüfer (§ 13), die oder der die Voraus­set­zun­gen nach § 65 Absatz 1 HG erfüllt und die oder der hauptamtlich an der Fa­kul­tät für Chemie und Che­mi­sche Biologie der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund, mit Ausnahme der Lehrbereiche Didaktik der Chemie und Didaktik der Biologie, tätig ist, betreut wer­den. Die Mas­ter­ar­beit kann auch durch jede Prüferin oder jeden Prüfer (§ 13) betreut wer­den, die oder der die Voraus­set­zun­gen des  § 65 Absatz 1 HG erfüllt und regelmäßig für diesen Stu­di­en­gang Lehr­ver­an­stal­tun­gen durch­führt und durch Beschluss des Prüfungsausschusses mit den in Satz 1 genannten Prüferinnen oder Prüfern gleichgestellt ist.

(3)
Voraussetzung für die Zulassung zur Mas­ter­ar­beit ist

-  der erfolgreiche Erwerb von 74 Leistungspunkten,
-  der erfolgreiche Abschluss aller Praktika.

(4)
Die Zulassung erfolgt durch den Prü­fungs­aus­schuss. Sie darf nur verweigert wer­den, wenn eine der Zulassungsvoraussetzungen nach Absatz 3 nicht erfüllt ist oder das Stu­di­um der Kandidatin oder des Kandidaten erkennbar nicht die erforderliche fachliche Basis für die sachgerechte Bearbeitung der gestellten Aufgabe bildet. In dem letztgenannten Fall entscheidet der Prü­fungs­aus­schuss nach An­hörung der Kandidatin oder des Kandidaten und der Betreuerin oder des Betreuers. Eine ablehnen­de Entscheidung des Prüfungsausschusses ist der Kandidatin oder dem Kandidaten unverzüg­lich schriftlich mitzuteilen, zu begründen und mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen.

(5)
Die Ausgabe der Mas­ter­ar­beit erfolgt auf Antrag der Kandidatin oder des Kandidaten über die Vorsitzende oder den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses. Vor der Ausgabe der Mas­ter­ar­beit muss die Kandidatin oder der Kandidat die Voraus­set­zun­gen nach Absatz 3 erfüllen. Der Nachweis der Er­fül­lung dieser Voraus­set­zun­gen ist dem Antrag beizufügen. Der Zeitpunkt der Ausgabe ist aktenkundig zu ma­chen. Zugleich wird der Termin für die Abgabe der Mas­ter­ar­beit festgesetzt. Die Kandidatin oder der Kandidat kann in dem Antrag bezüglich der Betreuerin oder des Betreuers und des Themas Vorschläge ma­chen. Verzichtet die Kandidatin oder der Kandidat auf das Vorschlagsrecht, sorgt der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses dafür, dass sie oder er rechtzeitig eine Betreuerin oder einen Betreuer und ein The­ma für die Mas­ter­ar­beit er­hält.

(6)
Das The­ma der Mas­ter­ar­beit kann nur einmal und nur innerhalb der ersten vier Wochen der Bearbeitungszeit zurückgegeben wer­den; die Ar­beit gilt dann als nicht begonnen.

(7)
Die Bearbeitungszeit für die Mas­ter­ar­beit beträgt 6 Monate. Sie beginnt mit der Ausgabe des Themas und endet mit dem durch den Prü­fungs­aus­schuss festgesetzten Abgabetermin. Das The­ma und die Aufgabenstellung müs­sen so beschaffen sein, dass die Mas­ter­ar­beit innerhalb dieser Frist ab­ge­schlos­sen wer­den kann.

(8)
Im Einzelfall kann der Prü­fungs­aus­schuss auf begründeten Antrag die Bearbeitungszeit aus­nahms­weise einmalig um höchs­tens 6 Wochen verlängern, wenn die für die Verlängerung angeführten Gründe nicht durch die Kandidatin oder den Kandidaten zu vertreten sind. Der Antrag ist spätestens 2 Wochen vor Ablauf der Bearbeitungszeit an den Prü­fungs­aus­schuss zu stellen.

(9)
Der Umfang der Mas­ter­ar­beit soll in der Regel 60 DIN-A4-Seiten nicht übersteigen.

(10)
Die Mas­ter­ar­beit ist stets eigenständig als Einzelarbeit zu verfassen. Dies schließt jedoch nicht aus, dass das The­ma der Mas­ter­ar­beit innerhalb einer Gruppe bearbeitet wird. Hierbei muss sichergestellt sein, dass der als Prüfungsleistung zu bewertende Beitrag der oder des Einzelnen nach objektiven Kriterien deutlich unterscheidbar und bewertbar ist und die An­for­de­run­gen nach Absatz 1 erfüllt.

(11)
Bei der Abgabe der Mas­ter­ar­beit  versichert die Kandidatin oder der Kandidat an Eides statt, dass sie oder er die Ar­beit selbstständig verfasst, keine anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt sowie wörtliche und sinngemäße Zitate unter Angabe der Quelle kenntlich ge­macht hat.  In das Quellenverzeichnis sind auch unveröffentlichte Beiträge aufzunehmen. Für die eidesstattliche Versicherung ist ein einheitlicher Vordruck der Zentralen Prü­fungs­ver­wal­tung zu verwenden und bei der Abgabe der Mas­ter­ar­beit als fester Be­stand­teil der Mas­ter­ar­beit unterschrieben einzubinden.

(1)
Die Mas­ter­ar­beit ist fristgerecht zum festgesetzten Abgabetermin bei der Zentralen Prü­fungs­ver­wal­tung der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund in dreifacher Ausfertigung und zusätzlich in einer für ein Softwareprodukt zur Plagiatserkennung verwendbaren elektronischen Fassung einzureichen. Der Abgabezeitpunkt ist aktenkundig zu ma­chen. Bei Postanlieferung gilt das Datum des Poststempels. Wird die Mas­ter­ar­beit nicht fristgerecht eingereicht, gilt sie als mit „nicht aus­rei­chend“ (5,0) be­wer­tet.

(2)
Die Mas­ter­ar­beit ist von zwei Prüferinnen oder Prüfern oder einer Prüferin und ei­nem Prüfer zu be­gut­ach­ten und zu be­wer­ten. Erste Prüferin oder erster Prüfer ist in der Regel die Betreuerin oder der Betreuer der Ar­beit (Erstgutachterin oder Erstgutachter). Die zweite Prüferin oder der zweite Prüfer (Zweitgutachterin oder Zweitgutachter) wird von der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses bei der Ausgabe des Themas bestimmt. Sofern zwingende Gründe dies erfordern, kann der Prü­fungs­aus­schuss im Einzelfall abweichend von § 13 Absatz 1 auch Hochschullehrerinnen oder Hoch­schul­leh­rer oder Hochschuldozentinnen oder Hochschuldozenten anderer Hoch­schu­len als zweite Prüferin oder zwei­ten Prüfer zulassen. Mindestens eine oder einer der Prüferinnen oder Prüfer muss hauptamtlich an der Fa­kul­tät für Chemie und Che­mi­sche Biologie der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund tätig sein.

(3)
Die ein­zel­ne Bewertung ist entsprechend § 18 Absatz 1 vorzunehmen und schriftlich zu begründen. Die Note der Mas­ter­ar­beit wird aus dem arithmetischen Mittel der beiden einzelnen Be­wer­tun­gen gebildet, sofern deren Differenz nicht mehr als 2,0 beträgt. Beträgt die Differenz mehr als 2,0 oder be­wer­tet nur eine Prüferin oder ein Prüfer die Mas­ter­ar­beit mit min­des­tensaus­rei­chend“ (4,0), so wird vom Prü­fungs­aus­schuss eine dritte Prüferin oder ein dritter Prüfer bestimmt. In diesem Fall wird die Note der Mas­ter­ar­beit aus dem arithmetischen Mittel der beiden besseren Noten gebildet. Die Mas­ter­ar­beit kann jedoch nur dann mit „aus­rei­chend“ (4,0) oder besser be­wer­tet wer­den, wenn min­des­tens zwei Noten „aus­rei­chend“ (4,0) oder besser sind. § 18 Absatz 7 gilt entsprechend.

(4)
Die Bewertung der Mas­ter­ar­beit ist der Kandidatin oder dem Kandidaten in der Regel spätestens 4 Wochen nach der Abgabe mitzuteilen.

(1)
Das Kolloquium soll zeigen, dass die Kandidatin oder der Kandidat in der Lage ist, ein selbst durchgeführtes Projekt im Zu­sam­men­hang mündlich darzustellen, die gewählte Vorgehensweise zu begründen und in ei­nem erweiterten fach­li­chen Rah­men zu verteidigen.

(2)
Der Termin des Kolloquiums soll nicht später als 4 Wochen nach dem Abgabetermin der Mas­ter­ar­beit liegen.

(3)
In dem Kolloquium be­rich­tet die Kandidatin oder der Kandidat fakultätsöffentlich über das von ihr oder ihm in der Mas­ter­ar­beit durchgeführte Projekt und die dabei erhaltenen Er­geb­nisse. Als Prüfungskommission müs­sen anwesend sein

-  die Betreuerin oder der Betreuer der Ar­beit als erste Prüferin oder erster Prüfer und Vorsitzende oder Vorsitzender der Prüfungskommission,

-  eine wei­tere Prüferin oder ein weiterer Prüfer; dies kann die zweite Prüferin oder der zweite Prüfer für die Mas­ter­ar­beit sein,

-  eine sachkundige Beisitzerin oder ein sachkundiger Beisitzer, die oder der von der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses im Benehmen mit den Prüferinnen oder Prüfern benannt wird. Die Beisitzerin oder der Beisitzer hält die wesentlichen Gegenstände der Diskussion in ei­nem Protokoll fest.

(4)
Das Kolloquium dauert in der Regel 45 Minuten (min­des­tens 30 und höchs­tens 60 Minuten), davon soll der Bericht nicht mehr als 20 Minuten beanspruchen. Mindestens die Hälfte der vorgesehenen Gesamtdauer ist für die Diskussion des Vortragsinhalts vorzusehen. § 9 Absatz 9 gilt entsprechend.

(5)
Die Betreuerin oder der Betreuer der Mas­ter­ar­beit leitet die Diskussion. Sie oder er kann Fragen zum Inhalt des Berichts und zu der im Bericht ver­wen­de­ten Argumentation von allen Zuhörerinnen oder Zuhörern zulassen. Fragen der Prüferinnen oder Prüfer und Beisitzerinnen oder Beisitzer haben dabei Vorrang.

(6)
Für die Bewertung gilt § 9 Absatz 8 Satz 2 und Satz 3. Das Kolloquium kann nur dann mit „aus­rei­chend“ (4,0) oder besser be­wer­tet wer­den, wenn höchs­tens ein Mit­glied der Prüfungskommission für „nicht aus­rei­chend“ (5,0) stimmt.

(1)
Kandidatinnen oder Kandidaten kön­nen auf Antrag ohne Masterabschluss in den Promotionsstudiengang der Fa­kul­tät für Chemie und Che­mi­sche Biologie wechseln. Voraussetzung ist der Abschluss des Bachelorstudiengangs mit einer Note von min­des­tens 1,5 sowie der Erwerb von min­des­tens 60 Leistungspunkten in Form von promotionsvorbereitenden Studien, die eben­falls min­des­tens mit der Note 1,5 ab­ge­schlos­sen wer­den müs­sen. Die Einzelheiten hierzu regelt die Promotionsordnung.

(2)
Die Kandidatin oder der Kandidat er­hält ein Zeugnis, das kein Masterzeugnis ist, über die in diesem Stu­di­en­gang erbrachten Leis­tun­gen, das den Vermerk enthält „Stu­di­en­gang durch Auf­nah­me in den Promotionsstudiengang beendet“. Dieses Zeugnis trägt das Datum der Auf­nah­me in den Promotionsstudiengang. Auf Antrag der Kandidatin oder des Kandidaten ist ein Wiedereintritt in diesen Stu­di­en­gang unter An­er­ken­nung der bis zur Auf­nah­me in den Promotionsstudiengang erbrachten Leis­tun­gen mög­lich. Im Promotionsstudiengang erbrachte Leis­tun­gen kön­nen auf die für den er­folg­rei­chen Abschluss dieses Studienganges noch zu erbringenden Leis­tun­gen nach § 14 angerechnet wer­den, soweit sie mit einer Prüfung ab­ge­schlos­sen wurden und nicht Be­stand­teil einer er­folg­reich abgeschlossenen Pro­mo­ti­on waren.

(1)
Die Kandidatin oder der Kandidat kann  vor dem Bestehen bzw. dem endgültigen Nichtbestehen in wei­te­ren als den vorgeschriebenen Modulen Prüfungsleistungen erbringen. Mit diesen Prüfungsleistungen kön­nen keine Leistungspunkte erworben wer­den.

(2)
Zusatzqualifikationen wer­den bei der Festsetzung der Gesamtnote nicht mit einbezogen. Die Bewertung der Prüfungsleistungen wird auf Antrag der oder des Stu­die­ren­den in das Transcript of Records auf­ge­nom­men.

(1)
Hat die Kandidatin oder der Kandidat die Masterprüfung bestanden, so wird ihr oder ihm möglichst innerhalb von 4 Wochen nach Bekanntgabe der Bewertung der letzten Prüfungsleistung ein Zeugnis in deutscher und auf Antrag der Kandidatin oder des Kandidaten in englischer Spra­che ausgestellt. In das Zeugnis sind die Gesamtnote der Masterprüfung, ein­schließ­lich des ECTS-Grades nach § 18 Absatz 10, das The­ma und die Note der Mas­ter­ar­beit, die Note des Kolloquiums, die Module und Modulnoten sowie die in den einzelnen Modulen erworbenen Leistungspunkte aufzunehmen.

(2)
Dem Zeugnis wird ein Diploma Supplement beigefügt. Es be­schreibt ins­be­son­de­re die wesentlichen, dem Abschluss zugrunde liegenden Studieninhalte, den Stu­di­en­ver­lauf, die mit dem Abschluss erworbenen Kom­pe­ten­zen sowie die verleihende Hoch­schu­le. Das Diploma Supplement wird in deutscher und englischer Spra­che ausgestellt. Des Weiteren wird dem Zeugnis eine Über­sicht über die erbrachten Leis­tun­gen beigefügt (Transcript of Records).

(3)
Auf dem Transcript of Records wer­den auf Antrag der Kandidatin oder des Kandidaten zusätzliche Leis­tun­gen ausgewiesen, die nicht in die Modul- und Gesamtnote eingegangen sind.

(4)
Das Zeugnis ist von der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu unterzeichnen und mit dem Siegel der Fa­kul­tät für Chemie und Che­mi­sche Biologie zu versehen. Es trägt das Datum des Tages, an dem die letzte Prüfungsleistung erbracht wurde.

(5)
Auf Antrag der Kandidatin oder des Kandidaten wird auch vor Abschluss der Masterprüfung eine Bescheinigung über die bereits erbrachten Prüfungsleistungen (Notenbescheinigung) erstellt, die eine Aufstellung der er­folg­reich absolvierten Module mit den erworbenen Leistungspunkten und Prüfungsleistungen und den Noten nach § 18 Absatz 1 enthält. Diese Bescheinigung kann höchs­tens einmal pro Se­mes­ter beantragt wer­den.

(6)
Das Zeugnis und die Bescheinigungen wer­den auf Antrag der Kandidatin oder des Kandidaten in Absprache mit dem Prü­fungs­aus­schuss auch in englischer Spra­che ausgestellt.

(1)
Der Kandidatin oder dem Kandidaten wer­den eine Masterurkunde mit dem Datum des Zeugnisses in deutscher Spra­che sowie eine englischsprachige Übersetzung ausgehändigt. In der Masterurkunde wird die Verleihung des Mastergrades gemäß § 3 beurkundet. Der Stu­di­en­gang der Absolventin oder des Ab­sol­ven­ten ist in der Masterurkunde anzugeben.

(2)
Die Masterurkunde wird von der Dekanin oder dem Dekan der Fa­kul­tät für Chemie und Che­mi­sche Biologie und von der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses unterzeichnet und mit dem Siegel der Fa­kul­tät für Chemie und Che­mi­sche Biologie versehen.

III. Schlussbestimmungen

(1)
Hat die Kandidatin oder der Kandidat bei einer Prüfung getäuscht und wird diese Tatsache erst nach Aushändigung des Zeugnisses bekannt, kann der Prü­fungs­aus­schuss nachträglich die Noten für diejenigen Prüfungsleistungen, bei deren Erbringung die Kandidatin oder der Kandidat getäuscht hat, entsprechend berichtigen und die Prüfung ganz oder teilweise für nicht bestanden erklären.

(2)
Waren die Voraus­set­zun­gen für die Zulassung zu einer Prüfung nicht erfüllt, ohne dass die Kandidatin oder der Kandidat hierüber täuschen wollte, und wird diese Tatsache erst nach der Aushändigung des Zeugnisses bekannt, wird dieser Mangel durch das Bestehen der Prüfung geheilt. Hat die Kandidatin oder der Kandidat die Zulassung vorsätzlich zu Unrecht erwirkt, entscheidet der Prü­fungs­aus­schuss unter Beachtung des Verwaltungsverfahrensgesetzes für das Land Nordrhein-Westfalen über die Rechtsfolgen.

(3)
Vor einer Entscheidung gemäß Absatz 1 und Absatz 2 ist der oder dem Betroffenen Ge­le­gen­heit zur münd­lichen oder schriftlichen Äußerung zu ge­ben.

(4)
Bei einer Entscheidung nach Absatz 1 oder Absatz 2 Satz 2 ist das unrichtige Prüfungszeugnis einzuziehen und gegebenenfalls ein neues zu erteilen. Eine Entscheidung nach Absatz 1 oder Absatz 2 Satz 2 ist nach einer Frist von fünf Jahren nach Aus­stel­lung des Zeugnisses aus­ge­schlos­sen.

(5)
Der Mastergrad wird aberkannt und die Urkunde ist einzuziehen, wenn sich nachträglich herausstellt, dass er durch Täuschung erworben worden ist oder wenn wesentliche Voraus­set­zun­gen für die Verleihung irrtümlich als gegeben angesehen worden sind. Über die Aberkennung entscheidet der Fakultätsrat der Fa­kul­tät für Chemie und Che­mi­sche Biologie.

(1)
Nach Bekanntgabe eines Klausurergebnisses wird eine Einsicht in die Klausur gewährt. Zeit und Ort der Einsichtnahme wer­den von der Prüferin oder dem Prüfer festgelegt und mit Bekanntgabe der Klausurergebnisse in ge­eig­ne­ter Form bekannt gegeben.

(2)
Die Einsicht in die wei­te­ren schriftlichen Prüfungsleistungen, die darauf bezogenen Gutachten der Prüferinnen und Prüfer sowie in die Protokolle der münd­lichen Prüfungen wird der Kandidatin oder dem Kandidaten auf Antrag gewährt.

(3)
Der Antrag ist innerhalb von drei Monaten nach Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses an die oder den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu stellen. Die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses bestimmt Ort und Zeit der Einsichtnahme.

(1)
Diese Prüfungsordnung gilt für alle Stu­die­ren­den, die ab dem Win­ter­se­mes­ter 2015 / 2016 erstmalig in den Master­studien­gang Che­mi­sche Biologie eingeschrieben worden sind.

(2)
Diese Prüfungsordnung wird in den Amtlichen Mitteilungen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund ver­öf­fent­licht und tritt mit Wirkung zum 1. Ok­to­ber 2015 in Kraft.

Ausgefertigt aufgrund der Beschlüsse des Fakultätsrates der Fa­kul­tät für Chemie und Che­mi­sche Biologie vom 8. September 2015 und des Rektorates der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund vom 13. August 2015.

Dort­mund, den 17. September 2015

Die Rektorin
der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund
Universitätsprofessorin
Dr. Ursula Gather

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Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Cam­pus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duis­burg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, au­ßer­dem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zu­rück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.