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Herzlich Willkommen in der Fakultät für Chemie und Chemische Biologie

Ein Foto des Chemiegebäudes

Ein großer Teil der modernen, industriellen Entwicklung basiert auf der Entdeckung von neuen Reaktionen, Chemikalien und biochemischen Prozesse. Zur Vorbereitung auf eine interdisziplinäre Tätigkeit in Forschung und Entwicklung sowie in anderen Berufsfeldern bietet die Fakultät für Chemie und Chemische Biologie Bachelor- und Master-Studiengänge der Chemie und Chemischen Biologie an. Zusätzlich ist es möglich das Unterrichtsfach Chemie für alle Lehrämter zu studieren.

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Neues Aus der Fakultät

Erfolgreiche Werkzeuge – kovalent-allosterische Inhibitoren zeigen Akt-Isoform-Selektivität

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09.10.2019 – Die Arbeitsgruppe um Prof. Rauh beschreibt in neuer Studie [1] die Verwendung von kovalent-allosterischen Liganden als Werkzeuge für eine selektive und irreversible Inhibition von Isoformen der Protein Kinase Akt, welche eine entscheidende Rolle in der Entstehung von Krebs tragen. Die Entwicklung solcher hoch-selektiven Wirkstoffe stellt eine große Herausforderung in der pharmazeutischen Forschung dar und verdeutlicht das Potenzial dieses chemisch-biologischen Ansatzes neue therapeutische Vorteile identifizieren zu können.

 

Langer Atem zahlt sich aus: SiFA-Konzept erfolgreich klinisch getestet.

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30.09.2019 – Im Jahr 2006 haben die Arbeitskreise Jurkschat (TU Dortmund) und Schirrmacher (damals Mainz, jetzt Edmonton/Kanada, Gambrinus-Fellow 2016) in Kooperation ein neues Konzept zur 18F-Markierung von Biomolekülen mit hohem Potenzial für die Anwendung in der Positronenemissionstomografie (PET) veröffentlicht (Angew. Chem. 2006, 118, 6193 –6197) [1]. Daran schlossen sich eine Vielzahl weiterer Veröffentlichungen (in Kooperation mit verschiedenen Arbeitskreisen, darunter u. a. auch AK Krause und AK Weberskirch von der TU Dortmund) zu diesem inzwischen in der Literatur als SiFA (Silicon-based Fluorine Acceptor) bezeichneten Konzept an. In der jüngsten Ausgabe der renommierten Zeitschrift European Journal of Nuclear Medicine and Molecular Imaging [2] berichten nun federführend Dr. med. H. Ilhan und Mitarbeiter (LMU München) unter Beteiligung der o. g. Autoren über den erfolgreichen Durchbruch dieses Konzepts in der klinischen Testung an realen Patienten.

 

Im Andenken an Robert Bunsen: Prof. Roland Winter hält die Robert-Bunsen-Vorlesung 2020

Portrait Prof. Winter

25.09.2019 – Die Deutsche Bunsen-Gesellschaft für Physikalische Chemie verleiht Prof. Dr. Roland Winter, Lehrstuhl für Physikalische Chemie I an der TU Dortmund, die Robert-Bunsen-Vorlesung 2020. Mit der Robert-Bunsen-Vorlesung, die mit einem Preisgeld von 1000 Euro dotiert ist, werden Persönlichkeiten geehrt, die die Physikalische Chemie in besonderer Weise gefördert haben.

 

Die Fakultät für Chemie und Chemische Biologie trauert um Herrn Prof. Dr. Richard Kreher. Er verstarb am 30. Juli 2019.

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16.09.2019 – Professor Dr. Richard Kreher wurde zum April 1983 auf die Professur für Organische Chemie an die Universität Dortmund berufen. Zuvor hatte er als Wissenschaftler an der TH Darmstadt und der MH Lübeck gearbeitet. Zum März 1998 wurde Prof. Kreher emeritiert.
Prof. Kreher engagierte sich an der Universität Dortmund neben Forschung und Lehre stark in der Selbstverwaltung. Von 1985 bis 1987 war er Dekan, anschließend drei Jahre lang Prodekan des Fachbereichs Chemie. 1993 arbeitete er als Prorektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs. Zudem war er Geschäftsführender Leiter des Instituts für Chemie und Hochschullehrermitglied des Konvents der Universität. Von 1987 bis 1990 wirkte Prof. Kreher als Mitglied des Arbeitskreises für Dortmunder Universitätsgespräche.
Die Technische Universität Dortmund und die Fakultät für Chemie und Chemische Biologie verlieren mit Prof. Richard Kreher einen hochgeschätzten Kollegen. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

 

Optische Kontrolle der Transkription von DNA

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16.08.2019 – In einer aktuellen Publikation in der Fachzeitschrift ChemBioChem präsentiert die Arbeitsgruppe um Prof. Susanne Brakmann die erfolgreiche Insertion einer lichtschaltbaren Domäne („light-oxygen-voltage“-Domäne, LOV) an verschiedenen Positionen einer RNA-Polymerase unter Erhalt der enzymatischen Aktivität. Die interne Fusion der LOV-Domäne ermöglicht die gezielte Steuerung der Polymerase-Aktivität, die – je nach Insertionsposition – erhöht oder erniedrigt werden kann.

 

Der Arbeitskreis Henke entwickelt poröse metallorganische Gläser für Anwendungen in der Gasseparation

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16.07.2019 – Nach aktuellen Schätzungen wendet die Industrie fast die Hälfte ihres Energieverbrauchs für thermische Separationsprozesse auf. Somit sind neue innovative Materialien für die verbesserte Trennung und Aufreinigung von chemischen Wertstoffen, z.B. durch effiziente Membrantechnologien, von großem ökonomischem und ökologischem Interesse. In einer aktuellen Publikation in der renommierten Fachzeitschrift Journal of the American Chemical Society stellt der Arbeitskreis um JProf. Sebastian Henke neuartige poröse Gläser vor, welche gasförmige Kohlenwasserstoffe adsorbieren können und großes Potential für die energieeffiziente kinetische Separation von Propen und Propan besitzen.

 

Prof. Herbert Waldmann erhält den Paul-Ehrlich-Preis

Prof. Dr. Herbert Waldmann

15.07.2019 – Prof. Herbert Waldmann, Professor der Fakultät für Chemie und Chemische Biologie an der TU Dortmund und Direktor des Max-Planck-Instituts für molekulare Physiologie, hat den Paul-Ehrlich-Preis für 2019 der französischen Société de Chimie Thérapeutique (Gesellschaft für therapeutische Chemie) erhalten.

 

Interdisziplinäre Zusammenarbeit der Arbeitskreise Brunschweiger, Weberskirch und Raunser führt zu einem neuen Ansatz für die Herstellung DNA-kodierter Molekülbibliotheken für die Wirkstoffsuche.

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25.06.2019 – DNA-kodierte Molekülbibliotheken haben sich zu einer stark nachgefragten Technologie für die Wirkstoffsuche entwickelt. Die Entwicklung neuer Synthesemethoden für die Herstellung dieser Molekülbibliotheken ist aufgrund der chemischen Labilität der DNA technisch sehr herausfordernd. Eine interdisziplinäre Zusammenarbeit der Arbeitskreise Brunschweiger, Weberskirch und Raunser konnte einen neuen Ansatz zur Herstellung DNA-kodierter Molekülbibliotheken entwickeln, der auf der Verkapselung von Katalysatoren in Mizellen beruht. Diese Arbeit wurde kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift Journal of the American Chemical Society veröffentlicht.

 

Auszeichnung für den Arbeitskreis Brunschweiger

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14.06.2019 – Der Arbeitskreis Brunschweiger ist einer von drei Gewinnern des Wissenschaftswettbewerbs "Forum Junge Spitzenforscher", der vom Centrum für Entrepreneurship und Transfer (CET) der TU Dortmund ausgerichtet wurde. Der Arbeitskreis forscht auf dem Gebiet der DNA-kodierten Molekülbibliotheken, die eine effiziente Wirkstoffsuche ermöglichen. Er wurde für seine Entwicklung von DNA-Kodierstrategien, die ein breites Spektrum von chemisch-synthetischen Methoden in ein kodiertes Format zu übertragen erlauben, ausgezeichnet.

 

Dreifache Antrittsvorlesung in der Fakultät für Chemie und Chemische Biologie

Gruppenbild

12.06.2019 – Am Nachmittag des Freitags, dem 10.05.2019, versammelten sich große Teile der Fakultät CCB, um dem Antrittssymposium dreier neuer Professoren, Prof. Dr. Paul Czodrowski, Prof. Dr. Andreas Steffen, sowie Prof. Dr. Rasmus Linser, beizuwohnen. Prof. Czodrowski präsentierte bisher Erreichtes und geplante Forschung im Bereich der Protein-Ligand-Interaktionen, die in der Pharmakologie ein wichtiger Fokus sind, um Medikamente zu verbessern und Nebenwirkungen zu umgehen. Insbesondere zeigte er innovative Herangehensweisen auf, die das maschinelle Lernen und künstliche Intelligenz zu Hilfe nehmen. In einem zweiten Vortrag ging Prof. Steffen auf Lumineszenzeigenschaften von neuartigen Metallkomplexen ein, die sich für Innovationen im täglichen Leben, wie z. B. in Displays moderner digitaler Geräte, als wichtige Grundlagen erweisen werden. Nach der Kaffeepause beendete Prof. Linser den wissenschaftlichen Teil des Symposiums mit einem Vortrag zu Durchbrüchen in der Festkörper-NMR-Spektroskopie. Hier trägt die Gruppe mit vielfältiger Methodenentwicklung zur vereinfachten Einsetzbarkeit der Methode zur atomaren Charakterisierung von Proteinen bei.

 

Weitere Meldungen aus der Fakultät