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Dortmunder Organiker wird mit dem Carl-Duisberg-Gedächtnispreis ausgezeichnet

Anlässlich der diesjährigen Chemiedozententagung in Berlin wird ein Dortmunder Chemiker mit dem Carl-Duisberg-Gedächtnispreis der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) ausgezeichnet. Prof. Dr. Mathias Christmann erhält den Preis für seine „international anerkannten Arbeiten auf dem hochkompetitiven Feld der Totalsynthese von Naturstoffen“, die sich durch einen „großen praktischen Wert im Bereich nachwachsender Rohstoffe und auf dem Gebiet der Therapeutika auszeichnen.“

Mathias Christmann studierte Chemie an der TU Braunschweig (1993-1998) und promovierte 2001 an der Leibniz Universität Hannover. Einem Postdoktorat an der University of Minnesota folgte eine Habilitation im Fach „Organische Chemie“ an der RWTH Aachen. Seit 2008 ist Prof. Christmann Hochschullehrer für „Organische Chemie“ an der TU Dortmund.  Seine Forschung beschäftigt sich mit der Entwicklung nachhaltiger und selektiver Syntheseverfahren für die Herstellung relevanter Natur- und Wirkstoffe.

Der Carl-Duisberg-Gedächtnispreis wird jährlich von der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) an junge habilitierte Wissenschaftler verliehen, die sich durch originelle Arbeiten ausgezeichnet haben.

Biologisch aktive Naturstoffe  sind ein wichtiger Schlüssel zum Verständnis und zur gezielten Modulation biologischer Prozesse im Hinblick auf medizinisch wichtige Fragestellungen. Die GDCh anerkennt mit dieser Auszeichnung die Beiträge der Arbeitsgruppe Christmann auf dem Gebiet der Totalsynthese biologisch relevanter Naturstoffe und der Entwicklung nachhaltiger Synthesemethoden.