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Nachwuchswissenschaftler der TU Dortmund diskutieren in Lindau mit Nobelpreisträgern

Die Lösungsansätze der Chemie für globale Herausforderungen stehen im Mittelpunkt des 59. Lindauer Nobelpreisträgertreffens. In dieser Woche treffen 23 Nobelpreisträger den weltbesten Forschungsnachwuchs im Fach Chemie. Mit dabei sind auch drei Chemiker von der TU Dortmund: Christian Reichhart, Alain Tagne und Kuo Chi-Hsien haben das mehrstufige internationale Auswahlverfahren erfolgreich abgeschlossen und damit ihr Ticket nach Lindau gelöst.

Insgesamt 600 hochbegabte Nachwuchsforscher aus 66 Ländern kommen beim diesjährigen Treffen am Bodensee zusammen. Sie gehören zu den vielversprechendsten wissenschaftlichen Talenten im Bereich Chemie und wurden von zahlreichen Universitäten, Stiftungen oder internationalen Forschungseinrichtungen weltweit vorgeschlagen. Eine Woche lang haben die Chemiker Gelegenheit, Vorträge zu hören und an Diskussionsrunden mit Nobelpreisträgern teilzunehmen. Dabei geht es allerdings nicht immer um Themen aus der Chemie. „Die Nobelpreisträger diskutieren mit uns auch ihre persönliche Sicht auf gesellschaftliche und wissenschaftspolitische Fragen. Das ist wirklich sehr spannend“, berichtet Christian Reichhart, der in Dortmund am Lehrstuhl Physikalische Chemie tätig ist. Jeden Vormittag werden drei Vorträge gehalten, nach der Mittagspause haben die Nachwuchsforscher dann die Möglichkeit, in kleinen Gruppen mit den Nobelpreisträgern ins Gespräch zu kommen.

Neben den Begegnungen mit den wissenschaftlichen Koryphäen ist für Reichhart aber auch der Austausch mit den anderen Teilnehmern ein Highlight des Treffens: „In den Pausen und bei den Abendveranstaltungen haben wir Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen. Hier sind Nachwuchsforscher aus der ganzen Welt – und ich habe schon viele neue Leute aus allen Ecken der Erde kennen gelernt.“

Die Mischung aus Vorträgen, Diskussionen und Kontakten macht die Tagung in Lindau für die Nachwuchschemiker besonders wertvoll: „Die Teilnahme hier ist wirklich eine bereichernde Erfahrung für mich“, so das rundum positive Fazit von Christian Reichhart.