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Vereidigung von Prof. Dr. Hannes Mutschler

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  • Neues aus der Fa­kul­tät 2020
Bild von Prof. Guido Clever (Prodekan), Prof. Stefan Kast (Dekan), Prof. Hannes Mutschler, Prof. Manfred Bayer (Rektor der TU Dortmund) © TU Dort­mund
Von Links: Prof. Guido Clever (Prodekan), Prof. Stefan Kast (Dekan), Prof. Hannes Mutschler, Prof. Manfred Bayer (Rektor der TU Dort­mund).

Die Fa­kul­tät CCB begrüßt einen neuen Kollegen: Prof. Dr. Hannes Mutschler bereichert uns auf der W3 Pro­fes­sur für Biomimetische Chemie und wird in Dort­mund zum The­ma synthetische Biologie auf Basis von Nukleinsäuren forschen.

Hannes Mutschler studierte von 2001 bis 2007 Biophysik an der Humboldt-Uni­ver­si­tät Berlin. Zum Abschluss des Stu­di­ums fertigte er eine externe Diplomarbeit an der ETH Zürich an. Promoviert hat Herr Mutschler im Jahr 2011 an der Ruprechts-Karls-Uni­ver­si­tät Heidelberg. Im Anschluss wechselte er als Postdoc an das MRC Laboratory of Molecular Biology, Cambridge, zu Philipp Holliger. Dort hat er sich mit der Fra­ge be­schäf­tigt, wie biologische Systeme aus einfachen Bausteinen entstehen konn­ten, und ob es mög­lich ist, lebensähnliche Systeme synthetisch aus solchen Bausteinen zu generieren.
Seit 2016 leitete er die unabhängige Forschungs­gruppe „Biomimetic Systems“ am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried. Dort fokussierte sich Herr Mutschler auf die Generierung von Nukleinsäure-basierten, semi-synthetischen Systemen mit lebensähnlichen Ei­gen­schaf­ten, die Konstruktion bakterieller Zellen mit hybriden RNA/DNA Genomen und die Synthese von Nanomaterialien mit adaptiven Fähigkeiten.
Herr Mutschler hat bereits bedeutende Preise er­hal­ten, ins­be­son­de­re wurde seine Pro­mo­ti­on mit der Otto-Hahn-Medaille aus­ge­zeich­net und er hat im Jahr 2018 einen ERC Starting Grant eingeworben. Hervorzuheben sind zudem seine Aktivitäten in mehreren Verbundprojekten wie dem Exzellenz Cluster ORIGINS, dem MaxSynBio Netz­werk und dem Trans­re­gio „Emergence of life“. Seine Arbeiten zur Generierung von Nukleinsäure-basierten, dy­na­misch­en Systemen, fern vom thermodynamischen Gleichgewicht, eröffnet ein neues Forschungsgebiet an der TU Dort­mund, welches viele Anknüpfungspunkte an die bereits etablierte For­schung in der Fa­kul­tät für Chemie und Che­mi­sche Biologie bietet. Wir freuen uns auf die Bereicherung in For­schung und Lehre und wünschen Herrn Mutschler einen guten Start an der TU Dort­mund!

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.