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Berufsfelder von Chemikerinnen und Chemikern

Die Naturwissenschaft Chemie befasst sich mit den Eigenschaften und Umwandlungen von che­mi­schen Stoffen. Daraus ergibt sich für Chemiker ein weiter Tätigkeitsbereich in der che­mi­schen und pharmazeutischen Industrie sowie in weiteren Berufsfeldern.

Die For­schung und Ent­wick­lung in der Chemie trägt wesentlich zu Fortschritten in un­ter­schied­lichen Bereichen wie z.B. im Umweltschutz, in der Verkehrstechnologie, in der Informations- und Computertechnik und in der Medizin bei. Wegen des begrenzten Vorrats an fossilen Brennstoffen und der globalen Erwärmung müssen in Zukunft verstärkt neue Energiequellen erschlossen und Rohstoffreserven durch Recycling besser genutzt werden. Der integrierte Umweltschutz erfordert außerdem die Ent­wick­lung umweltverträglicher Produkte, die konsequente Weiterentwicklung von Produktionsverfahren und deren Kon­trol­le durch zuverlässige und empfindliche Analysemethoden. Auch die Neu- bzw. Weiterentwicklung von Werkstoffen mit definierten Eigenschaften und die Synthese neuer Wirk­stof­fe mit einem spezifischen Wirkungsprofil sind He­raus­for­de­rung­en für Chemiker.

Wie exemplarisch durchgeführte Analysen von Stellenanzeigen im Jahr 2014 gezeigt haben, werden Bachelor-Absolventinnen und Ab­sol­ven­ten vor allem in den Bereichen der Analytischen Chemie und Technischen Chemie, aber auch für Aufgaben der Organisation, Evaluation, Beschaffung und Dokumentation gesucht. Der Ar­beits­markt ist aber noch gering ausgeprägt. Die meisten Stu­die­ren­den schließen daher ein Master-Studium an das Bachelor-Studium an. Master-Absolventinnen und Ab­sol­ven­ten können zum Beispiel in den Bereichen Ana­ly­tik, Produktion, Vertrieb, Qualitätssicherung, Projektmanagement und Patentwesen tätig sein. Aber auch außerhalb der Chemischen und verwandter Industrie, wie zum Beispiel im Versicherungswesen und in der Unternehmensberatung, sind Berufsmöglichkeiten vorhanden. Die meisten Stu­die­ren­den schließen jedoch an das Master-Studium eine Pro­mo­ti­on (Doktorarbeit) an. Absolventinnen und Ab­sol­ven­ten mit einer Pro­mo­ti­on haben einerseits stärker die Möglichkeit, in der For­schung und Ent­wick­lung tätig zu sein und nehmen andererseits bereits zu Beginn des Berufslebens häufig eine Führungsposition im Un­ter­neh­men ein. Die Verdienstmöglichkeitenund sind gut bis sehr gut.

Berufsfelder für Absolventinnen und Ab­sol­ven­ten der Chemischen Biologie

In der For­schung etabliert sich ein rasch wachsendes Grenzgebiet zwischen Biologie und Chemie, die Chemische Biologie. Dabei geht es um chemische Vorgänge in biologischen Systemen. Der Studiengang Chemische Biologie unterscheidet sich von Biochemie-Studiengängen darin, dass er stärker chemisch ausgerichtet ist und gezielt Themen aus dem Grenzgebiet zwischen Chemie und Biologie hervorhebt, wie z. B die chemische Synthese von biologisch wirksamen Substanzen, die Ent­wick­lung von Biosensoren oder gezielte chemische Modifikationen von Biomolekülen. Spezialgebiete aus der klassischen Biologie, wie z. B. Botanik, Zoologie oder Ökologie, sind für die Chemische Biologie nicht relevant und werden daher nicht behandelt. Der Studiengang Chemische Biologie wird unter Be­tei­li­gung des benachbarten renommierten Max-Planck-Instituts für Molekulare Physiologie  in Dort­mund durchgeführt und ist der erste seines Typs in Deutsch­land.

Die Ausrichtung des Stu­di­ums zielt auf die For­schung und Ent­wick­lung im Bereich der molekularen Bi­o­tech­no­lo­gie mit Themen wie neue Arzneimittel-Wirk­stof­fe, biomedizinische Ana­ly­tik und Diagnostik. Chemische Biologinnen und Biologen können auch in der Lebensmittel- und der Kosmetik-Industrie sowie bei der medizinischen Geräteentwicklung mitarbeiten. Ein weiteres, sehr wesentliches Berufsfeld liegt außerdem in der biologisch-medizinischen Grundlagenforschung. In diesem hochaktuellen Gebiet kommt die profunde Aus­bil­dung in Chemie den Chemischen Biologinnen und Biologen sehr zugute.

Wie exemplarisch durchgeführte Analysen von Stellenanzeigen im Jahr 2014 gezeigt haben, werden Bachelor-Absolventinnen und Ab­sol­ven­ten vor allem in den Bereichen der pharmazeutischen Ana­ly­tik und Diagnostik zur Organisation von Studien, für die Weiterentwicklung von vorhandenen Testsystemen, die Evaluation, Beschaffung und Dokumentation gesucht. Der Ar­beits­markt ist für Bachelor-Ab­sol­ven­ten noch sehr gering ausgeprägt. Es kann jedoch sein, dass er sich in den nächsten Jahren weiterentwickelt. Die meisten Stu­die­ren­den schließen derzeit ein Master-Studium an das Bachelor-Studium an. Master-Absolventinnen und -Ab­sol­ven­ten können in den Bereichen Diagnostik, Ana­ly­tik, Produktion, Vertrieb, Qualitätssicherung, Projektmanagement, Zulassungsverfahren, Patentwesen etc. tätig sein. Außerhalb der pharmazeutischen und verwandten Industrie sind zum Beispiel im Versicherungswesen und in der Unternehmensberatung Berufsmöglichkeiten vorhanden. Der größte Teil der Stu­die­ren­den fertigt nach dem Studium eine Pro­mo­ti­on (Doktorarbeit) an. Absolventinnen und Ab­sol­ven­ten mit einer Pro­mo­ti­on haben einerseits stärker die Möglichkeit, in der For­schung und Ent­wick­lung tätig zu sein und nehmen andererseits bereits zu Beginn des Berufslebens häufig eine Führungsposition im Un­ter­neh­men ein. Ab­sol­ven­ten haben gute bis sehr gute Verdienstmöglichkeiten, abhängig vom Abschluss.

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

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