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Augmented Reality zur Betrachtung 3-dimensionaler Molekülstrukturen

In einer neuen Veröffentlichung über den Einsatz von Augmented Reality in wissenschaftlichen Publikationen beschreiben Prof. Daniel Rauh und Mitarbeiter in ACS Chemical Biology eine revolutionäre Art der Darstellung von 3-dimensionalen Strukturen (Wolle, Müller, Rauh, ACS Chem. Biol. 13 (2018) 496-499).

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Die 3-dimensionale Struktur von Proteinen, Nukleinsäuren und auch kleinen Molekülen ist entscheidend für Ihre Aktivität und Funktion. Berichte über neue Moleküle und deren Funktion in wissenschaftlichen Publikationen beinhalten daher häufig strukturelle Abbildungen, jedoch limitiert auf das 2-dimensionale Printformat. In der neuen Publikation von Prof. Daniel Rauh und Kollegen (Chemische Biologie der TU Dortmund) wird die Möglichkeit der Implementierung der erweiterten Realität (engl.: Augmented Reality) vorgestellt, um Strukturen mit einfachen Mitteln wie einem Smartphone oder einem Tablet jederzeit auch 3-dimensional darstellen zu können (Wolle, Müller et al. 2018). Dem Leser wissenschaftlicher Publikationen wird damit ein einfaches Mittel an die Hand gegeben, Ergebnisse und Schlussfolgerungen der wissenschaftlichen Publikationen ohne großen Aufwand zu prüfen und zu validieren. Diese Art der interaktiven Darstellung lässt sich darüber hinaus sehr gewinnbringend in Vorlesungen und Vorträgen einbinden.

 

 

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3-dimensionale Struktur der Kinase-Bindetasche des Epidermal Growth Factor Receptors (EGFR) mit einem QR-Code. Zum Betrachten der Struktur wird die Augment App benötigt. Einfach den QR-Code mit der Kamera (IPhone) oder einem QR-Code Scanner (Android) scannen.

Wolle, P., et al. (2018). "Augmented Reality in Scientific Publications-Taking the Visualization of 3D Structures to the Next Level." ACS Chem Biol 13(3): 496-499.