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Herzlich Willkommen in der Fakultät für Chemie und Chemische Biologie

Ein Foto des Chemiegebäudes

Ein großer Teil der modernen, industriellen Entwicklung basiert auf der Entdeckung von neuen Reaktionen, Chemikalien und biochemischen Prozesse. Zur Vorbereitung auf eine interdisziplinäre Tätigkeit in Forschung und Entwicklung sowie in anderen Berufsfeldern bietet die Fakultät für Chemie und Chemische Biologie Bachelor- und Master-Studiengänge der Chemie und Chemischen Biologie an. Zusätzlich ist es möglich das Unterrichtsfach Chemie für alle Lehrämter zu studieren.

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Neues Aus der Fakultät

Prof. Dr. D. Rauh erhält den Barry Cohen-Preis 2020 der Israelischen Chemischen Gesellschaft

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29.01.2020 – Prof. Daniel Rauh erhält den Preis für seine wegweisenden Beiträge zur medizinischen Chemie in der Entwicklung von Inhibitoren und funktionellen Sonden für krebsrelevante Proteine.
Der internationale Barry Cohen-Preis wird jährlich von der MCS-ICS (Medicinal Chemistry Section of the Israel Chemical Society) vergeben. Er wird durch einen Stiftungsfonds von Teva Pharmaceutical Industries zum Gedenken an Herrn Abraham (Barry) Cohen ermöglicht. Es ist das siebte Jahr, in dem der internationale Barry Cohen-Preis vergeben wird. Zu den bisherigen Preisträgern gehören Barry M. Trost und Paul A. Wender von der Stanford University, Richard B. Silverman von der Northwestern University, Brian K. Schoichet von der UCSF, Matthew D. Disney vom Scripps Research Institute und Peter H. Seeberger vom Max-Planck-Institut in Potsdam.

 

Antrittsvorlesung von Privatdozent Dr. Andreas Brunschweiger

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22.01.2020 – Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung wurde Privatdozent Dr. Andreas Brunschweiger am 15. Jan. 2020 die Venia Legendi vom Dekan der Fakultät für Chemie und Chemische Biologie, Professor Dr. Stefan Kast, verliehen.

 

Dynamik auf der Mikrosekundenzeitskala im Wasserstoffbrückennetzwerk des aktiven Zentrums eines Enzyms

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19.12.2019 – Die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Linser beschreibt in einem kürzlich erschienenen Artikel die Dynamik des aus Wasser und Proteinaminosäureresten in der aktiven Tasche bestehenden Wasserstoffbrückennetzwerkes eines Enzyms. Die vorher als nicht-plastische Struktur beschriebene aktive Tasche des Enzyms weist damit eine Konformationsdynamik auf, die die auf wohl definierten Plätzen sitzenden Wasserstoffmoleküle mit einschließt. Die Arbeit wurde im renommierten Fachjournal Journal of the American Chemical Society publiziert und als eines der Cover Features besonders gewürdigt.

 

TU-Auszubildende als Top-Azubis ausgezeichnet – Mara Schwanke beste Auszubildende Deutschlands

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13.12.2019 – 243 junge Frauen und Männer wurden am 22. November 2019 bei der Landesbestenehrung NRW von der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen (SIHK) als Top-Azubis in NRW ausgezeichnet. Sie alle erreichten mindestens 92 von 100 Punkten, also ein „sehr gut“, in der Winter- und in der Sommerabschlussprüfung dieses Jahres. Für jeden Ausbildungsberuf wurden die zwei „Besten der Besten“ ermittelt. Zu diesen zählt auch Mara Schwanke, die in der Glasbläserei an der Fakultät CCB zur Glasapparatebauerin mit der Note 1,3 ausgebildet wurde. In einer großen Feierstunde mit Bundesministerin Anja Karliczek wurde sie nun sogar als beste Auszubildende Deutschlands im Bereich Glasapparatebau geehrt.

 

Untersuchungen zur chemischen DNA-Stabilität weisen Zugänge zur Herstellung von DNA-kodierten Molekülbibliotheken

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12.11.2019 – Die Arbeitsgruppe von Dr. Brunschweiger beschreibt in einem kürzlich erschienenen Artikel eine umfangreiche Untersuchung zur chemischen Stabilität von DNA-Sequenzen. Diese ermöglicht Chemikern die Auswahl von Reaktionen für die Synthese von DNA-kodierten Molekülbibliotheken, die zum Wirkstoffscreening eingesetzt werden. Die Arbeit wurde im renommierten Fachjournal Chemical Science publiziert und als Inside Back Cover besonders gewürdigt.

 

Erfolgreiche Werkzeuge – kovalent-allosterische Inhibitoren zeigen Akt-Isoform-Selektivität

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09.10.2019 – Die Arbeitsgruppe um Prof. Rauh beschreibt in neuer Studie [1] die Verwendung von kovalent-allosterischen Liganden als Werkzeuge für eine selektive und irreversible Inhibition von Isoformen der Protein Kinase Akt, welche eine entscheidende Rolle in der Entstehung von Krebs tragen. Die Entwicklung solcher hoch-selektiven Wirkstoffe stellt eine große Herausforderung in der pharmazeutischen Forschung dar und verdeutlicht das Potenzial dieses chemisch-biologischen Ansatzes neue therapeutische Vorteile identifizieren zu können.

 

Langer Atem zahlt sich aus: SiFA-Konzept erfolgreich klinisch getestet.

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30.09.2019 – Im Jahr 2006 haben die Arbeitskreise Jurkschat (TU Dortmund) und Schirrmacher (damals Mainz, jetzt Edmonton/Kanada, Gambrinus-Fellow 2016) in Kooperation ein neues Konzept zur 18F-Markierung von Biomolekülen mit hohem Potenzial für die Anwendung in der Positronenemissionstomografie (PET) veröffentlicht (Angew. Chem. 2006, 118, 6193 –6197) [1]. Daran schlossen sich eine Vielzahl weiterer Veröffentlichungen (in Kooperation mit verschiedenen Arbeitskreisen, darunter u. a. auch AK Krause und AK Weberskirch von der TU Dortmund) zu diesem inzwischen in der Literatur als SiFA (Silicon-based Fluorine Acceptor) bezeichneten Konzept an. In der jüngsten Ausgabe der renommierten Zeitschrift European Journal of Nuclear Medicine and Molecular Imaging [2] berichten nun federführend Dr. med. H. Ilhan und Mitarbeiter (LMU München) unter Beteiligung der o. g. Autoren über den erfolgreichen Durchbruch dieses Konzepts in der klinischen Testung an realen Patienten.

 

Im Andenken an Robert Bunsen: Prof. Roland Winter hält die Robert-Bunsen-Vorlesung 2020

Portrait Prof. Winter

25.09.2019 – Die Deutsche Bunsen-Gesellschaft für Physikalische Chemie verleiht Prof. Dr. Roland Winter, Lehrstuhl für Physikalische Chemie I an der TU Dortmund, die Robert-Bunsen-Vorlesung 2020. Mit der Robert-Bunsen-Vorlesung, die mit einem Preisgeld von 1000 Euro dotiert ist, werden Persönlichkeiten geehrt, die die Physikalische Chemie in besonderer Weise gefördert haben.

 

Die Fakultät für Chemie und Chemische Biologie trauert um Herrn Prof. Dr. Richard Kreher. Er verstarb am 30. Juli 2019.

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16.09.2019 – Professor Dr. Richard Kreher wurde zum April 1983 auf die Professur für Organische Chemie an die Universität Dortmund berufen. Zuvor hatte er als Wissenschaftler an der TH Darmstadt und der MH Lübeck gearbeitet. Zum März 1998 wurde Prof. Kreher emeritiert.
Prof. Kreher engagierte sich an der Universität Dortmund neben Forschung und Lehre stark in der Selbstverwaltung. Von 1985 bis 1987 war er Dekan, anschließend drei Jahre lang Prodekan des Fachbereichs Chemie. 1993 arbeitete er als Prorektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs. Zudem war er Geschäftsführender Leiter des Instituts für Chemie und Hochschullehrermitglied des Konvents der Universität. Von 1987 bis 1990 wirkte Prof. Kreher als Mitglied des Arbeitskreises für Dortmunder Universitätsgespräche.
Die Technische Universität Dortmund und die Fakultät für Chemie und Chemische Biologie verlieren mit Prof. Richard Kreher einen hochgeschätzten Kollegen. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

 

Optische Kontrolle der Transkription von DNA

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16.08.2019 – In einer aktuellen Publikation in der Fachzeitschrift ChemBioChem präsentiert die Arbeitsgruppe um Prof. Susanne Brakmann die erfolgreiche Insertion einer lichtschaltbaren Domäne („light-oxygen-voltage“-Domäne, LOV) an verschiedenen Positionen einer RNA-Polymerase unter Erhalt der enzymatischen Aktivität. Die interne Fusion der LOV-Domäne ermöglicht die gezielte Steuerung der Polymerase-Aktivität, die – je nach Insertionsposition – erhöht oder erniedrigt werden kann.

 

Weitere Meldungen aus der Fakultät