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Win­ter­se­mes­ter 2007/2008

Prüfungsordnung
zum Stu­di­en­gang Bachelor of Science in Chemie
an der Uni­ver­si­tät Dort­mund
vom 30. Januar 2008

Prüfungsordnung Bachelor Chemie vom 30.01.2008

Aufgrund des § 2 Absatz 4 und des § 64 Absatz 1 des Gesetzes über die Hoch­schu­len des Landes Nordrhein-Westfalen (Hochschulgesetz - HG) vom 31.10.2006 (GV.NW.S. 474), zuletzt geändert durch Gesetz vom 20.12.2007 (GV. NRW S. 744), hat die Technische Uni­ver­si­tät Dort­mund folgende Ordnung erlassen:

I. Allgemeines

(1)
Lehre und Stu­di­um in diesem Stu­di­en­gang vermitteln den Stu­die­ren­den auf wis­sen­schaft­licher Grundlage und unter Be­rück­sich­ti­gung der An­for­de­run­gen in der Berufswelt die er­for­der­lichen fach­li­chen Kennt­nisse, Fähigkeiten und Me­tho­den, so dass sie zu wis­sen­schaft­licher Ar­beit, zur An­wen­dung und kritischen Einordnung wis­sen­schaft­licher Erkennt­nisse und Me­tho­den sowie zu verantwortlichem Handeln befähigt wer­den.

(2)
Die Bachelor-Prüfung bildet den berufsqualifizierenden Abschluss des Stu­di­ums in diesem Stu­di­en­gang des Faches Chemie. Durch die Bachelor-Prüfung soll festgestellt wer­den, ob die Kandidatin/der Kandidat für einen Über­gang in die Berufspraxis ausreichende Fachkenntnisse erworben hat und die Fähigkeit besitzt, zur Lö­sung fachwissenschaftlicher Probleme die geeigneten Me­tho­den auszuwählen und sachgerecht anzuwenden.

Aufgrund der bestandenen Bachelor-Prüfung in diesem Stu­di­en­gang verleiht die Technische Uni­ver­si­tät Dort­mund den aka­de­mischen Grad „Bachelor of Science in Chemie” ("B. Sc. in Chemie").

(1)
Zugangsvoraussetzung zu diesem Stu­di­en­gang entsprechend den Rechtsvorschriften des HG NW und der Einschreibungsordnung der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund in ihrer jeweils gültigen Fassung ist das Zeugnis der allgemeinen oder einschlägig fachgebundenen Hochschulreife oder ein durch Rechtsvorschrift der zuständigen staatlichen Stelle als gleichwertig anerkanntes Zeugnis oder gemäß § 49 Abs. 11 HG das Bestehen einer Einstufungsprüfung. Zusätzliche Voraus­set­zun­gen nach § 49 Abs. 5 HG bestehen nicht.

(2)
Hat die Studienbewerberin/der Studienbewerber in ei­nem Bachelor-Stu­di­en­gang Chemie oder in ei­nem Diplom-Stu­di­en­gang Chemie an einer Hoch­schu­le im Geltungsbereich des Grundgesetzes eine nach der jeweiligen Prüfungsordnung erforderliche Prüfung endgültig nicht bestanden, so gilt dies als Zugangshindernis im Sinne von § 50 Abs. 1 Buchstabe b) HG.

(1)
Bei den Praktika ist die Teilnehmerzahl aus organisatorischen und aus Sicherheitsgründen begrenzt. Übersteigt die Zahl der Bewerber die Aufnahmefähigkeit, regelt auf Antrag des jeweiligen Lehrenden der Dekan oder ein von ihm beauftragter Lehrender mit Be­tei­li­gung der Fakultätskommission für Lehre und Stu­di­um den Zugang (§ 59 Abs. 2 HG). Dabei sind die Bewerber in folgender Reihenfolge zu berücksichtigen:

  1. Stu­die­ren­de, die nach ihrem Stu­di­en­ver­lauf auf den Besuch der Lehr­ver­an­stal­tung zu diesem Zeitpunkt angewiesen sind, soweit sie für den Stu­di­en­gang Chemie (B. Sc.) an der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund eingeschrieben oder als Zweithörerinnen oder Zweithörer gemäß § 52 Abs. 2 HG zugelassen sind.
  2. Stu­die­ren­de, die nach ihrem Stu­di­en­ver­lauf auf den Besuch der Lehr­ver­an­stal­tung zu diesem Zeitpunkt nicht angewiesen sind, soweit sie für den Stu­di­en­gang Chemie (B. Sc.) an der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund eingeschrieben oder als Zweithörerinnen oder Zweit-hörer gemäß § 52 Abs. 2 HG zugelassen sind.
  3. Stu­die­ren­de, die für diese Lehr­ver­an­stal­tung als Zweithörerinnen oder Zweithörer gemäß § 52 Abs. 1 HG zugelassen sind.
  4. Andere Stu­die­ren­de der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund, sofern sie die Voraus­set­zun­gen für diese Lehr­ver­an­stal­tung erbringen.

(2)
Ist innerhalb einer Gruppe eine Auswahl er­for­der­lich, sind die Bewerber in folgender Reihenfolge zu berücksichtigen:

  1.  Stu­die­ren­de mit längerer Wartezeit sind Stu­die­ren­den mit kürzerer Wartezeit vorzuziehen. Stu­die­ren­de, die die Lehr­ver­an­stal­tung noch nicht be­sucht haben, kön­nen Stu­die­ren­den vorgezogen wer­den, die die Ver­an­stal­tung schon be­sucht haben, ohne den Leistungsnachweis zu erwerben.
  2.  Ist für die Teil­nah­me an dem Praktikum die Teil­nah­me an ei­nem vorhergehenden Studienmodul vorausgesetzt, so ent­schei­den die Prüfungsergebnisse der zu dem Modul gehörenden Prüfung
  3.  Nach Ausschöpfung der übrigen Kriterien wird durch das Los entschieden.

(3)
Die Fa­kul­tät stellt im Rah­men der zur Ver­fü­gung stehenden Mittel sicher, dass den unter Abs. 1 Nr. 1 genannten Stu­die­ren­den durch die Beschränkung der Teilnehmerzahl ins­ge­samt kein Zeitverlust oder höchs­tens ein Zeitverlust von ei­nem Se­mes­ter ent­steht. Im Falle einer Zulassungsbeschränkung für den Stu­di­en­gang muss die Fa­kul­tät min­des­tens den im Rah­men der errechneten Aufnahmekapazität (nach KapVO) zugelassenen Stu­die­ren­den ein Stu­di­um ohne Zeitverlust er­mög­li­chen. Hierzu kann ggf. im Einzelfall zugunsten der Stu­die­ren­den von den Teilnahmevoraussetzungen gemäß § 6 der Studienordnung abgewichen wer­den.

(1)
Die Regel­studien­zeit beträgt ein­schließ­lich der Bachelor-Ar­beit 6 Se­mes­ter.

(2)
Das Stu­di­um gliedert sich in Studienmodule, für die bei erfolgreichem Abschluss Leistungspunkte (Credits) entsprechend dem European Credit Transfer System (ECTS ) ver­ge­ben wer­den und eine Ab­schluss­ar­beit (Bachelor-Ar­beit), die von der Kandidatin/dem Kandidaten in einer Disputation fakultätsöffentlich vor­ge­stellt wird.

(3)
Die Studienmodule umfassen Pflicht- und Wahlpflicht-Lehr­ver­an­stal­tun­gen im Umfang von 149 Semesterwochenstunden (SWS).

(4)
Der Erwerb von Leistungspunkten für die Studienmodule erfolgt durch Prüfungen/Prüfungsleistungen, die studienbegleitend durch­ge­führt/erbracht wer­den. Sie bilden zu­sam­men mit der Bachelor-Ar­beit und der abschließenden Disputation gemäß den Re­ge­lung­en in Abschnitt II dieser Prüfungsordnung die Prüfung zum Bachelor of Science in Chemie.

(5)
Der Studienumfang beträgt ins­ge­samt 180 Leistungspunkte (Credits). Diese verteilen sich auf 160 Leistungspunkte aus Studienmodulen nach Absatz (3) und 20 Leistungspunkte für die in der Regel im 6. Fach­se­mes­ter durchzuführende Bachelor-Ar­beit mit abschließender Disputation.

(6)
Die Inhalte sind so aus­ge­wählt und begrenzt, dass das Stu­di­um in der Regel­studien­zeit ab­ge­schlos­sen wer­den kann.

(1)
Die für den Erwerb von Leistungspunkten jeweils geforderten Prüfungsleistungen sollen in direktem Zu­sam­men­hang mit den oder im Anschluss an die zu ei­nem Studienmodul gehörenden Lehr­ver­an­stal­tun­gen erbracht wer­den.

(2)
Die Ab­schluss­prü­fung für ein Studienmodul soll in dem Se­mes­ter durch­ge­führt wer­den, in dem die letzte zu diesem Modul gehörende Lehr­ver­an­stal­tung stattfindet. Der erste für dieses Modul vorgesehene Prüfungstermin soll nach Ende der Vorlesungszeit für die letzte Ver­an­stal­tung des Moduls liegen, bei Blockveranstaltungen spätestens drei Wochen nach Ende der letzten Ver­an­stal­tung des Moduls; ein zweiter Prüfungstermin liegt nach Ende der Vorlesungszeit des nächsten Semesters. Die Prüfungsform muss bei beiden Prüfungsterminen gleich sein.

(3)
Für Studienmodule, deren Lehr­ver­an­stal­tun­gen mit im Wesentlichen gleichen fach­li­chen Lehrinhalten in jährlichem Turnus abgehalten wer­den (z.B. Module des Pflichtbereichs), sind die jeweils zugehörigen Prüfungen nach Absatz (2) zugleich Wiederholungstermine für Kandidatinnen/Kandidaten, die die ersten beiden Termine für dieses Studienmodul nicht bestanden oder nicht wahrgenommen haben.

(4)
Für Studienmodule, deren Lehr­ver­an­stal­tun­gen nicht mit fachlich gleichen Lehrinhalten in jährlichem Turnus abgehalten wer­den (z.B. Module aus dem Wahlpflichtbereich), wird je ein zweiter Wiederholungstermin nach Ende der Vorlesungszeit des übernächsten Semesters an­ge­bo­ten. Ein Anspruch auf wei­tere Wiederholungstermine besteht nicht.

(5)
Die Wiederholung nicht bestandener Prüfungen/Prüfungsleistungen ist in § 17 geregelt.

(6)
Die Prüfungstermine für unterschiedliche Studienmodule, die bei ei­nem Stu­di­um nach dem empfohlenen Studienplan dieselbe Studierendengruppe betreffen, sind so zu koordinieren, dass nicht zwei Prüfungen zu un­ter­schied­lichen Studienmodulen am selben Tag statt­finden.

(1)
Der Prü­fungs­aus­schuss bestellt die Prüferinnen/Prüfer sowie die Beisitzerinnen/Beisitzer. Zu Prüferinnen/Prüfern dürfen nur Pro­fesso­rin­nen/Pro­fes­soren, Hochschuldozentinnen/Hochschuldozenten, Privatdozentinnen/Privatdozenten und Lehrbeauftragte bestellt wer­den, die in dem der Prüfung vorangehenden Studienabschnitt eine selbständige Lehrtätigkeit in dem Prüfungsfach an der Uni­ver­si­tät Dort­mund ausgeübt haben. Zur Beisitzerin oder zum Beisitzer darf nur bestellt wer­den, wer die ent­spre­chende Bachelor-Prüfung oder eine min­des­tens ver­gleich­bare Prüfung abgelegt hat.

(2)
Die Prüferinnen und Prüfer sind in ihrer Prüfungstätigkeit unabhängig.

(3)
Für die Bachelor-Ar­beit kann die Kandidatin/der Kandidat die erste Prüferin/den ersten Prüfer vorschlagen. Auf die Vorschläge der Kandidatin/des Kandidaten soll nach Mög­lich­keit Rücksicht ge­nom­men wer­den.

(4) Die/der Vorsitzende des Prüfungsausschusses sorgt dafür, dass der Kandidatin/dem Kandidaten die Namen der Prüferinnen und Prüfer rechtzeitig, min­des­tens zwei Wochen vor dem Termin der jeweiligen Prüfung, bekannt gegeben wer­den.

(1)
Für die durch diese Prüfungsordnung zugewiesenen Aufgaben bildet die Fa­kul­tät Chemie einen Prü­fungs­aus­schuss. Der Prü­fungs­aus­schuss besteht aus der Dekanin/dem Dekan als der/dem Vorsitzenden, drei wei­te­ren hauptamtlich an der Fa­kul­tät Chemie tätigen Hochschullehrerinnen/Hochschullehrern, darunter der Stellvertreterin/dem Stellvertreter der/des Vorsitzenden, einer wis­sen­schaft­lichen Mit­ar­bei­te­rin/ei­nem wis­sen­schaft­lichen Mit­ar­bei­ter und zwei Stu­die­ren­den der Fa­kul­tät Chemie, die für diesen Bachelor-Stu­di­en­gang oder einen anderen Stu­di­en­gang der Fa­kul­tät Chemie der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund mit fachlich min­des­tens gleichwertigem Abschluss eingeschrieben sind. Die Stellvertreterin/der Stellvertreter der/des Vorsitzenden und die wei­te­ren nichtstudentischen Mitglieder des Prüfungsausschusses wer­den für zwei Jahre, die stu­den­tischen Mitglieder für ein Jahr vom Fakultätsrat gewählt. Für die Mitglieder des Prüfungsausschusses mit Ausnahme der/des Vorsitzenden und deren/dessen Stellvertreterin/Stellvertreter wer­den vom Fakultätsrat Ver­tre­te­rin­nen/Ver­tre­ter gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Die Zusammensetzung des Prüfungsausschusses ist bekannt zu ge-ben.

(2)
Die Dekanin/der Dekan kann für die Dauer seiner Amtszeit den Vorsitz in diesem Prü­fungs­aus­schuss im Einvernehmen mit dem Fakultätsrat auf die Prodekanin/den Prodekan für Stu­di­um und Lehre oder auf eine andere Hochschullehrerin/einen anderen Hoch­schul­leh­rer der Fa­kul­tät übertragen.

(3)
Der Prü­fungs­aus­schuss sorgt für die ordnungsgemäße Durchführung der Prüfungen und achtet darauf, dass die Bestimmungen der Prüfungsordnung ein­ge­hal­ten wer­den. Er ist ins­be­son­de­re zuständig für die Entscheidung über Widersprüche gegen in Prüfungsverfahren getroffene Ent­schei­dun­gen. Darüber hinaus be­rich­tet der Prü­fungs­aus­schuss dem Fakultätsrat regelmäßig, min­des­tens einmal im Jahr, über die Ent­wick­lung der Prüfungen und Studienzeiten. Er gibt An­re­gung­en zur Reform der Prüfungsordnung, der Studienordnung und der Studienpläne. Der Prü­fungs­aus­schuss kann die Erledigung seiner Aufgaben für alle Regelfälle auf die Vorsitzende/den Vorsitzenden übertragen; dies gilt nicht für Ent­schei­dun­gen über Widersprüche und den Bericht an den Fakultätsrat.

(4)
Der Prü­fungs­aus­schuss ist beschlussfähig, wenn neben der/dem Vorsitzenden oder deren/dessen Stellvertreterin/Stellvertreter und einer wei­te­ren Hochschullehrerin/ei­nem wei­te­ren Hoch­schul­leh­rer noch min­des­tens zwei wei­tere stimmberechtigte Mitglieder anwesend sind. Er beschließt mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme der/des Vorsitzenden. Die stu­den­tischen Mitglieder des Prüfungsausschusses wirken bei pädagogisch-wis­sen­schaft­lichen Ent­schei­dun­gen, ins­be­son­de­re bei der Beurteilung, An­er­ken­nung oder Anrechnung von Studien- und Prüfungsleistungen und der Bestellung von Prüferinnen/Prüfern und Beisitzerinnen/Beisitzern, nicht mit.

(5)
Die Mitglieder des Prüfungsausschusses haben das Recht, bei der Abnahme von Prüfungen zugegen zu sein.

(6)
Die Sitzungen des Prüfungsausschusses sind nichtöffentlich. Die Mitglieder des Prüfungsausschusses, ih­re Stellvertreterinnen/Stellvertreter, die Prüferinnen und Prüfer sowie die Beisitzerinnen und Beisitzer unterliegen der Amtsverschwiegenheit. Sofern sie nicht im öf­fent­lichen Dienst stehen, sind sie durch die Vorsitzende/den Vorsitzenden zur Verschwiegenheit zu verpflichten.

(1)
Der Prü­fungs­aus­schuss bestellt die Prüferinnen/Prüfer sowie die Beisitzerinnen/Beisitzer. Zu Prüferinnen/Prüfern dürfen nur Hochschullehrerinnen/Hoch­schul­leh­rer, Hochschuldozentinnen/Hochschuldozenten, Privatdozentinnen/Privatdozenten und Lehrbeauftragte bestellt wer­den, die in dem der Prüfung vorangehenden Studienabschnitt eine selbständige Lehrtätigkeit in dem Prüfungsfach an der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund ausgeübt haben. Zur Beisitzerin oder zum Beisitzer darf nur bestellt wer­den, wer die ent­spre­chende Bachelor-Prüfung oder eine min­des­tens ver­gleich­bare Prüfung abgelegt hat.

(2)
Die Prüferinnen und Prüfer sind in ihrer Prüfungstätigkeit unabhängig.

(3)
Für die Bachelor-Ar­beit kann die Kandidatin/der Kandidat die erste Prüferin/den ersten Prüfer vorschlagen. Auf die Vorschläge der Kandidatin/des Kandidaten soll nach Mög­lich­keit Rücksicht ge­nom­men wer­den.

(4)
Der Kandidatin/dem Kandidaten sollen die Namen der Prüferinnen und Prüfer rechtzeitig, min­des­tens zwei Wochen vor dem Termin der jeweiligen Prüfung, bekannt gegeben wer­den.

II. Prüfungsverfahren und Prüfungen

(1)
Zu der Bachelor-Prüfung kann nur zugelassen wer­den, wer an der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund im Bachelor-Stu­di­en­gang Chemie eingeschrieben oder nach § 52 Abs. 2 HG als Zweithörerin/Zweithörer zugelassen ist.

(2)
Der Antrag auf Zulassung zur Bachelor-Prüfung ist spätestens vier Wochen vor der ersten Prüfung/Prüfungsleistung im ersten an der Fa­kul­tät Chemie der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund absolvierten Studienmodul dieses Studiengangs schriftlich über das Prüfungsamt an die Vorsitzende/den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu stellen. Dem Antrag sind beizufügen

  • der Nachweis über das Vorliegen der Zulassungsvoraussetzungen nach Absatz (1),
  • eine Erklärung da­rü­ber, ob die Kandidatin/der Kandidat bereits eine Prüfung in ei­nem Bachelor-Stu­di­en­gang Chemie oder in ei­nem Diplomstudiengang Chemie an einer Hoch­schu­le im Geltungsbereich des Grundgesetzes oder im Bachelor-Stu­di­en­gangChe­mi­sche Biologie“ an der Fa­kul­tät Chemie der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund nicht oder endgültig nicht bestanden hat, ob sie/er den Prüfungsanspruch nach § 17 Abs. 5 verloren hat oder ob sie/er sich in ei­nem anderen Prüfungsverfahren befindet.

(3)
Über die Zulassung entscheidet der Prü­fungs­aus­schuss. Die Zulassung ist abzulehnen, wenn

  • die in Absatz (1) genannten Voraus­set­zun­gen nicht erfüllt oder die beizubringenden Unterlagen unvollständig sind oder
  • die Kandidatin/der Kandidat eine Prüfung in ei­nem Bachelor-Stu­di­en­gang Chemie oder in ei­nem Diplomstudiengang Chemie an einer Hoch­schu­le im Geltungsbereich des Grundgesetzes oder im Bachelor-Stu­di­en­gangChe­mi­sche Biologie“ an der Fa­kul­tät Chemie der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund endgültig nicht bestanden hat oder
  • die Kandidatin/der Kandidat sich an einer anderen Hoch­schu­le im selben Stu­di­en­gang in ei­nem nicht abgeschlossenen Prüfungsverfahren befindet.

(4)
Die Zulassung erlischt zu dem Zeitpunkt, ab dem eine der Zulassungsvoraussetzungen nicht mehr vorliegt, die Prüfung in ei­nem Studienmodul endgültig nicht bestanden ist oder die Zulassung nach §19 Abs. (4) entzogen wird. Prüfungsleistungen, die ohne Vorliegen der Zulassung zur Bachelor-Prüfung erbracht wer­den, gelten als nicht erbracht.

Für die Teil­nah­me an der Prüfung/Erbringung der Prüfungsleistungen zum Erwerb der Leistungspunkte für ein Studienmodul nach § 11 Abs. 2 und 3 muss sich die Kandidatin/der Kandidat jeweils innerhalb der durch Aushang bekannt gegebenen Frist beim Prüfungsamt an­mel­den. Diese prüft das Vorliegen der Zulassung zur Bachelor-Prüfung sowie das Vorliegen eventueller weiterer Voraus­set­zun­gen zur Teil­nah­me an der jeweiligen Prüfung und teilt der Prüferin/dem Prüfer die zur Teil­nah­me berechtigten Kandidatinnen/Kandidaten mit. Bestehen bei einer Kandidatin/ei­nem Kandidaten Zweifel am Vorliegen der Zulassung oder der wei­te­ren Teilnahmevoraussetzungen, ist der Prü­fungs­aus­schuss zu be­tei­li­gen.

(1)
Für alle Prüfungen/Prüfungsleistungen gilt als Grundsatz, dass Form und Inhalt der Prüfung dem Studienfortschritt und der Be­deu­tung des zu prüfenden Sachgebietes für das Erreichen des Studienzieles angemessen sein sollen.

(2)
Erfolgreich abgeschlossene Studienmodule führen zum Erwerb von benoteten oder unbenoteten Leistungspunkten (Credits).

(3)
Unbenotete Leistungspunkte wer­den erworben, wenn auf der Grundlage einer Kenntnis-/Fertigkeitsprüfung entsprechend den Grundsätzen von Absatz 1 die erfolgreiche Teil­nah­me an allen zu diesem Studienmodul gehörenden Lehr­ver­an­stal­tun­gen be­schei­nigt wurde. Für die Kenntnis-/Fertigkeitsprüfung gilt Absatz 5 sinngemäß.

(4)
Benotete Leistungspunkte wer­den erworben durch min­des­tensaus­rei­chend“ bewertete Prüfungen oder Prüfungsleistungen in Form von

  • Klausuren
  • münd­li­che Prüfungen
  • testierte Praktikumsleistungen
  • Vorträge auf der Basis schriftlicher Aus­ar­bei­tung­en
  • schrift­li­che Aus­ar­bei­tung­en.

Diese Prüfungsordnung oder die Studienordnung zu diesem Stu­di­en­gang kann für ein­zel­ne Studienmodule Kombinationen dieser Prüfungsformen verbindlich vorsehen oder Teilprüfungen zulassen.

(5)
Sofern diese Prüfungsordnung oder die Studienordnung für diesen Stu­di­en­gang die Erbringungsform für das jeweilige Studienmodul nicht verbindlich regelt, wer­den Erbringungsform und Prüfungsdauer von Klausuren und Prüfungsvorträgen von den Prüferinnen/Prüfern zu Beginn der zu ei­nem Studienmodul gehörenden Ver­an­stal­tun­gen durch Aushang am „Schwarzen Brett“ des Dekanats bekannt gegeben.

(6)
Macht die Kandidatin/der Kandidat durch ein ärztliches Zeugnis glaubhaft, dass sie/er wegen ständiger körperlicher Be­hin­derung oder chronischer Er­kran­kun­gen nicht in der Lage ist, eine Leistung ganz oder teilweise in der vorgesehenen Form oder Frist abzulegen, hat ihr/ihm die/der Vorsitzende des Prüfungsausschusses zu gestatten, gleichwertige Leis­tun­gen in einer anderen Form oder Frist zu erbringen. Experimentelle Leis­tun­gen aus Praktika kön­nen dabei nicht durch theoretische Leis­tun­gen ersetzt wer­den. Bei Zweifeln soll die zuständige Person oder Stelle für Fragen zu Belangen behinderter Stu­die­ren­der be­tei­ligt wer­den. Prüfungsverfahren berücksichtigen die gesetzlichen Mutterschutzfristen und die Fristen der Elternzeit.

(7)
Die Bearbeitungszeit für eine Klausur beträgt min­des­tens 2, höchs­tens 4 Stunden. Die Klausurarbeiten wer­den unter Aufsicht durch­ge­führt und sind nicht öf­fent­lich. Die jeweils zugelassenen Hilfsmittel wer­den von der Prüferin/dem Prüfer min­des­tens zwei Wochen vor dem Meldetermin zur Klausur durch Aushang bekannt gegeben.

(8)
Die Dauer mündlicher Prüfungen beträgt min­des­tens 20 Minuten und höchs­tens 45 Minuten. Die wesentlichen Gegenstände und Er­geb­nisse der münd­lichen Prüfung sind in ei­nem Protokoll festzuhalten. Das Ergebnis der Prüfung ist der/dem Stu­die­ren­den im Anschluss an die münd­li­che Prüfung bekannt zu ge­ben.

(9)
Prüfungsvorträge sind öf­fent­lich. Sie sollen min­des­tens 30 Minuten und höchs­tens 45 Minuten dauern. Für die Dis­kus­si­on des Vortragsinhalts, die von der Prüferin/dem Prüfer geleitet wird, ist ein angemessener Anteil der Vortragsdauer vorzusehen. Absatz 8 Sätze 2 und 3 sowie Absatz 11 Satz 2 gelten sinngemäß; in der Regel ist das Protokoll von der Beisitzerin/dem Beisitzer zu führen. Bei der Be­ra­tung und Bekanntgabe des Ergebnisses ist die Öf­fent­lich­keit aus­zu­schlie­ßen.

(10)
Schriftliche Aus­ar­bei­tung­en kön­nen aus ei­nem Gesamtbericht oder mehreren Einzelberichten bestehen.

(11)
Schriftliche Prüfungsleistungen sind von zwei Prüferinnen/Prüfern (§ 8) zu be­wer­ten. Mündliche Prüfungsleistungen sind von min­des­tens einer Prüferin/ei­nem Prüfer in Gegenwart min­des­tens einer sachkundigen Beisitzerin/eines sachkundigen Beisitzers (§ 8), die/der vor der Festsetzung der Note zu hören ist/sind, abzunehmen.

(12)
Sowohl schrift­li­che als auch münd­li­che Prüfungsleistungen kön­nen im Einvernehmen zwischen Prüferin/Prüfer und Kandidatin/Kandidat in deutscher und englischer Spra­che erbracht wer­den.

(1)
Durch die Prüfungen in den Studienmodulen als Bestandteilen der Bachelor-Prüfung soll die Kandidatin/der Kandidat nach­wei­sen, dass sie/er die wesentlichen Inhalte und Me­tho­den der Prüfungsfächer beherrscht sowie die erworbenen Kennt­nisse und Fähigkeiten selbständig anwenden und mit­ei­nan­der verknüpfen kann.

(2)
Die Bachelor-Ar­beit ist zu­sam­men mit der anschließenden Disputation Be­stand­teil der wis­sen­schaft­lichen Aus­bil­dung und zugleich abschließende Prüfungsleistung in diesem Stu­di­en­gang. In der Bachelor-Ar­beit soll die Kandidatin/der Kandidat eine im Umfang angemessene ex­peri­men­telle oder theoretische Aufgabe aus dem Gebiet der Chemie in ei­nem vorgegebenen zeitlichen Rah­men strukturieren und in der Regel auf der Grundlage bekannter Ver­fah­ren unter wis­sen­schaft­lichen Gesichtspunkten selbständig bearbeiten.

(3)
In der Disputation soll die Kandidatin/der Kandidat zei­gen, dass sie/er in der Lage ist, ein selbst durchgeführtes Projekt im Zu­sam­men­hang darzustellen, die von ihm gewählte Vorgehensweise zu begründen und in einer Dis­kus­si­on in ei­nem erweiterten fach­li­chen Rah­men verteidigen.

(4)
Die Bachelor-Prüfung ist bestanden, wenn ins­ge­samt 180 Leistungspunkte (Credits) erworben wurden. Diese setzen sich zu­sam­men aus 160 Leistungspunkten für Prüfungen/Prüfungsleistungen in den Studienmodulen dieses Studiengangs (siehe § 12) von denen bis zu 120 durch An­er­ken­nung von Stu­di­en­leis­tun­gen (siehe § 18) erworben wer­den kön­nen und aus 20 Leistungspunkten für die er­folg­reich an der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund durchgeführte Bachelor-Ar­beit (15 Leistungspunkte) ein­schließ­lich der abschließenden Disputation (5 Leistungspunkte).

(5)
Prüfungsfächer im Sinne dieser Ordnung sind für den Pflicht- und Wahlpflichtanteil des Studiengangs im Umfang von 160 Leistungspunkten:

  1. Allgemeine, An­or­ga­ni­sche und Analytische Chemie (zugeordnete Module: M-AC-1, M-AC-2)
  2. Organische Chemie (zugeordnete Module: M-OC-1, M-OC-2, M-BC-1C)
  3. Physikalische Chemie (zugeordnete Module: M-PC-1, M-PC-2, M-PC-3)
  4. Synthesen und Me­tho­den (zugeordnete Module: M-AO-1, M-AO-2)
  5. Technische Chemie (zugeordnete Module: M-TC-1, M-TC-2)
  6. Physik (zugeordnete Module: M-P-1, M-P-2, M-P-3)
  7. Ma­the­ma­tik (zugeordnete Module: M-M-1, M-M-2)
  8. Wahlpflichtbereich (zugeordnete Module: M-WV-1, M-WV-2, M-WP-1, M-WP-2)

Die Zuordnung der Leistungspunkte zu den Studienmodulen sowie die Zuordnung der Lehr­ver­an­stal­tun­gen zu den Studienmodulen regelt die Studienordnung.

(1)
Zur Bewertung der Leis­tun­gen in diesem Stu­di­en­gang wer­den zwei Notensysteme ver­wen­det.

  1. Die Noten für die Prüfungsleistungen und die Bachelor-Ar­beit wer­den von den jeweiligen Prüferinnen/Prüfern nach dem folgenden Notensystem festgesetzt:
    1 = sehr gut = eine her­vor­rag­ende Leistung,
    2 = gut = eine Leistung, die erheblich über den durchschnittlichen An­for­de­run­gen liegt,
    3 = befriedigend = eine Leistung, die durchschnittlichen An­for­de­run­gen entspricht,
    4 = aus­rei­chend = eine Leistung, die trotz ihrer Mängel noch den An­for­de­run­gen genügt,
    5 = nicht aus­rei­chend = eine Leistung, die wegen erheblicher Mängel den An­for­de­run­gen nicht mehr genügt.
    Durch Erniedrigung oder Er­hö­hung einzelner Noten um 0,3 kön­nen zur differenzierten Bewertung Zwischenwerte gebildet wer­den; die Noten 0,7 / 4,3 / 4,7 und 5,3 sind dabei aus­ge­schlos­sen.
    Die Bil­dung der Fachnoten nach Absatz 3 und der Gesamtnote nach Absatz 4 erfolgt eben­falls in diesem Notensystem. Abweichend von Satz 3 wer­den bei den Fachnoten und der Gesamtnote die Mittelwerte mit der ersten Nachkommastelle ohne Rundung angegeben.
  2. Die Fachnoten und die Gesamtnote wer­den an­schlie­ßend in das ECTS-Notensystem umgerechnet:
    A = in der Regel die besten ca. 10% der er­folg­rei­chen Kandidatinnen/Kandidaten eines Jahrgangs,
    B = in der Regel die auf A folgenden ca. 25% der er­folg­rei­chen Kandidatinnen/Kandidaten eines Jahrgangs,
    C = in der Regel die auf B folgenden ca. 30% der er­folg­rei­chen Kandidatinnen/Kandidaten eines Jahrgangs,
    D = in der Regel die auf C folgenden ca. 25% der er­folg­rei­chen Kandidatinnen/Kandidaten eines Jahrgangs,
    E = in der Regel die letzten ca. 10% der er­folg­rei­chen Kandidatinnen/Kandidaten eines Jahrgangs,
    F = die minimalen Kriterien wurden unterschritten

(2)
Benotete Leistungspunkte kön­nen für ein Studienmodul nur erworben wer­den, wenn alle für ihren Erwerb notwendigen Prüfungsleistungen mit min­des­tensaus­rei­chend“ (4,0) be­wer­tet worden sind.

(3)
Die Fachnoten in den Prüfungsfächern errechnen sich aus dem Durchschnitt der Noten der zugehörigen Studienmodule, die jeweils mit der Anzahl der ihnen zugeordneten Leistungspunkte gewichtet wer­den.

(4)
Die Gesamtnote für die Bachelor-Prüfung errechnet sich aus der Note für die Bachelor-Ar­beit als Mittelwert aus den Noten der beiden Gutachter oder gemäß der Festsetzung durch den Prü­fungs­aus­schuss nach § 15 Abs. 3 und aus den Noten für die Studienmodule und die Disputation. Dabei wer­den die Einzelnoten mit der jeweiligen Anzahl der Leistungspunkte gewichtet.

(5)
Die Fachnoten und die Gesamtnote lauten bei ei­nem Mittelwert bis 1,5 = sehr gut, bei ei­nem Mittelwert über 1,5 bis 2,5 = gut, bei ei­nem Mittelwert über 2,5 bis 3,5 = befriedigend, bei ei­nem Mittelwert über 3,5 bis 4,0 = aus­rei­chend. Bei der Bil­dung der Fach- und Gesamtnoten wird nur die erste Dezimalstelle hinter dem Komma be­rück­sich­tigt; alle wei­te­ren Stellen wer­den ohne Rundung gestrichen.

(6)
Die Fachnoten und die Gesamtnote gemäß Absatz 1 Buchstabe b) wer­den auf der Basis der entsprechenden Noten gem. Absatz 5 Satz 2 im Notensystem nach Absatz 1 Buchstabe a) durch den Prü­fungs­aus­schuss festgesetzt.

(1)
Die Bachelor-Ar­beit kann von jeder Prüferin/jedem Prüfer (§ 8), die/der hauptamtlich an der Fa­kul­tät Chemie der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund in ei­nem der Grundlagenfächer (An­or­ga­ni­sche, Organische und Physikalische Chemie) der Chemie tätig ist, betreut wer­den. Die Bachelor-Ar­beit kann auch durch jede Prüferin/jeden Prüfer (§ 8) betreut wer­den, die/der regelmäßig im Pflicht- und/oder Wahlpflichtteil dieses Studiengangs Lehr­ver­an­stal­tun­gen durch­führt und durch Beschluss des Prüfungsausschusses mit den in Satz 1 genannten Prüferinnen/Prüfern gleichgestellt ist.

(2)
Voraussetzung für die Zulassung zur Bachelor-Ar­beit ist neben dem Vorliegen der Zulassung zur Bachelor-Prüfung (§ 9)

  • der erfolgreiche Abschluss aller Studienmodule des Pflichtteils dieses Studiengangs,
  • der erfolgreiche Abschluss aller Studienmodule des Wahlpflichtteils dieses Studienganges, die nach Studienplan im fünften Fach­se­mes­ter ab­ge­schlos­sen wer­den,
  • die An­mel­dung zur Teil­nah­me an der Prüfung/Erbringung der Prüfungsleistung für alle Studienmodule des Wahlpflichtteils dieses Studiengangs, die nach Studienplan im sechsten Fach­se­mes­ter ab­ge­schlos­sen wer­den.

(3)
Der Antrag auf Zulassung zur Bachelor-Ar­beit soll zu Beginn der Vorlesungszeit des sechsten Fachsemesters gestellt wer­den. Er ist schriftlich über das Prüfungsamt an die Vorsitzende/den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu richten. Dem Antrag sind beizufügen:

  • die er­for­der­lichen Nachweise zum Vorliegen aller Voraus­set­zun­gen nach Absatz 2, soweit diese nicht beim Prüfungsamt vorliegen,
  • ein Vorschlag für die Betreuerin/den Betreuer der Bachelor-Ar­beit, die/der zugleich erste Prüferin/erster Prüfer für die Bachelor-Ar­beit sein soll,
  • ein mit der Betreuerin/dem Betreuer abgestimmter Vorschlag für das The­ma der Bachelor-Ar­beit ein­schließ­lich der Versicherung der Betreuerin/des Betreuers, dass die gestellte Aufgabe in der vorgesehenen Regelzeit nach Absatz 6 bearbeitet wer­den kann.

Das Prüfungsamt reicht nach Prüfen des Vorliegens aller Zulassungsvoraussetzungen nach Absatz 2 den Antrag mit allen Unterlagen an die Vorsitzende/den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses weiter.

(4)
Die Zulassung erfolgt durch den Prü­fungs­aus­schuss. Sie darf nur verweigert wer­den, wenn eine der Zulassungsvoraussetzungen nach Absatz 2 nicht erfüllt ist. Die Ausgabe des Themas erfolgt über die Vorsitzende/den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses. Der Zeit-punkt der Ausgabe ist aktenkundig zu ma­chen. Zugleich wird der Termin für die Abgabe der Bachelor-Ar­beit unter angemessener Be­rück­sich­ti­gung des Arbeitsaufwandes für die noch abzuschließenden Studienmodule gemäß Absatz 6 festgesetzt. Auf Antrag der Kandidatin/des Kandidaten sorgt der Prü­fungs­aus­schuss dafür, dass sie/er rechtzeitig eine Betreuerin/einen Betreuer und ein The­ma für die Bachelor-Ar­beit er­hält.

(5)
Die Bearbeitungszeit für die Bachelor-Ar­beit beträgt dreizehn Wochen. Sie beginnt mit der Ausgabe des Themas und endet mit dem durch den Prü­fungs­aus­schuss festgesetzten Abgabetermin (siehe Absatz 4). Zur Be­rück­sich­ti­gung des Arbeitsaufwands für die noch abzuschließenden Studienmodule wird die Anzahl der in die Vorlesungszeit fallenden Kalendertage zwischen dem Ausgabedatum und dem jeweils ersten Prüfungstermin für jeden der Studienmodule um 4 vom Hundert pro zu erbringendem Leistungspunkt gekürzt und der Bearbeitungszeit zugeschlagen.

(6)
Im Einzelfall kann der Prü­fungs­aus­schuss auf begründeten Antrag die Bearbeitungszeit aus­nahms­weise um höchs­tens vier Wochen verlängern, wenn die für die Verlängerung angeführten Gründe nicht durch die Kandidatin/den Kandidaten zu vertreten sind. Das The­ma kann nur einmal und nur innerhalb der ersten vier Wochen der Bearbeitungszeit zurückgegeben wer­den.

(7)
Der Umfang der Bachelor-Ar­beit soll in der Regel 30 DIN-A4-Seiten nicht übersteigen.

(8)
Bei der Abgabe der Bachelor-Ar­beit hat die Kandidatin/der Kandidat an Eides statt zu versichern, dass sie/er die Ar­beit selbständig verfasst, keine anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt sowie Zitate unter Angabe der Quelle kenntlich ge­macht hat. Bei Abgabe der Bachelor-Ar­beit ist die Erklärung gemäß der Anlage zu dieser Ordnung unterschrieben beizufügen.

(1)
Die Bachelor-Ar­beit ist fristgerecht zum festgesetzten Abgabetermin beim Prüfungsamt in dreifacher Ausfertigung einzureichen; der Abgabezeitpunkt ist aktenkundig zu ma­chen. Bei Posteinlieferung gilt das Datum des Poststempels. Wird die Bachelor-Ar­beit nicht fristgerecht eingereicht, wird sie mit „nicht aus­rei­chend“ (5,0) be­wer­tet. Das Prüfungsamt leitet je ein Exemplar an die beiden Prüferinnen/Prüfer und die Vorsitzende/den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses weiter.

(2)
Die Bachelor-Ar­beit ist unabhängig von zwei Prüferinnen/Prüfern zu be­wer­ten. Erste Prüferin/erster Prüfer ist in der Regel die Betreuerin/der Betreuer der Ar­beit. Die zweite Prüferin/der zweite Prüfer wird von der/dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses bei der Ausgabe des Themas bestimmt und dem Prüfungsamt mitgeteilt. Sofern zwingende Gründe dies erfordern, kann der Prü­fungs­aus­schuss im Einzelfall abweichend von § 8 Abs. 1 auch Hochschullehrerinnen/Hochschullehrern oder Hochschuldozentinnen/Hochschuldozenten anderer Uni­ver­si­tä­ten als zweite Prüferin/zwei­ten Prüfer zulassen. Mindestens eine/einer der Prüferinnen/Prüfer muss hauptamtlich an der Fa­kul­tät Chemie der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund tätig sein.

(3)
Die Bewertung ist entsprechend § 13 Abs. 1 Buchstabe a) vorzunehmen und schriftlich zu begründen. Bei nicht übereinstimmender Bewertung durch die beiden Prüferinnen/Prüfer wird die Note der Bachelor-Ar­beit aus dem arithmetischen Mittel der beiden Noten gebildet, sofern die Differenz höchs­tens 1,0 beträgt. Beträgt die Differenz 1,3 oder mehr, so wird vom Prü­fungs­aus­schuss nach Anhörung beider Prüferinnen/Prüfer die Note festgesetzt, bei Bedarf unter Hinzuziehung einer dritten Prüferin/eines dritten Prüfers. Die Bachelor-Ar­beit kann jedoch nur dann mit „aus­rei­chend“ (4,0) oder besser be­wer­tet wer­den, wenn beide Prüferinnen/Prüfer, bei Hinzuziehung einer dritten Prüferin/eines dritten Prüfers min­des­tens zwei Prüferinnen/Prüfer einer Bewertung mit min­des­tensaus­rei­chend“ (4,0) zustimmen.

(4)
Die Bewertung der Bachelor-Ar­beit ist der Kandidatin/dem Kandidaten in der Regel spätestens 3 Wochen nach der Abgabe mitzuteilen.

(1)
Der Termin der Disputation soll innerhalb der Vorlesungszeit nicht später als 2 Wochen nach dem Abgabetermin, in der vorlesungsfreien Zeit nicht später als 4 Wochen nach dem Abgabetermin der Bachelor-Ar­beit liegen.

(2)
In der Disputation be­rich­tet die Kandidatin/der Kandidat fakultätsöffentlich über das von ihr/ihm in der Bachelor-Ar­beit durchgeführte Projekt und die dabei erhaltenen Er­geb­nisse. Als Prüfungskommission müs­sen anwesend sein

  • die Betreuerin/der Betreuer der Ar­beit als erste Prüferin/erster Prüfer und Vorsitzende/Vorsitzender der Prüfungskommission,
  • eine wei­tere Prüferin/ein weiterer Prüfer aus ei­nem verwandten Fach­ge­biet der Chemie; dies kann die zweite Prüferin/der zweite Prüfer für die Bachelor-Ar­beit sein,
  • eine sachkundige Beisitzerin/ein sachkundiger Beisitzer, die/der von der/dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses im Benehmen mit den Prüferinnen/Prüfern benannt wer­den. Die Beisitzerin/der Beisitzer hält die wesentlichen Gegenstände der Dis­kus­si­on in ei­nem Protokoll fest.

(3)
Die Disputation soll min­des­tens 30 und höchs­tens 45 Minuten dauern, davon soll der Bericht nicht mehr als 20 Minuten beanspruchen. Die Hälfte der vorgesehenen Gesamtdauer ist für die Dis­kus­si­on des Vortragsinhalts vorzusehen.

(4)
Die Betreuerin/der Betreuer der Bachelor-Ar­beit leitet die Dis­kus­si­on. Sie/er kann Fragen zum Inhalt des Berichts und zu der im Bericht ver­wen­de­ten Argumentation von allen Zuhörerinnen/Zuhörern zulassen. Fragen der Prüferinnen/Prüfer und Beisitzerinnen/Beisitzer haben dabei Vorrang.

(5)
Unmittelbar nach Abschluss der Dis­kus­si­on berät die Prüfungskommission unter Ausschluss der Öf­fent­lich­keit über die Bewertung der Disputation. Hierbei sollen ins­be­son­de­re be­rück­sich­tigt wer­den

  • Form und Inhalt des Berichts,
  • die fachliche Qua­li­tät der Antworten in Bezug auf die jeweils gestellte Fra­ge,
  • die Breite und Fundierung des in der Dis­kus­si­on dargebotenen Fachwissens,
  • die ins­ge­samt gezeigte Diskussionsfähigkeit.

Über die zu vergebende Note nach § 13 Abs. 1 Buchstabe a) soll möglichst im Konsens entschieden wer­den. Kann kein Konsens hergestellt wer­den, wer­den die Notenvorschläge der Mitglieder der Prüfungskommission gemittelt, wobei die Vorschläge der beiden Prüferinnen/Prüfer mit doppeltem Gewicht be­rück­sich­tigt wer­den. Die diesem Mittelwert am nächsten liegende, nach § 13 Abs. 1 Buchstabe a) zulässige Note wird dann als Bewertung der Disputation festgesetzt. Die Disputation kann nur dann mit „aus­rei­chend“ (4,0) oder besser be­wer­tet wer­den, wenn höchs­tens ein Mit­glied der Prüfungskommission für „nicht aus­rei­chend“ stimmt.

(6)
Versucht eine Zuhörerin/ein Zuhörer die Disputation zu stören, kann die/der Vorsitzende diese Zuhörerin/diesen Zuhörer in der Regel nach Abmahnung von der wei­te­ren Teil­nah­me ausschließen.

1)
Eine Prüfung/Prüfungsleistung zur Erlangung der Leistungspunkte für ein Studienmodul sowie die Disputation kann, sofern sie mit „nicht aus­rei­chendbe­wer­tet wurde, zweimal wie­der­holt wer­den. Die Form der Wiederholungsprüfung richtet sich nach der Form der nicht bestandenen Prüfung. Eine dritte Wiederholung ist nicht zulässig.

(2)
Wird bei einer Prüfung in Form einer Klausur auch die zweite Wiederholungsprüfung nicht bestanden, findet eine münd­li­che Nachprüfung statt, bei deren Bestehen aus­schließ­lich die Note „aus­rei­chend“ (4,0) ver­ge­ben wer­den kann. Diese Nachprüfung ist Be­stand­teil der zwei­ten Wiederholung und kann ins­ge­samt nur dreimal wahrgenommen wer­den.

(3)
Die Bachelor-Ar­beit kann bei nicht ausreichender Bewertung höchs­tens einmal wie­der­holt wer­den. Bei der Wiederholung ist die Rückgabe des Themas gemäß §14 Abs. 8 nur zulässig, wenn die Kandidatin/der Kandidat bei der Anfertigung der nicht er­folg­rei­chen Bachelor-Ar­beit von dieser Mög­lich­keit keinen Gebrauch ge­macht hat.

(4)
Nicht er­folg­reich absolvierte Prüfungen/Prüfungsleistungen sollen spätestens im zwei­ten auf die nicht bestandene Prüfung folgenden Se­mes­ter wie­der­holt wer­den. Bei Studienmodulen, auf die § 6 Abs. 4 zutrifft, ist nach Verstreichen der letzten Wiederholungsmöglichkeit gemäß § 6 Abs. 4 das Studienmodul ins­ge­samt zu wiederholen. Die Anzahl zulässiger Wiederholungen nach Absatz 1 wird hierdurch nicht erhöht.

(5)
Die Bachelor-Prüfung ist endgültig nicht bestanden, wenn für eine mit „nicht aus­rei­chend“ bewertete Prüfungsleistung nach Absatz 1 und 3 keine Wiederholungsmöglichkeit mehr besteht.

(1)
Studienzeiten in demselben Stu­di­en­gang an anderen Uni­ver­si­tä­ten im Geltungsbereich des Grundgesetzes und dabei erbrachte Studien- und Prüfungsleistungen wer­den von Amts wegen angerechnet.

(2)
Studienzeiten und Studien- und Prüfungsleistungen in anderen Stu­di­en­gän­gen oder an anderen Hoch­schu­len im Geltungsbereich des Grundgesetzes wer­den angerechnet, soweit die Gleichwertigkeit festgestellt wird. Gleichwertigkeit ist festzustellen, wenn Studien- und Prüfungsleistungen in Inhalt, Umfang und in den An­for­de­run­gen denjenigen dieses Studiengangs an der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund im Wesentlichen entsprechen. Dabei ist kein schematischer Vergleich, sondern eine Gesamtbetrachtung und Gesamtbewertung vorzunehmen.

(3)
Studienzeiten sowie Studien- und Prüfungsleistungen, die an ausländischen Hoch­schu­len erbracht wurden, wer­den auf Antrag angerechnet, soweit die Gleichwertigkeit festgestellt wird. Hierbei sind die von der Kul­tus­mi­nis­ter­kon­fe­renz und der Hochschulrektorenkonferenz gebilligten Äquivalenzvereinbarungen sowie die Grundsätze aus Absatz 2 Satz 2 und 3 zu beachten. Zweifel an der Gleichwertigkeit sind unter Einschluss der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen zu klären.

(4)
Im Rah­men von ECTS an einer Gasthochschule erworbene Leistungspunkte (Credits) wer­den un­mit­tel­bar angerechnet, sofern vor Antritt des Stu­di­ums an der Gasthochschule durch eine schrift­li­che Vereinbarung zwischen der Studentin/dem Studenten, einer/ei­nem Beauftragten des Prüfungsausschusses der Fa­kul­tät Chemie der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund und einer Vertreterin/ei­nem Ver­tre­ter des Lehrkörpers der Gasthochschule festgelegt wurde, zu welchen Studienmodulen die an der Gasthochschule absolvierten Lehr­ver­an­stal­tun­gen äquivalent sind.

(5)
Für die Anrechnung von Studienzeiten sowie Studien- und Prüfungsleistungen in staatlich an­er­kann­ten Fernstudien oder in vom Land Nordrhein-Westfalen in Zu­sam­men­arbeit mit den anderen Ländern und dem Bund entwickelten Fernstudieneinheiten gelten die Absätze 1 und 2 sinngemäß. Bei der Feststellung der Gleichwertigkeit sind gemeinsame Beschlüsse der Kul­tus­mi­nis­ter­kon­fe­renz und der Hochschulrektorenkonferenz zu berücksichtigen.

(6)
Zuständig für die Anrechnung von Studienzeiten und Studien- und Prüfungsleistungen nach den Absätzen 1 bis 5 ist der Prü­fungs­aus­schuss. In Zweifelsfällen sind vor der Feststellung der Gleichwertigkeit zuständige Fachvertreterinnen oder Fachvertreter zu hören.

(7)
Durch Stu­di­en­leis­tun­gen und Prüfungsleistungen, die aufgrund der Bestimmungen in Absatz 4 anzurechnen sind, kön­nen höchs­tens 60 Leistungspunkte, ins­ge­samt nach den Absätzen 1 bis 4 höchs­tens 120 Leistungspunkte für diesen Stu­di­en­gang erworben wer­den.

(1)
Eine Prüfung/Prüfungsleistung gilt als mit „nicht aus­rei­chend” (5,0) be­wer­tet, wenn die Kandidatin/der Kandidat ohne triftigen Grund entweder zu ei­nem Prüfungstermin nicht erscheint, nach Beginn der Prüfung von der Prüfung zurücktritt oder eine schrift­li­che Prüfungsleistung nicht fristgerecht einreicht.

(2)
Der für den Rücktritt oder das Versäumnis geltend gemachte Grund muss dem Prü­fungs­aus­schuss unverzüglich schriftlich angezeigt und glaubhaft ge­macht wer­den. Bei Krank­heit der Kandidatin/des Kandidaten ist ein ärztliches Attest vorzulegen, aus dem sich die Befundtatsachen ergeben, die in allgemeinverständlicher Form die Prüfungsunfähigkeit belegen. Erkennt der Prü­fungs­aus­schuss den Grund nicht an, wird der Kandidatin/dem Kandidaten dies schriftlich mitgeteilt.

(3)
Eine Prüfung/Prüfungsleistung gilt als mit „nicht aus­rei­chend“ (5,0) be­wer­tet, wenn

  • eine Kandidatin/ein Kandidat versucht, dass Ergebnis ihrer/seiner Prüfungsleistung durch Täuschung, z.B. durch Benutzen nicht erlaubter Hilfsmittel, zu be­ein­flus­sen,
  • eine Kandidatin/ein Kandidat den ordnungsgemäßen Ablauf der Prüfung stört und deshalb – in der Regel nach Abmahnung – von der Prüferin/dem Prüfer oder der/dem/den jeweils Aufsichtführenden von der Fort­set­zung der Prüfung aus­ge­schlos­sen wird.

In beiden Fällen sind die Gründe aktenkundig zu ma­chen. Die Kandidatin/der Kandidat kann innerhalb einer Frist von 2 Wochen verlangen, dass die Entscheidung vom Prü­fungs­aus­schuss überprüft wird.

(4)
In be­son­ders schwerwiegenden Fällen ins­be­son­de­re von gemeinschaftlich geplanter und durchgeführter Täuschung oder Störung kann – unbeschadet einer eventuellen strafrechtlichen Verfolgung – den an dem Täuschungsversuch oder der Störung beteiligten Per­so­nen auf Beschluss des Prüfungsausschusses der Anspruch auf Prüfung an der Fa­kul­tät Chemie der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund endgültig entzogen wer­den.

(5)
Der Prü­fungs­aus­schuss teilt dem Kandidaten/der Kandidatin belastende Ent­schei­dun­gen und ih­re Begründung unverzüglich schriftlich mit. Vor der Entscheidung ist der Kandidatin/dem Kandidaten Ge­le­gen­heit zu rechtlichem Gehör zu ge­ben.

(1)
Die Kandidatin/der Kandidat kann sich vor Abschluss der letzten Prüfung gemäß § 12 in wei­te­ren als den vorgeschriebenen Fächern einer Prüfung unter­zie­hen (Zusatzfächer).

(2)
Die Er­geb­nisse der Prüfungen in Zusatzfächern wer­den auf Antrag der Kandidatin/des Kandidaten in das Zeugnis auf­ge­nom­men, jedoch bei der Festsetzung der Gesamtnote nicht be­rück­sich­tigt.

(1)
Hat die Kandidatin/der Kandidat die Bachelor-Prüfung bestanden, so wird ihr/ihm möglichst innerhalb von 4 Wochen nach Bekanntgabe der Bewertung der letzten Prüfungsleistung ein Zeugnis in deutscher und englischer Spra­che ausgestellt. Das Zeugnis enthält

  1. die Bezeichnung der Prüfungsfächer (§ 12) und die zugehörigen Fachnoten in beiden Notensystemen,
  2. das The­ma der Bachelor-Ar­beit, die Namen der Prüferinnen/Prüfer, die von den Prüferinnen/Prüfern jeweils gegebenen Noten bzw. im Fall von § 15 Abs. 3 die vom Prü­fungs­aus­schuss festgesetzte Note,
  3. die Note der Disputation
    jeweils ein­schließ­lich der Anzahl der zugeordneten Leistungspunkte sowie
  4. die Gesamtnote in beiden Notensystemen.
  5. Auf Antrag der Kandidatin/des Kandidaten wer­den die Zusatzfächer (§ 20) und die in ihnen erreichten Prüfungsergebnisse im Zeugnis ausgewiesen.

Die Noten nach dem deut­schen Notensystem wer­den sowohl verbal als auch numerisch mit einer Kommastelle angegeben.

(2)
Dem Zeugnis wird eine Aufstellung der er­folg­reich absolvierten Studienmodule mit den gemäß § 11 erworbenen Leistungspunkten und ihrer Benotung (Transkript) sowie ein Diploma Supplement als Anhang beigefügt.

(3)
Das Zeugnis ist von der/dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu unterzeichnen und mit dem Siegel der Fa­kul­tät zu versehen. Es trägt das Datum, an dem die letzte Prüfungsleistung erbracht wurde.

(4)
Gleichzeitig mit dem Zeugnis wird der Kandidatin/dem Kandidaten die zweisprachige Urkunde (deutsch und englisch) über die Verleihung des Grades „Bachelor of Science in Chemie (B. Sc. in Chemie)“ ausgehändigt. Die Urkunde wird von der Dekanin/dem Dekan der Fa­kul­tät Chemie unterzeichnet und mit dem Siegel der Fa­kul­tät versehen.

(5)
Ist die Bachelor-Prüfung endgültig nicht bestanden oder gilt eine Prüfung/Prüfungsleistung als mit nicht aus­rei­chend be­wer­tet, erteilt die/der Vorsitzende des Prüfungsausschusses der Kandidatin/dem Kandidaten hierüber einen schriftlichen Bescheid auf Antrag mit einer Aufstellung der er­folg­reich erworbenen Leistungspunkte. Dazu sind die entsprechenden Nachweise und die Exmatrikulationsbescheinigung vorzulegen. Dieser Bescheid ist mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen.

III. Schlussbestimmungen

(1)
Hat die Kandidatin/der Kandidat bei einer Prüfung getäuscht und wird diese Tatsache erst nach Aushändigung der Bachelor-Urkunde und des Zeugnisses bekannt, kann der Prü­fungs­aus­schuss nachträglich die Noten für diejenigen Prüfungsleistungen, bei deren Erbringung die Kandidatin/der Kandidat getäuscht hat, entsprechend berichtigen und die Bachelor-Prüfung ganz oder teilweise für nicht bestanden erklären.

(2)
Waren die Voraus­set­zun­gen für die Zulassung zu einer Prüfung nicht erfüllt, ohne dass die Kandidatin/der Kandidat hierüber täuschen wollte, und wird diese Tatsache erst nach der Aushändigung des Zeugnisses bekannt, wird dieser Mangel durch das Bestehen der Prüfung geheilt. Hat die Kandidatin/der Kandidat die Zulassung vorsätzlich zu Unrecht erwirkt, entscheidet der Prü­fungs­aus­schuss unter Beachtung des Verwaltungsverfahrensgesetzes für das Land Nordrhein-Westfalen vom 21. De­zem­ber 1976 (GV. NW. S. 438) in der jeweils geltenden Fassung über die Rechtsfolgen.

(3)
Vor einer Entscheidung ist der/dem Betroffenen Ge­le­gen­heit zu rechtlichem Gehör zu ge­ben.

(4)
Das unrichtige Prüfungszeugnis und die Urkunde sind einzuziehen und gegebenenfalls durch neue zu ersetzen. Eine Entscheidung nach Absatz 1 und Absatz 2 Satz 2 ist nach einer Frist von fünf Jah­ren nach Aus­stel­lung des Prüfungszeugnisses aus­ge­schlos­sen.

(1)
Nach Bekanntgabe der Er­geb­nisse einer Prüfungsklausur wird eine Einsicht in die Klausur gewährt. Zeit und Ort der Einsichtnahme wer­den von der Prüferin/dem Prüfer festgelegt und spätestens mit der Bekanntgabe des Ergebnisses durch Aushang bekannt gegeben.

(2)
Die Einsicht in die wei­te­ren schriftlichen Prüfungsleistungen, die darauf bezogenen Gutachten sowie in die Prüfungsprotokolle wird der Kandidatin/dem Kandidaten auf Antrag gewährt.

(3)
Der Antrag ist innerhalb von drei Monaten nach Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses bei der/dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu stellen. Die/der Vorsitzende des Prüfungsausschusses bestimmt Ort und Zeit der Einsichtnahme.

Der verliehene Bachelorgrad kann aberkannt wer­den, wenn sich nachträglich herausstellt, dass er durch Täuschung erworben worden ist oder wenn wesentliche Voraus­set­zun­gen für die Verleihung irrtümlich als gegeben angesehen worden sind. Über die Aberkennung entscheidet der Fakultätsrat der Fa­kul­tät Chemie.

(1)
Diese Prüfungsordnung tritt am 1.10.2007 in Kraft und gilt erstmals für Stu­die­ren­de, die im Win­ter­se­mes­ter 2007/2008 ihr Stu­di­um auf­ge­nom­men haben.

(2)
Diese Prüfungsordnung wird in den Amtlichen Mitteilungen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund ver­öf­fent­licht.

Ausgefertigt aufgrund der Beschlüsse des Fakultätsrates Chemie vom 23.1.2008 und des Rektorats der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund vom 16.1.2008.

Dort­mund, 30. Januar 2008
Der Rektor
der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund

Universitätsprofessor
Dr. Eberhard Becker

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Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Cam­pus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duis­burg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, au­ßer­dem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zu­rück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zu­dem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.