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Posterpreis für die direkte Adressierung von Ras

Im Rahmen der internationalen Konferenz „VII European Workshop in Drug Synthesis“ in Siena (Italien) wurde Lisa Goebel von der Fakultät CCB mit einem von Wiley-VCH gestifteten Posterpreis ausgezeichnet.

Die Abteilung Biotechnologie, Chemie & Pharmazie der Universität Siena organisierte unter der Leitung von Prof. Maurizio Botta vom 20. bis 24. Mai 2018 in Siena die internationale Konferenz „VII European Workshop in Drug Synthesis“.

Im Rahmen dieser Tagung hat Lisa Goebel (Arbeitskreis Prof. Rauh) eine Auszeichnung für ihre Arbeiten mit dem Titel „Design, Synthesis and Biochemical Characterization of Nucleotide-competitve Ras Inhibitors“ erhalten. Innerhalb ihrer Doktorarbeit beschäftigt sich Frau Goebel mit der zielgerichteten Adressierung von Ras Proteinen, welche aufgrund der alternierenden Bindung der Nukleotide GDP und GTP als molekulare „Schalter“ in der Signaltransduktion fungieren und dadurch essentielle zelluläre Prozesse steuern. Mutationen in Ras Proteinen sind eine der Hauptursachen für die Entstehung von Krebs, aber auch 30 Jahre nach der Entdeckung der Ras Onkogene im Jahr 1982 konnten trotz intensiver Forschung bisher keine Medikamente entwickelt werden. In Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe von Roger Goody vom Max-Planck-Institut Dortmund synthetisiert und charakterisiert Frau Goebel Nukleotid-Analoga, die in der Lage sind, kovalent an eine onkogene Variante von Ras (G13C) zu binden, um diese in einem inaktiven Zustand zu blockieren.

Die Arbeiten von Frau Goebel werden am Drug Discovery Hub Dortmund (DDHD) aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

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